Die Konsequenz des Spielens und Überforderung?

Es schadet sicher nicht dem Lehrer gegenüber zu sitzen und bei Bedarf korrigiert zu werden. Bei Büchern und Internet fehlt oft die Kontrolle nochmal durch den Blick des Lehrers. Ausgenommen, wenn der Lehrer Aufnahmen anhört oder dich in der Webcam sieht. Ich finde es auch sinnvoll lieber 45min-1h zu nehmen als Einheit damit du mehr Zeit zum erklären und versuchen hast.

Wegen der Motivation: Ich kann dir empfehlen Aufnahmen zu machen. Ganz egal wie unprofessionell die sind. Hauptsache du hälst dein Können fest. Probier mal aus dich jetzt aufzunehmen egal wie schlecht oder gut es klingt und dann nimm den gleichen Song oder etwas anderes 2-3 Monate später auf und vergleiche mal die Aufnahmen. In meinem Fall hatte ich die Aufnahmen immer besser im Kopf als sie tatsächlich waren. Das ist im ersten Moment unangenehm, aber bei der zweiten Aufnahme hört man dann doch schon den Fortschritt, den man gemacht hat. Gerade am Anfang wird sich ordentlich was von der einen zur anderen Aufnahme verbessern. Wenn du nicht mit billigem Smartphonesound leben kannst, hol dir ein günstiges Interface bei dem eine DAW inklusive ist oder nimm Reaper. So wichtig ist gute Aufnahmequali für den Selbsttest aber nicht.

Sag am besten die Bands gleich dem Lehrer, damit er weiss wo die Reise hingehen soll.
 
Mir ging es im eigentlichen darum, dass ich eben abseits vom selbst spielen und kreativ sein, eben das Gefühl habe, dass ich mich nicht weiter entwickle, sondern seit 2 oder 3 Monaten sich eben nichts mehr tut.
Ein Gefühl, das jeder von uns kennt. Da kann dann Input von aussen einfach sehr hilfreich sein. ;)
 
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Wenns kein Lehrer sein soll, würde ich mal nach Rock Guitar Basics vom Fischer schauen.
Wobei dieses Buch,wenn wohl auch recht gut, nicht jedermanns Sache ist. Ich hab es da und komme damit einfach nicht klar.
Wenn ich den TE richtig verstanden habe hat er bisher keine Barre-Akkorde versucht.
Das wäre meiner Ansicht nach ein guter weiterer Übungsschritt. Abhängig von der bevorzugtem Musikrichtung kann man da schon ordentlich Lieder finden
die man "spielen" kann. Dabei kann man auch schön den gleichmäßigen Anschlag üben.

Für die bisher gelernten Akkorde gibt es aber auch schon einiges. "Lady in Black" hatten wir damals in der Musikschule.
"Alt wie ein Baum" und sowas.

Prinzipiell weiß ich was du meinst. Man kann erst soo wenig und selbst mit dem wenigen weiß man nichts anzufangen. Das Frustriert natürlich.
Ich übe mit einem Buch von Troy Stetina, damit komme ich persönlich besser klar als mit dem Hr. Fischer.
Ich mache es meist so, das wenn ich etwas neues "gelernt" habe, egal ob es ein mir unbekannter Akkord ist oder ein Rythmus ich das versuche auf eigene Sachen zu
übertragen die ich schon kann oder zumindest kenne. Teilweise klingt das dann nicht so schön, manchmal kommt man da aber auf ganz schöne Sachen.
Ist so ein wenig das try and error Prinzip.

Gruß Marcus
 
Bei Büchern ist es natürlich wie mit Lehrern. Nicht jeder Lehrer und jedes Buch liegt jedem gleich gut. Troy Stetina hab ich hier auch die Speed Mechanics for Lead Guitar. Geniales Buch deckt auch die Basics bei den Techniken ab, aber halt auch nur Technik. Sowas ist natürlich kein Anfängerbuch, aber er erklärt echt gut. Je nach Lerntyp muss man da für sich ein bischen entscheiden. Einfach mal reinschauen hilft aufjedenfall. Der Fischer geht aufjedenfall auf die Basics und erklärt auch ganz ordentlich. Wie gut man damit klar kommt, ist wiederum von der Person abhängig. Da hilft wie bei dir dann ein anderes Buch. Peter Bursch wird ja auch ganz gern empfohlen. Wurde von @stoffl.s auch genannt. Meine Bücher haben alle um die 20-50 Euro gekostet und es sind mehrere Stunden Lernmaterial drin. Ein Fehlkauf, kann man immer noch später verwenden. Daher würde ich es nicht tragisch sehen, wenn man daneben langt. Ich hab hier auch die Alexi Laiho Rock House CD bei der ich die Soli zum Teil bis jetzt aufgespart habe, weils dann doch ziemlich steil im Tempo hoch ging.
 
Da hast du recht, ich möchte auch absolut nicht behaupten das dass Buch vom Peter Fischer schlecht ist. Wollte nur eine Alternative aufzeigen. Das Fischer Buch hab ich da weil es einem Freund damals nichts zugesagt hat und er mir es überlassen hat. Und ich denke mal zu gegebener Zeit werde ich auch da wieder reinschauen. Und evtl. auf Grund der bis dahin gesammelten Erfahrung mehr damit anfangen können.
Ich denke mal für den TS ist es eher wichtig das er erstmal etwas in der Hand haben kann womit er arbeiten kann und spürbare Fortschritte sieht. Sonst verliert er die Lust am Instrument.
Ich habe das Metal Rythme Guitar von Stetina. Und finde gerade die kompletten Lieder zum mitspielen super. Da kommt man sich wirklich ein wenig wie in einer Band vor.

Gruß Marcus
 
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Naja, es gibt ja in den weiten des Internets ja schon sehr viel Theorie und ich glaube, ich werd mir wirklich einmal jemand persönlich zu Rate ziehen. Auch weil ich nicht "wieder" von vorne anfangen möchte. Es gibt ja so auch sehr viele, gute Ansätze wie z.B. die "Yousician" App für alle Plattformen oder wie ich vor ewigen Zeiten angefangen habe mit Rocksmith wie die erste Version raus gekommen ist.
 
Und spielst du auch gelegentlich mit deinem Freund zusammen? Nicht im Sinne von Gitarrenunterricht, das scheint ja nicht zu klappen zwischen Euch, sondern einfach jammen. Und dabei Sachen abschauen. Im Zusammenspiel mit anderen Musikern lernt man auch sehr, sehr viel!
 
Weder Bücher, noch YT oder irgendein Tutorial schauen auf deine Haltung,
die Gurtlänge, den Winkel der Handgelenke, die Art des Wechselschlags,
die Pick-Haltung (und deren Variationen), die Dicke des Picks und dessen Material
usw. usw. usw.

Ein guter Lehrer korrigiert zuerst diese Grundlagen.
Stimmen die nicht, wirds mit Fortschritten irgendwann recht schwierig und/oder schmerzhaft.
 
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Hallo

der Post
Mir ging es im eigentlichen darum, dass ich eben abseits vom selbst spielen und kreativ sein, eben das Gefühl habe, dass ich mich nicht weiter entwickle, sondern seit 2 oder 3 Monaten sich eben nichts mehr tut.
beschreibt gut deine momentane Situation. Dieser gefühlte Stillstand gibt dir die Möglichkeit deine musikalische Aktivitäten zu beurteilen. Leichter als wenn es ein Gehetze von diesem zum nächsten wäre. :igitt:
Du entwickelst dich weiter, vielleicht nur in diesem Augenblick in einer Art, die nicht einfach messbar ist.

post #22:
Ein Gefühl, das jeder von uns kennt. Da kann dann Input von aussen einfach sehr hilfreich sein.

Dem kann sicherlich jeder Musiker zustimmen. Musik ist doch nicht nur eine Entwicklung ohne Rast. Denn dann wäre sie doch sehr stressig.

weil ich nicht "wieder" von vorne anfangen möchte.

Ein niederschmetterndes Argument. Schade, es gibt doch viele Musikstücke, die du immer wieder von neuem beginnst. Woher kommt diese Ablehnung ? Dein Anfang muss ja eine Katastrophe gewesen sein. Zurückblickend kann ich aus meiner Aktivität nur feststellen: Ich habe damals mit Tonleiter und deren Intervalle begonnen, theoretisch auf dem Blatt Papier und praktisch in der Übertragung auf die Saiten und das Griffbrett, und mache immer noch diese Übungen. :cool:

Will damit nur sagen : keep your temper within bounds
 
Naja, es gibt ja in den weiten des Internets ja schon sehr viel Theorie und ich glaube, ich werd mir wirklich einmal jemand persönlich zu Rate ziehen. Auch weil ich nicht "wieder" von vorne anfangen möchte. Es gibt ja so auch sehr viele, gute Ansätze wie z.B. die "Yousician" App für alle Plattformen oder wie ich vor ewigen Zeiten angefangen habe mit Rocksmith wie die erste Version raus gekommen ist.

Mit einem Lehrer, Buch oder dem Internet fängst du nicht wieder von vorne an. Der Lehrer hat da natürlich flexibel zu sein, wo er ansetzt. Beim Buch würdest du das Kapitel einfach überspringen. Das finde ich persönlich auch nervig bei Internetkursen, die Material immer in bestimmten Abständen freigeben. Wenn ich frei übe, möchte ich auch die Wahl haben, ansonsten nehm ich mir ein Lehrer, der sagt wo es lang geht. Zugegeben meinen Lehrer wollte ich nicht missen. Wie @usdz kann ich dir nur einen Lehrer ans Herz legen. Zu mindest bis die Basis sitzt, da sonst alles weitere damit steht und fällt.

Mitlerweile kannst du die genannten Akkorde, weshalb also nochmal über die Akkorde bis zum erbrechen drüber laiern. Ein Lehrer könnte mir dir, je nach Wunsch bei Theorie ansetzen oder mal was ganz neues anbieten. Beispielsweise hattest du wohl noch nicht soviel single note riffs schätze ich, wenn du die Akkorde ausgibig geübt hast. Bei den einzelnen Techniken wirst du trozdem von vorne Anfangen müssen und auch bei neuen Liedern. Du lernst Lieder immer schneller und falls es dir wichtig ist kannst du die Lieder irgendwann direkt vom Blatt mitspielen, aber gleich bei voller Geschwindigkeit einsteigen ist lange Zeit nicht drinn. Nach mehreren Jahren natürlich schon und selbst da kommts aufs Lied an. Ich quäl mich zum Beispiel mal wieder mit Paganini rum. Da gehts bei mir auch nur Part für Part vorwärts, sonst würde ich nur pfuschen.
 
Als ich mit dem Spielen anfing (das war 1969) gab es noch jede Menge Lifebands in Clubs wo man hin ging, sich Bands angehört und quasi abgekuckt hat was der Gitarrist so spielte. War ne einfache, aber sehr effektive Methode.
Man konnte zwar spielen, wusste aber nie so genau in welcher Tonart und vor allem wie die Akkorde hießen. Lehrbücher gab es so gut wie keine und wenn du mit einer Stahlsaitengitarre zum Gitarrenlehrer gegangen bist wollte er dich unbedingt zur Nylonsaiten-Konzertgitarre bekehren.

Heute gibt es jede Menge guter Lehrbücher, Videos auf Youtube und sogar schon Gitarrenlehrer mit E-Gitarre sollen gesichtet worden sein, also alles kein Problem wenn man Methodik in die Sache bringt.

Gitarre lernen kann man mit dem erlernen einer Sportart vergleiche, Übung macht den Meister. Ich habe z.B. eine Black Belt in Taekwon-Do. Ging auch nicht von heute auf morgen und ich weis nicht wieviele hunderte mal ich einen Sprungkick geübt habe bevor ich dann bei der Danprüfung den dort geforderten Bruchtest, sprich die mehrere cm dicken Fichteholzbretter, im Sprung zertrümmert habe.

Als Basic fürs Gitarre lernen kann ich immer nur empfehlen:

1. lerne wo auf dem Griffbrett die Töne liegen
2. lerne die Grundakkorde in Dur und Moll
3. übe an einfachen Stücken das Zusammenspiel zwischen linker und rechter Hand

Wenn du das kannst, dann befasse dich mit komplexeren Akkorden, mit Harmonielehre und intensiviere das Solospiel

Als ich nach längere Abstinenz von der Musik wieder einstieg gab mir ein Freund, seines Zeichens Profigitarrist, den entscheiden Hinweis , nämlich "was du nicht richtig kannst, lässt du einfach weg".

Damit war ich bisher bei jeder Session und jedem Gig immer auf der richtigen Seite.
 
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"was du nicht richtig kannst, lässt du einfach weg".
Das kannte ich nicht, ist aber gut! :great:
Und wahrscheinlich spiel ich intuitiv auch so. Wobei das nicht heissen soll, dass man nur noch weglässt, was neues lernen ist trotzdem drin.
 
Das kannte ich nicht, ist aber gut! :great:
Und wahrscheinlich spiel ich intuitiv auch so. Wobei das nicht heissen soll, dass man nur noch weglässt, was neues lernen ist trotzdem drin.

Klar, ich lerne bei jedem neuen Song den ich mit meiner Band probe dazu. Und wenn ich selbst was komponiere probiere ich alle möglichen Akkordkombinationen aus um einen interessanten Klang hinzubekommen.
Aber, so gerne ich beispielsweise Hendrix mag, mein Können und Spieltstil geht einfach in eine andere Richtung, mehr so Toni Iommie Style von Black Sabbath, also Riffs, Powerchords und chromatische Tonleitern.

Spielen tue ich so ca. 1 Stunde am Tag, so richtig nach Plan üben aber maximal nur noch 1 Stunde im Monat da ich gemäß dem Peter's Prinzip den Level der Unfähigkeit schon erreicht habe und noch mehr übern es auch nicht besser werden lässt :D
 
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Falls es noch niemand empfohlen kann ich das Buch "Harmonielehre endlich verstehen!" sehr empfehlen. Da lernst du auf jedenfall wie sich Akkorde zusammensetzen und welche Zusammen passen.
 
Weder Bücher, noch YT oder irgendein Tutorial schauen auf deine Haltung,
die Gurtlänge, den Winkel der Handgelenke, die Art des Wechselschlags,
die Pick-Haltung (und deren Variationen), die Dicke des Picks und dessen Material
usw. usw. usw.

Ein guter Lehrer korrigiert zuerst diese Grundlagen.
Stimmen die nicht, wirds mit Fortschritten irgendwann recht schwierig und/oder schmerzhaft.
Und das ist einer der Gründe, warum einmal einen "richtigen" Lehrer zu Rate ziehen möchte. Als ich den Kumpel fragte was bei den Pleks gut ist, meinte er nur "ja das was für dich angenehm ist". Sorry, aber als Anfänger kann ich net gerade mit so einer Aussage umgehen...

Ich glaube, hier haben das "von vorn beginnen" manche falsch verstanden. :) Ich meinte "von Vorne", dass ich mir jetzt verschiedene Lehrmethoden ansehe und nicht jedesmal die Basics durchmachen möchte, weil ich dann einfach das Gefühl hätte, ich könnte etwas vergessen oder auslassen, was ein anderer nicht erklärt hat.

Und spielst du auch gelegentlich mit deinem Freund zusammen?
Wir haben zwar ähnlichen Geschmack an Musik, aber das was ich grade am lernen bin, mag er nicht und das was er spielt, kann ich nicht. Und er ist halt von Natur aus ein bissel Diva-Mäßig angehaucht und wird sehr schnell quengelig, wenn ihm etwas nicht passt (Ja, mit 25 Jahren).
 
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Hallo ich möchte auch noch ein paar Zeilen loswerden.
Als "alter" Anfänger nehme jeden Abend beim Fernsehen die Gitarre auf dem Schoß und spiele, übe dieses oder jenes.

Ohne Plan und Ziele. Ich habe Bücher besorge mit Information aus dem Internet. Man tritt auf der Stelle und kommt
nicht voran. Ok, man hat die kleinen Erfolge. Dieses oder jenes funktionier immer besser.
Das Notenlesen, die Finger "gehorchen" und einiges bleibt sogar im Kopf hängen.

Mein Resume um GUT zu werden ist aber,
man kommt nicht drum rum, einen Lehrer oder Kontakte zu einer Band oder Musikverein aufzusuchen.
 
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Und das ist einer der Gründe, warum einmal einen "richtigen" Lehrer zu Rate ziehen möchte. Als ich den Kumpel fragte was bei den Pleks gut ist, meinte er nur "ja das was für dich angenehm ist". Sorry, aber als Anfänger kann ich net gerade mit so einer Aussage umgehen...

Ich hab das Gefühl das du die Führung brauchst und ich glaube du merkst auch, dass dir jemand fehlt, der einfach die Richtung für den Anfang bestimmt. Da kommst du wirklich fast nicht um einen richtigen Lehrer rum, ist also eine gute Idee da jemand zu suchen.

Dein Kumpel hat bei den Pleks, Saiten udn Haltung prinzipiell recht in dem er sagt "was für dich angenehm ist". Bei Pleks kann man nur raten einfach wild welche zu kaufen und auszuprobieren. In den meisten Musikläden bekommt man sie einzeln und sie kosten nur ein paar Cent, wenn man nicht wert auf die ganz besonderen Stücke legt. Ich hab mit Dunlop Max Grip ~1 mm angefangen und bin auch lang bei denen geblieben. Mir rutschten am Anfang glatte Pleks aus der Hand beim spielen udn die hatten das nicht außerdem waren sie "groß" und damit war es einfach Druck aufzubauen. Mitlerweile bin ich bei viel kleineren Pleks den Jazz III gelandet da habe ich auch mitlerweile wieder gewechselt. Am Anfang wären die mir wiederum viel zu klein gewesen. Es kommt außerdem auch bischen auf die Musik an, die du machst.

Bei Saiten das gleiche einfach mal paar Sätze ausprobieren. Am Anfang ist es auch nicht schlecht Saiten aufziehen öfters gemacht zu haben, damit es geübt ist. Nach 1-2 Monaten waren die Saiten bei mir immer durch. Logischerweise sind dünnere Saiten leichter runterzudrücken und zu biegen (bending, vibrato usw., falls dir das was sagt). Ich hab damals die ganz normale Stärke genommen die vom Werk drauf war 9-42 und das war OK für die Anfänge. Da musst dir erst gedanken machen, falls du mal ordentlich runterstimmen willst.

Für Handhaltung kann ich nur sagen schau dir Marty Friedman oder Michael Angelo Batio an. Keine Ahnung wie die so spielen, aber irgendwie funktionierts. Als Anfänger würd ich mich da wirklich nur an den üblichen Standard halten. Da gibts dann wirklich eine klare Richtlinie, der man folgen kann.

Ein Lehrer, der bischen Diva und vielleicht noch zickig ist, würde ich noch mehr abraten. Als Lehrer braucht man einfach Geduld, manches geht als Schüler einfach nicht so schnell in den Kopf. Mit ihm musizieren wäre prinzipiell ne gute Idee oder mit anderen Freunden, solang er halt sich nicht beschwert über dein Spielniveau.
 
Ich meinte "von Vorne", dass ich mir jetzt verschiedene Lehrmethoden ansehe und nicht jedesmal die Basics durchmachen möchte
Mal so gefragt: was sind denn deiner Meinung nach die "Basics", von denen du glaubst, sie schon zu beherrschen?
 
Als ich den Kumpel fragte was bei den Pleks gut ist, meinte er nur "ja das was für dich angenehm ist". Sorry, aber als Anfänger kann ich net gerade mit so einer Aussage umgehen...
Wobei die Aussage per se nicht falsch ist. Da hat tatsächlich jeder seine Vorlieben - und wie @Silenzer schon geraten hat: probier einfach aus, verschiedene Stärken und verschiedene Grössen. Bei irgendeinem wirst du dann schon hängen bleiben, so wie ich bei 1.5ern von Dunlop.
Wir haben zwar ähnlichen Geschmack an Musik, aber das was ich grade am lernen bin, mag er nicht und das was er spielt, kann ich nicht.
Das ist soweit ok, wobei ich aber zwei Sachen bedenklich finde: wenn er auch Unterricht geben will, muss er auch Sachen unterrichten, die er vielleicht nicht so gern mag. Und um mit jemandem zu jammen, bin ich immer bereit Kompromisse bei der Musikrichtung zu machen. Meine Band zu Jugendzeiten wäre nie zustande gekommen, wenn unser Pianist und ich uns bei der Bandgründung stur gestellt hätten: ich stand auf Hardrock á la Deep Purple oder AC/DC, er war totaler Rock'n'Roll Fanatiker. Beide konnten wir zunächst mit der Musik des anderen nicht viel anfangen, haben uns aber stark angenähert und später noch weitere Einflüsse in unsere Musik geholt.
 
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Ja ein Lehrer bzw. ein Lehrbuch wäre echt eine gute Wahl.
Doch das Wichtigste ist, wie auch schon andere erwähnt haben, beim Gitarrespielen Spaß zu haben.
Damit man erreicht was man erreichen will muss man sich ab und zu neue Ziele setzen.
Vor allem ist es wichtig beim Üben nicht zu verzweifeln.
Manchmal hilft auch, nachdem man für eine Zeit lang sehr intensiv geübt hat, einfach mal die Gitarre wegzulegen (auch gerne für ein zwei Tage) und dann mit seine Übungen fortzusetzen.
 
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