Eigene Riffs schreiben?

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TabascoSauce
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Ich stell mich mal kurz vor :)

Ich bin Kai 16 Jahre alt und spiele seit 2 Jahren E-Gitarre, davor 1 Jahr Akkustik bei einem Lehrer.



Wir sind grad am Anfang eine Band zu starten. Wir haben immoment 1 Bassist und 2 Gitarristen (mich eingeschlossen)
Wir spielen immer irgendwelches Zeug und manchmal haun wir einfach so geile Riffs raus, aber es muss doch ein Rezept geben wie z.B. Soad, Slipknot, BfmV usw. ihre Riffs schreiben. Oder spielen die auch einfach rum und wenn was geiles rauskommt schreiben dies auf und basteln nen Song draus?

Ich hab überhaupt keine Ahnung von Noten geschweige denn Tonarten.
Wie kann ich mit meinen Kumpels Riffs wie z.B. von Surfacing, Waking the Demon usw. schreiben? Gibts da irgendwie ein Rezept?

Vielen, vielen Dank im Vorraus :)
 
Eigenschaft
 
Rezept gibts da nicht, sonst würde jeder einen welthit schreiben können. Welche Richtung soll es denn gehen? Von den Bands her, würde ich schätzen dass ihr Metal machen wollt.


Als erstes sollte ein Lied im kopf entstehen. Vor sich hersummen bis eine gute Tonabfolge entsteht. Diese dann auf die Gitarre übertragen. Ein bisschen Noten- und Harmonielehre wäre an dieser Stelle gut--> Tonart "rausfinden". ist es moll/dur? harmonisch oder natürlich? melodisch? etc. etc. etc. dann baust du den song aus, änderst paar töne, lässt es reifen. Aber das ist nur meine Art songs zu schreiben. andere machen es anders. Ihr müsst selbst rausfinden wie ihr am besten fährt.

Du musst bedenken, dass die von dir genannten bands Profis sind, die machen ihr leben lang wahrscheinlich nichts anderes, haben häufig musik studiert, oder lassen sich im Studio von profis "beraten". manchmal kriegen die auch songs von songwritern, die sie dann nur bisschen anpassen.

Gruß Jonasz
 
Wir sind grad am Anfang eine Band zu starten. Wir haben immoment 1 Bassist und 2 Gitarristen (mich eingeschlossen)
Wir spielen immer irgendwelches Zeug und manchmal haun wir einfach so geile Riffs raus, aber es muss doch ein Rezept geben wie z.B. Soad, Slipknot, BfmV usw. ihre Riffs schreiben. Oder spielen die auch einfach rum und wenn was geiles rauskommt schreiben dies auf und basteln nen Song draus?

Ich hab überhaupt keine Ahnung von Noten geschweige denn Tonarten.
Wie kann ich mit meinen Kumpels Riffs wie z.B. von Surfacing, Waking the Demon usw. schreiben? Gibts da irgendwie ein Rezept?

Naja... BfmV haben sich einfach Schema-X Riffs von anderen Bands mehr oder minder abgeschaut.Deren kreativer musikalischer Wert ist ziemlich am unteren Rand anzusiedeln (zumindest bei den Dingen die ich von ihnen kenne. Hab glücklicherweise schon lange nix mehr von der Band gehört)... SOAD und Slipknot sind bzw waren da schon um Welten experimenteller und haben sich weniger enge Stilgrenzen auferlegt.

Was ein "geiles Riff" ist, ist dann letzendlich genau so ungreifbar wie anderweitiger Kunstgeschmack. Man kann natürlich schon "Eingängigkeit" und "Hörerkompatibilität" von Ideen einigermaßen abschätzen, wenn man von den durchschnittlichen Hörgewohnheiten seiner angestrebten Hörerschaft ausgeht... aber darüber hinaus?

Es gibt dann sicher Dinge die man auf der Gitarre spielen kann, die für-sich-genommen sehr geil klingen. Man könnte auf der Klampfe aber auch Dinge spielen, die nur im Bandkontext interessant sind und dann könnte man sogar Dinge spielen, die auch nur im Songkontext einen Sinn ergeben.
Ich finde auch, dass im Allgemeinem "DAS RIFF" in der Gitarristenszene viel zu hochbewertet werdet. Was die Gitarre spielt, muss für sich alleine stehend nich zwangsläufig sinnvoll klingen oder viel Sinn ergeben (bzw nichts zu spielen kann natürlich auch ne Option sein)... wichtig ist der Kontext.

Die Königsdisziplin liegt in meinen Augen dann aus künstlerischer Sicht darin, dass man einen eigenen Sound und Stil entwickelt, der kreativ und eigenständig ist aber gleichzeitig eine breitere Hörerschaft trotzdem an einem vertrauten Punkt abholen kann. Falls du das irgendwann schaffst, sag bescheid.... :)


naja... das sind jetz alles Punkte, die dich in der Praxis exakt 0,0 weiterbringen werden, aber da kann dir letzendlich auch keiner großartig was raten.

Nebenbei: Wenn du 1 Jahr "akkustik unterricht" bei einem Lehrer hattest und "überhaupt keine Ahnung von Noten, geschweige denn Tonarten" hast, find ich das auch irgendwie seltsam. Die Relevanz von Theorie ist sicher ein riesiger Streitpunkt, den man von A nach X durchdiskutieren kann, aber ich finde wenn man jemandem Unterricht gibt, kann man demjenigen schon mal ganz grundlegende Dinge "nebenbei" beibringen, so dass es derjenige nichtmal wirklich merkt.

Üb auf jeden Fall soviel wie möglich mit Metronom und schau mal, dass du irgendwie dein eigenes Gitarrenspiel aufnehmen kannst um es dir mal anhören zu können. Das sind zwei goldene Tipps, die dich auf jeden Fall im Laufe der Zeit massivst weiterbringen können. Grade die Sache mit dem Metronom ist so unterbewertet und vernachlässigt unter hobbymusikern, dass letzendlich 98% aller Leute die ein Instrument spielen immer grausig schlecht bleiben werden (womit ich niemand angreifen oder verurteilen will.. hobby is natürlich auch hobby und zum Spaß da.. nicht zwangsläufig für Hochleistungen).
 
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...aber es muss doch ein Rezept geben wie z.B. Soad, Slipknot, BfmV usw. ihre Riffs schreiben. Oder spielen die auch einfach rum und wenn was geiles rauskommt schreiben dies auf und basteln nen Song draus?
Also ich habe gehört das, die von BfmV songs meist so schreiben: Der Sänger der Band (kein plan wie der heist) schreibt ein songtext und denkt sich halt so seine melodie da bei und dann setzt er sich wenn er mit seinem teil fertig ist mit dem gitarristen zusammen und spielen ein paar riffs und gucken was dazu passt und wenn das erledigt ist packen die den noch bass und als letztes schlagzeug drauf.
Irgendwie so war dat bei denn ^^
 
Tja, so ein Rezept wär mal was feines...

Also bei aller Streitereien über Theorie, wenn Kenntnisse über Tonarten und Harmonielehre nicht beim Songwriting helfen, wo dann? Durchs reine jammen was zu finden, ist auf Dauer bestimmt der langwierigere Weg. Andererseits kann man ohne Theorie auch zufällig auf irgend was toll abgefahrenes kommen...
 
Tja, so ein Rezept wär mal was feines...

Also bei aller Streitereien über Theorie, wenn Kenntnisse über Tonarten und Harmonielehre nicht beim Songwriting helfen, wo dann? Durchs reine jammen was zu finden, ist auf Dauer bestimmt der langwierigere Weg. Andererseits kann man ohne Theorie auch zufällig auf irgend was toll abgefahrenes kommen...

...was dann aber auch umso länger dauern kann wenn es darum geht das Riff auszubauen oder so abzuändern dass es auf Dauer nicht anödet.

Ich will niemanden angreifen, ich komme auch selbst auf viele Riffs durch blankes rumgejamme.
Aber ich bin mir ziemlich sicher dass jeder Profimusiker ein Verständnis für Harmonielehre hat.

Meine Herangehensweise war eigentlich auch immer bisher die diese:
Ich habe eine Melodie im Kopf und nehm' diese auf.
Danach wird die notiert.
Notfalls wird die so abgeändert dass eine saubere Kadenz entsteht (Tritonus ftw!!) und dann wird rund um das entstandene gearbeitet.
Das ging bisher immer ganz gut.

Was ich dir aber auch als Tipp mitgeben würde, abgesehen vom Metronom und der Harmonielehre, schreib die Riffs wirklich immer konsequent auf oder nehm sie auf.
Ich war ne Zeit lang in einer Band da war es ziemlich frustig wenn mein Gitarrenkollege mit nem Riff ankam und das dann am darauffolgenden Tag wiederrum ganz anders gespielt hatte :igitt:

Und herade zu Surfacing:
Das ist meiner Meinung nach genau das was monsy meint.
Slipknot haben, ob man sie mag oder nicht, einen eigenen Stil entwickelt und wissen es (wohl auch nötig bei 9[??] Bandmitgliedern) das Instrument und das gespielte im Kontext zu haben, passend zu der Musik.
 
Rudimentäre Kenntnisse von Tonleiter, Aufbau Akkorde und generell Harmonielehre sollten vorhanden sein.
Ohne böse sein zu wollen, aber wenn du 1 Jahr Akustikgitarrenunterricht hattest, was hast du denn in der Zeit gemacht? Ich hatte bisher 3 Lehrer (2x Bass und 1x Gitarre) und ALLE haben mir zumindest mal Aufbau Tonleiter und Intervalle gezeigt.

Aber zum Thema (obwohl auch hier die Suchfunktion einiges zu Tage fördern dürfte). Das "Rezept" ist die Harmonielehre (wie oben schon erwähnt). Alles andere kommt aus einem selbst. Bist du inspiriert, fallen dir auf Dauer Riffs und Akkordfolgen oder Melodien ein. Dann ist der nächste Knackpunkt diese auf die Gitarre zu übertragen. Da hilft Erfahrung und Technik. Je besser man mit dem Instrument umgehen kann umso leichter fällt einem dies später.
Was auch immer hilft, ist es anderen auf die Finger zu schauen und zu analysieren.
Aber wenn du überhaupt keine Inspiration hast und keine Idee davon, was ein geiles Riff sein könnte, dann ist Songschreiben vielleicht auch einfach nicht dein Ding. Es gibt genügend sehr fähige Instrumentalisten, die einfach keine Songs schreiben können.
 
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In meiner Band gabs eine schlichte Arbeitsteilung. Einer (ich) denkt sich Melodie und Gitarrenriffs aus - unter der Dusche, im Auto - egal wo man gerade ungestört ist. Die Dusche, ja das Bad ansich, hat ne Mordsakustik. Lyrics sind da erstmal zweitrangig - ich hab das mit very english klingenden Nichtworten gemacht und die gesungene und gegrunzte virtuelle Gitarre hat soviel Zerre und Sustain, wie man es gerade für die noch jungfräuliche Nummer braucht. Obendrauf die Mund-eigene Beatbox mit dem Hammergroove. Erstmal alles im Kopf. Die Gitarre in der Hand bremst Einen beim Rumsuchen nach dem Riff und der Melodie zu sehr aus. Und dann, gleich nach dem Abtrocknen das ganze Gegrunze, Gebeatboxe und Gejammer aufnehmen. Früher wars der Kassettenrekorder, heut der MP3-Player. Dann wirds ernst - als nächstes muss man dann das, was einem so reichlich über die Lippen und zwischen den zusammengebissenen Zähnen (Zerre und Sustain) entsprudelt ist, mit der Klampfe umsetzen. Wenn man damit fertig ist, geht das ganze in den Übungsraum und man hofft, dass die Anderen das a) gut finden und b) in der Lage sind ihren adäquaten Beitrag zu leisten. ... ja, so war das bei uns. Übrigens auch im Übungsraum gings Text-mäßig erstmal "wenglisch" weiter. Die Jungs waren da schnell ekelbefreit - man war ja unter sich. Ich hab nur tunlichst darauf geachtet hinterher die wilden Jamtracks von meinem Player zu löschen, damit die nicht eines Tages zur Einweisung in die Klapse gegen mich verwendet werden konnten. :D
Eigentlich eine interessante Sache, mal zu erfahren, wie es bei Anderen läuft. Ich bin auf das gespannt, was hier noch so kommt.
 
First I find a riff and a chord sequence. And if that's any good, then I start to play it with some other guys and pump it up. If that's great, then I check the attitude and the atmosphere of the track. What the hell is this putting out? There's no point in writing songs on a sheet of paper, going verse, chorus, verse, chorus, and regarding this as a song. No, it ain't. A song is music, and I'd rather start with the music and then get into the attitude of the track and put something on top of it. What are you going to put on top of it, because you could have spent months trying? I can't divorce lyrics from the music. Songwriting is a marrying of the both. To me, the easiest way is to get the track.
- Keith Richards, 1992

That's how most of my songs come together. I can't walk in the studio with a song typed out on a piece of paper and say, THIS is it, THIS is how it goes, play it. If that's what I wanted, I might as well hire session men. I just go in there with a germ of an idea, the smaller the germ the better, and GIVE it to them, FEED it to them, and see what happens. Then it comes out as a Rolling Stones record instead of me telling everybody what I want them to play. The band can work it any way they want. If it works, great. If it doesn't, I know I can go in there the next night with another germ. I know I'll grab them some way, infect them somehow. If it's good, then Mick and I can finish it off.
- Keith Richards, 1975

Sometimes we run things down... sometimes we get an idea for a song from, say, a rhythm that Charlie and Keith have played together or something... Quite often, we go into it without the song being written - which annoys me intensely. But, that's the way we record sometimes. It like it to be rehearsed before we go in, but it never really is. The music quite often comes ahead of the words. That annoys me. It's very hard to write lyrics to the track. It's much easier to have it done before but... I always try to write the lyrics to the songs.
- Mick Jagger, 1971

(Most of the time) there's an idea first from one person. You don't really sit down and say, Okay, neither of us have an idea. We usually say, Well, what do you think of this, or you go out and play something and someone else joins in: Oh, I like that or How does it go or Can you show me the chords to that? You don't REALLY sit down and say, Oh, this is starting from totally scratch - you know, having NOTHING. There's always somebody who has something.
- Mick Jagger, 1994

(http://www.timeisonourside.com/songwriting.html)

- - - Aktualisiert - - -

Keith Richards, "LIFE":

So we're the song factory. We start to think like songwriters, and once you get that habit, it stays with you all your life. It motors along in your subconscious, in the way you listen. Our songs were taking on some kind of edge in the lyrics, or at least they were beginning to sound like the image projected onto us. Cynical, nasty, skeptical, rude. We seemed to be ahead in this respect at the time. …
And because you've been playing every day, sometimes two or three shows a day, ideas are flowing. One thing feeds the other. You might be having a swim or screwing the old lady, but somewhere in the back of the mind, you're thinking about this chord sequence or something related to a song. No matter what the hell's going on. You might be getting shot at, and you'll still be 'Oh! That's the bridge!' And there's nothing you can do; you don't realize it's happening. It's totally subconscious, unconscious or whatever. The radar is on whether you know it or not. You cannot switch it off. You hear this piece of conversation from across the room, 'I just can't stand you anymore'... That's a song. It just flows in. And also the other thing about being a songwriter, when you realize you are one, is that to provide ammo, you start to become an observer, you start to distance yourself. You're constantly on the alert. That faculty gets trained in you over the years, observing people, how they react to one another. Which, in a way, makes you weirdly distant. You shouldn't really be doing it. It's a little of Peeping Tom to be a songwriter. You start looking round, and everything's a subject for a song. The banal phrase, which is the one that makes it. And you say, I can't believe nobody hooked up on that one before! Luckily there are more phrases than songwriters!
 
Als erstes braucht man mal Talent und die Gabe, sowas zu machen, irgendwie. Ich z.b. tu mich da schwer, kann ein bisschen tonleiter usw, aber zum schreiben hat es mich noch nicht bewegt. Viele machen es so das erstmal einer mit nem riff ankommt, oder der sänger mit nem text, gibts kein rezept würde sich sagen. Vielleicht gibts auch bands wo einer alles schreibt oder der gitarrist die texte zu seinen riffs etc.pp....Müsst ihr selbst ausprobieren was euch am besten taugt, Azriel hat den rest schon richtig bemerkt finde ich.
Denke je mehr ihr zusammen spielt, jammt oder covert, umso mehr erfahrungen und ideen sammelt ihr dabei.
viel Erfolg.
 
Pentatonik und Skalen sollte man für Riffs schon beherrschen (meiner Ansicht nach). Seit ich mich damit auseinandersetze läufts bei mir auch viel besser.
Und dann einfach die Melodie die du in deinem Kopf hast darauf spielen. Oder einfach Skalen spielen bis dir was auffällt was dir gefällt.
Alles in allem gibst da aber kein Patentrezept!
 
Alsol, es gibt eine Grundvoraussetzung, um Gitarrenriffs wirklich geil hinzukriegen:
Gitarrespielen!
Wenn du da was brauchbares hast, es aber noch nicht befriedigend ist,
kannst du entweder den Werkzeugkoffer auspacken oder eben ewig dranrumexperimentieren.
Dieser Werkzeugkoffer enthält alles, was du weißt, an Harmonielehre, Skalen etc.
Weiterhin enthält er Deine Erfahrung und dein Musikalisches Gehör/Talent.
Je besser er ausgestattet ist, desto schneller ist das Lied erreicht.
Aber auch mit dem besten Koffer kann es dauern.

Ich muss auch mac-knife zustimmen, oft erhält man gute Sachen ohne Gitarre - sondern mit
einem anderen Instrument wie der Stimme oder so -, muss diese dann
aber noch übertragen.
 
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Ich persönlich finde es schwierig immer nur von Riffs zu sprechen. Für das schreiben von Songs hat jeder eine andere Vorgehensweise. In einer meiner Ex-Bands hat sich der Sänger immer Texte ausgedacht und hatte dan immer einen konkreten Rythmus im Hinterkopf. Ein paar Akkorde in der Richtigen Tonart mit nem passenden Rythmus da drüber zu Prügeln ist nicht sonderlich schwer und per definition eines Riffs (kurze, prägnante, wiederkehrende Ton- oder Akordfolge mit Wiedererkennnungswert) schon eines.
Es kommt auch ganz darauf an ob beide Gitarristen nur normale Akkorde Spielen, wobei die 2. Klampfe nur gezielt Akzente setzt oder ob einer ala Herman Lee die ganze Zeit über nur Soloeinlagen feiert.
Wenn die Akkorde für die Gitarre stehen und ihr nen Rythmus habt, ist das basteln einer Melodie mit hile der pentatonischen Bilder (wer die nicht kenn sollte sich besser nicht Gitarrist nennen) oder durch das aufsplitten der Akkorde in eintelne Töne gar nicht mal so schwer.
Prinzipiell rate ich Einsteigern sich an den Riffs anderer zu bedienen. Wenn man ne Vorlage hat und diese dann ein bissel anpasst dan bekommt man schnell den Dreh raus. Später kommen die eigenen Riffs dann von alleine.
Wenn man sich die Meisten Giarristen anschaut findet man meist ein Muster nach denen diese Riffs und Melodien zurechtbasteln. Wenn man das ein oder andere Muster erkannt hat, ist es ein leichtes dieses für eigene Kompositionen zu nutzen.

Und eines will ich noch gesagt haben:
Die Riffs von "Eye of the Tiger" und "Smoke on the Water" zählen nicht umsonst zu den bekanntesten Riffs und werden auch nicht grundlos jedem Anfänger zum Einstieg vorgesetzt.
Ein Riff muss nicht schwer und komplex sein um wiedererkennungswert zu haben. Man muss nicht alle Kirchentonleitern rauf und Runter dudeln können und auch nicht Meister der Arpeggien sein um ein einprägsames Riff zu basteln. Da reicht oftmals der Quinten-/Quartenzirkel aus. Also nicht ermutigen lassen und einfach Rumexperimentieren.
 
Es ist immer gut sich von anderen inspirieren zu lassen, so kannst du die Inspirationen in dein eigenes Spiel einfließen lassen, aber primzipiell ist die Methode die du jetzt schon betreibst die sinnvollste...einfach zocken, zocken und herausfinden!
 
Meistens leb es davon, dass jemand irgendwann spielt und jemand anders was dazu, dann verändern sich die Sachen von alleine und irgendwann ist denn der Punkt da wo du denkst geil. Und da hast dann das Riff, wenn den Punkt erkennst. Allerdings ist´s einfacher, wenn man das jammen einfach aufnimmt um sich im Nachhinein nochmal anzuschauen.
 
Ich kann nur sagen wie ich das mache.

Bei "Why?" von Black Mass habe ich einfach etwas rum geklimpert und plötzlich hatte eine Folge die mir gefil und habe sie einfach nacht etwas fummeln ausgebaut und plötzlich hatte ich den Riff von "Why?" erschaffen. So läuft das fast immer, ich habe entweder eine Melodie im Kopf, oder ich finde einfach eine. Auch beim Spielen von Black Sabbath Songs kommen oft viele Ideen, selbst unter der Dusche.

Lass dich einfach insprieren und bastel an deiner Idee, ein Rezept gibt es einfach nicht.

Mfg, Jay.
 
Es gibt IMO kein Rezept und noch viel mehr unterschiedliche Wege, wie ein Riff einem "passieren" kann.
Aber wenn ich die Aufgabe bekommen würde, innerhalb der nächsten halben Stunde ein (neues!) Riff zu komponieren, so würde ich die Gitarre in einer ungewöhnlichen offenen Stimmung tunen, würde los probieren und hätte mit einer guten Chance nach 10 Minuten eine Idee, wohin die Reise gehen könnte. Das ist aber nur ein Weg und das funktioniert auch nicht mit reproduzierbarem Erfolg. Genauso könnte ich mir auch ein Harfe oder ein Knopfakkordion schnappen da ich noch nie gespielt habe. Wichtig ist einfach, gewohnte Denkmuster verlassen zu müssen.
Anders als hier viele es wohl machen fällt es mir viel leichter zu einer Riff-/Song-Idee eine Gesangsmelodie zu finden als anders herum --> Es kommt auch stark auf persönliche Vorlieben und Talente an, welcher Weg da günstig ist.
 
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Seh ich ganz genau so.
Wenn ich einen neuen Song schreibe, denk ich mir eine Melodie aus die ich dann entweder im Kopf singe,
oder sie leise vor mich hin summe. Dabei nehme ich aber immer nur einzelne Melodien und keinen ganzen Song. Danach versuch ich einfach die Melodie praktisch umzusetzen, nehm die Gitarre in die Hand und spiel drauf los.
Wenn ich zufrieden bin, schreib ichs auf. Dann kommt der nächste Part. Zwischendurch verändere ich die Teile immer nochmal und lasse sie auch ab und zu variiert wiederholen.

Wichtig ist, inmer mit sprechen!
Wenn du eine Melodie stumm sprichst, prägt sie sich viel besser ein und du kannst es hesser umsetzen.

Gruß :)
 
Man kann durchaus andere Riffs von guten Liedern anhören und schauen, was man an denen so gut findet. Dann wandelt man es so lange ab, bis es einen komplett eigenen Charme hat und einem dennoch weiter gefällt
 

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