Erster Röhrenamp (VK 212) - Ein Paar Fragen

von razaretcha, 19.02.17.

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  1. razaretcha

    razaretcha Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.17   #1
    Hallöchen,

    ich habe mir vor kurzem einen Peavey Valveking 212 für 250€ gekauft ohne viel zu überlegen. Es ist mein erster Röhrenamp und ich habe so gut wie keine Ahnung von diesen gläsernen Kisten. Im großen, weiten Internet tauchen ständig Begriffe auf, die mir nichts sagen und trotz Recherche komme ich nicht weiter. Zum Glück seid ihr zum Nerven da! :engel:
    Ich versuche so viel wie möglich aus dieser günstigen Kiste rauszuholen. Am Verstärker habe ich bisher die Lautsprecher gewechselt. Die Originalen finden ja viele sehr schlecht. Ich habe Eminence Legends (8Ohm) eingebaut, allerdings bin ich mit dem Klang nicht 100% zufrieden. Ich will die Governors ausprobieren, vielleicht sagt mir der Klang ja mehr zu. Was ich noch vorhabe: Den R100-Mod durchführen. Ob ich die anderen Mods (z.B. den Bias-Poti, Mesa-Mod, usw.) ausprobieren soll, weiß ich noch nicht.
    Die Röhren werde ich eventuell auch noch wechseln, aber davon habe ich ehrlich gesagt auch noch keine Ahnung.

    Also kommen wir zu meinen Fragen:

    1. Overdrivepedale:
    Die Zerre im Lead-Kanal allein ist für Metal nur bedingt geeignet, deshalb überlege ich, mir ein Overdrive(oder Distortion-?) -pedal zu kaufen. Für alle anderen Stile ist das Gerät von Haus aus mehr oder weniger geeignet.
    -sollte ich mir lieber ein Pedal mit mehr Zerre kaufen und es im Clean-Kanal benutzen oder mit dem Lead-Channel kombinieren?
    -kann mehr Gain den Röhren schaden?

    2. Was ist Bias?
    Auf meiner Suche nach Mods, die den Valveking verbessern sollen, bin ich auf eine Bias-Potentiometermodifikation gestoßen.
    -Was ist Bias? Die Stromstärke, mit denen man die Röhren befeuert?
    -Wie ändert sie den Klang, bringt diese Modifikation etwas?
    -Kann sie die Lebensdauer der Röhren negativ beeinflussen?
    -Wie sollte man den Bias überhaupt einstellen?

    3. Was ist die A/B-Einstellung?
    Ehrlich gesagt kann ich klanglich nur einen geringen Unterschied erkennen. Auf A klingt es etwas dumpfer, in der Mitte ist es leiser und auf A/B brummt er stärker und scheint etwas mehr Gain zu haben.

    4. Welcher Attenuator?
    Der Amp hat 100 Watt. Ich habe was von L-Pads gehört, die die Leistung reduzieren können, allerdings konnte ich keine für 100W-Amps finden.
    -Welche Möglichkeiten gibt es, dieses Ding auch leise daheim zu betreiben, ohne mir die Ohren wegzupusten?

    5. Muss ich als Laie noch etwas beachten bei Röhrenamps?

    6. Hat jemand noch Tipps, wie ich einen besseren Klang aus dieser Kiste bekomme?

    Das ist erstmal alles, mehr fällt mir spontan nicht ein.

    Ich danke jedem für jede Antwort! Eure Hilfe wird einen bald virtuosen und sehr einflussreichen Gitarristen sehr weit bringen ;)

    Grüße,
    razaretcha
     
  2. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.02.17   #2
    Immer auf richtige Impendanzen achten!
    Ansonsten: Lautsprecher mögen eingespielt werden, grad die Eminence sind recht stur und brauchen einige Stunden.
    Was passt Dir denn an den Legends nicht?
    Bevor Du moddest, rate ich Dir, genau zu wissen was im Amp ab geht.
    Da rumzulöten kann tödlich sein.
    Ist ne Geschmacksache, geht beides je nach Amp.
    Nein, außer dass sie etwas schneller verschleißen.
    Ist aber absolut vernachlässigbar.
    Der Ruhestrom im Amp.
    Nutze mal die SuFu, wurd schon sehr viel zu geschrieben.
    Röhren soll man bei ca. 70% ihrer angegebenen Leistung betreiben, mehr macht den Klang wärmer steigert aber den Verschleiß.
    Genau wie das Modden, ist gefährlich.
    Hab die auch schon mal erfolglos bei dem Amp getestet :nix:
    Der Amp hat n Mastervolume, um leise Spielen zu ermöglichen.
    Ein Attenuator macht nur Sinn, wenn man die Endstufenzerre alter Amps leiser kriegen will.
    Der VK ist modern genug, als dass es hier keinen Sinn macht.
    Such mal nach Kathodenvergiftung und nutze das gelesene Wissen um deine StandbyZeiten kurz zu halten ;)
    Tut mir Leid, ne.
    Da müssen andere Nutzer helfen :)
     
  3. bluesfreak

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    Erstellt: 19.02.17   #3
    Verkaufe das Ding und leg Dir was passenderes zu wie einen JVM o.ä.
     
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  4. razaretcha

    razaretcha Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.17   #4
    @bluesfreak
    Gerne - wenn Du es bezahlst ;) Sowas kann ich mir gerade nicht leisten.

    @crazy-iwan
    Danke. Der Valveking 212 hat nur einen Volumeregler, und wenn ich den nur 0,0001mm zu stark aufdrehe, pustet er mir das Gehirn zu den Ohren raus.
    Warum sind Attenuatoren keine Option? Was spricht dagegen, ihn zu attenuationalitatisilivieren (oder wie das heißt)?
     
  5. bluesfreak

    bluesfreak Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 19.02.17   #5
    Aber für andere Lautsprecher und Modifikationen reichst anscheinend? Ok, wenn Du meinst...
    Ich wollte nur meine Erfahrung teilen und ich muss Dir sagen: sparen kann (mehr als) teuer werden.
    Der Wiederverkaufswert Deines Amps wird durch Mods in Richtung Ramsch sinken und am Ende hast Du Geld für Amp, neue Speaker und ggf getöteten Komponenten durch selbstversuchte Modifikationen in einer Summe vernichtet für die Du von vornherein was besseres bekommen hättest.
    Die Valvekings können zwar laut aber ich finde sie tonal nicht herausragend sondern maximal mittelprächtig und die Qualität steht mit einem Bugera der ersten Serie(n) auf einer Ebene...
     
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  6. razaretcha

    razaretcha Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.17   #6
    Mit neuen Lautsprechern und evtl. Röhre komme ich wohl höchstens auf ca. 450€ Gesamtkosten. Die Marshall JVMs gehen ab 700€ los.
    Die einzige Modifikation, die ich machen werde, ist den R100-Widerstand zu brücken. Viele andere haben das gemacht und sind der Meinung, einen deutlich wärmeren und besseren Klang im Lead-Kanal zu bekommen. Von allen anderen Sachen lasse ich wahrscheinlich die Finger.
    Der Amp soll mir für die nächsten Jahre ausreichen (wenn er nicht kafutsch geht). Ich trete momentan ja nicht mal live auf, mich will erstmal niemand hören! Wenn ich mir schon einen Marshall holen dann einen richtigen, und dafür will ich gut und lange sparen.
    Aber danke für den Tipp!
     
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  7. InTune

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    Erstellt: 19.02.17   #7
    Ein Attenuator ist ein Lastwiderstand, der zwischen Verstärker und Lautsprecher geschaltet wird und einen Teil der abgegebenen Leistung in (Ab)Wärme umwandelt. Diese Geräte haben zum Teil den Ruf dabei den Sound negativ zu beeinflussen. Ob da tatsächlich der Fall ist, oder aber "leiser" dann, einfach als "weniger geil" wahrgenommen wird, ist IMO zu diskutieren. Leider sind die Dinger nicht gerade billig und bei einem Kombo muss man da mitunter etwas tricksen wegen der Länge des Lautsprecher Kabel.
    Ich gehe mal davon aus, dass der VK einen Effektloop hat. Wenn es nur darum geht, das der Regelweg vom Master schlicht viel zu klein ist, kann ein (Minus)Booster hier als Lautstärkeregler auch helfen.

    Bias ist bildlich gesprochen, der Strom mit dem eine Röhre "betrieben" wird. Man kann sie eher "kalt" (untere Grenze der Spezifikation) oder "heiß" ( an der oberen Grenze) fahren. Das hat einen Einfluss auf den Verstärker Sound, aber auch auf die Lebenserwartung der Röhren. Üblicher Weise haben Röhren Verstärker dafür (zumeist innen) ein Poti. Um Geld zu sparen werden da aber auch schon mal normale und damit im Wert feste Widerstände verwendet.
     
  8. razaretcha

    razaretcha Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.17   #8
    Wenn ich es richtig verstanden habe, benutzen Leute einen Attenuator, um trotz geringer Lautstärke den Klang einer stark belasteten Röhre zu erhalten.
    Das funktioniert mit dem Minusbooster nicht, oder? Er ist ja im Preampbereich. Macht als im Prinzip nichts anderes als der Lautstärkeregler an der Gitarre, oder?
     
  9. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.17   #9
    Siehst du richtig. Wie aber gesagt wurde, macht ein Attenuator nicht wirklich Sinn. Die Dinger wurden entwickelt für vintage-Amps, die noch kein Mastervolume haben und erst durch Aufreißen der Lautstärke richtig klingen und ggf auch erst dann Verzerren, da die Endstufen durchs aufreißen zerren. Das ist dann tierisch laut und mit einem Attenuator geht man dagegen an. Würde man so einem Minusbooster im Loop verwenden, zerrt nämlich die Endstufe nicht und man ist am Ziel (bei alten Amps) vorbei. Du hast 'nen Masterregler. Benutz ihn. Und selbst wenn der etwas "zickig" ist, sollte der sich noch ganz ok bändigen lassen. Achte halt drauf, die Volume-Regler in den einzelnen Kanälen nicht voll aufzureißen. Dann ist der Master auch weniger empfindlich, da dass Signal das er steuert von vornerein nicht soooo hoch ist. Ich habe auch 'nen Amp mit sehr empfindlichen Master. Da drehe ich erstmal Clean-Gain und Volume im Zerrkanal auf 0, drehe Master n viertel auf, und passe dann die Lautstärke mit Volume bzw im Clean mit Gain dann in den Kanälen an. Geht wunderbar.
    Reiße ich die Channelvolumes auf, ist der Master schon bei knapp über 1/10 verdammt laut sonst.

    Und es sei noch zu erwähnen: ja, mit einem falschen Bias kannst du dir die Röhren himmeln. Ist der Bias zu heiß, fangen die Anodenbleche der Röhren an zu glühen, und diese sind dann verdammt schnell kaputt. Mit Pech auch mehr als nur die Röhren. Da man für das Einstellen des Bias am LAUFENDEN Amp fummeln muss, ist das alles andere als ungefährlich und ich denke für dich erstmal nichts, was du selber tun solltest.
    Außerdem habe ich mal gelesen, das der Valveking keine Bleeder-Widerstände für die dicken Elkos verbaut hat. Heißt: auch aus der Steckdose gezogen kannst du dir da gefährliche Stromschläge verpassen, wenn du in dem Amp einmal was falsches berührst. Bevor du in das Innere vom Amp gehst würde ich dir empfehlen, sicher zu gehen, das du weißt wie man die Restspannung der Elkos überprüft und diese auf sichere Art und Weise entleert. Im worst case kriegst du sonst mehrere hundert Volt um die Ohren, obwohl der Amp ausgeschaltet und aus der Steckdose gezogen ist. Und so einen Fehler machst du dann mit Pech auch wirklich nur einmal.....
     
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  10. razaretcha

    razaretcha Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.17   #10
    Vielleicht bin ich ja nur blöd. Ich habe pro Kanal einen Volumeregler, sonst nichts. Wo ist dieser Masterregler?

    Ich glaube, das mit dem Bias lasse ich erstmal sein ;)
     
  11. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.17   #11
    Ok, my bad. Hatte nur kurz nochma n Bild angeguckt und 'nen Regler unter Master gesehen...Master Reverb, kein Master Volume...schön blöd.

    Naja. Dann wie gesagt wurde: Minusbooster in den FX-Loop, also zwischen Send und Return. Das sollte dir helfen.
     
  12. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.17   #12
    Ganz ehrlich: lass die Finger von der Kiste!
    Jedes einzelne Wort von dir unterstreicht, dass du dir der Spannungen,
    die im Inneren eines Röhrenamps herrschen in keinster Weise bewußt bist.
    Ich kann daher dieses nur ganz fett unterstreichen:
    Das ist kein Witz und keine Metapher, das ist Realität bei Röhrenamps.
     
  13. tylerhb

    tylerhb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.17   #13
    Ich hatte den VK (als Topteil) mal ein paar Jahre als Backup und für Gastmusiker. Sicherlich nicht der tollste Amp, aber auch nicht sooo schlecht. Modden würde ich den nicht lassen, da schliesse ich mich den Vorrednern an. Am meisten rausholen wirst du mit einem Tubescramer Clone vor dem Amp + einem halbwegs präzisen EQ im Loop. Sofern die Lautsprecher taugen kannst du mit einem EQ dratische Änderungen vornehmen, ohne am Amp zu schrauben. Der Behringer PEQ2200 ist gebraucht ein echtes Schnäppchen und funktioniert super. Ein bisschen Cut bei 2 Khz, Boost bei 5 Khz, zwischen 400 und 700 Hz breitbandig etwas absenken und zwischen 90 und 130 Hz ein bisschen Pfund dazugeben und schon taugt das Teil auch für modernen Metal. Der Tubescramer macht das Teil etwas tighter für schöne Palm Mutes.
     
  14. razaretcha

    razaretcha Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.17   #14
    Ich hatte das Ding schon offen und habe den Wiederstand gebrückt. Hat einwandfrei funktioniert.
    Ich habe darauf geachtet, keine hochspannungsführenden Bauteile anzufassen und ihn davor auch mehr oder weniger entladen, so wie von anderen "Moddern" empfohlen.

    Den Behringer PEQ2200 kaufe ich mir jetzt sehr bald, ich bekomme einen für 20€. Unglaublich, wie billig das Ding ist!

    Danke an allen! Mal sehen, wie er dann klingt!
     
  15. tylerhb

    tylerhb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.17   #15
    Hammerschnäppchen!!!
     
  16. Schellibo

    Schellibo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.02.17   #16
    Verstehe ehrlich gesagt, daß Problem nicht so ganz. Du redest von einem 100 W Vollröhren-Amp. Für´s Bad haben die den eben auch nicht gebaut. Ich spiele die Topteil Version seid 2006, habe also einen der ersten davon bekommen. Was ist das überhaupt? Eigentlich recht primitiv....JCM800-Schaltung mit zus. Gainstaige, mehr eben auch kaum wirklich. BIAS Checken wär gut, die Röhren sind auch nicht immer zwingend scheiße in solchen Amps...meine sind noch original u. die Kiste rockt heute noch. Du weißt schon, daß es da auch noch so nen Regler gibt, um Class A nach B rüber zu simulieren, gell. Ist beim Head auf der Rückseite. Gruß

    Peavey VK 100 Head an Marshall 4x12

    www.reverbernation.com/wildfire8
     
  17. gesch

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    Erstellt: 21.02.17   #17
    Nur zur Info - es ist eben doch etwas anderes als der Lautstärkeregler an der Gitarre.
    Wenn Du an der Gitarre leiser drehst nimmt auch die Verzerrung ab, die Gitarre wird leiser und cleaner (und einige dumpfer). Wenn Du mit einem Zusatzgerät (und sei es nur eine Vol. Schweller) im Effekt-Weg leiser machst, dann wird es nur leiser, die Verzerrung bleibt erhalten.

    Im ersten Fall veringerst Du die Leistung, die in den Amp gelangt - im zweiten Fall reduzierst Du die Lautstärke des Sounds der in der Vorstufe (und in allen vorgschalteten Pedalen, z.B. Verzerrer) erzeugt wurde.

    Gruß
     
  18. Smoke165

    Smoke165 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.17   #18
    Genau. Hängt halt von ab, ob im Loop oder vorm Amp. Das Prinzip wies funktioniert ist ja dennoch das selbe.
     
  19. Christoph1

    Christoph1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.17   #19
    Sollte nochmal ganz klar herausgestellt werden!!!
    Das kann mehr als nur wehtun.
     
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  20. razaretcha

    razaretcha Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.02.17   #20
    Ja, ich habe es ja verstanden, ich bin ja nicht absolut technikdoof ;)
    Aber, gnädige Damen und Herren des Musikerboards, ich hätte jetzt mal eine andere Frage.
    Ich habe gerade etwas gespielt mit einem Tubescreamer, wie Herr tylerhb sagte, und den Gain komplett aufgerissen, überall wo es nur ging. Nach ca. 10 Minuten hörte es sich an, als wäre im Amp irgendwas geplatzt und er fing an stark zu brummen. Dann habe ich ihn sofort ausgemacht und nach einer Minute wieder ausprobiert und er brummte immer noch.
    Meine Frage ist jetzt: könnte eine Röhre hinüber sein, oder sind meine Lötkünste daran schuld? Fakt ist, dass der Verstärker gestern für über eine Stunde problemlos ging, selbst nach meiner meisterhaften Modifikation.
    Eigentlich kann es ja gar nicht sein, dass ich den Verstärker mit zu viel Gain gefüttert habe, oder? Ist der Widerstand im Amp beim löten evtl. überhitzt? Hat er überhaupt etwas damit zu tun?
     
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