Erfahrungen mit Tone King Imperial 20th Anniversary?

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tomdarude
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Auf der NAMM kommt ein neuer Imperial mkII, sieht spannend aus und hat v.a. genau DAS feature was mir gefehlt hat bisher... der Attenuator kann ausschließlich für den "rhythm channel" gebypassed werden. D.h. Ch.1 crunch mit attenuator und Ch.2 blackface clean mit voller Endstufenleistung, per fußschalter umschaltbar!

Jetzt muss ich´s nur nochmal schaffen den Imperial mkII im Direktvergleich zum Metropolitan selbst zu spielen... *sfz*
...aber ich denke einer von beiden wird´s werden ;)
 
happyhank
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Der Metropolitain wird - zumindest im gedämpften Pegel - überlegen sein, weil er die Leistung nicht per Attenuator reduziert, sondern per reduzierter Stromversorgung, so daß Dynamik, Bässe und Höhen in einem ganz anderen Maß erhalten bleiben können als das mit einem Attenuator möglich ist. Beim lauten Konzertbetrieb mag es etwas anderes sein.
Nicht umsonst bezeichnet Herr Bartels seinen Metro als besten von ihm konstruierten Amp.
Allerdings hat er keinen Tremolo.
 
tomdarude
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Hast Du denn mal beide A/B Vergleichen können, Hank? ich tendiere auch eher zum Metropolitan was die bisherigen Beispiele angeht, die ich gehört habe.
 
happyhank
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@tomdarude: nein
 
mr.coleslaw
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Mit den Dingern kenne ich mich gar nicht aus. Ist der aus einer der Serien M, J oder H? Und wie würdest du die Veränderung beschreiben?

Der Creamback ist für meinen Geschmack etwas zu "sahnig" ausgelegt womit dem Amp einiges an Durchsetzungsfähigkeit fehlt, insbesondere wenn man ihn leise spielt. Der Scumback mit dem papervoicecoil bringt mehr Transparenz ins Geschehen und beton etwas mehr die oberen Mitten was den Skyking rockinger klingen lässt, also etwas mehr in Richtung Royalist, der leider nur über einen Attenuator verfügt, sonst hätte ich mir den gekauft.
 
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Ich habe nochmal Geld in die Hand genommen und bei meinem Skyking den Creamback durch einen Scumback 65 Watt Speaker mit Paper Voice Coil ersetzt. Bin jetzt voll zufrieden.

Hallo, hast Du den Speaker selbst getauscht? Ich habe in meinen Annyversary einen Tone Tubby Red Alnico einbauen wollen, aber ich bringe den originalen Creamback nicht raus. Ich habe alle Schrauben entfernt, aber der Kerl sitzt immer noch bombenfest :mad:

Hast Du einen Tipp, habe ich etwas übersehen oder brauchts rohe Gewalt, welche ich scheue um den teuren Amp nicht zu beschädigen :ugly:
 
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Hast Du einen Tipp, habe ich etwas übersehen oder brauchts rohe Gewalt, welche ich scheue um den teuren Amp nicht zu beschädige

Da klebt wahrscheinlich die Dichtfläche des Korbrandes am Baffle...ein leichter seitlicher Schlag gegen den Magneten sollte eigentlich auch diese Verbindung lösen....
 
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Der Metropolitan ist jetzt angeblich discontinued.... hmmmm ob da auch ein mk2 unterwegs ist?
Es bleibt spannend....
 
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Da klebt wahrscheinlich die Dichtfläche des Korbrandes am Baffle...ein leichter seitlicher Schlag gegen den Magneten sollte eigentlich auch diese Verbindung lösen....

Probiere ich mal aus. Danke für den Tipp. ich bin gespannt, wie sich der TT in dem Amp macht.
 
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Ich krieg diesen verdammten Speaker nicht raus, nicht mal Schläge mit dem Gummihammer brachten den gewünschten Erfolg :bang:.

Wie kann man einen Speaker nur so reinzementieren, das ist richtig übel.
 
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So, der Tone Tubby ist montiert und wird seinem Ruf gerecht. Glasige Cleansounds mit einem Caramelrand und verzerrt den erhofften dreckigen Tweed Sound. Für mich eindeutig der perfekte Speaker für diesen Amp :great:
 
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Wie hast Du ihn leztendlich reinbekommen? Den originalen Speaker samt Baffle entfernt? ;)
 
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Ich habe mir aus einem alten Schraubenzieher einen "Ziegenfuss" (Stemmeisen?) gebastelt, mit dem gings dann ganz leicht. Jetzt möchte ich am liebsten den ganzen Tag nur noch spielen.
Ich überlege mir, ob ich noch einen Mod mache lasse, nämlich die Attenuator-Umgehung für den Clean Kanal (so wie's der neue Imperial Mk II hat). Das scheint noch interessant zu sein. Aber auch so habe ich jetzt den Amp gefunden, der meine Soundvorstellungen zu 100% erfüllt :D
 
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Hier gibt es ein kleines Video von der NAMM zum Imperial Mark II
 
tomdarude
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cool, sehr schön zu hören dass der Imperial mit dem ToneTubby gut zusammenpasst, der hat mir bisher meistens am besten Gefallen vor allem für Aufnahmen.
 
drul
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Hi, ich war letzte Woche bei Session in F und möchte hier zum Thema Tone King und Celestions etwas beisteuern. Ich konnte ausgiebig sowohl einen Imperial als auch einen Sky King spielen; beide mit Fano Alt de Facto SP6.

De Imperial klingt im Grundsound erwartungsgemäß einem Deluxe Reverb sehr ähnlich - also klassischer Fender BF - und lässt sich über den Bite Regler in der Charakteristik (deutlich) in Richtung mehr oder weniger obere Mitten verändern. Mir persönlich ist die Regelung zu vordergründig; macht nur Sinn um durchsetzungsfähige Leadsounds herzustellen, was voraussetzt, dass man mit der Kanalumschaltung arbeitet. Ich hab da lieber Bodentreter.

Vom Sky King war ich enttäuscht. Sehr sehr mittenlastig, ja geradezu quäkig. Kann man sicher auch gut einen Sound draus bauen, aber meiner wäre es nicht. Ich kann damit genauso wenig anfangen wie mit einem F. Princeton 68 Custom. Ich denke da muss eine Humbuckergitarre dran und dann "gib ihm" (Rock) ...

nur mal so zur Einordnung.

Grüße
drul
 
Schrubb_didubb
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Ja, beim Imperial habe ich für mich auch noch keine abschließend "richtige" Vorgehensweise gefunden. Entweder spiele ich mit beiden Kanälen, dann muss man aber den BF Kanal auf so ca. 6-7 aufreisen, damit er ähnlich Voume hat wie der Lead. Die drei Regler im Lead Kanal steht dann bei mir so ca. auf 12.00 Uhr. Wenn dann die Zerre net reicht (Singel Coil Spieler :D), dann nehm ich noch einen reinen Booster.
Oder ich spiele nur im Rhythm Kanal und nehme die Zerre aus einer BOR, ggf. mit nem Booster davor.

Ich bin mach mir aber kein Problem draus und mache das mal so, mal so, je nach Tagesform und Laune. Schön, wenn man wählen kann.
 
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Hi, gebe nach 1 1/2 Jahren TK Imperial (siehe 3.8.14) nochmal meinen Senf zum Speaker:

Habe einfach selten den Leadkanal und verzerrt damit gespielt und letztlich vermutet, daß es mir mit dem 33 von Eminence darin nicht zusagt: in der Verrzerrung in den tieferen Mitten nicht offen genug, um britisch zu klingen mit hochgefahrenem Midbite. Zu komprimiert in den Tiefmitten vor allem bei ganzen Akkorden. Andererseits in den Hochmitten fast kreischig. Ein Celestion Alnico Blue von 2001 ist gestern endlich angekommen! Verglichen mit dem Original-Eminence im Toneking ist er erheblich plastischer, dreidimensionaler (der durchaus nicht schlechte Eminence dagegen kompakter, flacher). Man denkt, es wäre Hall drin, obwohl rausgedreht, (hatte ich mit dem Cream Tweedsound Combo mit Cream Alnico Speaker auch mal diesen Eindruck) Alles fein aufgefächert und offen, responsiver, federnder, dynamischer.

Die Frequenzverteilung hat mich überrascht: hatte mehr Ähnlichkeit mit dem Greenback erwartet, der Blue ist in den Höhen jedoch unglaublich weich und klar und präsent zugleich, in den Mitten etwas zurückhaltender als der GB und im Bass kräftiger als ich gedacht hätte, dabei jedoch runder, klarer und sauberer als der GB. Das alles mit LP (Humbucker),Strat (SCs), Gretsch und Epiphone Nighthawk jeweils mit Minihumbuckern. Eine sehr süßliche, geschmeidige Sache, die mit höherer Lautstärke zupackender und heftiger wird, was wohl typisch für Alnicos ist.
Überrascht hat mich auch, wie angenehm die Höhen sind, hatte mal einen neueren gehört, der war sehr scharf, evtl. noch nicht eingespielt. Meiner ist 15 Jahre gespielt worden, das macht viel aus. Jedenfalls ist der TK mit dem Blue einfach gnadenlos detailliert und stellt alles deutlich heraus, ohne dabei - zumindest bei höherer Wohnzimmerlautstärke - scharf zu klingen. Im Gegenteil, eher "lebendig".

Überrascht hat mich, daß der Eminence 33 z.T. wider Erwarten mittenbetonter daherkommt als der Blue und - wenn man von der Dreidimensionalität, Feinzeichnung und Dynamik des Blue absieht, ebenfalls einen schönen sauberen Bass und durchaus "Leben" zeigt. Er erfordert allerdings erheblich mehr Feinarbeit an den Leadkanalreglern und den Gitarrenpotis als der Blue.

Haut rein!
 
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Deltablues
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Was du da über den Blue erzählst trifft ziemlich exakt auch auf den Tonetubby zu. Verzeiht abre Fehler beim Spielen weniger als mit dem Creamback und hat clean mehr "Fendersparkle".
 
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