Entscheidungshilfe Epiphone Les Paul Custom Ebony oder BURNY Les Paul Custom (RLC 60 BLK)

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Hallo zusammen, es wird mal wieder Zeit für etwas Neues, und nach zahlreichen Erfahrungen mit verschiedensten Les Paul Kopien habe ich mich die Custom-Modelle von Epiphone und BURNY verguckt - beide in etwa gleich teuer. Es ist klar, dass es eine Les Paul Kopie werden soll, und es ist klar, dass diese für ein Viertel des Preises nicht die Qualität einer Gibson haben wird...aber darum soll es auch gar nicht gehen. Anders als sonst möchte ich die Gitarren nicht direkt pimpen, tunen oder verbasteln, sondern einfach im Originalzustand belassen und spielen (natürlich agen^^). Die Gitarre soll mich lange begleiten.

Im Einzelnen geht es um:
- Epiphone Les Paul Custom Ebony (aus der inspred by Gibson Collection)
- BURNY Les Paul RLC 60 BLK


Folgende Überlegungen gibt es dazu:
Hätte die Epiphone noch den alten Headstock, wäre die Kaufentscheidung sehr klar zu Gunsten der BURNY ausgefallen . Die BURNY hat eine massive Ahorndecke von 15mm, und das "Klangplus" einer Ahorndecke habe ich selbst an zwei baugleichen LP Modellen erspielt - dies war sehr deutlich. Allerdings hatten besagte Les Paul Kopien keinen Fullsize-Body, so dass es mir schwerfällt einzuschätzen, was mich von einer 4kg schweren Epiphone aus reinem Mahagoni klanglich so erwartet. Dunkel kam sie klanglich in den zahlreichen Reviewvideos jedenfalls nicht rüber. Beide Headstocks sagen mir zu, wobei mich der von BURNY aufgrund seiner Nähe zum Original noch mehr anspricht. Nicht störend aber skeptisch betrachte ich die Elektronik der Epiphone, mit der ich zumindest auf Komponentenbasis meine eigene Erfahrung hatte (Toggle Switch).

Optisch unterschieden sich die Gitarren durch die Knobs (ich bevorzuge eigentlich Tophat, ist aber eher sekundär) und die Mechaniken, wobei ich auch hier die TULIP-Form optisch passender finde. Das Ebenholzgriffbrett empfinde ich bei der Epiphone als qualitatives Plus. Beide Humbucker gefallen mir in Verbindung mit der jeweiligen Gitarre...die verbauten ProBucker der Epiphone haben mich positiv überrascht...klar, transparent und mit Dampf. Zur Abwinklung des Headstocks habe ich relativ wenig Informationen - ich weiß nur, dass der der Epiphone sehr wahrscheinlich flacher ist (Druck der Saiten auf den Sattel versus "Unfallgefahr" wäre abzuwägen...ist mir allerdings in 30 Jahren nie passiert). Ich hatte weder eine Epiphone noch eine BURNY bis jetzt. Die BURNY kommt mit Einstellservice, da habe ich bei Epiphone gelesen, dass ggf. geringe Anpassungen notwendig sind, was kein Drama wäre. Zu dem jeweiligen Sattelmaterial finde ich zur BURNY keine Infos, die Epi hat GraphTech NuBone. Die Epiphone hat keinen Longneck Tenneon, die BURNY aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht.

Specs Epiphone:
  • Inspired by Gibson Collection
  • Korpus: Mahagoni
  • 5-faches Korpusbinding
  • Hals: Mahagoni
  • Griffbrett: Ebenholz
  • Pearloid Block Griffbretteinlagen
  • Halsprofil: SlimTaper
  • Mensur: 629 mm (24,75")
  • Sattelbreite: 43 mm (1,693")
  • 22 Bünde
  • Tonabnehmer: ProBucker 2 (Hals) und ProBucker 3 (Steg) Humbucker
  • 2 Volume- und 2 Tonregler
  • 3-Wege Schalter
  • LockTone ABR Steg
  • Stopbar Tailpiece
  • Wilkinson Mechaniken
  • vergoldete Hardware
  • Farbe: Ebony
e1.JPG
e2.JPG
e3.JPG


Specs BURNY:
  • Sehr hochwertiges Instrument aus dem Hause FERNANDES
  • Gut geeignet auch für Einsteiger
  • Sehr gute Verarbeitung
  • Massiver Mahagoni Korpus (45mm + 15mm Decke)
  • Gewölbt ausgearbeitete Ahorn Decke (15mm)
  • Eingeleimter Mahagoni-Hals
  • Griffbrett: Lorbeer
  • Schwarze Hochglanz-Lackierung
  • Randeinlagen 7xStreifchen weiß/schwarz/weiß...
  • 22 Bünde
  • 62,8cm
    pfeil-rechts-link.png
    Mensur
  • Tonabnehmer: 2x Humbucker (Fernandes FVH2002)
  • Vergoldete Mechanik
  • 1 x Klinkenkabel zum Anschluß an einen Verstärker
  • 1 x Plektrum (Spielplättchen)
  • Gewicht: 3,9 kg
b1.JPG
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b2.JPG


Woran habe ich nicht gedacht bzw. was habe ich vergessen (außer die Instrumente in die Hand zu nehmen bzw. mir senden zu lassen und ggf. die jeweilige 30-Tage-Rückgabegarantie zu nutzen)?

Danke vorab!
 
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Hillebert
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Hallo LP_Only,

die Burny kenne ich nicht. Die Epiphone habe ich selbst.
Pro und Contra Epiphone imho:

Pro:
- Verarbeitung, Bindings, usw. durchwegs gut (auf jeden Fall bei meiner)
- Ebenholzgriffbrett (hat ein eigenes Feeling)
- Es ist keine LP-Kopie sondern eine LP (auf dem Trussrodcover steht "Les Paul Custom", weil es da stehen darf, was immer das einem nützt. ;-))
- Probucker 2 und 3: Finde ich persönlich nach einem guten Setup (schön runterdrehen) super und hört sich auch nach PAF an, zumindest für meine Ohren. Vom Vintage Growl (ala Page) auf dem Bridge-PU über perligen Sound bei beiden PU (leicht jazzig, bisschen Frampton) bis singender Neck-PU ist alles drin was man von einer LPC erwartet.
- CTS Potis
- Abalone Inlay (Split Diamond)
- Sound und Sustain finde ich überragend.
- Nach einem Setup super bespielbar auch mit niedriger Saitenlage
- Jackplate aus Metall
- Der Toggleswitch funktioniert (noch?) sauberer als bei meiner Firebird (welcher schon von Anfang an beim Umschalten geschmatzt hat)

Contra:
- Das Out of the Box Setup war eine Frechheit, die Bridge war viel zu hoch eingestellt
- Das Griffbrett musste man gründlich reinigen (Klebereste)
- Oktavreinheit musste eingestellt werden
- Die Hardware Tailpiece / Bridge aged realtiv schnell. (Macht mir nichts aus)
- Nur Perloid Inlays

Dass sie von der Optik und Haptik (damit meine ich nicht die Bespielbarkeit...) nicht an eine Gibson LPC rankommt ist denke ich klar. Ich habe selbst einige Modelle gespielt, dennoch finde ich dass die Bespielbarkeit überragend ist. Ich habe eine 1990er American Standard Strat, eine 2021iger Playerstrat und eine 2009er Gibson Firebird V VSB. Momentan spiele ich am liebsten die LPC. Meine wiegt 4,1 KG. Es sind übrigens (sehr gute) Grover Rotomatic Tuner verbaut, keine Wilkinson. Wäre das Teil eine Fender aus Mexico und keine Epiphone aus China, müsste man vermutlich mindestens das Doppelte anlegen.
 
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Hi @LP_only,

meiner Meinung nach haben die 2020er Epiphone qualitativ einen Sprung nach vorne gemacht. Dazu kannst Du u.a. mein Review zur Bonamassa Custom und zur normalen Custom einsehen. Am WE gesellte sich auch noch eine schwarze Custom Glory Old hinzu, die ebenfalls zu überzeugen weiß. Zu den aktuellen Burny und deren Qualität kann ich leider nichts beitragen.

Wenn für Dich auch Gebrauchtware infrage kommt, möchte ich Dir aus eigener Erfahrung heraus vorschlagen, nach einer Orville, Epiphone, Burny oder Greco Ausschau zu halten. Alle Brands wurden in Japan hergestellt. Zur Orville schrieb ich hier ebenfalls einen Review. Aus früherer Zeit konnte ich eine ältere Burny Custom mit einer Orville Custom vergleichen. Die Burny machte zumindest meinen Ohren nach keinen Schnitt gegen die Orville. Eine noch recht preisgünstige Orville findet sich hier bei den eBay-Kleinanzeigen.

Sollten das für Dich keine Alternativen sein, kann ich vom einer Seite aus den akutellen Epi´s wirklich ein gutes Preisleistungsverhältnis attestieren.

Zu den Punkten von @Hillebert:

Contra:
- Das Out of the Box Setup war eine Frechheit, die Bridge war viel zu hoch eingestellt
- Das Griffbrett musste man gründlich reinigen (Klebereste)
- Oktavreinheit musste eingestellt werden
- Die Hardware Tailpiece / Bridge aged realtiv schnell. (Macht mir nichts aus)
- Nur Perloid Inlays

kann ich folgendes aus meiner Erfahrung berichten:
  • ein Setup aufgrund des eigenen Geschmacks ist immer angesagt, allerdings sollte es "keine Frechheit" darstellen; war bei meinen beiden allerdings nicht der Fall, kann jedoch auch mal vorkommen
  • Klebereste fanden sich bei meinen Custom keine auf dem Griffbrett; dennoch kann das auch vorkommen, wie Hillebert schildert
  • Oktavenreinheit siehe meinen Punkt 1
  • das stimmt absolut; schon nach kurzer Zeit war bei meinen Custom die "Vergoldung" der Bridge durch mechanische Belastung (Handauflage) schnell weg
  • Perloidinlays wurden eben auf fast allen Les Paul Custom-Nachbauten, egal ob Epiphone, Orville, Burny oder Greco verwandt; finde ich auch nicht wirklich schön, allerdings kosten diese Gitarren auch keine 3 - 4.000 € (auch wenn man dagegen halten könnte, was sowas wohl im Einkauf für die Gitarrenhersteller kostet); aber auch das läßt sich beheben; besaß einmal eine Orville by Gibson Custom, bei der ich die Plastikinlay gegen welche aus Perlmutt austauschen lies
1645560701636.png


Sollte bei Dir nun die Fragen auftauchen "Was ist der Unterschied zwischen Orville und Orville by Gibson?", kannst Du diese Lektüre studieren :).
 
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@ EAROSonic: Ich bin ein absoluter Fan meiner 2021iger LPC, das wollte ich nur mal klarstellen. Auch das Perloid ist erwartbar, klar. Die Action bei meiner war so absurd hoch (SRV - Sphären), dass ich das nur mal erwähnen wollte. Das kann den unbedarften Gitarristen im Zweifelsfall abschrecken, was es eben nicht sollte. 👋 Das Ebenholzgriffbrett ist für mich persönlich dann der No- Brainer für die Epiphone...
 
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Dann sind wir ja bereits zwei, die von den neuen Epi´s begeistert sind :). Ich muss sagen, dass das Griffbrett meiner weißen Custom schöner, weil eingängiger schwarz war, als das der Bonamassa. Bei ihr finden sich hier & da hellbraunere Flecken. Schade, hätte es gerne umgekehrt gehabt. Aber nun ist es eben so. Ist Dir auch schon aufgefallen, dass es unterschiedlich große Split-Diamondinlays bei den Epi´s gibt? Hier das Produktfoto vom Thomann:

1645570636796.png


In etwa so groß wie bei der alten Kopfplattenausführung und hier das meiner weißen Custom:

20200910_131509_K1.jpg
 
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Also nach Ausstattung zu kaufen halte ich persönlich für nicht aussagekräftig. Am Ende kann man auch gute Komponenten miserable zusammenbauen. Wenn dir beide Gitarren gefallen solltest du sie gegeneinander antesten.

Zu der Empfehlung mit den alten Japanern ( Orville, Burny etc.), möchte ich noch sagen, dass ich nicht blind kaufen würd. Ich spiele selbst ne Epi aus Japan (Gleiches Werk wie Orville. FGN) und hatte schon ein paar richtig schreckliche Exemplare in der Hand. Das lag aber eher daran, dass sich 20 Jahre niemand um die gekümmert hat. Die FGN Gitarren kann ich sehr empfehlen. Die LC-10 bekommt man gebraucht sehr günstig und die Qualität ist super.
 
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@ EAROSonic: Meine hat auch den großen Split-Diamond, ausserdem changieren die Farben des Abalone-Inlays echt sehr schön.(y)
Das Griffbrett ist schön gleichmässig schwarz und geschmeidig, ich dachte erst, da ist Schuhcreme drauf. Es wurde aber nichts schwarz, als ich die Klebereste an den Frets abgerubbelt hab. Meine absolute Lieblingsgitarre momentan, nach 30+ Jahren hauptsächlich Strat. Was muss man denn ca. für einen Austausch der Block-Inlays mit Abalone anlegen?
 
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Guten Morgen zusammen, ich Danke Euch für die zahlreichen Informationen, die verlinkten Reviews und Fotos sowie die ganzen Eindrücke! Genau solche Antworten hatte ich mir auf meinen Post erhofft! (y)

Die Bedenken hinsichtlich der ProBucker konntet ihr zerstreuen - in den Generationen davor hat mich keine Epi vom Sound er so richtig überzeugen können, weder eine Standard noch eine PLUS Top Irgendwas. Eine Custom hatte ich zugegebenermaßen nicht in der Hand. Ich bin ursprünglich davon ausgegangen, dass auch der Neck-Humbucker der aktuellen Custom eine dunkle Problemzone wird (ich hatte damit schon bei anderen Gitarren zu tun und einige Klimmzüge hinsichtlich Settings, Einbauorientierung des Humbuckers oder einen zusätzlichen Kondensator in Reihe als "Bass Cut") vorgenommen.

Danke auch für die Vorschläge in Richtung Orville, die hatte ich auch schon auf dem Radar. Klar, bezüglich Gitarrenzustand existieren verschiedene Philosophien, und ich sehe das so: ich bin Spieler, und kein Sammler, und eine Gitarre mit Dings und Dongs und Spielspuren, solange sie die Bespielbarkeit selbst und die Funktion nicht negativ beeinflussen, werte ich als Charakter, das macht für mich ein Instrument individuell. Daher hätte ich mit einer gut gebrauchten Orville aus Japan überhaupt gar keine Schmerzen. Allerdings muss ich sie zwingend in den Händen halten könne (wenn, was meistens bei Gebrauchten ist, keine Rückgabemöglichkeit greift), bevor ich mich zum Kauf entscheide, was bei einer gewissen Entfernung wie der Verlinkten leider etwas schwierig ist. Es ist auf jeden Fall gut zu hören, dass die Epiphone Custom Hardware relativ schnell altert...kommt mir entgegen! ;)

Zur BURNY hab ich aktuell das hier gefunden (Übersetzung könnt ihr vergessen^^): Burny Les Paul RLC60
 
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Das hier ist natürlich ein Verkaufsvideo, wobei ich persönlich finde, dass meine auf meinem Vox AC10 bedeutend besser klingt, imho ist da keine "Post-Production" drin:
 
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Eine kurze Frage noch an die Epiphone Les Paul Custom Besitzer: könnt ihr mir sagen, ob sich die (leider) obligatorische Druckstelle der Pickguardschraube auf der Decke befindet, wenn man dieses abnimmt? Den Pickguard würde ich gerne entfernen... :cool:
 
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Was muss man denn ca. für einen Austausch der Block-Inlays mit Abalone anlegen?
Dabei handelte es sich damals um einen Freundschaftsdienst. Zahlte dafür 180 € + Material, also in etwa 200 €. Der Kollege überarbeitete auch das ganze Griffbrett sowie die Kanten. Die Bünde musste er dafür nicht entfernen und es sah aus wie ab Werk.

In der letzten Zeit kaufte ich drei Orville (zwei Custom & eine SG) direkt in Japan bei zwei Händlern. Die Fotodokumentation war für mich ausreichend, denn letztendlich wußte ich ja, auf was ich mich einlasse. War nicht meine erste Orville 😊.

Allerdings muss ich sie zwingend in den Händen halten können.
Denke, dann wird der beste Weg für Dich @LP_only der Neukauf einer Epi sein. Die ProBucker hatten mich auch gleich überzeugt. Nach etwas Arbeit finde ich auch drei der Bonamassa in den unterschiedlichen Schaltpositionen super. Meine weiße Custom hätte ich wohl nicht verkauft, hätte sie ebenfalls wie die B ein 50s-Neckprofil und kein Slim Taper. Das war ihr einziger Nachteil.

Ehrlich gesagt hatte ich das Pickguard noch bei keiner Epi abgeschraubt. Deswegen kann ich Dir hierzu keine Info über etwaige Druckstellen geben.
 
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@ EAROSonic, danke für die Info!
Ich habe relativ kleine Hände und finde daher Slim-Taper super. Das Pickguard habe ich auch noch nicht demontiert.
 
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Gerne doch @Hillebert. Natürlich, mit kleineren Händen kommt einem das Slim Taper deutlich entgegen. Ich dafür liebe den fetten Hals der Bonamassa und Glory Old.

Nur mal so zur Info:
Bei meinen K-Orville Custom fallen die Halsprofile auch recht unterschiedlich aus. Die 1991er hat einen richtig fetten Hals. Das Profil der zweiten Custom (Baujahr leider nicht bekannt, da Aufkleber verloren ging, jedoch auch von Anfang der 1990er) wurde dagegen ein ordentliches Stück dünner ausgeführt. In der Regel schweigen sich hierzu die japanischen Verkäufer aus. Sollte man dort einen Kauf planen und einem das Neckprofil entscheidend wichtig sein, sollte man dies im Vorfeld erfragen/abklären.
 
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