Warum stellst du das dann nicht ins Git-Forum?
Oder - ich hänge mich jetzt ein wenig am Wörtchen >begonnen< auf - ins MuTh- Einsteigersub?
Tja - wer besonders schlau sein will, den erwischt's halt manchmal umso ärger. ICH bin hier gemeint, nicht du, also lass' die Leiter bitte erst nochmal liegen.
Ich hatte den Text (sehr wohl um die Zündfähigkeit wissend...

) ins Labor gestellt und die Moderation gebeten, entweder a) drüberzuschauen oder b) rückzumelden, dass dafür keine Zeit/Kapazität ist und c) den Ort der Veröffentlichung zu wählen. MEINE Erwartung wäre - ebenso wie die deine - gewesen, es landet im Einsteigerbereich
E-Gitarre. Ist es aber nicht...
Wenn ich beides noch nicht gemacht habe - und offenbar, siehe zitierte Einleitungsworte - richtet es sich eher an genau solche Leute, dann sollen die also verstehen UND anwenden von dem, was sie ja noch gar nicht verstehen in ein und demselben Anlauf lernen??
Mir erschien folgende Überlegung plausibel: Kaum jemand weiß GAR nichts über Modes. Irgendwas wissen alle, oder glauben zumindest, es zu wissen. Das Kind wäre an dem Punkt also schon in den Brunnen gefallen. Meine Hoffnung war, dass viele an ähnlichen Stellen im Wald stehen und nach Bäumen suchen. Klar, das ist ein "long shot"! Haben einige ja auch zu Recht angemerkt. Aber wenn es im Einzelfall helfen kann und dabei nicht mehr schadet (Letzteres ist zumindest in deinen Augen vermutlich das hüpfende Komma?) - warum dann nicht?
Im Einsteigerbereich, fand ich, kann man das machen. Gegebenenfalls wird eben konstruktiv kommentiert und korrigiert.
als "allgemeines Grundlagenwerk" (sic!) tituliert ist,
Dieses Missverständnis habe ich in
#14 bereits aufgeklärt! Selbstverständlich wäre mein Elaborat (gründlich lektoriert!

) maximal ein verschwindend kleiner Teil eines solchen Grundlagenwerks. GEMEINT war es tatsächlich sogar eher als GEGENSATZ, im Sinne von "Wenn wir ein Grundlagenwerk hätten, dann bräuchte ich kein Puzzleteilchen liefern." oder so ähnlich. NIEMALS bin oder war ich so verstiegen, zu glauben, ich hätte sowas verfasst! Selbstverständlich nicht!
"Würdest du widersprechen, dass man zuerst mal Dur von Moll unterscheiden können muss?" - Antwort: "Ja"
Naja, ganz so war es imho nicht. Beantwortet habe ich diese Frage:
[...] wenn man Dur von Moll nicht hörend Unterscheiden kann Modi einfach noch zu früh sind, quasi der Versuch, laufen zu lernen, wenn man eigentlich noch beim gehen lernen ist - oder würdest du dieser Aussage widersprechen?
Was spricht dagegen - ich benutze mal deine Formulierung, in der Hoffnung, nicht auf ein neues Zündplättchen zu treten - Modes "hörend zu erkennen und unterscheiden zu lernen"? Wenn Chapman spielt, erfahre ich, empfinde ich ganz eindeutig Charakteristika der einzelnen Modes. Warum "darf" man diese Erfahrung nicht machen, wenn man vorher nicht das "Abi in Dur und Moll" gemacht hat?
Nochmal: Natürlich akzeptiere ich deine Meinung; bitte aber um denselben Respekt mir gegenüber. Und sollte ich dich hier missverstehen, dann bitte ich darum, das auch genau so zu sehen; als ein Missverständnis. Das KANN man konstruktiv aufklären - wenn man will.
Wiezumhenkersollohneeinemmollakkorddairendwieirgendwasaeolischklingen???
Der Akkord an sich wird vor allem vom Grundton geprägt. Ist ein C im Bass, dann wird das in den allermeisten Fällen als ein C-Dur-Akkord empfunden.
Ja, ich fürchte, an der Stelle habt ihr mir zu Recht den Kopf gewaschen.
Betone ich z. B. relativ konsequent den Ton A über einem C‑Akkord, habe ich größere Chancen, dass sich zumindest dieser Abschnitt des Stücks äolisch anhört.
Das ist ZU platt. Lesson learned. Vielleicht kann man mir zugutehalten, dass ich sowohl eher geflüstert, als auch vorher UND nachher versucht habe, das zu relativieren:
Als allererste Näherung kann man vielleicht sagen, dass es wesentlich darauf ankommt, welche Noten (respektive Akkorde) im Stück BETONT werden.
GRUNDSÄTZLICH ist es aber so, dass der „Hintergrund“ den Modus vorgibt. Als Solisten nehmen wir uns zu wichtig, wenn wir glauben, wir ändern gleich die ganze Tonart des Stücks, indem wir ein paar As über Cs solieren.
Tatsächlich war ich selbst nie wirklich glücklich damit. Hätte das nochmal überarbeiten sollen.
Als Hobbygitarrist hört man halt oft in Youtube-Videos so Sachen wie "The ONLY difference is emphasis!". Das habe ich wohl gechannelt. Eher hätte ich sagen sollen, man müsste das A zum tonalen Zentrum MACHEN, quasi Äolisch "erzwingen". Das GEHT wohl theoretisch (so gehört, gelesen, gesehen), indem man C und E meidet, G nur "auf dem Weg zum A" spielt, Phrasen auf A beginnen und enden lässt sowie die "Non-Chord-Tones" H, D und F zur Melodieführung nutzt. So habe ich das zumindest verstanden und es will mir so auch eigentlich grundsätzlich einleuchten.
Ich will hier allerdings ganz sicher NICHT den Eindruck erwecken, ICH könnte das! Aber vielleicht könnt IHR ja erläutern, ob, wie und warum das (nicht) geht?