Soulagent79
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An vielen Stellen im Netz findet sich diese Dickenangabe der Lackschicht einer Epiphone, also einer Dicke von 1,5 bis 2 Millimetern.
Meine Frage dazu: Hat das überhaupt schon mal jemand gemessen?
ca. 1,6mm ist die Dicke einer 5 Cent-Münze und ca. 2mm ist die Dicke einer 10-Cent-Münze.
Das (mitlackierte) Binding am Epiphone-Hals ist ca. 2mm dick. Wieso sieht man denn dort keinen genauso dicken Lack?
Leider kann ich die Lackdicke aus technischen Gründen nicht genau messen und an der Halstasche befindet sich tatsächlich etwas mehr Lack. Ebenso an der Unterkante der Gitarre (beim Gurtpin). Ein dort abgeplatztes Stück hatte unter einem Zehntel-mm Dicke; ein kleiner Kratzer, der aber bis aufs Holz geht, ist nicht messbar (und natürlich weit unter einem Zehntel-mm)
Unter bestimmten Licht und Vergrößerung zeichnen sich trotz "dickem Klarlack" die feinen Riefen des Ahorn-Furniers und der Unterseite ab.
Ich hätte nun gerne einen Lackabplatzer von 1,5 bzw. 2mm Dicke gesehen
Anhang anzeigen 216909
Es geht um den Spalt des geöffneten Meßschiebers
Nun, die Paula, welche ich von Epi habe, auch die Korina V und die Explorer haben, verglichen mit Gibson die dickeren Lacke. ich denke, es geht da auch darum, mögliche geleimten Stellen der verschiedenen Teile zu kaschieren. Auf alle Fälle musste ich einige Exemplare unter einer hellen lampe anschauen, um feststellen zu können, wo die Teile zusammengefügt wurden.
Ich glaube, dass der Einfluss des Holzes eventuell von Modell zu Modell unterschiedlich ist. Bei einer Les Paul sind die Saiten über die Bridge direkt mit dem Holzkorpus verbunden, sie "stehen" quasi mit "zwei Beinen" im Holz. Das Tailpiece liegt ebenfalls direkt an zwei Punkten auf dem Holz auf.
Bei einer Strat hingegen sieht das ganz anders aus. Die Saiten werden dort durch die Bridge und den Tremoloblock geführt. Die Bridge ist zwar an das Holz geschraubt, allerdings ist die Kontaktfläche zu diesem ganz anders als bei einer Les Paul.
Ich habe eine Strat aus Agathis und eine aus Erle. Das Agathis Holz ist weicher und schwingt um einiges mehr als die Erle, man muss nur mal zum Test das obere Horn der Strat beim Spielen umfassen, dann merkt man die Vibration - in wie weit sie aber die Saitenschwingung beeinflusst ist echt schwer zu sagen.
Hörst du unverstärkt und v. a. verstärkt einen Unterschied, wenn das Horn festgehalten wird oder nicht?
Ehrlich gesagt, höre ich keinen Unterschied egal ob trocken oder am Amp. Das kann jeder Stratbesitzer ja mal selber überprüfen. Schon bedenklich, da fragt man sich, was das Holz wirklich ausmacht.
Meine Jäger Propeller klingt z.B. fetter und dicker als meine 60er Les Paul. Meine 59er klingt besser als alles andere was ich von Gibson habe. Meine 60er gepimmte Road Worn klingt anders als meine 57er Strat...und meine Music Man klingt sowieso wieder anders als meine Tele....
.
Muss man es wirklich derart raushängen lassen?
Dann tut es auch eine Epiphone mit guten Pickups.Bei diesem Thema würde mich mal interessieren, ob schon jemand MIJ Epiphone Les Paul Customs (also Elitist und Elite) gegen eine Gibson Les Paul Custom testen konnte. Also lassen wir mal die China und Korea Epis weg und witmen uns den "richtigen" Epis.![]()


Er meint sowas:
https://www.musiker-board.de/reviews-e-git/188336-gitarre-epiphone-elitist-les-paul-standard-plus.html
die werden aber nicht mehr hergestellt...

Das ist aber ein besonders schöne Exemlar. Wenn nur die scheussliche Kopfplatte nicht wäre![]()





Deshalb hoffe ich, dass sie in bessere Hände kommt, in welchen man sie mehr schätzt.

Dein Gitarrenzeugs, welches Du auf Deinem Profil hast, ist aber ne feine Sache![]()
natürlich keine teuren Schätze, aber doch eine Auswahl über die ich mitreden kann.