Dauer der Heilung nach einer Verletzung der Gelenkkapsel

  • Ersteller milamber
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Und eben deswegen soll da ein Fachmensch drauf schauen und zu sehen, was da konkret los ist
...

Verstehe ich, aber ich habe ja dazu geschrieben, dass beide Orthopäden, bei denen ich war, meinten, dass da nichts Schlimmes sei. Sie sagen, ich müsse geduldig sein – das brauche einfach etwas Zeit, bis es vollständig heilt.
 
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Ok, verstehe ich ebenso. Die meisten Ärzte werden es wohl als Kleinigkeit abfertigen und sich kaum damit befassen...

Wenn es sich um ein so spezifisches Problem handelt, such man die Nadel im Heuhaufen - sprich denjenigen, der sich Zeit nimmt und das Problem lösen kann/möchte. Die gibt es, sind aberselten...
 
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Hinzu kommt das man solche Verletzungen oft nicht genau erkennen kann, und Heilung individuell betrachtet werden muss.
Im Extremfall schleppt man das lebenslänglich mit sich herum.
Gute Besserung und viel Heil Erfolg bei deinem Knorpel.
 
Ich habe in meiner Jugend Handball gespielt. Nach dem dritten Fingerbruch (einer davon war richtig fies), kam mir dann die Erkenntnis, dass Ballsport und Gitarre nicht die ganz ideale Kombination ist. Der fiese war ein Spiralbruch im kleinen Finger an der rechten Hand. Mittleres Glied kaputt, beide Gelenke angebrochen. Die Schmerzen waren überschaubar, die Belastbarkeit nach ein paar Wochen auch wieder gegeben. Für die Beweglichkeit habe ich Jahre gebraucht. War als Rechthänder allerdings auch so der kritische Finger.

Ein paar Jahre später hatte ich dann die clevere Idee, mit Hockey anzufangen ( ist halt ein geiler Sport). Beim Training gab es dann einen Ball einen Zentimeter neben dem Handschuh auf den Zeigefinger. Nichts gebrochen, aber Kapselprellung. Es hat Wochen gedauert bis ich überhaupt wieder Gitarre spielen konnte und mindestens ein Jahr bis die volle Beweglichkeit schmerzfrei wieder hergestellt war.

In beiden Fällen hieß es, dass es dauert, dass es sehr lange dauern kann, ggf. auch nicht mehr vollständig wird wie vorher.

Nach der Kapselprellung hatte ich Krankengymnastik, fand den Nutzen aber überschaubar.

Auch wenn man es am Anfang schwer akzeptieren kann, ist eine Mischung aus Geduld, Ausdauer und Hoffnung wohl die beste Herangehensweise.
 
In meinem Fall Verletzung der Gelenkkapsel eines großen Zehs - ca. ein Jahr bis zur Heilung, aber nahezu drei Jahre, bis keine Schmerzen mehr auftraten. Das Dumme daran: Nach drei Jahren Schmerzen an einer Stelle hast Du Dir durch und durch angewöhnt, diese zu schonen, nicht zu belasten oder zu dehnen, obwohl das eigentlich gar nicht mehr nötig wäre. Selbst jetzt, ca. zehn Jahre nach der Verletzung, muss ich mir immer noch bewusst machen, dass es nicht wehtun wird, wenn ich z.B. mal hinknien muss und dabei den Zeh dehne. :bang:
 
Wetterfühligkeit nichtvergessen!

Ich hatte vor vielen Jahren einen Schienbeinbruch (Tibia und Fibula).
In bestimmten Wetterkonstellationen merke ich auch heute noch ein leichtes Ziehen am Schienbein.
 
Nun, mehr als ein Jahr später, habe ich aber immer noch Schmerzen im Zeigefinger. Nicht immer und ich kann auch spielen, aber nicht zu lange und auch nicht zu "sportlich".
Irgendwann kommt die Zeit um Blues zu spielen
Ich glaube es ist bei dir die richtige Zeit :D
 
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...Ich habe dann über Monate jeden Abend den Finger dick mit DOC-Arnika Salbe (lindert Schmerz und ist entzündungshemmend) eingerieben und...

ich hoffe, dass ich mir das nicht einbilde, aber die Salbe hilft! Ich habe inzwischen deutlich weniger Schmerzen. Und ich spiele jeden Tag (und mache auch 2x die Woche Powerlifting).
Wobei, auch wenn ich es mir einbilde, spielt das keine Rolle. Hauptsache es hilft :D

Danke!
 
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Hallo Gemeinde, ich habe vor ein paar Monaten die Rhizarthrosediagnose erhalten. Für Fachunkundige: die Gelenksknorpel, dort wo der Daumen an der Handfläche angebracht sind, sind abgenutzt. Ich merke halt, dass ich immer weniger Lust zum Üben habe; manchmal denke ich daran, auf Keyboard umzusteigen. Ich könnte mir vorstellen, dass Keyboardspielen daumenschonender als Gitarrespielen ist. Vielleicht ist ja jemand aus der medizinischen Branche im Forum und könnte dazu was sagen (Gitarre versus Keyboard)?
 
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*edit*
Beide Seiten?
Bei mir kam die Plage mit 39 beidseitig .
Die Schmerzen werden heftig wenn es sich entzündet !
Ich erinnere mich , dass ich beim Schlitzklopfen mir die ersten 2m mehrfach voll auf den Daumen gedroschen , dennoch war ich Abends fertig.
Am meisten Schmerzen die kleinen Schräubchen.
Mit viel Ibuprofen geht das wieder weg, aber das ist nicht gut für Magen und Nieren .
Arbeiten ist kaum noch möglich, mir wurde zu einer OP geraten, aber ich habe mir das nicht angetan.
Die Aussage daß es danach noch 10wochen Reha gibt , warf die Frage auf : was wenn das nicht reicht?
Da als Antwort nur ein Schulterzucken kam war das für mich erledigt.
Daß ich das Risiko nicht eingehen möchte meine Geschicklichkeit zu verlieren, kann man doch respektieren?
Ich behandle das inzwischen mit THC Hanf, Vitamine und schonen.das funktioniert soweit.
Ich spiele auch Tasteninstrumente, aber nur einhändig.
Mein Umstieg führte mich zur Tontechnik.
Als Rentner komm ich damit gut zurecht. Aber der Weg dahin ist Steining.
Sollte bei dir noch ein Rest Knorpel vorhanden sein würde ich schonen, entzündungshemmende Medizin wie Senföle (Kresse) und schwarz Kümmel Öl einnehmen
Für Hanf sind's leider die Nebenwirkungen wie Führerschein Verlust und Vergesslichkeit die eine Medikation damit verderben.
 
Grund: edit by C_Lenny -> Vollzitat Vorpost
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übrigens, noch eine kleine Ergänzung.

Ich habe eine sehr interessante Beobachtung gemacht.
Vor etwa 1,5 Monaten habe ich angefangen wenig Kohlenhydrate zu essen und den Zucker fast komplett zu vermeiden. Ich erlaube mir einmal am Tag einen kleinen und hochwertigen Schokoriegel (also viel Kakao, Rohrohzucker, kein Palmöl, etc.). Einfach weil das Leben ja auch Spaß machen muss ;). Der Rest meiner Nahrung enthält keinen Industrie-Zucker, da ich keinerlei Fertigprodukte esse. Ich esse nur reine Zutaten wie Quark, Käse, Schinken, Eier, Fisch, Gemüse, Obst, "Proteinbrot" (viele Samen und Nüsse), etc.

Seitdem ich das mache, sind im allgemeinen die Schmerzen an irgendwelchen Gelenken, Entzündungen und auch meine fast schon chronische Müdigkeit nahezu ganz verschwunden. Ich habe in den 1,5 Monaten 3 Ausnahmen gemacht. Einmal ein Stück Geburtstagstorte, einmal ein Stück Kuchen und einmal irgendwelche Osteuropäische Süßigkeiten aus Neugier probiert. Jedes Mal wenn ich das gemacht habe, habe ich es danach bereut. Ich habe die negative Wirkung von Zucker sofort gespürt. Also Müdigkeit, Gelenkschmerzen, etc.

Ich will hier jetzt nicht pauschalisieren und behaupten, dass es eine allgemein gültige Relevanz hätte! Aber vielleicht ist das für Euch eine interessante Info, die ihr mal selbst recherchieren und ausprobieren könnt.
Ich bin aber bei Zucker offenbar sehr empfindlich geworden. Keine Ahnung warum.

P.S. als Nebenwirkung habe ich bereits 4,5kg Körperfett verloren. Ich habe zwar kein Übergewicht, aber mein Sixpack war halt nicht mehr so vorhanden :D. Jetzt bin ich wieder auf dem Weg ihn wieder zu sehen. Natürlich trainiere ich auch.
 
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