Die Konsequenz des Spielens und Überforderung?

Als ich den Kumpel fragte was bei den Pleks gut ist, meinte er nur "ja das was für dich angenehm ist". Sorry, aber als Anfänger kann ich net gerade mit so einer Aussage umgehen...

Wobei die Aussage per se nicht falsch ist. Da hat tatsächlich jeder seine Vorlieben - und wie @Silenzer schon geraten hat: probier einfach aus, verschiedene Stärken und verschiedene Grössen. Bei irgendeinem wirst du dann schon hängen bleiben, so wie ich bei 1.5ern von Dunlop.

Wobei ich selbst den Eindruck habe, dass sich die Vorliebe oder das, was man als angenehm empfindet, sich mit der Zeit auch ändert. Ich habe mit 0,46 Dunlops angefangen, bin dann zu 0,6ern übergegangen und nehme inzwischen immer öfter lieber ein 0,73er oder 0,88er in die Hand. Mittlerweile hab ich nen ganzen Sack von Dunlops bis hin zu 2mm in der Schublade und probiere auch das ein oder andere mal aus. Wobei ich die ganz dicken 1,5 und 2mm eher nur zum Check der Saitenlage verwende. Keine Ahnung, was ich möglicherweise in einem weiteren Jahr am liebsten in den Fingern halte.
 
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Das stimmt, ich hab auch verschiedene Stärken probiert und bin bei 1,5mm hängen geblieben.
 
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Wie geht ihr das Üben an?

Ich bin Autodidakt und Minimalist. Ich habe immer nur das geübt, was ich können wollte und auch praktisch anwendbar ist. Das habe ich dann so lange wiederholt, bis es zufriedenstellend gesessen ist.

Mit 14 hab ich ein Instrument gekauft und eine Band gegründet. Dabei hab ich von Song zu Song dazugelernt und bin in regem Austausch mit Musikern anderer Bands gewesen.

Einen Lehrer hab ich nie vermisst, Technikübungen empfinde ich völlig überflüssig. Indem ich immer genau das geübt habe, was ich spielen wollte, habe ich das Gefühl genau am Punkt und sehr effektiv zu sein. Und den Spass nie zu verlieren. Mir geht genau das leicht von der Hand, was für mich gut klingt.

Ich hatte Zeiten, in denen ich mich sehr intensiv reingehängt habe und welche, in denen alles ohne großen Aufwand lief.

Wenn man keine Idee hat, was man lernen will, sollte man es vielleicht besser bleiben lassen. Wenn man kein Durchhaltevermögen und keine Frustrationstolleranz hat, wird es auch kaum was werden.
 
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Mit 14 hab ich ein Instrument gekauft und eine Band gegründet. Dabei hab ich von Song zu Song dazugelernt und bin in regem Austausch mit Musikern anderer Bands gewesen.
Ja, so ähnlich hab ich (am Bass allerdings) auch angefangen. Bei mir war nur die Reihenfolge anders: erst Band gegründet, dann angefangen Bass zu lernen. Na gut, bissl Gitarre konnte ich schon. :D

Ganz ohne Lehrer ist es bei mir nicht gegangen, wobei ich viel einfach von anderen Musikern gelernt habe. Ich hab am Bass am Anfang paar Stunden bei einem befreundeten Bassisten genommen, klassische Gitarre hatte ich als Schulfach. Ich bin ja auch durchaus der Meinung, dass man Lehrer ruhig etwas breiter sehen darf als nur das klassische Lehrer-Schüler Verhältnis. Jeder Gitarrist mit dem ich spiele und von dem ich mir was abschauen kann, der mir vielleicht was erklärt, ist für mich damit Lehrer, genauso wie ich auch gern was von meinem Können und Wissen weitergebe, ohne jetzt großartig Unterricht zu geben.
 
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Das mit dem Rythmus habe ich auch. Bei mir liegt es wohl daran, dass ich als Linkshänder normale Gitarre mit einer Rechtshändergitarre spiele. Greifen funktioniert ziemlich gut, dafür läuft es nicht so mit dem Rythmus.
 
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Meinst du wirklich das es daran liegt? Ich spiele auch als Linkshänder auf Rechtshändergitarren und habe keine Probleme damit.
Die Schwierigkeit liegt bei eher daran langsam genug anzufangen, bzw. mich zu zwingen am Anfang mit zu zählen.
 
Nach allem was ich hier so gelernt habe, scheint es wohl wirklich "extreme" Linkshänder zu geben, die da Echt Schwierigkeiten haben.
 
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Gut allerdings gibt es ja auch Leute die machen als Linkshänder im Altag alles mit Links. (schreiben, schneiden what ever) Und es gibt die jenigen, zu denen ich z.b. zähle die nur mit Links schreiben und alles andere mit rechts erledigen bzw. mit beiden Händen können.
 
Ich bin ja auch ein Lefty. Alles was im "normalen" Leben nicht mit einem Stift zu tun hat läuft rechts ab. Aber schon als 8 jähriger war die Luftgitarre immer links und so habe ich das auch später mit der Echten beibehalten, fühlt sich für mich natürlicher und selbstverständlicher an.
 
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So war das bei mir auch, allerdings hab ich dann gesehen das Metallica die Gitarren andersrum halten und bin daraufhin auf Rechtshänderluftgitarre umgestiegen. :ugly:
Was ich dann wiederum so beibehalten habe.
 
Das mit dem Rythmus habe ich auch. Bei mir liegt es wohl daran, dass ich als Linkshänder normale Gitarre mit einer Rechtshändergitarre spiele. Greifen funktioniert ziemlich gut, dafür läuft es nicht so mit dem Rythmus.

Wenn du zum Rythmus klopfst, mit welcher Hand fühlt sich das natürlicher an? Bist du beim Klopfen auch neben dem Rythmus?

Es kann natürlich an der Hand liegen oder auch am Rythmusgefühl an sich, was nicht tragisch ist. Lässt sich beides gleich trainieren.
 
Das mit dem Rythmus habe ich auch. Bei mir liegt es wohl daran, dass ich als Linkshänder normale Gitarre mit einer Rechtshändergitarre spiele. Greifen funktioniert ziemlich gut, dafür läuft es nicht so mit dem Rythmus.

Genau das kenne ich auch.
Ich bin umgeschulter Linkshänder und habe als Kind Geige und mit ca. 25 Gitarre auf Rechtshand gespielt.
Sogar meine Geigenlehrerin sagte früher: Alles gut, ... aber der Rhythmus!
Seitdem ich vor 5 -6 Jahren meine Linkshändigkeit entdeckt habe und auch linksherum Gitarre spiele, läuft der Rhythmus viieeel besser.
Und ich kann jetzt sogar richtig tanzen (in der Disco) und darin versinken. Alles läuft wie es soll.
Also von mir ganz klares ja zu: Linkshänder = Linkshändig spielen.
Und das primär wegen dem Rhythmus Gefühl und der direkten Verbindung ins Gehirn und Herz der "starken", linken Hand.
Vg
 
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Hi,

ich habe erst mit 30 angefangen Gitarre zu spielen und bin nun (inzwischen 39, dazwischen beruflich beding mal 2 Jahre Gitarrenpause) deutlich vorangeschritten was meine Gitarrenfähigkeiten angeht. Vor 5 Jahren war es noch wesentlich schlechter. Durchhalten ist hier das Zauberwort. Ich werde zwar kein Joe Bonamassa mehr, aber das macht nix. Es reicht um ein Solo mit "Gitarristengesicht" zu spielen XD


1. Ich musste immer ein Ziel haben auf das ich hinarbeite. "Ich möchte Gitarre spielen können" ist hier zu weit gefasst. Such Dir kleinere Meilensteine die Du erreichen willst, Bei mir war das beispielsweise zu Beginn so, dass ich gerne das Solo zu "Stairway to Heaven" möglichst originalgetreu spielen können wollte. Daraufhin hab ich mir überlegt wie ich das am besten erreichen könnte. Ich arbeite gern mit Lick Library, also hab ich mir die DVD bestellt, alles angeschaut und überlegt welches "Skill-Set" mir dafür noch fehlt. Daraufhin hab ich dann die Pentatonik und massenweise Bendings geübt, sowie auch Vibrato. Somit wusste ich immer wofür ich das mache und was ich gerade jetzt lernen muss/will.
Da Du Alter Bridge erwähnt hast. Dort habe ich das gleiche mit Blackbird gemacht. Myles Kennedy spielt da seinen part in einer Art Hybrid Picking, das hab ich einfach wochenlang geübt, bis es ging. Da ich wusste wo ich hin will gab es auch wenige Hänger in der Motivation, sondern eher manchmal im Bereich "Frust", wenn etwas nicht gleich geklappt hat. Metronom oder verlangsamter Backingtrack und irgendwann wurde es dann aber besser.

2. Für Theorie hab ich gefühlt 1000 Bücher getestet, am besten fand ich Wolgang Meffert: Harmonielehre endlich verstehen. Super.Super.Super :)

3. Versuch nicht zu viele Sachen gleichzeitig zu lernen und schlüpf immer mal aus Deiner Comfort-Zone. Übe das was Du nicht kannst (Solange es etwas ist das Dich interessiert). Meist neigt man dazu das zu spielen was einem eh schon leicht fällt.

4. Ich hab 7 verschiedene Lehrer gehabt, das Problem dahinter ist meist das (nicht vorhandene) didaktische Konzept. Man bringt dir irgendwas bei, aber oft ohne Lernziele und Struktur.

5. Ich persönlich komme am besten mit Videos klar, die ich vorspulen, wiederholen etc. kann. Derzeit arbeite ich "Blues in 6 weeks" von Lick Library durch, manchmal mache ich dann eine Woche was anderes, dann mache ich wieder damit weiter. Ist ja kein Wettrennen. Ein Lehrer hat mich immer in ein Korsett gepresst. Ich musste eine Woche sein Zeug üben, damit ich es in der nächsten Stunde konnte, aber hatte keine Zeit mehr für manch andere Sache die ICH gerne üben wollte. Deswegen bin ich auf DVD´s umgestiegen.

6. Ich habe Familie und bin berufstätig. Deswegen übe ich inzwischen meist in der Zeit von 21:00 bis 23:00 Uhr, manchmal hab ich dann aber auch mal kein Lust und zocke einfach eine Runde am PC :)

7. Manchmal habe ich auch einfach mal Glück gehabt, bin z.B. über ein Video von "Chappers" auf YouTube gestolpert, der mir in 10min mehr sinnvolles über bendings und vibrato beigebracht hat als meine anderen Lehrer in mehreren Jahren XD


Viel Erfolg:)
 
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Ich stand damals ungefähr nach deinen 8 Monaten auch vor einer Art "Wand", und ja, bei mir hat ein Lehrer geholfen - allerdings mehr aus dem Grund, dass ich eben einfach nicht wusste, was ich als nächstes Üben sollte; nicht, weil man sich als Autodidakt unbedingt wer weiß wie viele Fehler antrainieren würde. Tatsächlich hat er mir, als ich nach einem Jahr Autodidaktentum bei ihm anfing, gesagt, ich würde so spielen, als hätte ich bereits bei ihm Unterricht gehabt :D . Ich habe nämlich die Erfahrung gemacht, dass ich ohne Lehrer oftmals mehr und verschiedeneres geübt habe, weil man sich dann oft nicht auf das beschränkt, was man als "Hausaufgabe" auf hat. ;) Dann übernimmt man sich vielleicht auch mal ab und an, aber das schadet ja nichts - ist ähnlich wie wenn man das Metronom mit Absicht 10 BPM zu schnell stellt, damit man nachher wieder aufs ursprüngliche Tempo zurückkehren kann und dann alles leichter ist :) .

Das Wichtigste ist also zu wissen, was einem "fehlt". Dazu kann ein Lehrer hilfreich sein, muss aber nicht.

Mir ging es z.B. genau wie dir, dass ich "das Griffbrett kennen lernen wollte" und nicht genau wusste, wie man das anstellt. Mir war klar, dass man den Fingersatz der Pentatonik überall hin verschieben kann, um in den verschiedenen Tonarten zu spielen (wobei das auch eine Weile gebraucht hat :D ). Was ich nun brauchte war die Möglichkeit, komplette Tonleitern in jeder Tonart überall am Griffbrett zu spielen.

Falls es das ist, wonach du suchst, google oder you-tube mal "3 notes per string"-Skalen. Davon gibt es sieben gängige Fingersätze, weil du sie auf jedem der sieben Töne einer diatonischen Tonleiter anfangen kannst. Und die kann man entsprechend auch überall hin am Griffbrett verschieben, um in jeder beliebigen Tonart zu spielen.

Mir hätte es damals extrem geholfen, einfach nur diesen Begriff zu kennen und zu wissen, dass es das war, was ich als nächstes angehen musste :) .

Üben musst du die Skalen dann natürlich immer noch selbst, am besten schön mit ständigem Wechselschlag (runter-rauf-runter-rauf...), alle Noten gleich schnell (alles 8tel / 16tel / was auch immer). Wenn du die einzelnen Fingersätze dann "vertikal" auswendig kannst, sprich du fängst immer auf der E-Saite an und spielst bis zur e-Saite hoch, dann wirst du irgendwann auch "horizontal" zwischen den Fingersätzen wechseln können - z.B. nur auf zwei Saiten spielen, aber von links nach rechts den Hals hinauf.
 
Das mit dem Rythmus habe ich auch. Bei mir liegt es wohl daran, dass ich als Linkshänder normale Gitarre mit einer Rechtshändergitarre spiele. Greifen funktioniert ziemlich gut, dafür läuft es nicht so mit dem Rythmus.

Bin auch Linkshändler und spiele Gitarre für Rechtshändler. Obwohl man heute als Linkshändler zum Teil auch Rechtshändler ist. Da sage ich nur PC Maus, Tastatur, Kartoffelschäler :)
Ich habe keine großen Probleme mit dem Rythmus. Ich halte das alles für Aberglaube.

Wenn ich kein Bock zum Üben habe, motiviere ich mich mit Live-Clips von meinen Lieblingsgitarristen. Dann kommt die Lust schnell wieder auf.

Pausen sind sehr wichtig. Ich habe 1 Tag in der Woche und dann irgendwann nach einigen Wochen 3 Tage am Stück. Pausen sind vor allem dann wichtig, wenn man etwas komplett neues lernt. Das Hirn braucht dann Pausen und das erlernte zu verarbeiten. Das Hirn lern am besten, wenn man irgendwas exakt 7mal wiederholt und dann Pause macht. In dem Buch "Superlerning für Gitarristen" wird auch gesagt, dass man nach 7mal wiederholen 2 Min. Pausen machen muss und dann wieder 7mal usw.
 
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Kann ich nachvollziehen was der Threaderöffner schreibt. Das ging mir oder geht mir ähnlich. Ich habe zwar einen Lehrer den ich aber ganz selten sehe weil das nicht so gut passt. Wie dem auch sei.

Ich lerne recht wenige Songs spielen weil ich mir den Kram schlecht merken kann und will (bin recht schnell gelangweilt). Mich interessiert einfach die Theorie hinter Musik (mehr oder weniger instrumentunabhängig). Und das versuche ich auch zu erkunden. Ich habe mehrere Musikrichtungen die ich gut finde. Und hier fängt es an. Ich habe ziemlich zeitig angefangen bzw versucht(!) Zeug raus zuhören und ein Gefühl für Töne und Tonabstände zu entwickeln.
Da fange ich halt an erst mal die Grundtöne zu suchen. Wenn man dann weis, welche Töne zum Tonleiter gehören kennt man die restlichen Töne und man kennt auch die Akkorde. Dann lernt man die Pentatonik und kann dann auch gleich mal viel spielen. Wenn man die Töne der Tonleitern kann, erweitert man die Töne der Pentatonik mit Tonleitertönen der jeweiligen Tonleiter und so weiter (Stichwort Stufenthorie).

Das ist bei mir eher ne bauchgefühlte Art Zeug zu lernen und im Mittelpunkt steht immer Zeug raus hören und auf der Gitarre wieder geben. Da ergeben sich mit der Zeit Muster z.B. in den Tonarten von Songs die hauptsächlich gitarrenbasiert sind (da sich diese Tonarten leicht spielen lassen).
Das läuft bei mir einfach so vor sich hin und so übe ich auch. Man hat so Sachen die man üben kann wie das die Finger schneller werden und die Töne sauberer klingen sowie der Rhythmus besser wird (auch hier mal das Metronom auspacken).
Das übe ich aber nicht all zu lange weil das sehr oft bei mir schnell langweilig wird. Schnell bin ich dann dabei irgendwas zu probieren weil ich mir denke "ok der Verspieler klang jetzt echt cool - gleich mal wiederholen".
Das ist sicher keine gute Art was zu lernen aber ich denke mir "Ich muss Spaß am entdecken haben und alles nicht nach Schema F lernen sondern wie ein Kind mit viel Spielerei herausfinden". Ein Kind lernt zwar schneller aber ich habe voraus, dass ich als Erwachsener Muster besser erkenne und halt auch wissen möchte was dahinter ist.
Zum Beispiel sich selbst Tonleitern beibringen ist eine gute Geschichte: Aufbau Dur ist zB. Ganztonschritt, Ganztonschritt, Halbtonschritt, Ganztonschritt Ganztonschritt, Halbtonschritt ... also hinsetzen und loslegen und das auf der Gitarre ausprobieren. Und schwups hat man sich ein Muster gemerkt was man immer wieder anwenden kann. Dann probiert man das aus auf einer einzigen Seite - oder mit verschiednen Grundtönen auf verschiedenen Seiten etc. (ist bissel schwer zu erklären - einfach loslegen und hinhören ob es gut klingt).
Es gibt so viele Musiktheorie Videos bei Youtube - da wird der ganze Kram erklärt ... das probiert man am besten auf der Gitarre gleich mit aus (egal ob das mit Klavier oder Gitarre erklärt wird).

Griffbrett: mir wurde ans Herz gelegt das Griffbrett zu lernen. Ich bin aber kein Auswendiglerner also dachte ich mir "mach dir nen Kopf was du spielst und wenn du das lang genug machst bekommst du das nebenbei mit". Also sich bewusst machen, was das jetzt gerade für ein Ton ist den man schpelt, und welcher Tonabstand das zu dem vorherigen Ton ist und wie weit der Ton vom Grundton weg ist. Bei mir ist es jetzt langsam alles drin und ich kann viele Sachen ausm Bauch heraus machen.

Ach ja und ab und zu mal ein Blick auf ein Notenblatt zu werden kann definitiv nicht schaden.

Was ich wirklich am Wichtigsten für mich halte ist, ein Gefühl für Töne zu haben - also vom Gehör her.

Motivation fürs Spiel? Manche Tage habe ich keinen Bock aber dann denke ich mir "Musik hören ist auch üben" und höre Musik und oft kommt eins zum anderen und ich habe nach ner Stunde die Gitarre in der Hand.
Und manche Tage passiert nichts aber ich bezahl ja auch keinen Lehrer an der Schule und muss auch kein Geld mit Musik verdienen (das kann gut sein aber kann halt auch zum Nachteil für mich sein ... ).
Man kann sich halt auch das Ziel setzen, wenigstens einmal am Tag die Gitarre in die Hand zu nehmen, bissel Tonleitern durchnudeln, bissel Pentatoniken durchnudeln, bissel Strumming etc - besser als gar nichts machen ist das allemal auch wenns nur 10 Min am Tag sind.

Und wenn du nen Kumpel hast der gut spielt ist das gut - wenn wirklich Fragen aufkommen frag ihn und zeig ihm was du meinst wenn es mit Erklären schwer ist.
Nie vergessen: Spaß am Holz haben :)
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Als ich den Kumpel fragte was bei den Pleks gut ist, meinte er nur "ja das was für dich angenehm ist". Sorry, aber als Anfänger kann ich net gerade mit so einer Aussage umgehen...
Ja solche Aussagen haben mich am Anfang auch verwirrt, auch gerade in Bezug auf Gitarre und was weiß ich. Das ist aber wirklich so - einfach probieren. Es gibt so viele Pleks, manche fand ich damals Mist und jetzt wo das Plek gut in der Hand liegt (weil diese einfach locker geübt wurde) finde ich die toll.
Es gibt auch Pleksets oder am besten du stellst dir da ein Set zusammen ... ich wechsel mittlerweile je nach Laune und Sound das Plek. Man muss solche Aussagen locker nehmen. Wenn man sich denkt "Ich armer Tor ..." dann einfach los legen und ins blaue hinein was tun oder das tun was die meisten anderen auch machen aber bloß nicht zu lange überlegen. Bei der Musik gibt es so viele Meinungen und Ansichten und vieles ist richtig und manches falsch aber einige leben trotzdem damit.
 
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Bin auch Linkshändler und spiele Gitarre für Rechtshändler. Obwohl man heute als Linkshändler zum Teil auch Rechtshändler ist. Da sage ich nur PC Maus, Tastatur, Kartoffelschäler :)
Ich habe keine großen Probleme mit dem Rythmus. Ich halte das alles für Aberglaube.
Wie kann das Abglaube sein? ICh werde doch wohl wissen ob ich besser mit links oder mit rechts spiele?
@SpotDog jetzt hast mir meinen Text geklaut.
Ich halte das für eine sehr gute Art zu lernen, gerade wenn man nicht gut auswendig lernen kann oder einem das zu langweilig ist.
Ich habe bestimmt schon 30 Bücher, Lieder daraus kann ich 0
Ergo muss ne andere Methode zum lernen her...
 
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Wie kann das Abglaube sein? ICh werde doch wohl wissen ob ich besser mit links oder mit rechts spiele?
@SpotDog jetzt hast mir meinen Text geklaut.
Ich halte das für eine sehr gute Art zu lernen, gerade wenn man nicht gut auswendig lernen kann oder einem das zu langweilig ist.
Ich habe bestimmt schon 30 Bücher, Lieder daraus kann ich 0
Ergo muss ne andere Methode zum lernen her...

Ja es gibt da schon unterschiedliche Ausprägungen an "starken" und "schwachen" Linkshändern oder sogar beidhändigen Leuten. Das merkt man idR bei Sachen die man einmal gelernt hat und dann immer wieder unbewusst macht.

Manch einer isst mit Gabel rechts Messer links (linkshändig), manch einer wechselt sogar für die Gabel dann separat auf links (mache ich z.B. so). Manch einer sagt auch bei Instrumenten "stell dich nicht so an :D" aber das muss jeder selbst entscheiden wie stark für ihne die Ausprägung ist :engel:. Gitarre auf rechts lernen war für mich nie praktikabel, vielleicht auch in Kombination mit meiner vorherigen Klaviererfahrung, wo sich das "Links draufhauen, rechts drüberflitzen :D" schon manifestiert hatte.

Was das "Ermüdende" angeht bin ich auch jemand, der - falls es sich geldlich arrangieren lässt - immer zu Lehrern rät. Man bekommt da nicht nur eine andere Perspektive bzw. Herangehensweise aufgezeigt, sondern auch die Motivation "gestückelt" wenn der Lehrer gut ist. Dass man bei komplexen Stücken oder einfach Liedern die den aktuellen Fähigkeitenstand übersteigen auch mal - um es besser zu lernen - vom eigentlichen Subjekt weggeht, Grundsatzübungen etc. macht, um dann später wieder an das Stück zu gehen und zu merken, dass es auf einmal leichter fällt :).
 
Hi,
ich habe mir jetzt nicht alle Beiträge/Antworten im Detail durchgelesen.
Kann auch bestätigen, das es zwischendurch am Anfang im Fortschritt einfach ins Stocken gerät. Man hat dann das Gefühl, man bekommt es nicht weiter hin
und entwickelt sich nicht weiter.

Thema Rhythmus/Anschlag - da kannst du einfach "frei Schnauze" rumprobieren, dazu braucht es ja nicht viele Akkorde - zwei bis drei einfach im Wechsel improvisieren und ein Schlagmuster drüber legen.
Du hörst dann schon raus, ob es dir so gefällt, oder nicht - das schult dann auch das Umgreifen.
Und halt langsam anfangen - mein Gitarrenlehrer den ich mal hatte sagte immer.. die Geschwindigkeit ist das Abfallprodukt der Übung (da ist was dran)

Weiterentwicklung... was mir aufgefallen ist, wo ich noch in den Anfängen war (ich hab 2001 angefangen und mir über Peter Bursch Buch als Stütze das Spielen selbst beigebracht)
Wenn ich mich dann mal mit jemanden getroffen habe und wir haben dann einfach was zusammen gespielt (das war nicht immer alles auf Punkt und schön) - das hat mich sehr sehr schnell
weiter gebracht - man hört was raus, tauscht sich aus.

weiterhin viel Spaß beim Weiterentwickeln :)

Gruß
Olli
 
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Ich persönlich finde es vor allem in der Anfangszeit schwer wenn man schon die ersten kleinigkeiten "kann" aber sich damit nicht die Sachen der "Vorbilder" spielen lassen und einem auch noch die Erfahrung und die Ideen fehlen
um selber einfach drauf los zu spielen.
Ich selber bin kein großer Nachspielfreund....um ehrlich zu fehlt bei den meisten Songs, dann einfach die Melodie,der Gesang oder sonst was. Einige Riff's oder sowas klar.
Ich denke und hoffe das man irgendwann den Punkt erreicht, wo man sich mit dem Instrument hinsetzt und einfach drauf los spielen kann was einem gerade so durch den Kopf geht. Und man dann sowas wie ein Gespür dafür hat was wozu passen kann.
Aber sowas muss sich a. erstmal entwickeln und b. muss man das nötige Werkzeug mitbringen. Ohne Werkzeug ist es schwer und die Möglichkeiten arg begrenzt.
Ich spiele ziemlich viel einfach so drauf los gerade wenn ich mich erstmal warmspiele, versuche mir bekannte Riff's aus meinen Büchern zu erweiteren mit einer Akkordfolge, oder versuche mich mit anderen Rythmen oder Wechseln.
Meist kommt recht viel Unfug bei raus, aber hin und wieder spielt man etwas wo man denk " Hey...das klang jetzt garnicht so schlecht, das schaue ich mir mal genauer an".
Und das ist dann der Punkt wo ich mehr Freude dran habe als wenn ich weiß ich kann jetzt den Rythmusteil von Lied xy nachspielen.

Ich denke beim spielen mit anderen ist es genauso. Man hört etwas was einem gefällt und schaut wie der andere es macht. Da jeder eine andere Art zu spielen hat und andere Vorlieben bringt das halt einiges. Da man auch mit
Sachen konfrontiert wird bei denen man sonst im Traum nicht dran gedacht hätte. Andere Musikstile zum Beispiel.

Und je mehr kleine Riff's und Licks man sich angeeignet hat um so mehr kann man weiterspielen ohne groß nachdenken zu müssen. Spielen des spielens wegen. Mache ich gerade wenn ich merke "Kopf voll, heute gehen keine Infos mehr rein" gerne nach meinem Üben. Und dabei merke ich das ich das woran ich vor gesessen habe plötzlich ohne groß drüber nachzudenken mit einbaue. Das ist auch sehr stimmungsabhängig und kann sich schlagartig ändern.

Der Frust bzw. das Gefühl der Überforderung ist wohl nur die Folge das man mehr will als man eigentlich zu leisten im Stande ist.Nach dem Motto: " Herr gib mir Geduld....SOFORT!!".

Gruß Marcus
 
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