Die S1 Backstagecouch

  • Ersteller Gast27281
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Also digital (MP3). Wozu brauchst du denn dann die Mastering-Seite überhaupt? Geht es nur um das Vergeben von Tracknamen und den automatischen Export?

Einerseits ja, andererseits will ich die Tracks schon noch bissl verendeln, am liebsten mit dem Brainworks Masterdesk Plugin. Ok, das könnte ich auch auf der Songseite machen ...
Der SC Export zickte in letzter Zeit eh rum.
 
microbug
  • Gelöscht von Gast27281
  • Grund: Cross
Bin gerade über was witziges gestolpert: Studio One (4.6 auf MacOS) spielt bei mir bestimmte AIFF und WAV-Dateien in der Browser-Vorschau in doppelter Geschwindigkeit ab. Ziehe ich eine der Dateien in S1 hinein, ist alles normal.

Der Codec ist dabei PCM Signed 16bit Big Endian.

Ist Euch sowas schonmal aufgefallen? Ich hatte das bisher noch nie.

Zudem ist S1 an dieser Stelle bissl dämlich. Diese Dateien hatten Anfangs keine Dateiendung, da wurden sie schlicht nicht angezeigt, das ist gerade beim Mac schon lange passé sowas, normal wird eigentlich immer in die Datei reingeschaut bzw die Attribute benutzt, denn die Endung kann sonstwas sein.
 
spielt bei mir bestimmte AIFF und WAV-Dateien in der Browser-Vorschau in doppelter Geschwindigkeit ab. Ziehe ich eine der Dateien in S1 hinein, ist alles normal.
Hast du überprüft, ob Tempoinformationen in den Dateien vorhanden sind? Um zu sagen, warum das passiert, müsste man ggf. die Audiofiles mal analysieren.

Zudem ist S1 an dieser Stelle bissl dämlich. Diese Dateien hatten Anfangs keine Dateiendung, da wurden sie schlicht nicht angezeigt, das ist gerade beim Mac schon lange passé sowas, normal wird eigentlich immer in die Datei reingeschaut bzw die Attribute benutzt, denn die Endung kann sonstwas sein.
Das hat mit dämlich nichts zu tun. Du wünschst dir also ein Feature, dass anstatt der Dateiendung der Dateiinhalt ausgelesen wird um das Dateiformat zu bestimmen? Wie stellst du dir das bei einem Ordner mit 5000 Dateien vor? Willst du, dass Studio One beim Öffnen dieses Ordners erstmal jede der 5000 Dateien öffnen und lesen muss anstatt (was blitzschnell geht) nach Dateiendung zu filtern?

Ich würde sagen: Dann benenn doch deine Dateien standardkonform ;-) Dateiendung haben auch heutzutage noch ihre Berechtigung.
 
Hast du überprüft, ob Tempoinformationen in den Dateien vorhanden sind? Um zu sagen, warum das passiert, müsste man ggf. die Audiofiles mal analysieren.

Es handelt sich dabei um konvertierte Sounddesigner II Dateien, diese konnten zwar Loops und Markers als Zusatzinfos enthalten, aber keine Tempoinformation. Ich habe mir mal die Dateininfos mit Audio Converter Lite angeschait (was Anderes habe ich grad nicht) und da steht auch nix von Tempoinformation. Wenn Du ein Tool (MacOS, Win geht aber auch) kennst, mit dem ich das analysieren kann, probiere ich das gerne.

Das hat mit dämlich nichts zu tun.

Dann ist es halt Bequemlichkeit oder es ist dem Crossplattform-Gedanken geschuldet. Zumindest auf MacOS gibt es schon sehr lange eine Funktion, die den Header bzw Zusatzinfos ausliest, und das geht nicht langsamer als ein normales Directory. Ich müßte das selbst nachschauen, hab schon länger nimmer mit meiner Entwicklungsumgebung gearbeitet.

Nachtrag: Das braucht man noch nichtmal, denn das OS weiß bereits den Dateityp (unabhängig von der Endung), und das kann man in den erweiterten Verzeichnisdaten abfragen.
 
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Liegt für mich auch auf der Hand. Ist auch nicht so. Zumindest unter OS X. Da werden nur Audio Devices angezeigt, auf denen man auch tatsächlich was ausgeben kann.

Schaltet man eines aus, verschwindet es aus der Liste. Schaltet man es wieder ein, ist es wieder da. Und das, während S1 geöffnet ist.

Also entweder wieder mal einer der zahllosen Windows Stolpersteine, oder eine verschossene S1 Installation.


Ich greife das nochmal auf, denn ich hab das jetzt gelöst und es ist tatsächlich ein Windows-Problem.

Studio One holt sich die Namen und Daten der Interfaces offenbar aus der Registry, und da ist nix dynamisch. Die Einträge stehen an zwei Stellen unter Software/ASIO, und wenn man dort die obsoleten löscht, sind diese auch aus dem Klappmenü verschwunden.
 
schon wieder ich, das artet langsam in Monologe aus :)

Gibts eigentlich eine sinnvolle Nutzung des Novation Launchpad Pro MKI an Studio One? Ich hatte mir so eins wegen der alternativen Sequenzerfirmware "Thirty-Two" geholt, die dann für mich aber doch nicht paßte, und nachdem das grad massenweise angeboten wird weil wohl alles auf das neue MKIII mit seinem Standalone-Sequenzer umsteigt, dachte ich, ich könnte statt Verkauf es noch irgendwie nutzen, auch wenn das ja in erster Linie für Ableton Live gedacht ist.
 
Danke, aber alles nur kein Automap.

könnte aber gerade jetzt für Version 5 interessant sein, denn es gibt nicht nur einen Usermodus, sondern auch PolyAT. Dann ist da noch der Programmer Mode und man kann das Ding auch für Visuals einsetzen, neben „ThirtyTwo“ gibts noch eine weitere Alternative Firmware, die abgefahrene Visuals ermöglicht.
 
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Hallo, kann mir jemand sagen, ob es die Anleitung für Presonus Studio 5 auch in Deutsch ist?
 
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Moin!

Soweit ich weiß gibt es nur die Kurzanleitung in deutscher Ausführung, das Referenzhandbuch nur in englisch zur Zeit. Vielleicht liefert ja Presonus noch nach, bei der Version 4 hat es auch etwas gedauert.

Greets Wolle
 
Für Studio 5 gibt es jetzt auch ein Benutzerhandbuch auf deutsch; ich habe meines gestern runtergeladen.
 
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Also wenn man das Benutzer-Handbuch direkt aus Studio One über die Hilfe öffnet, kommt die deutsche Version. Auf der Homepage finde ich momentan auch nur die englische...
 
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Moin! Ich arbeite normalerweise mit Reaper, hab mir aber gedacht, ich probiere mal aus Spaß an der Freude S1 aus. Seit der 5er Version ist diese für mich auch wegen der VST-Unterstützung ab der Artist Version eine Option. Um nicht gleich neue Themen ersrtellen zu müssen Frage ich einfach mal hier die Runde zu den kleinen Dingen die mir schon aufgefallen sind.

Ich muss mich zwar erst in den Workflow der DAW einfinden und etwas herumspielen, damit ich das ganze überblicke, aber an sich macht die DAW schonmal einen netten Eindruck. Lediglich hatte ich in den ersten drei Stunden den ersten Absturz.. Bei Reaper ist mir das in 5 Jahren nur eine Hand voll mal passiert.. Ich hoffe, das war eine Ausnahme.

Ich habe zum Ausprobieren erstmal ein paar Multitracks aus dem Netz genutzt um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das ganze so läuft. Die Gitarrenspuren sind dabei als DI-Spur vorhanden, was ein Reampen bzw. das Nutzen von Plugin-Amps (NeuralDSP z.B.) bedeutet. Dabei habe ich mir jetzt zunächst ein paar Sounds zusammengebaut mit denen ich vorerst gerne arbeiten möchte. Ich habe in Reaper normalerweise zu diesem Zweck immer die Freeze-Funktion genutzt, um die CPU-Power zu sparen und anschließend normale FX (EQ, Comp, etc.) auf der Spur zu nutzen. Es kann jedoch passieren, dass ich nachträglich nocheinmal etwas an den Amp-Sounds ändern möchte (z.B. Gain-Settings). Bei Reaper werden die Freezes gelayert und ich kann einen Basistrack wieder herstellen, ohne dass die danach folgenden Plugins gelöscht werden. Diese werden sozusagen angehängt. In Studio One ist mir hier jedoch aufgefallen, dass hier die Plugins unwiederbringlich gelöscht werden.. Gibt es hier einen Workaround..? Muss ich hier über einen extra Track gehen, der per Send irgendetwas empfängt und diesen dann "Freezen" (Transform to Rendered Audio)?

Ansonsten... Noch eine kleine Frage.. Kann ich die Sends eines Tracks zu einem Bus/FX auch Pannen? Sprich:

Track 1 -> Bus X <50 % L>
Track 1 -> Bux Y <50 % R>
Track 1 -> Master <C>


Habt ihr einfach noch irgendwelche hilfreichen Tipps und Anregungen für einen Neuling? Irgendwas, worüber ich früher oder später stolpern werde?

Cheers,
Ian
 
Hey Ian,

Um nicht gleich neue Themen ersrtellen zu müssen Frage ich einfach mal hier die Runde zu den kleinen Dingen die mir schon aufgefallen sind.
Warum denn eigentlich dieses Themen-Sparen? Ist ein Forum nicht dazu da, dass man, wenn es eine Frage zu einem neuen Thema gibt, auch ein neues Thema anlegt? Ich frage mich, was der Vorteil ist, eine neue Frage in einem 13-Seiten-Thread anzuhängen.

Lediglich hatte ich in den ersten drei Stunden den ersten Absturz.. Bei Reaper ist mir das in 5 Jahren nur eine Hand voll mal passiert.. Ich hoffe, das war eine Ausnahme.
Meistens passieren Abstürze nicht in der DAW selbst, sondern in einem der verwendeten Plugins. Wenn du also gerade ein neues Plugin eingebunden hast und es zu einem Absturz kam, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass der Crash von dem Plugin ausging... da kann Studio One dann nichts dafür und auch nichts daran ändern.

Ich habe zum Ausprobieren erstmal ein paar Multitracks aus dem Netz genutzt um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das ganze so läuft. Die Gitarrenspuren sind dabei als DI-Spur vorhanden, was ein Reampen bzw. das Nutzen von Plugin-Amps (NeuralDSP z.B.) bedeutet. Dabei habe ich mir jetzt zunächst ein paar Sounds zusammengebaut mit denen ich vorerst gerne arbeiten möchte. Ich habe in Reaper normalerweise zu diesem Zweck immer die Freeze-Funktion genutzt, um die CPU-Power zu sparen und anschließend normale FX (EQ, Comp, etc.) auf der Spur zu nutzen. Es kann jedoch passieren, dass ich nachträglich nocheinmal etwas an den Amp-Sounds ändern möchte (z.B. Gain-Settings). Bei Reaper werden die Freezes gelayert und ich kann einen Basistrack wieder herstellen, ohne dass die danach folgenden Plugins gelöscht werden. Diese werden sozusagen angehängt. In Studio One ist mir hier jedoch aufgefallen, dass hier die Plugins unwiederbringlich gelöscht werden.. Gibt es hier einen Workaround..? Muss ich hier über einen extra Track gehen, der per Send irgendetwas empfängt und diesen dann "Freezen" (Transform to Rendered Audio)?
Es gibt in Studio One keine History an Effekten, die in mehreren Ebenen wiederhergestellt werden können. Ich weiß nicht, wie das genau in REAPER gelöst ist, aber ich kann mir vorstellen, dass das irgendwann recht unübersichtlich wird. Kommst du denn so schnell an die CPU-Grenzen, dass du die Amp-Simulation einrechnen musst, bevor du weitere Plugins hinterherschaltest?

Es gibt natürlich mehrere Wege, das zu lösen. Wenn du diese Effektketten trennen willst, finde ich es am einfachsten und flexibelsten, wenn du das über einen Bus regelst. Sprich, du selektierst deine Spur und wählst "Add Bus for Selected Channels". Das erzeugt automatisch einen neuen Bus und routet deine Spur in diesen Bus. Auf den kannst du jetzt deine Bearbeitungs-Effekte (EQ, Kompressor etc.) legen. Und auf die Spur mit der Gitarrenaufnahme die Amp-Simulation. Jetzt kannst du die Spur beliebig zu gerendertem Audio transformieren und wiederherstellen, ohne dass sich an der anderen Effekt-Kette was ändert. Du kannst die Spur auch duplizieren und A-/B-Vergleiche machen oder die Amp-Simulation ausschalten... und das alles über die Effekte im Bus abhören. Also eigentlich recht komfortabel finde ich.

Ansonsten... Noch eine kleine Frage.. Kann ich die Sends eines Tracks zu einem Bus/FX auch Pannen? Sprich:

Track 1 -> Bus X <50 % L>
Track 1 -> Bux Y <50 % R>
Track 1 -> Master <C>
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Frage richtig verstehe. Aber du kannst natürlich pannen, sowohl das Signal im Send (im Channelstrip des jeweiligen Effekt-Kanals) als auch im Send-Slot des Kanals direkt.

Habt ihr einfach noch irgendwelche hilfreichen Tipps und Anregungen für einen Neuling? Irgendwas, worüber ich früher oder später stolpern werde?
Ich habe letztes Jahr eine Videoreihe mit Tipps zu Studio One angefangen. Jeden Monat kommen 2-3 neues Videos dazu. Das hier ist die deutschsprachige Playlist... vielleicht ist ja für dich was Hilfreiches dabei:

https://youtube.com/playlist?list=PLIv_XlOAF6mEhz-yjTmYmlTYHem23eGsb

Es gibt auch noch eine englischsprachige Playlist auf meinem Kanal, teilweise mit etwas anderen Themen. Ansonsten kann ich die (englischen) Videos von Gregor Beyerle und Marcus Huyskens absolut empfehlen.
 
Warum denn eigentlich dieses Themen-Sparen? Ist ein Forum nicht dazu da, dass man, wenn es eine Frage zu einem neuen Thema gibt, auch ein neues Thema anlegt? Ich frage mich, was der Vorteil ist, eine neue Frage in einem 13-Seiten-Thread anzuhängen.
Gebe ich dir generell Recht, ja! Es handelt sich ja hier prinzipiell nur um unzusammenhängende Kleinigkeiten. Fúr jedes explizit ein Thema wäre ein Overkill. Zusätzlich sind die ja relativ fix beantwortet so wie es aussieht.. Ich kann aber gerne einen weiteren Thread aufmachen und dort kurzerhand nocheinmal zusammenfassen, was hier besprochen wurde. Ich konnte nur kein "S1-FAQ" o.ä. im Board finden und dachte, dass sich hier die Anwenderschaft aufhält und somit ein Sammelbecken für Informationen vorliegt.

Es gibt in Studio One keine History an Effekten, die in mehreren Ebenen wiederhergestellt werden können. Ich weiß nicht, wie das genau in REAPER gelöst ist, aber ich kann mir vorstellen, dass das irgendwann recht unübersichtlich wird. Kommst du denn so schnell an die CPU-Grenzen, dass du die Amp-Simulation einrechnen musst, bevor du weitere Plugins hinterherschaltest?
An die Grenzen nicht direkt, aber ich versuche mir generell CPU Power zu sparen, in dem ich Dinge, die ich akut nicht mehr brauche freizugeben. Vor allem, da das tolle Macbook Heat-Management dazu führt, dass der Lüfter recht schnell recht laut wird. Deshalb möchte ich alles möglichst klein halten. Wenn ich mich dann z.B. wieder den Drums oder den Vocals widme, brauche ich ja an sich keine Guitar-Amp-Sim mehr in der CPU.

Diese Bus-Workflow Geschichte ist vermutlich der Knackpunkt an den ich mich gewöhnen muss. Das reißt mir in gewissem Maße die Mixer-View auseinander. In Reaper können Buss z.B. über Ordner abgebildet werden und sind somit an den Source-Tracks direkt dran.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich die Frage richtig verstehe. Aber du kannst natürlich pannen, sowohl das Signal im Send (im Channelstrip des jeweiligen Effekt-Kanals) als auch im Send-Slot des Kanals direkt.
Das ist primär so gemeint, dass ich z.B. einen Reverb-FX für Gitarren auf einem Stereo-Bus liegen habe. Da möchte ich z.B. die im Main-Mix linke Gitarre auf den rechten Reverb-Kanal (also die rechte Seite des FX-Kanals) schicken und eben umgekehrt für die Main-Rechte Gitarre. Vorrausgesetzt, ich möchte für mehrere Spuren den gleichen Effekt nutzen.


Ich habe letztes Jahr eine Videoreihe mit Tipps zu Studio One angefangen. Jeden Monat kommen 2-3 neues Videos dazu. Das hier ist die deutschsprachige Playlist... vielleicht ist ja für dich was Hilfreiches dabei:

https://youtube.com/playlist?list=PLIv_XlOAF6mEhz-yjTmYmlTYHem23eGsb

Es gibt auch noch eine englischsprachige Playlist auf meinem Kanal, teilweise mit etwas anderen Themen. Ansonsten kann ich die (englischen) Videos von Gregor Beyerle und Marcus Huyskens absolut empfehlen.
Jetzt wo du es sagst, ich bin gerade über eines deiner Videos gestolpert .. Da werde ich wohl auch eine Weile verbleiben. Danke für den zusätzlichen Hinweis auf die Playlist.
 
Es gibt mehrere Möglichkeiten des "Track Freeze" in S1. Die erste bezieht sich tatsächlich auf die ganze Spur. Die erreicht man über rechts Klick auf den Track und dann "Transform track to rendered audio. Preserve real time settings." Was immer das auf Deusct heisst. Dabei werden allerdings alle Plugins eingerechnet.

Nur bis zu dem oder dem Plugin kann S1 nicht.

Die andere Möglichkeit ist Event FX. Da könnte man zum Beispiel die Gtr Sims reinpacken und wenn fertig berechnen lassen. Das kann man auch rückgänig machen. Plugins im Kanal spielen dabei keine Rolle.

Der Pan Regler für Send ist etwas versteckt. Besser gesagt, leicht zu übersehen:

 
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Diese Bus-Workflow Geschichte ist vermutlich der Knackpunkt an den ich mich gewöhnen muss. Das reißt mir in gewissem Maße die Mixer-View auseinander.
Wieso denn? Du kannst im Mixer unter dem Schraubenschlüssel "Keep bus channels to the right" ausschalten und den Bus dann direkt neben deinem Kanal platzieren. Wenn der Mixer zu ist und den Bus suchst, musst du nur (wenn die Spur selektiert ist) F3 drücken und hast den Bus dann direkt neben dem ausgewählten Kanal... und dort beide Kanäle nebeneinander.

Du kannst es auch über ne weitere Spur machen, wenn du willst. Du erstellst im I/O-Setups einen Dummy-Ausgang (ohne Ziel) und nennst den "MUTE". Dann schickst du deine Original-Gitarrenspur in den Ausgang MUTE (damit landet die Spur quasi im Nichts und bleibt unhörbar). Dann legst du eine weitere Audiospur an und wählst die erste Spur als Eingang. Jetzt hast du zwei Spuren untereinander und kannst auf der zweiten Spur deine Bearbeitungs-Effekte haben.

Aber für mich macht der Bus-Workflow mehr Sinn. Denn Spuren gehören eben zum Arrangement und Effekte zum Mix. Wenn eine Spur leer ist und nur für Effekte dient, dann mach ich das lieber im Mixer. Aber wenn du von REAPER an Spuren gewöhnt bist, ist das für dich vielleicht auch eine Möglichkeit.

Du kannst es natürlich auch über Event FX lösen. Amp-Simulation mit gedrückter Alttaste auf dein Gitarren-Event ziehen und dann den Event-FX einrechnen. adrachin hat Recht, das ist noch viel einfacher.
 
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Wieso denn? Du kannst im Mixer unter dem Schraubenschlüssel "Keep bus channels to the right" ausschalten und den Bus dann direkt neben deinem Kanal platzieren. Wenn der Mixer zu ist und den Bus suchst, musst du nur (wenn die Spur selektiert ist) F3 drücken und hast den Bus dann direkt neben dem ausgewählten Kanal... und dort beide Kanäle nebeneinander.
Genau solche Dinge z.B. sind die Tipps und Tricks die ich suche.. :) Das hat mich gestern schon fast in den Wahnsinn getrieben. Damit bin ich quasi viel freier und flexibler. Danke dafür!

Die andere Möglichkeit ist Event FX. Da könnte man zum Beispiel die Gtr Sims reinpacken und wenn fertig berechnen lassen. Das kann man auch rückgänig machen. Plugins im Kanal spielen dabei keine Rolle.
Du kannst es natürlich auch über Event FX lösen. Amp-Simulation mit gedrückter Alttaste auf dein Gitarren-Event ziehen und dann den Event-FX einrechnen. adrachin hat Recht, das ist noch viel einfacher.

Das sieht ziemlich genau nach etwas aus, was mich mehr anspricht. Diese Art der Bearbeitung kenne ich auch aus Reaper, auch wenn ich sie dort schon nicht verwendet habe. Wobei das vorgehen natürlich so ne Sache für sich ist. Hat man Multitracks und möchte diese Reampen, kann man das einwandfrei mit dem EventFX machen. Möchte man durch die Amp-Sim und Monitoring aufnehmen, ist das so ja nicht möglich. Da muss ich ja dann doch über den Track-FX gehen. Anschließend kann ich aber den Track-FX auf die Events/Items kopieren, wenn ich das richtig verstanden habe.

Der Pan Regler für Send ist etwas versteckt. Besser gesagt, leicht zu übersehen:
Perfekt, danke! Das war der mangelnde Google-Drang dadurch, dass ich sowieso einen Beitrag erstellen wollte.. Das ist .. fürchterlich klein, stimmt.
 
Hallo allerseits,

ich hab seit gestern einen Atom SQ hier, aber da stopere ich noch über ein Problem: Der Keyboardmodus wird ja nur aktiv, wenn ich in der Spur Mithören aktiviere - das ist logisch. Ich hätte es allerdins gerne, daß dieser Modus dann immer nur in der jeweis aktiven Spur aktiv geschaltet wird, sonst spielen ja alle Spuren gleichzeitig, wenn ich die Pads drücke. Das scheint aber aktuell, Version 5.3, offenbar nur über gleichzeitig aktive Aufnahmebereitschaft zu gehen - oder habe ich da etwas übersehen?

Danke schonmal für alle Tips.
 

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