Der RBC Gitarren User Thread

  • Ersteller Void_555
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Guten Abend,
ich möchte noch meinen Senf zu der Gitarre dazu geben.
Als ich in die Werkstatt kam wanderte mein Blick wie immer erst auf die Gitarren was getan werden muss etc. erster Gedanke... was ein geiles Ding!
Direkt ins Auge gesprungen, genau mein Geschmack.
Zum Sound (ja ich weiß subjektiv aber dennoch irgendwie wichtig):
- Clean sehr runder warmen Ton angenehmes Spielgefühl trotz "Prügel Hals", angenehmes recht langes Sustain.
- Chrunch am Hals sehr bluesig warm und cremig.
- vollgas sehr schöner solo sound, Bridge sehr direkt und ein wirklich ausgewogener Ton ohne zu matschen.

Hoffe das der Besitzer viel spaß an dem Gerät hat.
Immer wieder schön testen zu müssen->man lernt immer wieder neue "Patienten" kennen und lernt das viele hoch gelobten Instrumente einfach nur einen guten Ruf haben.. das ist dann auch schon alles :D

Schönen Abend noch.

Grüße
Sven
 
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Hübsche Tele, aber ...



:eek::eek::eek: 8 (ACHT!) Schrauben lösen, bevor man ran kann? Auch wenn es nicht häufig nötig ist, aber das wäre für mich der absolute Show-stopper bei einer Gitarre. EBMM hat das industriell so schön gelöst und mittlerweile ziehen auf Grund der hohen Praxistauglichkeit so viele nach. Es will mir nicht in den Kopf, warum man das heute noch so unelegant möchte. Aber Geschmäcker sind verschieden. Dem Kunden muss es gefallen und er ist der Einzige, der zählt.

Deinen Einwand kann ich nicht nachvollziehen. Fast die Hälfte aller Gitarren hat die Verstellschraube am Halsfuß, welches bedeutet, der Hals muss abgeschraubt werden. Das ist nun doch wesentlich umständlicher. Ich habe schon zu viele Halsbrüche und Risse durch die Schwächung des Holzes am Hals /Kopfplattenübergang gesehen... Und "meine" Methode hat noch den Vorteil, man kann sofort und während der Einstellerei prüfen wieviel noch gestellt werden muss, denn die Saiten bleiben gespannt.
Die früheren Lösungen von Rockinger mit einem "Getriebe" im Halsfuß und einer seitlichen Verstellschraube ist für mich ein NO GO! Auch die MM Lösung hatte ich schon mit in die Überlegungen einbezogen, gefällt mir aber optisch nicht.
 
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@murle1 Den musst Du auch nicht nachvollziehen können. Das ist meine persönlich Meinung. Ich würde allerdings lieber rasch den Hals lösen, als acht PG-Schrauben lösen. Aber da ist jeder Mensch halt anders. Dennoch ...

EBMM hat das industriell so schön gelöst und mittlerweile ziehen auf Grund der hohen Praxistauglichkeit so viele nach.

Auch die MM Lösung hatte ich schon mit in die Überlegungen einbezogen, gefällt mir aber optisch nicht.

Wie Du siehst, aber mir.

Dem Kunden muss es gefallen und er ist der Einzige, der zählt.

Und der hat halt recht.
 
Ich will mit Dir keine Streitdiskussion beginnen...Aber wie oft willst Du denn den Hals lösen um endlich die richtige Biegung zu erwischen, wenn es nicht zufällig beim ersten mal passt? Jedes mal die Saiten lösen, Halsschraube lösen oder anziehen, Hals anschrauben, Saiten wieder stimmen und Saitenlage prüfen - um dann ggfs. das ganze noch einmal zu machen? Das kann doch nicht wirklich Dein Ernst sein? Ich benötige so keine 4 Minuten um den Hals sofort richtig einzustellen...Die "alte" Methode mit Hals ab, Hals wieder anschrauben habe ich früher hunderte male gemacht (machen müssen). Auch mit ausgenudelten Schraubenlöchern von Kundengitarren... Nein, das wollte ich keinem Kunden meiner Gitarren antun... Ich mache den Service inzwischen schon 26 Jahre, da ist man froh sich umständliche Arbeit ersparen zu können.
Ende O.T.
 
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@murle1 Ich will auch nicht streiten und es ist ja nur meine persönliche Meinung.

Es ist in Deutschland jetzt nicht das Klima, bei dem ein Tour-Gitarrist andauernd an der Stelle nachjustieren müsste, wenn er heute in Berlin und morgen in Buxtehude oder Traunstein auftritt und normalerweise sollte die Einstellung auch mit einem Versuch gemacht werden können. Das ist ein anderes Thema, wenn du heute in Miami bist und morgen in Phoenix - zwei komplett unterschiedliche klimatische Zonen. Aber selbst da ist der Techie nicht dauernd am rotieren. Dafür ist die Fertigungsqualität von Hälsen einfach deutlich besser (z.B. Roasted oder mehrteilig gesperrt) als bei Vintageinstrumenten.

Und nochmal, wenn Du und Deine Kunden das toll finden, ist das doch perfekt. Für mich persönlich wäre das ein Show-stopper. Fertig ist der Lack.
 
@murle1 Ich will auch nicht streiten und es ist ja nur meine persönliche Meinung.

Es ist in Deutschland jetzt nicht das Klima, bei dem ein Tour-Gitarrist andauernd an der Stelle nachjustieren müsste, wenn er heute in Berlin und morgen in Buxtehude oder Traunstein auftritt und normalerweise sollte die Einstellung auch mit einem Versuch gemacht werden können. Das ist ein anderes Thema, wenn du heute in Miami bist und morgen in Phoenix - zwei komplett unterschiedliche klimatische Zonen. Aber selbst da ist der Techie nicht dauernd am rotieren. Dafür ist die Fertigungsqualität von Hälsen einfach deutlich besser (z.B. Roasted oder mehrteilig gesperrt) als bei Vintageinstrumenten.

Und nochmal, wenn Du und Deine Kunden das toll finden, ist das doch perfekt. Für mich persönlich wäre das ein Show-stopper. Fertig ist der Lack.

Es ging doch nicht darum wie oft das gemacht werden soll, oder muss. Sondern was einfacher ist und schneller geht!!
 
Ich sehe es auch so, dass die 8 kleinen Schrauben schneller gelöst und wieder verschraubt sind, als die vier großen. Vom Kraftaufwand rede ich erst gar nicht. Aber jedem Tierchen sein Plaisierchen.
 
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Ich sehe es auch so, dass die 8 kleinen Schrauben schneller gelöst und wieder verschraubt sind, als die vier großen. Vom Kraftaufwand rede ich erst gar nicht. Aber jedem Tierchen sein Plaisierchen.
Das stimmt, aber wie ich es verstehe, geht es @KickstartMyHeart darum, dass man das bei z.B. ner MM direkt alles am gestimmten Gerät machen kann. Rein von der Handhabung ist dieses System einfach schneller und einfacher zu handhaben.

Bei Hals lösen vs. Pickguard abschrauben würde der Pickguard-Prozess bei mir auch gewinnen, weil man die Saiten nicht jedes mal lockern muss.

Allerdings haben meine Instrumente entweder eine gutmütige Saitenlage oder stabile Hälse. Bis auf ganz wenige Ausnahmen wegen kalter Witterung musste ich noch kaum mal was neu einstellen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe es auch so, dass die 8 kleinen Schrauben schneller gelöst und wieder verschraubt sind, als die vier großen. Vom Kraftaufwand rede ich erst gar nicht. Aber jedem Tierchen sein Plaisierchen.

Bei meinen Gitarren kommt dann noch dazu, sie haben 6 Schrauben, zwei zusätzliche kommen in Muffen unter die Halsplatte.

DSCF0425-2000.jpg
 
@Markusaldrich Jepp. Mir persönlich macht es nichts, in dem Fall, schnell den Hals zu lösen. Ist für mich schneller gemacht. Da ist halt jeder Jeck anders.

@frama78 Genauso ist es. Wenn schon am Halsfuss, dann bitte in Richtung EBMM und nicht schon wieder irgendwelche Kompromisse. Mir gefällt das auch optisch gut.
 
Das stimmt, aber wie ich es verstehe, geht es @KickstartMyHeart darum, dass man das bei z.B. ner MM direkt alles am gestimmten Gerät machen kann. Rein von der Handhabung ist dieses System einfach schneller und einfacher zu handhaben.

Bei Hals lösen vs. Pickguard abschrauben würde der Pickguard-Prozess bei mir auch gewinnen, weil man die Saiten nicht jedes mal lockern muss.

Allerdings haben meine Instrumente entweder eine gutmütige Saitenlage oder stabile Hälse. Bis auf ganz wenige Ausnahmen wegen kalter Witterung musste ich noch kaum mal was neu einstellen.

Wie viele Gitarren haben denn bisher die MM Methode? Es geht um Gitarren mit normalen Halsstäben, also um ca. 90%. Und bei den MM Stäben sind entweder die gelöcherten Rädchen zu sehen... oder es muss eine kleine Abdeckplatte abgeschraubt werden. Beides ein etwas größerer Herstellungsaufwand, der kostet. Ich möchte es einfach gut und günstig machen...
 
Kann gelöscht werden. Tut nichts zur Sache.
 
Ich kenne jetzt nur meine Fender-Hälse. Da ist oben drin so ein Loch, zum Halsstab einzustellen ? Das ist das doch oder ? Davon abgesehen hab ich da noch nie was eingestellt oder geschraubt. Entweder macht das der Techniker (Rainer zb., oder andere) oder eben gar niemand. Von daher.
 
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Moin @Rotor
Ja bei den Fender Hälsen und auch vielen vielen anderen ist der Zugang oben, da ist aber das Material geschwächt -> und deshalb um einen "Unfall" zu vermeiden ist der Zugang unten.

Und mal abgesehen davon ob ich hiermit was zu tun habe oder nicht, ich persönlich finde die Möglichkeit über das Pickguard auch wesentlich entspannter als den Hals zu demontieren. Weniger "Gehampel", schnell das richtige Ergebnis und letztendlich kommt es ein wenig auf Effizienz an.
Vor allem wenn man so viel zeit in abrichten und co steckt kann man da einiges Sparen.
Jeder spielt andere Saiten, Stimmungen, da ist das Abschätzen manchmal etwas schwerer.
Grüße
 
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Ja bei den Fender Hälsen und auch vielen vielen anderen ist der Zugang oben, da ist aber das Material geschwächt -> und deshalb um einen "Unfall" zu vermeiden ist der Zugang unten.
Ok...verstehe ich teilweise. Aber was passiert da wie, was ist ein "unfall" ? Die Gitarre fällt um und der hals bricht ? Ok...kann sein...ist generell blöd oder gefährlich für den Hals, denke ich mal. Sei es drum. Ihr seid die Fachleute, es hat vermutlich so einen Sinn.
 
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Ok...verstehe ich teilweise. Aber was passiert da wie, was ist ein "unfall" ? Die Gitarre fällt um und der hals bricht ? Ok...kann sein...ist generell blöd oder gefährlich für den Hals, denke ich mal. Sei es drum. Ihr seid die Fachleute, es hat vermutlich so einen Sinn.

Ich habe in 26 Jahren fast ein Dutzend Halsbrüche auf dem Tisch gehabt. Die meisten waren Paulas oder ähnliche Modelle. Abgewinkelte Kopfplatten brechen zu 90% wenn die Gitarre rückwärts hinfällt. Aber auch Strat/Telehälse hatte ich schon gebrochen auf dem Tisch, bei denen aber der Halstausch einfacher (und billiger) ist.
 
Ok. Das kann ich nachvollziehen, vor allem bei den Paula-Modellen. Sieht ja schon gefährlich beim hingucken aus :) Ich hab ja auch 2 solcher Modelle. Eine SG von Vintage und deine RBC Junior-diese aber natürlich verleimt/verschraubt :)
 
Ok. Das kann ich nachvollziehen, vor allem bei den Paula-Modellen. Sieht ja schon gefährlich beim hingucken aus :) Ich hab ja auch 2 solcher Modelle. Eine SG von Vintage und deine RBC Junior-diese aber natürlich verleimt/verschraubt :)
Und vorallem dickeres Material am Hals Kopf Übergang und aus einem Stück.
Grüße
 
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Das stimmt. Meine Fotos der Junior vermisse ich übrigens noch auf der HP :) Hatte ich Rainer mal geschickt. Die ist doch soooo schön. Sind die Teles von RBC eigentlich auch mit so nem fetten Hals ? Weil das ist das Einzige, was mich ein wenig behindert. Ich bin Tele-Hälse von Fender gewohnt. Frag mich nicht nach Radius oder so. Sie sind auf jeden Fall flacher und leichter für mich zu spielen.
 
N’Abend @Rotor
Ja die Tele und Start Hälse sind dünner. Homepage muss Rainer mit dem Betreuer machen. Facebook und Galerie sollte sie drin sein. Grüße Sven
 

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