Empfehlung High Gain Amp (oder Optimierung vorh. Equipment) für 7 Saiter

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Grüß euch,

ich würde um Unterstützung bitten, wie ich meinen Metal-/High-Gain-Sound verbessern kann. Vorwiegend geht es mir um einen "organischen", "schönen" Modern Metal Sound, weniger den dreckigen "Thrash"- oder "Death" Sound voriger Jahrzehnte, und zwar großteils nur zum Üben zuhause bzw. zum Jammen mit einem anderen Gitarristen, alles also im eher niedrigen Lautstärkebereich.

Zum Aufnehmen, was ich nicht allzu oft mache, verwende ich eigentlich ein Neural DSP Plugin (Archetype Abasi) in Studio One, das mir eigentlich alle Sounds liefert, die ich brauche und beim Recorden denkbar einfach ist - kein Mikrophonieren, einfaches Doppelm etc.

Allerdings hätte ich daneben gerne noch ein Lösung, die vom PC unabhängig ist (oder sein kann), falls ich den nicht einschalten möchte bzw. auch mal auswärts spielen möchte und um manchmal auch einen "echten" Amp zu spielen. Ich bin prinzipiell allem gegenüber aufgeschlossen, also Röhre, Transistor, Modelling sowie Top oder Combo, evtl. sogar Multi-Effekt (wobei dann das Problem der Speaker aufpoppen könnte).

Ich spiele meist mit einer Cort KX507MS (mit Fishman Fluence Modern), momentan mit einem Marshall DSL1HR mit der zugehörigen Marshall 1x12 Box. Das ist der Amp, mit dem ich bisher auch Blues und Rock gespielt habe, dafür passt er mir ganz gut. Ich habe zusätzlich noch einen anderen 1 Kanaligen "Blues" Röhrenverstärker (Fender Pro Junior IV), den ich mittlerweile eigentlich dem Marshall vorziehe, weil er klarer und transparenter klingt und mit einem Okko Diablo Dual auch schön cruncht.

Im High-Gain finde ich den Marshall allerdings zu matschig/dumpf, vor allem die tiefe Saiter meiner 7-Saiter (ein wenig zeichnet sich das Problem sogar schon clean mit einer Strat ab). Ich würde das Problem so identifizieren, dass die Verzerrung zwar mehr als ausreichend ist (mit den Fishman brauche ich max. bis 9 Uhr aufdrehen, mit passiven Humbuckern einer 6-Saiter eher bis 12 Uhr, darüber selten), allerdings Klarheit und Transparenz fehlen. Als wäre ein Schleier vor der Box.

Ich habe sowohl die 0.1 W als auch die 1 W Einstellung probiert, macht diesbezüglich aber nicht allzu viel Unterschied.

Weiters habe ich 2 verschiedene Overdrives davor probiert (Boss SD-1, Okko Diablo Dual Drive, das ich für den Rest verwende), aber auch das hat nicht die erwünschte Klarheit gebracht. Das Okko hätte ja wirklich viele Möglichkeiten zum Einstellen, habe damit aber auch keinen gewünschten Sound bekommen.

Weiters hatte ich kurz ein Boss Metal Zone vor dem Amp als auch im Effekts Loop getestet, der charakteristische Sound ist mir allerdings zu "extrem". Ich weiß nicht, ob und welche Distortion Pedale sonst noch in Frage kämen. :cool:

Jetzt habe ich mir gedacht, dass ich den Marshall mit einer 8 Ohm Box probieren könnte, evtl. mit unterschiedlichen Speakern. Müsste ich ihn dazu modifizieren, da der Ausgang ja für 16 Ohm ausgelegt ist? Ich habe schon gelesen, dass das recht schnell umgelötet sein dürfte, möchte aber nichts riskieren, falls ich den Marshall im Zuge dieser Suche doch einmal verkaufen sollte.
Um ehrlich zu sein, weiß ich aber auch nicht, ob es mir den Aufwand und die Kosten wert ist, verschiedene Mods, Cabinets und Speaker zu testen, nur um evtl. festzustellen, dass der Marshall einfach kein High-Gain Amp ist.

Evtl. sollte ich mich nach einer Alternative umschauen?

Dabei ist mir bislang eigentlich nur der Orange Micro Dark untergekommen, testen konnte ich ihn leider noch nicht. Vorstellbar wäre auch ein Boss Katana oder ein Blackstar ID:Core...ich habe diesbezüglich keine Einschränkungen!

Für Empfehlungen jeglicher Art wäre ich sehr dankbar.
 
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Wenn es klein, leicht und sehr metalfähig sein soll, man ca. 1.500 EUR investieren kann/will, dann würde ich den BluGuitar Amp 1 Iridium Edition nehmen (4 Kanäle, davon 1x Clean, 3x Overdrivekanäle, integrierter Booster, integriertes Reverb, Custom Control Regler erlauben noch weitere Feinjustierung von Booster und den Kanälen). Als Cab: Barefaced Reformer 112 mit Celestion Neo 250 Copperback.
Die Box ließ meine 4x12 mit Vintage 30 alt aussehen, eine 2x12 noch schlimmer.
 
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paar Fragen:
1. wieviel Geld möchtest du ausgeben?
2. was für ein Speaker ist in der Box?
3. wie hast du den SD-1 eingestellt als du ihn ausprobiert hast?
4. ist dir bewusst dass dein Plugin das komplette dahinterliegende Studioequipment mitmodelliert (also Mikro(s)+Preamp(s)+eventuell Kompressor etc), und du deshalb nur aus Amp+Box niemals so nen richtigen Studio-Sound rausbekommen wirst? Soll nicht heißen dass dein Amp nicht genial klingen kann, möchte nur sicherstellen dass wir dir den genau gleichen Sound zaubern wie dein Plugin.
 
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Das Ding da links gibt es mittlerweile für 99€ und ich hab damit bei einer Probe an eine PPC212 auch halbwegs mit dem Drummer mithalten können.. aber dat ist grenzwertig, wenn er lauter spielt so wie bei uns xD

Kann auch leise und ist quasi ein ChinaBöller der einen MesaBoogie sein will.. also hi gain ;)
 
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Also ich würde mich auch für den Amp1 Iridium aussprechen, evtl erstmal mit der vorhandenen Box - das lässt sich ja ohne Probleme jederzeit verändern. Aber der Amp bietet unglaublich viel fürs Geld, ein absoluter Hammer!

und mein lieber Herr @Mr.513 - wenn du mir noch lange diese Barefaced vor die Nase hälst erwarte ich dass du sie beim nächsten Besuch in Munderkingen zum testen dabeihast (es gibt auch ein Zwiefalter)..
 
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Revv G3 (oder G4) direkt in den EffectLoop
 
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Also mein Rev IV Clone klingt im Clean Kanal besser als im Loop ;) aber KP wie sich das beim DSL verhält :)
 
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Wie auch immer... aber ein G3/G4 wäre auf jeden Fall eine Option
 
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Erstmal vielen Dank alle, die bereits Empfehlungen abgegeben haben.
Als erstes möchte ich die konkreten Fragen beantworten, die gestellt wurden.

1. wieviel Geld möchtest du ausgeben?
Prinzipiell so wenig wie möglich, aber falls es ein Pedal werden soll (Preamp oder Overdrive), max. 100 €, falls es ein anderer Amp wird, vermutlich ca. 300 €. Falls ich davor den Marshall verkaufen kann, kämen evtl. nochmal ca. 180 € dazu. Als dann grob 500 €.
Das würde also die Empfehlung von @Mr.513 erstmal ausscheiden lassen, obwohl ich davon auch schon gelesen - und zwar nur Gutes! - habe.


3. wie hast du den SD-1 eingestellt als du ihn ausprobiert hast?
Ich hatte ihn damals als Booster eingestellt, also Gain auf 0 bzw. max. 9 Uhr, Lautstärke zwischen 3 Uhr und voll auf (verschiedene Settings probiert)

4. ist dir bewusst dass dein Plugin das komplette dahinterliegende Studioequipment mitmodelliert (also Mikro(s)+Preamp(s)+eventuell Kompressor etc), und du deshalb nur aus Amp+Box niemals so nen richtigen Studio-Sound rausbekommen wirst? Soll nicht heißen dass dein Amp nicht genial klingen kann, möchte nur sicherstellen dass wir dir den genau gleichen Sound zaubern wie dein Plugin.
Ich möchte es noch nicht ganz akzeptieren, es wird mir aber langsam immer mehr klar und ich versuche mich damit abzufinden. Ich werde dann versuchen, generell zwischen Recording- und Amp-Sound zu entscheiden, mit der Tatsache, dass ich den Amp-Sound so nicht auf die Aufnahme bekomme und umgekehrt. Daher suche ich mir den bestmöglichen Sound im Plugin und nehme damit auf...und ich suche mir den bestmöglichen Sound aus dem Amp und spiele damit.

Zusammenfassend kann ich bisher in etwa ableiten, dass ich mir entweder ein Preamp-Pedal suche (z.B. Rev) und das in den Effects Loop stöpsle oder ggf. auch vor den Amp - je nachdem, was besser klingt - ODER ich suche mir einen Amp. In beiden Fällen könnte ich die Box vorerst behalten.

Was uns zu der Frage führt:
2. was für ein Speaker ist in der Box?
Die Antwort reiche ich spätestens morgen nach, ich muss davor meine Übungsecke auseinander nehmen, weil ich nicht so ohne weiteres an die Box rankomme...


Bezüglich Amp habe ich bislang:
  • BluGuitar Amp1 Iridium (eigentlich zu teuer...aber wer weiß:evil:)!
  • Joyo Zombie

Wie sieht es aus mit
  • Orange micro Dark ?
  • Hotone Heart Attack ?
  • Joyo Firebrand ?

Bezügl. Pedale sehe ich vorerst vor allem das
Revv G3 (oder G4)

Evtl. kann man noch ein wenig Budget einberechnen für einen evtl. Speakertausch!?
 
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Man darf dabei nicht vergessen, dass die Box (auch die Box an sich und nicht nur der Speaker) auch wahnsinnig viel am Sound ausmachen. Also falls möglich würde ich auch mal mit dem DSL verschiedenen Boxen ausprobieren.
 
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Wenn der Marshall dir nicht tight genug ist, dann schau dir mal die kleinen EVH Amps an.
Im YT Kanal von Ninecore Neil findest du dazu viele Vergleichsvideos.

Falls du generell mit deinem Sound unzufrieden bist - kannst du ausschließen, dass es an den Fishman PUs liegt?
Mich persönlich könntest du damit nämlich jagen... egal an welchem Amp.
Ist natürlich Geschmackssache und es gibt durchaus Leute, denen die gefallen.
 
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...in der Nähe von Ravensburg...
Also mein Rev IV Clone klingt im Clean Kanal besser als im Loop ;) aber KP wie sich das beim DSL verhält :)
Hab den G3 vor einem DSL20 (also im Clean bzw. "Classic Gain"-Kanal) - perfekt für brachialen Death/Thrash, per EQ nach Belieben zu verbiegen zwischen klassischem Growl und scooped-Geschredder.
Im Loop taugt's eher für die "sauberen/klinischen"-New Metal-Sounds - soundtechnisch ebenfalls bei weitem nicht das schlechteste, was man so erklingen lassen kann.
Der G3 ist für mich die Universalwaffe schlechthin - aber mitnichten in der Richtung 'kann alles ein bisschen, aber nix richtig'; im Gegenteil: Quasi alles was man mit dem Ding anstellt, klingt hervorragend.
Daher wäre ein kleiner DSL (wie ja bei @gammy89 bereits vorhanden), Blackstar oder durchaus auch ein Bugera G5 Infinium mit einer 1x12"/2×12"-Box und nem G3 davor meine Empfehlung für daheim.
 
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was mir gerade noch einfällt: ist die box open oder closed back? (Also ist die Rückseite der Box geschlossen oder offen so dass man den lautsprecher sieht?)
 
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Ich persönlich hab den G4 Clone geliebt, bis mein BE OD Clone fertig war.. der klingt dann irgendwie noch fetter bzw. voller!

Hab aber beide auf dem home board und habe auch mal Tage, wo ich mehr bock auf das G4 Pedal hab.. ;)
 
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Man darf dabei nicht vergessen, dass die Box (auch die Box an sich und nicht nur der Speaker) auch wahnsinnig viel am Sound ausmachen. Also falls möglich würde ich auch mal mit dem DSL verschiedenen Boxen ausprobieren.

was mir gerade noch einfällt: ist die box open oder closed back? (Also ist die Rückseite der Box geschlossen oder offen so dass man den lautsprecher sieht?)

Die Box ist "closed back", daher konnte ich auch noch nicht das Modell des Speakers ausmachen. Leider kann man die nicht so einfach umbauen, sonst könnte ich dies mal als erstes probieren.
Prinzipiell würde ich gerne möglichst viele Boxen durchprobieren, bin mir aber noch nicht sicher wie bzw. wo ich das am besten machen soll, ohne sie zu bestellen und wieder zurückzuschicken. Eine 1x10" Box befindet sich bei mir gerade im Aufbau (bzw. werde ich demnächst damit beginnen), weil ich einen Speaker geschenkt bekommen habe - Celestion Ten 30 mit 8 Ohm. Den Gehäuse-Bausatz dazu habe ich mir von tube-town geholt. Ich würde die gerne so bauen, dass man einen Teil der Rückwand abnehmen kann, um zwischen closed and open back wechseln zu können. Falls es sich bewährt, könnte ich mir vorstellen, noch eine 1x12" selbst zu bauen und ggf. verschiedene Speaker zu testen.
Eigentlich baue ich mir die Box hauptsächlich für einen Röhren-Top-Bausatz von Musikding, um einmal einen ganzen Amp selbst gebaut zu haben - dabei handelt es sich jedoch um den Madamp G3 Blues, also eine andere Baustelle.

Falls du generell mit deinem Sound unzufrieden bist - kannst du ausschließen, dass es an den Fishman PUs liegt?
Mich persönlich könntest du damit nämlich jagen... egal an welchem Amp.
Ist natürlich Geschmackssache und es gibt durchaus Leute, denen die gefallen.
Ich kann es leider nicht zu 100% sagen, merke aber, dass im Vergleich zu den Gitarren mit passiven Humbuckern deutlich offener klingen und der Eindruck war prinzipiell mal gut. Leider habe ich sonst noch keine 7 Saiter gespielt und auch noch keine anderen aktiven Pickups. Eine Harley Benton Dullahan (Headless) konnte ich bis Drop C runterstimmen, das war allerdings schon sehr "dumpf" und sehr wenig Output im Vergleich zu den Fishman. Da konnte ich noch deutlich weniger Höhen/Offenheit reinbringen.
Die Cort ist in den Bewertungen sehr gut weggekommen, die Fishman auch und die Kombination war für mich sehr verlockend. Könnte natürlich sein, dass es schon daran scheitert.:oops: Aber da das "mumpf" Problem auch schon mit anderen Gitarren aufgefallen war, möchte ich es vorerst dem Amp zuschreiben.

Der Ausgang des Amps ist lediglich mit 16 Ohm beschriftet. Ich frage mich, ob 8 Ohm hier eine deutliche Änderung bringen würden und wenn ja, ob es den Aufwand, darin rumzulöten Wert wäre. Ist aber definitiv ein Nachteil des kleinen DSL, dass man hier nur 16 Ohm und keine Alternativen hat.


Daher wäre ein kleiner DSL (wie ja bei @gammy89 bereits vorhanden), Blackstar oder durchaus auch ein Bugera G5 Infinium mit einer 1x12"/2×12"-Box und nem G3 davor meine Empfehlung für daheim.
Danke für die Empfehlung. Revv ist auf der Liste!:)


Wenn der Marshall dir nicht tight genug ist, dann schau dir mal die kleinen EVH Amps an.
Im YT Kanal von Ninecore Neil findest du dazu viele Vergleichsvideos.
Meinst du damit z.B. den Evh 5150 III 15W LBX Top? Mit knapp über 555 € an der Schmerzgrenze, aber kommt auf jeden Fall in die engere Auswahl. Danke!
 
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Kurzer Nachtrag meinerseits, nachdem ich mir gestern nochmal Zeit genommen und ein wenig experimentiert habe:
Ich habe mal wieder neue Saiten aufgezogen (DR Tite Fit 0.10 bis 0.56)

Ich habe alle Effekte rausgenommen, Gitarre also direkt in den Amp
Einstellungen:
Treble voll auf
Mitten auf ca. 3 Uhr
Bass auf 10-11 Uhr
Gain auf 11-13 Uhr
Amp auf den 1 Watt-Modus
Lautstärke dabei auf ca. 9 Uhr

Und ich muss sagen, ich bin meinem gewünschten Sound deutlich näher gekommen als ich es bislang jemals war. Vermutlich hat das ein oder andere Pedal einige Höhen geschluckt. Evtl. versuche ich noch einen Buffer, falls ich wieder Effekte in die Kette reinnehmen möchte. Ich hätte noch den Buffer-Bausatz von Musikding bei mir, den werde ich mal zusammenlöten. :)
Eines der Pedale ist ein Crybaby, das dürfte wohl keinen True-Bypass haben, dass andere ein ABY von Fender, auch der dürfte keinen True Bypass haben und ist zudem noch passiv. Mit Strat oder Tele in den Fender Amp wäre mir da nichts aufgefallen, mag aber evtl. auch daran liegen, dass da sowieso Höhen bis zum Abwinken vorhanden sind!?
 
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Das klingt doch mal nach Fortschritt. Wenn die ABY-Box passiv arbeitet ist sie auf jeden fall true Bypass. Cry Babys sind leider dafür verschriehen dass sie oft ziemlich viele höhen klauen wenn sie im Bypass sind. Ein Buffer davor wird leider nicht so viel bringen, aber probiers ruhig aus.
 
Grund: Vollzitat Vorpost
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Wenn die ABY-Box passiv arbeitet ist sie auf jeden fall true Bypass.
Ich hab jetzt nachgesehen. Den Strom braucht es lediglich für die Lämpchen, damit man sieht, ob A, B oder Y ausgewählt ist,

Cry Babys sind leider dafür verschriehen dass sie oft ziemlich viele höhen klauen wenn sie im Bypass sind.
Ok, danke für die Info. Leider hatte ich das damals nicht bedacht. Aber da ich es selten benutze, kann ich es nur dann einstöpseln und ansonsten aus der Kette draußen lassen.

Ein Buffer davor wird leider nicht so viel bringen, aber probiers ruhig aus.
Versuch macht kluch. Löten wollte ich den Buffer ohnehin bald mal. Ich bin gespannt, ob und was es bringt.
 
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ich würde mal den H&K blackspirit 200 antesten. der hat viele soundoptionen, gute anschlußmöglichkeiten und kann sogar mit dem handy mit presets versorgt werden.

alternativ....JVM 410
 
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Dem kann ich nur beipflichten!

Es wurde hier schon einiges Vorgeschlagen, was wirklich gut ist, wie der BluAmp Iridium, neues Cabinet und natürlich Pedale.

Seit Jahren bin ich dabei genau deinen Anforderungen gerecht zu werden, in eigenem Interesse. Mal "eben so" wirst du das nicht hinbekommen, und dann noch diene Plugins gleichwertig im Ton vergleichen können. Ein neuer Amp ist toll, aber die bringen in der Regel mehr Watt nach Hause und sind entsprechend lauter. Ich habe mittlerweile einen EVH 5150III LBX (den mit Blue und Red Channel), der einen aber wirklich die Zimmerdecke wegbimst! Klingt echt irre gut, besser als die großen in meinen Ohren, da offener und nicht so komprimiert. Es ist aber eben laut (auch bei 1/4 Stellung). Also wäre dann ne Loadbox nötig oder eine IsoBox ... es kommen da als Tonjäger immer mehr kosten zusammen ...

Deshalb würde ich mit auf den Zug neues Pedal (evtl. auch nen Fortin 33, ist leider für High Gain nahezu ultimativ, da es auch das Signal straff zieht) und neues Cabinet springen. Das wäre das kostengünstigste und bringt auch mit neuen Amps den Fortschritt im Ton weiter. Ich spreche von Gebrauchtkauf ... da kannst du mit 500€ gut wegkommen. Ein Fortin 33 gibt es ab und zu für 200€ und ein neues Cabinet ist für 300 € evtl auch drin (Marshall 1936 ... besser wäre wohl open back, klingt leise besser; gibt mehr klangliches Volumen) ;)

Wenn dir der Ton des Marshalls nicht zusagt, lass die Finger von Joyo, Bugera G5 und Blackstar. Hatte ich alle und bin wieder zurück zu Marshall.
 
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