Na ja, ich verwende ja keine eigentlichen Program-Change-Befehle, dafür müßte ich entweder Makros bauen oder den Sequencer verwenden. Nein, der Trick ist, das Ganze wirklich nur mit den Setups zu machen. In einem Setup beim K2000 werden ja drei Programs organisiert, was normalerweise drei der 1000 Kurzweil-internen Programs, also Soundprogramme, sind. Für jeden der drei Parts kann man aber separat einstellen, ob der Part intern, über MIDI oder sowohl als auch arbeiten soll. Ist MIDI aktiviert, wird die Programmumschaltung an den MIDI Out weitergereicht. Trotzdem aber folgt die Programmwahl weiter der Kurzweil-Numerierung, also 0 bis 999 laufend, nix mit Bank Select, Program Change mit allen Schikanen und so. Denn Bänke in dem Sinne gibt es bei den K-Workstations nicht wirklich, allenfalls 100er-Gruppen.
Es gibt schon irgendwie verschiedene Modi, glaube ich, in denen die Kurzweil-Programmnummer übersetzt wird, aber ich meine, die werden global eingestellt und nicht partweise. Wenn man jetzt verschiedene Klangerzeuger damit ansteuert, die verschiedene Organisationsverfahren haben (Access: Bänke A-H mit jeweils Programm 0-127; Roland JV/XP: z. B. Bänke User, Preset 1, Preset 2, Preset 3, GM mit Patch 1-128 und Bänke XP1-XP4 oder -XP8 mit Patch 1-256), wird es auch nicht einfacher.
Wo wir schon mal dabei sind: Es ist möglich, mit dieser Methode trotz nur drei Parts mehr als drei Klangerzeuger umzuschalten und dann auch noch den Kurzen selbst. Wenn man nämlich das Setup wieder verläßt, werden externe Geräte nämlich nicht wieder zurückgeschaltet. Man baut einfach mehrere Setups für Externumschaltung in Folge und fährt sie nacheinander ab.
Martman