Ein Vorstellungsthread für uns A-Gitarristen!

Claudia Wenzel

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Hallo, habe ganz früher Klassik gezupft und bin erst nach laaaanger Pause, in der das Leben andere Prioritäten vorgeschlagen hat, vor einigen Jahren wieder bei der Musik gelandet. Ich spiele (mittelmäßig; instrumental, Begleitung) und singe/jodle, schreibe auch das ein oder andere Lied. Kulisse sind vorzugsweise die Berge, aber die Nachbarschaft des Voralpenlandes tut's auch. Da ich viel reise, kann ich leider keinen Musikunterricht nehmen
und musste mir alles mühsam über das Internet, Abschauen bei anderen Musikern usw. wieder aneignen und auffrischen.

Leider schaut es so aus, als ob mein Haupt-Musikpartner (Rhythmus-Gitarre, Gesang 2. Stimme) wg. Problemen mit der Hand nicht mehr spielen kann und einige Steyrische-Harmonika-Spieler, die ich angesprochen habe, trauen sich nicht.
Habe ein paar ältere Akkustik-Gitarren und eine von Gracillano Pérez in Córdoba gebaute spanische Gitarre, eine "Flamenco" aber mit Tendenz zur Klassik.
Bin relativ häufig in Spanien und habe große Affinität zum Flamenco und auch viele Flamenco-Musiker als Freunde. Spielen tu' ich diesen Stil aber nicht, da habe ich viel zu viel Respekt davor. Selbst die richtig guten Gitarristen, die ich kenne, finden sich in das Wesen des Flamenco als Erwachsene nur sehr oberflächlich hinein. Dann lieber zuhören und genießen.
 
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Claudia Wenzel

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Peter, sogar zwei. Das Ganze startete eigentlich - so wie du es auch einschätzt - als "Gag", ich bekam tatsächlich einen Jodelkurs geschenkt. Da ging ich dann ohne Erwartung und mit viel Lächeln hin.....und stellte fest, dass der "Jodellehrer" Gesangsbildner bei der Bayer. Staatsoper, Gesangs-"Double" von diversen TV-präsenten Volksmusikanten - auch eines gewissen ältlichen langhaarigen Hansi H. - und absolut begabter und ernst zu nehmender Lehrer war. So wurde aus dem einen Kurs ein zweiter, viel Eigentraining und letztlich eine nicht zu unterschätzende Zusatz-Variante beim Musizieren. Auch für diverse Country-Lieder, wie "Long Gone Lonesome Blues" hilft mir der Wechsel von Kopf und Brust sehr.
 
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PettyMonk

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Hallo,
ich habe mich zwar schon letztes Jahr hier angemeldet und bereits ein wenig im Blues- sowie im Spieltechnik-Lernen-Forum herumgetrieben, aber ich dachte ich kann mich hier auch nochmal vorstellen.
Ich bin Pettymonk, 38, und hab mit 11 Jahren angefangen Gitarre zu lernen. Songs von CCR, Leonard Cohen, Simon & Garfunkel, Beatles hab ich dann mit einfachen Akkorden gespielt. Die ersten 10 Jahre habe ich nur „geschrammelt“, Strumming aus dem kompletten Unterarm, ehe ich zaghaft Versuche Richtung Fingerpicking gemacht habe, meistens um die sanfteren Songs von Leonard Cohen zu begleiten. Mit Anfang 20 hat mich das Unplugged-Album von Eric Clapton enorm beeindruckt und beinflusst – dadurch habe ich eine erste Idee bekommen was spieltechnisch auf der Gitarre möglich ist, zugleich hat hier die Inkubation meiner Blues-Infektion begonnen.
Eines meiner Lebensziele auf der Gitarre ist und bleibt einmal so zu spielen wie Big Bill Broonzy – E.C. spielte von ihm „Hey Hey“ auf dem Unplugged Album. Vor zehn Jahren hat mir dann ein Freund ein Noten-Tabulaturen-Buch von Mississippi John Hurt ausgeliehen. Ohne groß den Hintergrund zu kennen (ich dachte etwa ursprünglich das wäre Delta-Blues) habe ich mich hier reingehört und -gekniet und mir diese Spielweise erarbeitet. Heute liebe ich auch diesen Country-Blues-Stil und habe damit das Fundament meiner Spieltechnik gelegt.
Zu Beginn der 2010er Jahre hatte ich eine Spielkrise und habe jahrelang nicht gespielt. U.a. hatte ich Probleme mit der richtigen Haltung der Gitarre sowie der Greifhand und verkrampfte schnell beim Spielen. Anfang 2019 bin ich aber irgendwie ins Spielen zurückgekommen und plötzlich ging es wieder! Ich konnte wieder entspannt und ausdauernd spielen und hab dann auch wieder täglich musiziert. Dadurch hab ich dann auch lernmäßig Fortschritte gemacht, z.B. hatte ich lange die Lieder in C von Mississippi John Hurt ausgelassen weil sie den Daumengriff für den F erforderten. Das ging dann auch und ich konnte wieder andere und neue Sachen spielen...Anfang 2020 hab ich dann begonnen mich mit der Geschichte des Blues zu beschäftigen und den Entschluss gefasst mich spieltechnisch aufs Fingerpicking und genremäßig auf den akustischen Blues der Vorkriegszeit oder des Blues-Revival der 60er zu konzentrieren.
Seitdem befinde ich mich auf einer coolen Entdeckungsreise. Derzeit bin ich bei Blind Blake, davor hab ich Scrapper Blackwell entdeckt, Blind Willie McTell, Rev. Gary Davis. Ich hab mich ins Werk von Robert Johnson gestürzt und versucht Slide zu spielen. Alles in allem macht es unglaublichen Spaß und ich bin froh in Coronazeiten meine Gitarre zu haben.
Die selbstgesetzte spieltechnische und genremäßige Begrenzung heißt natürlich nicht dass ich andere Musik nicht höre. Ich liebe Folk, Pop und Rock-Musik der 60er und entdecke mehr und mehr den Blues-/Psychedelic-/Artrock der späten 60er und 70er Jahre. Selber mit der E-Gitarre bin ich bislang nicht richtig warm geworden, vielleicht war ich bislang überfordert von den Knöpfen und Reglern an Amp und Gitarre. Und immer alles am Strom, das ist mir irgendwie zu umständlich.
Derzeit spiele ich auf zwei Dreadnought-Westerngitarren. Eine 25-Jahre alte Ariana, meine erste Western und eine 12-Jahre alte Simon&Patrick (war eine B-Ware, konnte aber gut eingestellt werden). Beides nichts besonders, aber ich kann gut damit spielen. Mittelfristig möchte ich mir eine Parlor sowie eine Resonator anschaffen, aber v.a. aus Platzgründen ist das bislang vertagt.
Und ja, mit diesem späten Wiedereinsteig und den persönlichen Erfolgserlebnissen hat mich der Ehrgeiz gepackt: Ich möchte so kontinuierlich lernen und üben und das was ich kann perfektionieren dass ich mit Anfang 40, also in ein paar Jahren auch mal entweder allein oder mit mit anderen auf einer Kleinkunstbühne stehen kann, mit einem ausgewählten Blues-Repertoire. Bis dahin, und wenn Corona vorbei ist, wäre es cool Leute zum jammen zu finden.
Ich bin sehr froh hier das Musiker-Board entdeckt zu haben. Eine freundliche Atmosphäre, in der man fachsimpeln, jede Menge von anderen lernen und viel lachen kann!
 
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Blues-Opa

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Irgendwann hatte ich mich vermutlich schon mal vorgestellt ... ist aber vielleicht eine gute Gelegenheit, das für inzwischen neu dazu gekommene mal zu wiederholen :)

Bei mir zieht sich vor allem das Thema "Trad. Blues" schon ewig durch ...
Schon als Kind hat mich diese Musik fasziniert, ohne dass ich überhaupt wusste was das ist. Heimlich im AFN gehört wo immer wieder auch mal Blues kam ... oder aus den amerikanischen Kasernen und Clubs gehört (wir hatten in unserem kleinen Städtchen 3 Amikasernen, vor allem bei den Panzerfahrern auch sehr viele Schwarze).

Auch später ... immer wenn ich irgendwo Blues hörte, egal welche Stilart, da wurden meine Ohren groß und die Seele weit ... bis heute ...
Wobei ich eigentlich zwar alle Stilarten des Blues mag, mich aber vor allem die älteren Stilarten der Anfangsjahre reizen so in der Art auch selber zu spielen. Vor allem fasziniert mich auch die Vielfalt der persönlichen und regionalen Stile der ersten Jahrzehnte des Blues, die heute leider kaum noch bekannt ist, sowie die geschichtlichen Hintergründe, die Geschichte und Geschichten der Menschen in ihrer Zeit.

Aber selber spielen war zunächst kein Thema, Ein Instrument spielen wurde von meinen Eltern als unnütze Zeitverschwendung angesehen ... Erst mit etwa 15 durfte ich endlich eine ganz einfach billige Gitarre haben, Unterricht bei einer ältlichen Klavierlehrerin die sich da nebenbei was dazu verdiente, weil's da am billigsten war ... Im Grunde habe ich damals schon mehr oder weniger autodidaktisch gelernt, der "Unterricht" war Zeitverschwendung. Und es gab damals bei uns was Blues betrifft auch keinerlei Zugang zu Informationen, Platten, oder gar Lehrer oder Lernmaterial.

Dann haben mich für lange Zeit Beruf und Familie aufgefressen, an selbst musizieren war da nicht mehr zu denken. Nur gelesen habe ich viel, auch in dieser Zeit ... jedes Bluesbuch, das ich zufällig irgendwo gesehen habe, wurde sofort gekauft, und immer wenn ich mal bisschen Zeit hatte darin herumgeschmökert.

Als ich in den Ruhestand ging, hatte ich endlich auch mal Zeit für mich, Zugang zu Informationen und Lernmaterial gab es nun übers Internet reichlich ... Und ich habe mir meinen alten Traum erfüllt, habe begonnen Bluesgitarre zu lernen, die alte "handgezupfte" Art die mir schon immer am besten gefallen hat. Bald kam, eher zufällig, noch die Resonatorgitarre dazu, das Spiel mit dem Bottleneck ... und grad das scheint sich inzwischen zu meinem Schwerpunkt zu entwickeln. Gelernt habe ich mangels geeigneter Lehrer wieder weitgehend autodidaktisch. Seit einiger Zeit habe ich allerdings doch auch noch einen Lehrer gefunden der mich dabei unterstützt, eine Art Coaching, und zu dem ich alle paar Wochen mal zu einer Doppelstunde fahre. Macht viel Spaß, und ich komme besser voran.

So mache ich das nun seit ein paar Jahren, einfach so, locker und stressfrei ohne jeden Ehrgeiz etwas erreichen zu müssen ... nur für mich, auf meine Art ... und habe Freude daran, eigentlich immer mehr ... :)
 
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Hallo, habe mich im E-Gitarrenlager schon mal vorgestellt, deswegen kommt hier noch
ein kurzer Bericht . Seit1971 spiele ich mit längeren Unterbrechungen Gitarre. Begonnen
hat es mit einer Framus Acoustic, die wurde nach einigen Jahren von einer Ibanez ersetzt.
Dann war eine ganze Zeit Pause. Habe irgendwann mit den E-Gitarren angefangen.
Nach vielen Jahren wollte ich wieder eine A-Gitarre haben . Es wurde mein erster Gebrauchtkauf
Gibson HummingBird von 1977 in einer Weinroten Custom Ausführung. Sie hatte bereits ein hartes
Leben hintersich , die Bünde mußten komplett erneuert werden , neuer Sattel aber es hat sich ausgezahlt.
Wieder später kam noch eine Ovation Celebrity dazu.
Beide Gitarren sind noch bei mir und werden auch gespielt .Bin so in der Neil Young, Bob Dylan und
Springsteen Ecke unterwegs.

Habe noch vergessen zu erwähnen, daß die Ovation die Gitarre ist mit der ich live
am meisten spiele Sonntags im Gottesdienst.
 
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happyist

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Hallo, bin schon eine ganze Weile im Forum unterwegs. Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich mich bis dato noch nicht vorgestellt. "Happyist" steht für meine Grundhaltung, auch wenn es - gerade jetzt - nicht immer einfach ist. Ich heiße Reiner, bin missionarisch im Schwabenland lebender Unterfranke. Da beruflich sehr eingespannt, spiele/übe ich weniger, als ich gerne möchte. Komme aus dem E-Gitarrenlager, spiele nunmehr seit >40 Jahren "Old-School-Rock", Blues - auch immer in Bands (Rock-Cover, Top-40), aktuell - wenn auch Coronabedingt auf Eis liegend - in einer Band in Leonberg (Classic Rock, Blues, Prog...). Es gibt auch die Akustik-Seite an mir - hier spiele ich gerne Irish/Celtic Tunes oder einfach alles, was mir gefällt... Besitze eine ganze Menge Gitarren - das übliche Arsenal an E-Gitarren + Mandoline, Mandola (beide von Fylde), Soprano & Contra Gitarre (Villela - siehe Bild), Harp-Gitarre (Maxmonte), Taylor Barriton, Gretsch Dobro, Taylor & Martin regular 6 string
 

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MamaMuuht

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Hallo zusammen,

Eine schöne Idee!
ich heiße im echten Leben Jörg, bin Baujahr 1964, komme aus dem tiefen Westen( da, wo die Sonne verstaubt) und spiele seit meinem 19 Lebensjahr A Gitarre.
Am Anfang ein klein wenig Unterricht, dann über Jahrzehnte nicht mehr.
Mehr oder weniger immer nur ein wenig vor mich hingeklimpert, auch ein wenig Banderfahrung gesammelt.
Dann vor einigen Jahren noch mal fast 3 Jahre Unterricht genommen und tatsächlich mit über 50 nochmal deutlich besser geworden. Nicht gut, aber mittlerweile kann ich eigentlich die meisten Songs nicht nur mit Lagerfeuerakkorden begleiten.
Ich schreibe auch selbst Songs, texte aber vor allem für und mit anderen.
Und ich bin leidenschaftlicher Schüttelreimer, wie man im Board ja im dazugehörigen Thread sehen kann..


https://www.musiker-board.de/threads/schuettelreime-fuer-alle.687976/

Ach ja, Aphorismen schreibe ich auch.
 
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Uwe G

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Hallo Leute,

......ich habe so mit 13 für ein Jahr in der Schule Gitarren Unterricht bekommen.
Die Wandergitarre meiner älteren Schwester hörte sich nach Aussage des Lehrers an wie eine Blechbüchse und sehr motiviert. :w00t: Nach 30 Jahren niemals mehr eine Gitarre in den Händen hatte ich meinen Sohn angeboten Gitarre erlernen zu dürfen.
Da ich sein Instrument öfter nutzte als er, sollte ich mir doch gefälligst selbst eine kaufen:mad:
Gesagt getan, seit nunmehr acht Jahren übe ich täglich zwischen 0,45 und mehreren Stunden, habe mich mit erfahrenen Musikern etliche Male im Proberaum getroffen und sogar mit einem Rapper der mir zufällig über den Weg gelaufen ist im Studio einen Track aufgenommen.
Ich besitze mehrere A und E Gitarren im unteren bis mittlerem Budgetbereich.
Seit kurzem der C. Situation geschuldet Spiele ich in einem Akustik Duo mit einem Kumpel.
Ich spiele nicht so gut, dafür aber mit voll Bock.
 
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