Epi LP oder Squier Tele?

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SzimiDude
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Hey,
spiele schon länger mit dem Gedanken mir eine neue Gitarre zu kaufen. Da mein Budget sehr sehr begrenz ist kann ich wirklich nicht mehr als
160Euro ausgeben.
Ich hab mich mal bei Musicstore umgeschaut und folgende beiden Gitarren sagen mir zu:

http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Epiph…-GIT0011832-000

http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Fende…-GIT0000003-004

Also das ist wirklich die obere Grenze, was ich ausgeben möchte.
Die Gitarre ist NUR zum üben hier zu Hause, also ohne Band ohne sonst was.
Nur für hier und evtl. bei meinem Gitarrenlehrer.

Welche könnt ihr empfehlen?

Simon
 
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Pawlo
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Hans Herman
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Die Links funktionieren beide leider nicht, aber im Preissegment von 160 Euros denke ich mal das du die LP Special 2 und die Affinity Tele meinst ;P

Das sind 2 Grundverschiedene Gitarren zwischen denen du da stehst. Grundsätzlich würde ich aber trotzdem sagen das du mit der Afinnity das bessere Los ziehst da ich die Special 2 in mienen Händen unbespielbar ist, und auch sonst eher unter einem schlechten Ruf leidet.
Die Affinity hingegen hatte ich selbst auch schon in der Hand und mal trocken angeklimpert, fühlt sich ganz gut an und bei der Verarbeitung konnte ich auch auf den ersten Blick nicht meckern.

Du solltest mal in einen Musikladen in deiner Nähe gehen und beide anspielen.
Die beiden Modelle gehören grundsätzlich zur Grundausstattung ienes Musikgeschäftes.

Grüße, Herman
 
Hans Herman
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Diese Gitarre kenne ich nicht, aber wenn ich ehrlich bin erwarte ich auch von soeiner nichts gutes.
Könntest du eventuell beschreiben was du für eine Gitarre möchtest?
So in RIchtung Form, Sound usw..
 
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SzimiDude
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Forum auf jeden Fall Tele oder noch lieber LP. Sound voller warmer, aber doch klarer.
So fürs Hardcore/Punk Genre
 
Hans Herman
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Alles klar ;P
Also eine klassische Telecaster eigenet sich in der Regel nicht wirklich für Hardcore Punk, ich bin ja eigentlich der meinung das man mit jeder Gitarre alles spielen kann aber ich habe die Erfahrung gemacht das man mit 150 Euro Singelcoil Gitarren keinen "harten" verzerrten druckvollen Sound hinbekommt.
Da du aber die Gitarre nur zum lernen und Üben benötigst wüsste ich nciht was gegen die Affinity Tele spricht. Für eine Punkband eignet sie sich bestimmt nicht aber für die Zwecke für die du sie benöltigst ist sie absolut ok.
 
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Naja bei dem Preisrahmen, fällt mir auch keine bessere Gitarre ein, bis auf die Pacifica aber die kostet ja wiederum 249. Verbessert mich wenn ich mich irre.
 
Saitenstechen
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Die Squier Tele Custom :

https://www.thomann.de/de/fender_squier_tele_custom_bk.htm

Die 18,- Euro über deinem Budget, wirst du hoffentlich noch finanzieren können. Aber diese Tele ist genau das Mittelding zwischen LP (Tonabnehmer) und Tele (Form), was du suchst.

Wobei die Squier Tele Custom II P 90 noch besser für den Bereich Punk geeignet ist (wegen den P 90 Tonabnehmer). Diese kostet 219,- Euro.


Gruß

Andreas
 
Douhm
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Anscheind bin ich der einzige der die Les Paul Special 100% empfehlen würde
und wenn jemand meint das man aus der keinen geilen sound kitzeln kann guckt sich besser mal die älteren videos aus dem Youtube Channel von Schehf an und wird sehen was die Les Paul kann und wird bestimmt seine Meinung ändern !!!
 
Hans Herman
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Anscheind bin ich der einzige der die Les Paul Special 100% empfehlen würde
und wenn jemand meint das man aus der keinen geilen sound kitzeln kann guckt sich besser mal die älteren videos aus dem Youtube Channel von Schehf an und wird sehen was die Les Paul kann und wird bestimmt seine Meinung ändern !!!

Wegen dem Sound hat die Gitarre auch nicht unbedingt ihren schlechten Ruf, klingt halt wie ne 200 Kröten Humbucker Gitarre.
Ich hab sie angespielt und die Bespielbarkeit und Verarbeitung war bei dem vorliegenden Model eine mittelschwere Katastrophe.
Vieleicht hast du ja ein gutes Model erwischt aber die Aussagen der Leute hier aus dem Forum lassen darauf schließen dass es recht wenige von diesen gibt.

Gruß, Herman
 
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An Herrman als ich gerade deinen post gelesen hab musste ich mich erst mal 10 minuten totlachen !!!
die ist super verarbeitet !!! mindestens 2+ und ich hab schon mindestens 5 verschiedene Les Paul Specials in der hand gehabt und da gab nie nur einen Lackfehler schrammen im Holz oder schlechte verkabelung der Elektrik NIX !!

Bespielbarkeit ist auch föllig in Ordnung ausser wenn man vorher 20 Jahre nur Stratocasters gespielt hat dann liegt es aber daran das man nichts anderes gewöhnt ist und nicht an der Gitarre !!

ich glaube ich muss mal einen reivew über dieses Geschenk von Epiphone schreiben um diese Vorurteile aus dem Weg zu räumen !
 
-Chicago-
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Hi,

ich kann dein Problem gut verstehen... ich denke, jeder kennt das Problem eines kleinen Geldbeutels.

Wenig Geld ausgeben zu wollen ist erstmal absolut keine schelchte Sache. Das Ding ist nur, dass man für wenig geld nunmal meistens auch relativ wenig geboten bekommt. Da kann Douhm sich auch den Rest seines Lebens totlachen, aber eine 160€ Gitarre ist eben eine 160€ Gitarre und verglichen mit teureren Gitarren sind die immer irgendwo schlechter. Das heißt nicht, dass sie zwangläufig unbrauchbar ist, aber besonders bei den extrem günstigen Modellen gibt es immer einen Grund, warum sie eben so günstig sind... meine alte Les Paul z.B. verarbeitungsmäßig völlig OK (akzeptabel), aber bei Bandlautstärken spacken die Pickups ab, Feedback ohne Ende.

Tatsache ist eben, dass einem meistens erst auffällt, wie schlecht das eigene Equipment ist, wenn man besseres gespielt hat...

Aber zurück zum Thema: wenn du wirklich nur 160€ ausgeben möchtest, dann bewegst du dich in einem Rahmen, in dem du immer damit rechnen musst, dass du am Ende ne schlechte Gitarre bekommst. Qualitätsmäßig ist die Streuung in diesem Preissegment eben sehr hoch.
Das heißt aber auch, dass du dir im Grunde letztenendes einfach das aussuchen musst, was dir am ehesten entspricht... wie immer eigentlich.
Du musst dir eben nur bewusst sein, dass ne 160€ Squier, oder Epiphone, oder sonstwas eben eine 160€ Gitarre ist und du dementsprechende Abstriche machen musst.

Aber ich hab das Gefühl, dass dir das klar ist.

Da du die Gitarre anscheinend auch nur für zuhause brauchst ist es auch garnicht soo wichtig, dass sie extrem gut klingt. Spätestens wenn du eine Band hast kommst du mit den günstigen Gitarren dann eh schnell an Grenzen.

Wenn du aber Punk etc. spielen willst, dann kann ich dir persönlich auch Harley Benton ans Herz legen. Preisleistungsverhältnis ist mMn bisher ungeschlagen und mit der Harley Benton Les Paul 400, liegst du mit 120€ auch noch weit unter dem, was du ausgeben wolltest... dann ist noch etwas Zubehör drin ;)
es maulen zwar immer alle rum, wie schlecht Harley Benton doch sei, aber mit verzogenen Hälsen oder kleinen Verarbeitungsmängeln muss man in dem Preissegment eigentlich bei jedem Hersteller rechnen... und der Hals meiner Les Paul ist absolut Ok. ;)
Wenns kein Harley Benton sein soll, sondern lieber Epiphone, könntest du auch mal ein Auge auf die Epiphone Les Paul Junior aka "Invader" werfen... wäre dann ein bisschen mehr Old-School-Rotz-Punk (positiv gemeint ;) )

Mehr fällt mir erstmal nicht ein... :D
 
Saitenstechen
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Das ist hier alles schon mal besser gelaufen. :(

Im Moment meinen einige, man könne eine Gitarre allein über den Preis bewerten. Dem ist nicht so!

1. Qualitätsstreuung
Ist der Preis einer Gitarre sehr knapp kalkuliert, dann kann sich ein Hersteller kaum erlauben, jede schlecht verarbeitete Gitarre (innerhalb der Serie) nicht in den Handel zu geben. Aber man hat in Fernost dazu gelernt und die Produktion ist besser geworden. Das zeigt z.B. die Squier Bullet ab dem Herstellungsjahr 2007. Demnach hat sich dieses Kriterium schon deutlich verbessert und läßt die Aussage nicht mehr zu, dass jede "billige" Gitarrenmarke eine große Serienstreuung haben muss.

2. Hardware
Ja, die Hardware einer "Billiggitarre" kann sich nicht mit der Ausstattung einer teuren Gitarre messen. Markenprodukte (z.B. Gibson- , Seymore Duncan oder Fendertonabnehmer) lassen das Budget nicht zu. Aber auch hier gibt es mittlerweile sehr gute Firmen, welche die Möglichkeiten in Fernost optimal ausreizen und trotz finanzieller Einschränkungen sehr gute Produkte liefern (z.B. Wilkinson). Vielleicht sind diese für den Bühneneinsatz nicht ausreichend, d.h. der Sound wird bei maximaler Auslastung matschig. Aber ist das für einen Hobbygitarristen, der die Gitarre nur über einen kleinen Übungsamp spielt von Interesse?!?

3. Klangholz
Vorbei sind die Zeiten, in denen es laminierte Klanghölzer bei "billigen" E-Gitarren gab. Fast alle große Firmen setzen auf einen Korpus aus Massivholz. Günstige Hölzer (z.B. Linde, Agathis, Zeder usw.) finden ihren Einsatz und machen ihre Arbeit durchaus ordentlich. Natürlich läßt sich nicht die letzte Soundfrequenz und Klangnuance aus so einem Instrument schütteln. Einem Einsteiger kann das relativ egal sein. Besonders in der Musikrichtung Punk, darf die Gitarre durchaus "rotzig" und "roh" klingen. Das wird, offen zugegeben, nicht jede "billige" Gitarre erfüllen. Jedoch gibt es im unteren Preissegment viele ordentlich klingende E-Gitarren.

Es wird immer zwei Lager geben, bei denen die einen versuchen "billige" Instrumente pauschal als Schrott darzustellen und die anderen im Gegensatz behaupten, dass alle "billigen" Instrumente kleine Wunderwerke sind.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Die Wahrheit liegt zwischen den beiden Extremen. Man muss, wie bei fast allen Dingen im Leben, die eigene Engstirnigkeit überwinden und sich differenziert auf das einzelne Instrument einlassen. Erst dann lassen sich Aussagen treffen, die man in beratender Funktion hier einem fragenden Neuling weitergeben kann.

Viel zu oft treten im Moment Grundsatzdiskussionen auf, die den Threadsteller mit Sicherheit nicht interessieren dürften. Wie schon in einem anderen Thema von mir geschrieben, führen solche Wertungen bestimmt nur zur Verwirrung. Es geht darum, eigene Erfahrungen zu vermitteln und keine subjektive Verallgemeinerungen aggressiv zu vertreten. Das gilt, so denke ich, für beide Seiten!

Gruß

Andreas
 
Mountainbikemike
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Die Squier Tele Custom :

https://www.thomann.de/de/fender_squier_tele_custom_bk.htm

Die 18,- Euro über deinem Budget, wirst du hoffentlich noch finanzieren können. Aber diese Tele ist genau das Mittelding zwischen LP (Tonabnehmer) und Tele (Form), was du suchst.

Wobei die Squier Tele Custom II P 90 noch besser für den Bereich Punk geeignet ist (wegen den P 90 Tonabnehmer). Diese kostet 219,- Euro.


Gruß

Andreas

Grüße nach Worms
Die ist warscheinlich die beste für das Geld (meine Meinung)
https://www.thomann.de/de/fender_squier_tele_custom_ii_p90_bk.htm
oder die hier als B-Ware hab ich auch,vom Sound her noch mehr möglichkeiten
http://www.rockshop.de/produkt-1035913-1-FenderSquierVintageModifiedTeleSSHBlack.html
sind allerdings beide knapp über deinem Budget
 
krischan21
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(...)
Im Moment meinen einige, man könne eine Gitarre allein über den Preis bewerten. Dem ist nicht so!

Dem kann ich nur zustimmen. Bei vielen Insturmenten wird viel Name und Prestige mitbezahlt. Allerdings sponsert man mit dem Kauf von billigen Instrumenten trotzdem die großen Namen, die alle ihre Billigmarke(n) haben.

1. Qualitätsstreuung
Ist der Preis einer Gitarre sehr knapp kalkuliert, dann kann sich ein Hersteller kaum erlauben, jede schlecht verarbeitete Gitarre (innerhalb der Serie) nicht in den Handel zu geben. Aber man hat in Fernost dazu gelernt und die Produktion ist besser geworden. Das zeigt z.B. die Squier Bullet ab dem Herstellungsjahr 2007. Demnach hat sich dieses Kriterium schon deutlich verbessert und läßt die Aussage nicht mehr zu, dass jede "billige" Gitarrenmarke eine große Serienstreuung haben muss.

Deshalb sollte man vor dem Kauf einer Gitarre testen, ob sie auch die Richtige ist (wie bei den Frauen), und auch von einem Modell ruhig mehrere spielen, um zu sehen, zu fühlen und zu hören, wie die Qualitätsstreuung ist.

Bei meinem letzten Gitarrenkauf habe ich mehrere PRS SE- und LTD-Modelle gegeneinander gespielt und die PRS hat aus all den vorgenannten Gründen die Nase vorngehabt.

Also selbst wenn Du hier noch so gute Tipps bekommst, welche Gitarre für Dich die richtige ist, kannst nur Du selbst rausfinden.

2. Hardware
Ja, die Hardware einer "Billiggitarre" kann sich nicht mit der Ausstattung einer teuren Gitarre messen. Markenprodukte (z.B. Gibson- , Seymore Duncan oder Fendertonabnehmer) lassen das Budget nicht zu. Aber auch hier gibt es mittlerweile sehr gute Firmen, welche die Möglichkeiten in Fernost optimal ausreizen und trotz finanzieller Einschränkungen sehr gute Produkte liefern (z.B. Wilkinson). Vielleicht sind diese für den Bühneneinsatz nicht ausreichend, d.h. der Sound wird bei maximaler Auslastung matschig. Aber ist das für einen Hobbygitarristen, der die Gitarre nur über einen kleinen Übungsamp spielt von Interesse?!?

Bei der Epi habe ich mich über die fehlende Stimmstabilität geärgert, von Vision (Wilkinson) hört man in der Presse besseres ...

3. Klangholz
Vorbei sind die Zeiten, in denen es laminierte Klanghölzer bei "billigen" E-Gitarren gab. Fast alle große Firmen setzen auf einen Korpus aus Massivholz. Günstige Hölzer (z.B. Linde, Agathis, Zeder usw.) finden ihren Einsatz und machen ihre Arbeit durchaus ordentlich. Natürlich läßt sich nicht die letzte Soundfrequenz und Klangnuance aus so einem Instrument schütteln. Einem Einsteiger kann das relativ egal sein. Besonders in der Musikrichtung Punk, darf die Gitarre durchaus "rotzig" und "roh" klingen. Das wird, offen zugegeben, nicht jede "billige" Gitarre erfüllen. Jedoch gibt es im unteren Preissegment viele ordentlich klingende E-Gitarren.

Wer von einem Instrument die gleichen Elemente wie bei einer Gibson für das 10fache erwartet, liegt hier eben falsch ... Um es billig zu machen, muss die Auswahl der Hölzer und auch die Verarbeitungsweise dem Preis angeglichen werden, nicht dem Anspruch ...

Es wird immer zwei Lager geben, bei denen die einen versuchen "billige" Instrumente pauschal als Schrott darzustellen und die anderen im Gegensatz behaupten, dass alle "billigen" Instrumente kleine Wunderwerke sind.

Dass es die zwei Lager gibt, ist mE nicht so schlimm, denn jeder darf ja seine freie Meinung äußern, die Frage ist nur, wie und wo solche Diskussionen geführt werden. Das verwirrt in so einem Thread doch nur denjenigen, der fragt. Und ... wie lange dauert es, bis man sich endgültig totgelacht hat :p ???

Ich würde jedem, der mich fragt, meine Instrumente vorbehaltlos empfehlen, allerdings heißt das noch lange nicht, dass er die dann auch mag und mit ihnen was anfangen kann ...

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Die Wahrheit liegt zwischen den beiden Extremen. Man muss, wie bei fast allen Dingen im Leben, die eigene Engstirnigkeit überwinden und sich differenziert auf das einzelne Instrument einlassen. Erst dann lassen sich Aussagen treffen, die man in beratender Funktion hier einem fragenden Neuling weitergeben kann.

(...)

Andreas

Eigentlich wollte ich mir einen LTD-FX 400, also eine Explorerform kaufen, als ich die PRS gekauft habe ... Zwischen den zwei Gitarren liegen auch Welten wie zwischen einer Tele und einer Paula, aber entscheiden muss letztendlich Dude, was ihm gefällt ;).

Viel Spaß beim Anspielen !!!
 
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Das ist hier alles schon mal besser gelaufen. :(

Im Moment meinen einige, man könne eine Gitarre allein über den Preis bewerten. Dem ist nicht so!

1. Qualitätsstreuung
Ist der Preis einer Gitarre sehr knapp kalkuliert, dann kann sich ein Hersteller kaum erlauben, jede schlecht verarbeitete Gitarre (innerhalb der Serie) nicht in den Handel zu geben. Aber man hat in Fernost dazu gelernt und die Produktion ist besser geworden. Das zeigt z.B. die Squier Bullet ab dem Herstellungsjahr 2007. Demnach hat sich dieses Kriterium schon deutlich verbessert und läßt die Aussage nicht mehr zu, dass jede "billige" Gitarrenmarke eine große Serienstreuung haben muss.

2. Hardware
Ja, die Hardware einer "Billiggitarre" kann sich nicht mit der Ausstattung einer teuren Gitarre messen. Markenprodukte (z.B. Gibson- , Seymore Duncan oder Fendertonabnehmer) lassen das Budget nicht zu. Aber auch hier gibt es mittlerweile sehr gute Firmen, welche die Möglichkeiten in Fernost optimal ausreizen und trotz finanzieller Einschränkungen sehr gute Produkte liefern (z.B. Wilkinson). Vielleicht sind diese für den Bühneneinsatz nicht ausreichend, d.h. der Sound wird bei maximaler Auslastung matschig. Aber ist das für einen Hobbygitarristen, der die Gitarre nur über einen kleinen Übungsamp spielt von Interesse?!?

3. Klangholz
Vorbei sind die Zeiten, in denen es laminierte Klanghölzer bei "billigen" E-Gitarren gab. Fast alle große Firmen setzen auf einen Korpus aus Massivholz. Günstige Hölzer (z.B. Linde, Agathis, Zeder usw.) finden ihren Einsatz und machen ihre Arbeit durchaus ordentlich. Natürlich läßt sich nicht die letzte Soundfrequenz und Klangnuance aus so einem Instrument schütteln. Einem Einsteiger kann das relativ egal sein. Besonders in der Musikrichtung Punk, darf die Gitarre durchaus "rotzig" und "roh" klingen. Das wird, offen zugegeben, nicht jede "billige" Gitarre erfüllen. Jedoch gibt es im unteren Preissegment viele ordentlich klingende E-Gitarren.

Es wird immer zwei Lager geben, bei denen die einen versuchen "billige" Instrumente pauschal als Schrott darzustellen und die anderen im Gegensatz behaupten, dass alle "billigen" Instrumente kleine Wunderwerke sind.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen: Die Wahrheit liegt zwischen den beiden Extremen. Man muss, wie bei fast allen Dingen im Leben, die eigene Engstirnigkeit überwinden und sich differenziert auf das einzelne Instrument einlassen. Erst dann lassen sich Aussagen treffen, die man in beratender Funktion hier einem fragenden Neuling weitergeben kann.

Viel zu oft treten im Moment Grundsatzdiskussionen auf, die den Threadsteller mit Sicherheit nicht interessieren dürften. Wie schon in einem anderen Thema von mir geschrieben, führen solche Wertungen bestimmt nur zur Verwirrung. Es geht darum, eigene Erfahrungen zu vermitteln und keine subjektive Verallgemeinerungen aggressiv zu vertreten. Das gilt, so denke ich, für beide Seiten!

Gruß

Andreas

WOW. Das ist mal ein aussagekräftiger und guter Post. Ich finds eigentlich schon eher schrecklich, dass Anfängern wie mir von "Profis"""" das Gitarre spielen vermiest wird mit ihrer einstellung zu billigen"" Gitarren. Nich jeder hat schon nen Job und muss mit nem Minimum im Monat an Taschengeld über die Runden kommen.
Für jemanden, der schon länger Gitarre spielt ist es sicherlich einfach zu sagen, dass man lieber sparen soll, aber das will ich einfach nicht.
Was ist wenn mir das spielen in 2-3Monaten keinen Spaß mehr bringt? Steht die teure Gitarre hier hilflos in der Gegend rum.

Das Problem ist meiner Ansicht nach, dass ich wahrscheinlich nicht mitbekommen würde, ob eine Gitarre brutal schlecht veratbeitet ist oder sehr gut. Ich habe einfach nicht die Erfahrun, denn diese muss ich mir erstmal erarbeiten. Wie sagt man so schön: "Jeder hat mal klein angefangen"
Ich seh es schon ein mit steigenden skills mir ne gute/teurere/bessere Gitarre zu kaufen, aber in dieser Zeit bin ich da einfach nicht bereit zu.


Grüße
Simon
 
schmendrick
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Die ist warscheinlich die beste für das Geld (meine Meinung)
https://www.thomann.de/de/fender_squier_tele_custom_ii_p90_bk.htm
Meine Meinung auch. Uneingeschränkt. Es wird dir schwer fallen, eine Les Paul in dieser Qualität und vor allem mit diesem wunderschönen Bratzlsound zu kriegen.
Bei der Epi habe ich mich über die fehlende Stimmstabilität geärgert, von Vision (Wilkinson) hört man in der Presse besseres ...
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Ich nehm mal an, du meinst Vintage von Wilkinson. Guckst du mein Album die Tele. Wenn ich Zeit hab, schreib ich das Review, ich kann nur sagen das ist wirklich der Wahnsinn. Fasst sich an wie meine 1000€ Strat, Bespielbarkeit genauso.
 
krischan21
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Ich nehm mal an, du meinst Vintage von Wilkinson. Guckst du mein Album die Tele. Wenn ich Zeit hab, schreib ich das Review, ich kann nur sagen das ist wirklich der Wahnsinn. Fasst sich an wie meine 1000€ Strat, Bespielbarkeit genauso.

Ich warte !!!!! ;)
 
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kurze Zwischenfrage: Hast du schon eine Gitarre?
 

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