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Kleines Wortspiel, der Bezug ist ein altes Lied, in dem "es" offensichtlich gleich mehrfach im Text, aber nicht als Note vorkommt.das versteh ich mal wieder nicht.
Die Kodaly-Methode ist nur eine unter vielen anderen, die sich einer relativen Solmisation bedienen. Die Tonhöhen nicht absolut, sondern relativ zu betrachten, so dass praktisch jeder Ton als Ut/Do zum Ausgangspunkt einer (ionischen/Dur-)Skala werden kann, war schon immer verbreitet, wenn nicht sogar üblich seit der Erfindung und Benennung von Tonsystemen. Im Grunde handelt es sich dabei um nichts anderes, als um die Transposition einer bestimmten Intervallfolge. Eigentlich logisch und erwartbar in einer Zeit, als es noch keine Standardisierung oder Normierung einer Bezugstonhöhe (wie den Kammerton A´=440 Hz), also der Zeit des Guido von Arezzo (um 100) und noch lange danach.Das selbstverständlich, aber braucht es dazu die Kodaly-Methode?
Die Kodaly-Methode ist eine Lehrmethode, die von Kodaly und seinen Schülern in Ungarn entwickelt wurde und dort im Musikunterricht, aber auch in den Musikstudiengängen etabliert ist. Mit beachtlichen Erfolgen meiner Kenntnis nach.Und du meinst, dass das gute Singen an der Do-Re-Mi-Methode bzw an den Handzeichen liegt?
Irgendwie scheint mir das etwas weit hergeholt.
Ich habe das nie bei irgendjemandem gesehen. Auch nicht bei ungarischen Bands, dass die sich auf der Bühne irgendwelche Handzeichen geben. Mein Eindruck ist, dass das nur was für Musikpädagogen ist.
so verstehe bzw. kenne ich das system auch. insofern wundert es mich auch, dass in brasilien do = C, re = D etc. ist.
das widerspricht imho dem eigentlichen sinn der sache.
Das ist vielleicht die Schwäche der romanischen Tonsilben, die für Verwirrung sorgt, dass sie in den romanischen Sprachen für das Benennen sowohl absoluter als auch relativer Tonhöhen identisch verwendet werden. (wobei das aber auch nicht immer so gehandhabt wird).ABER: ich glaub' dass die RELATIVE Solmisation durch ist, das war glaube ich was im Mittelalter.
Hier ist La, also A, genau 440 Hz definiert.... Soundchecks sind alle präzise... gib mir La, gib mir Fa, gib mir Do...
Es nervt mich nur ein bisschen, dass ich alle englischen/deutschen Quellen umdenken muss, oder umgekehrt...
Da ich zu Beginn der 1970er Jahre in Deutschland die Grundschule besucht habe und hier eine musikalische Frühförderung genossen habe, wurde uns zuerst die Solmisation beigebracht. Für Kinder eigentlich ein guter Einstieg zur Stimmschulung, da Sprache mit Bewegung mehrere Sinne trainiert. Danach wurde allerdings die übliche Notation gelehrt. Allerdings wurde Anfang der 70er auch noch viel mit uns experimentiert - z.B. die Mengenlehre
Welche Erfolge meinst Du? Um den Erfolg dieser Methode im Vergleich zu anderen zu belegen, bräuchte es Bewertungskriterien (was ist besser/schlechter) und Vergleiche mit Kontrollgruppen hinreichender Größe über viele Jahre - ich bezweifle, dass das mal jemand gemacht hat.Die Kodaly-Methode ist eine Lehrmethode, die von Kodaly und seinen Schülern in Ungarn entwickelt wurde und dort im Musikunterricht, aber auch in den Musikstudiengängen etabliert ist. Mit beachtlichen Erfolgen meiner Kenntnis nach.
und es hat sich zumindest in ehemals DDR nicht durchgesetzt, obwohl es vielfach unterrichtet wurde.
(quelle)während Baberkoff-Montag dem System nach Zoltán Kodály (tiefalterierte ›Gasttöne‹ mit Endvokal -a bzw. -o, falls die Grundsilbe schon auf -a endet) gefolgt war, von anderen Referenten aber auch schon eine einheitliche Variante (Endung auf -u) angedeutet worden war, bevorzugten die Jazzer (aus stimmstilistischen Gründen?) die Endung -e (bzw. -a bei tiefalteriertem »re«) für erniedrigte Töne. Zudem sorgte die jazzspezifische Akkord-Skalen-Denkweise dafür, dass Helmbold bei jedem Akkord in eine andere Skala wechselte, das »do« also immer dem jeweiligen Akkordgrundton statt dem gleichbleibenden Grundton der Tonart zugeordnet war – sicherlich einleuchtend, wenn die Solmisationssilben als klangliche Stellvertreter der im Akkordsymbol zu notierenden Zusatztöne (eine b9 über G als V. Stufe in C-Dur ist dann eben ein »ra« als Alteration von »re« und kein »le« als Alteration von »la«) verstanden und als solche repräsentiert werden sollen.
Meine eigene Erfahrung als ca. Sechsjähriger aus dem Rundfunk-Kinderchor: Vorsingen bringt mehr. Mit den Handzeichen konnte keiner was anfangen, und später hat es eh keiner mehr benutzt.Die Handzeichen unterstützen das Lernen von Melodien, Intervallen usw. wohl sehr gut.
Ich auch nicht. Sondern dass diese Handzeichen meines Wissens nach von keinem Musiker in der Praxis benutzt werden.Es handelt sich aber nicht um Dirigiertechniken oder ähnlichem. Ich hatte auch nichts dergleichen behauptet.
... nie gesehen ... glaube auch nicht, dass ein Laienchor, wenn er beim Konzert durcheinanderkommt, mit diesen Handzeichen wieder reinkommt.Bei Aufführungen würde man diese Handzeichen vielleicht mal bei Schul- oder Laienchören finden als Unterstützung
Siehe oben. Aus meiner Sicht einfach nur eine unbelegte Behauptung.aber wie gesagt dienen sie dem Unterricht und den Lernprozessen.

Naja, in unserem Alter ist es kein Wunder, dass man sich nicht an alles erinnern kann.Nicht erinnern kann ich mich dass wir Melodien mit #11 gesungen hätten
Ich möchte kein Streitgespräch führen über die Kodaly-Methode oder überhaupt über (relative) Solmisationsmethoden. Selber habe ich keine davon gelernt und daher auch nie praktiziert. Die Kodlay-Methode habe ich nur als ein Beispiel für eine relative Solmisation angeführt, mehr nicht. Diese kenne ich immerhin ein wenig vom Hörensagen und wie erwähnt von einer (schon länger zurück liegenden) Konzertreise nach Ungarn. Begegnet bin ich zudem einigen Menschen, die von dieser Methode sehr geschwärmt haben.Welche Erfolge meinst Du? Um den Erfolg dieser Methode im Vergleich zu anderen zu belegen, bräuchte es Bewertungskriterien (was ist besser/schlechter) und Vergleiche mit Kontrollgruppen hinreichender Größe über viele Jahre - ich bezweifle, dass das mal jemand gemacht hat.
Wenn die Verfechter der Methode selbst behaupten, dass sie super ist, ist das eher kein Beweisund es hat sich zumindest in ehemals DDR nicht durchgesetzt, obwohl es vielfach unterrichtet wurde.
Ist schon klar, die Verwendung der romanischen Tonsilben "Do/Re/Mi ..." meint heute standardmäßig die absoluten Tonhöhen, wie bei uns "C/D/E ...".hier, und ich denke im gesamten romanischen Sprachraum herrscht Solmisation, aber absolute Solmisation:
La = A = 440 Hz / Si = B = ~494 Hz / Do = C = ~523 Hz etc...
Denke einfach, dass es zum Portugisisch-Lernen dazu gehört, im Spanischen und Portugisischen heißen die Töne nun mal somir wäre A - B - C aber lieber als La - Si - Do


interessant. Ich dachte, der Gebrauch wär ausschliesslich relativ.Das ist vielleicht die Schwäche der romanischen Tonsilben, die für Verwirrung sorgt, dass sie in den romanischen Sprachen für das Benennen sowohl absoluter als auch relativer Tonhöhen identisch verwendet werden.
daher meine Annahme, relative Geschichten via Do, Re, Mi, und absolute Strukturen mit C, D, E.Aber letztlich muss jeder, der sich tiefer mit Musik und vor allem Musiktheorie beschäftigt, sowieso beides beherrschen: absolute und relative Strukturen verstehen und erkennen.
Wer nur immer relativ denkt, wird vielleicht vom Quintenzirkel verwirrt sein, wer nur absolut denkt, wird möglicherweise beim Erkennen von identischen Strukturen auf unterschiedlichen Tonhöhen Probleme haben.
wie solmisiert (?) Man eigentlich Molltonleitern?
Das war auch nicht meine Absicht. Du hast das schön zusammengefasst.Ich möchte kein Streitgespräch führen über die Kodaly-Methode oder überhaupt über (relative) Solmisationsmethoden.
komisch nur dass hier Do = La#
Ganz sicher bin ich nicht, aber ich glaube, wir hatten "Do Re Mi" und nicht "Ja Le".Bist du denn sicher, dass du seinerzeit in der DDR mit der Kodaly-Methode ´traktiert´ wurdest? Meines Wissens nach dominierte in der DDR die "Jale-Methode" (die schon 1930 von Richard Münnich veröffentlicht wurde).
Aber lassen wir das mal dahingestellt sein.Relative Solmisation ist so ähnlich wie ein Kapodaster (oder wie Umstimmen) auf der Gitarre.komisch nur dass hier Do = La#
Der wichtige Unterschied ist, daß Du die Silben singen kannst, bei Zahlen ist das eher schwierig. Und Du kannst die Silben auch mit Kleinkindern singen, die noch nicht zählen können.Die Zahlen nochmal mit Silben zu codieren, macht die Sache nur komplexer.
... und auch noch nicht lesen können. Bewegungen oder Handzeichen entsprechen dem "ganzheitlichen" Lernen. Es hilft Kindern Musik zu visualisieren, wobei es auch andere Methoden gibt, die Bewegungen mit Musik kombinieren.Der wichtige Unterschied ist, daß Du die Silben singen kannst, bei Zahlen ist das eher schwierig. Und Du kannst die Silben auch mit Kleinkindern singen, die noch nicht zählen können.