[Erzählung] Die erste Woche ist rum

von Voyager532, 05.10.07.

  1. Voyager532

    Voyager532 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.07   #1
    Also fast jedenfalls. Meine Gitarre (Konzertgitarre) habe ich jetzt seit einer Woche.

    Und dann auch gleich was falsch gemacht ;) . Ich hab mir ein Buch zum lernen gekauft (Garantiert Konzertgitarre lernen) und dazu noch 2 weitere aus der Bibliothek besorgt. Außerdem noch das Lagerfeuerdiplom von Wikibooks. Da es mich langweilt mich nur auf Akkorde oder Melodiespiel zu konzentrieren kann ich somit nach Lust und Tagesstimmung wechseln. Damit bekommt man einerseits mehrere Dinge auf einmal mit, andererseits kommt man mit einem Thema langsamer voran.

    Aber was solls. Ich glaube es ist gut so.

    Folgendes kann ich schon: Melodiespiel mit den Saiten D, g und h (b) und der Note a auf der g saite. Anschlag mit dem Daumen und mit wechselnden Zeige und Mittelfinger.

    Die Akkorde D-Dur, A-Dur A7 und fast G-Dur.

    Bei A-Dur ist die Schwierigkeit 3 untereinander liegende Saiten im selben Bund zu drücken. Dabei sind meine Finger gar nicht zu dick. Trotzdem schnarrt die D Saite ständig und ich kann es nicht abstellen.

    Bei G-Dur liegt die Schwierigkeit im Greifen der Saiten E und A im zweiten und dritten Bund. Das allein ist nicht schlimm, aber mit dem kleinen Finger noch dazu die unterste e Saite, das ist hart.

    Die Fingerkuppen passen sich langsam an. Ich hatte die ganze Woche ein Gefühl als ob die Ende des Fingers brennen. Langsam kehrt aber wieder das Gefühl zurück.

    Natürlich ist das alles nicht einfach, aber das hab ich auch nicht erwartet. Ich freue mich schon tierisch auf den ersten (unplugged) Song den ich spielen werde. Bis dahin ist es noch ein weiter weg.

    Bisher konnte ich 3-4 Stunden üben und zum Glück findet mein Freund das in keinster Weise störend, im Gegenteil.

    Bis zum nächsten Mal! :great:
     
  2. Stoli

    Stoli Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.07   #2
    Sehr interessant :D. Das erinnert mich sehr an meine ersten Spielversuche. Ah waren das noch Zeiten =). Dieses brennen in den Fingern, zum Glück ging das schnell vorbei xD

    Weiter so!
     
  3. gonzo83

    gonzo83 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.07   #3
    der A-Dur lässt sich später besser packen, wenn es nicht mher so weh tut die seiten zu drücken. Das hat bei mir auch ne zeit lang gedauert.

    beim G-Dur kannst du auch noch den Ringfinger auf die b seite setzen fande ich am anfang auch leichter.
    und hinterher kannst du das auch nur mit dem kleinen. dauert aber auch ein bisschen. Der kleine finger muss auch erstmal etwas trainiert werden.
     
  4. hyperthreader

    hyperthreader Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.07   #4
    öööhm
    also ich spiel das G mit dem RIngfinger auf der e saite... das is dann son klein wenig wie stinkefinger;-) klappt perfekt, war mit der einfachste...

    Das A is bei mir au so ne sache... es schnarrt vor alem wenn ich die saite loslasse, da sich die saite dann ja in einer art zwischenposition befindet... zwischen drücken und nich drücken... ist der finger näher am bund dauert die zwischenposition nich so lang ... schwer zu erklären... hängt mitm winkel zusammen den die saite am bundstäbchen hat... je näher man am stab is desto schneller ändert er sich beim loslassen.
     
  5. Mr Polfus

    Mr Polfus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.07   #5
    Könnt den A-Dur auch mit einem Finger greifen :) war für mich auch zuerst ne Umstellung klappt aber meiner Meinung nach deutlich besser und man hat die 3 anderen Finger noch frei.

    PS: Manchmal hätte ich dieses totale Anfängergefühl gern noch. :D Aber irgendwie ist man ja immer jeden Tag und mit jeder Übung mehr oder weniger Anfänger...
     
  6. JenovasReunion

    JenovasReunion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.10.07   #6

    nicht verzagen, so weit ist der gar nicht:great:
     
  7. Voyager532

    Voyager532 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #7
    Stimmt! Der kleine Finger knickt immer so ein. Die Variante mit dem Mittelfinger hab ich in keiner der Anleitungen gefunden. Kling interessant. Ist das aber nicht ein sog. Verhaltensfehler der sich später nur sehr schwer wieder wegtrainieren läßt?

    Danke für die netten Kommentare.

    Ein paar Titel die ich mir gerne aneigenen würde. Vielleicht kennt die jemand:

    1. Eigentlich alles was die Ärzte machen.

    2. Mit Dir chillen; von Revolverheld

    3. Meer sehen; von Der Junge mit der Gitarre

    Außerdem ein bisschen The Corrs hier und die Cranberries dort.

    Es gibt noch sehr viel mehr. Ich mach bestimmt mal eine Zusammenstellung. :great:
     
  8. juan

    juan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #8
    Ich spiele ein offenes G-Dur entweder 1. mit dem Zeigefinger auf der A-Saite, Mittelfinger auf der tiefen E-Saite und Ringfinger auf der hohen E-Saite oder aber 2. Zeigefinger auf der A-Saite, Mittelfinger auf der tiefen E-Saite Ringfinger auf der B-Saite im dritten Bund und kleiner Finger auf der hoen E-Saite oder 3. Mittelfinger auf der A-Saite Ringfinger auf der tiefen E-Saite und kleinem Finger auf der hohen E-Saite.

    Keine der Varianten ist wirklich falsch. Variante 1 und 3 haben die selben Töne bei der Variante zwei spielst du einfach nur eine Quinte mehr dafür eine große Terz weniger.
    Variante 3 spiele ich nur wenn ich z.b. auf ein G7 umgreifen muss bzw was anderes mit meinem Zeigefinder vorhabe. Ich finde es nicht schlecht wenn man alle 3 Varianten sich verinnerlicht hat, von daher ist das meiner Meinung nach kein Verhaltensfehler den du dir da anlernst.
     
  9. Guendola

    Guendola Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #9
    Du mußt es halt bei Bedarf richtig lernen.

    Man kann diesen Griff auch noch variieren, indem man Zeigefinger oder Ringfinger nimmt. Kleiner Finger ist im Prinzip auch möglich.

    Im Solospiel hat man oft einen Barrée mit einem Finger liegen, um damit schnell Zwei- oder auch Dreiklänge zu bilden. Dabei bildet sich aber gelegentlich auch mal das A-Dur Griffmuster. Man braucht eigentlich auf die Dauer alles, deswegen solltest Du ohne Not nicht vom Buch abweichen.
     
  10. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.07   #10
    Nix da, junger Mann! Du lernst gefälligst als erstes "Smoke on the Water", wie wir andern alle auch :) :) :) Konzertgitarre hin oder her.

    Scherz beiseite. Beim Lagerfeuerdiplom sind teilweise ein paar mühsame Stücke eingestreut, aber Miss American Pie als Endziel ist lohneswert. Die vielen Griffe, die da enthalten sind, sind fast alle, die man als "gehobenen Standard" braucht.

    Viel Spaß weiterhin. Ich bin gespannt, wie lange Du es ohne E-Gitarre aushältst :-)

    Christian
     
  11. Voyager532

    Voyager532 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #11
    Nach ein paar Monaten, kleines update:

    Hallo Leute,

    ich bin dabei geblieben und hab mich in den letzten Monaten musikalisch sehr gut weiterentwickelt. Mittlerweile kann ich alle offenen Akkorde problemlos und ohne Pause greifen. Ich habe die beiden Kultliederbücher Das Ding ein und zwei besorgt und spiele die Liedbegleitungen sogar mit Gesang. (Allerdings muss der Gesang sich noch entwickeln ;) Der nächste Entwicklungsschritt sind natürlich die Barrè Akkorde, davon ist mir zumindest die Theorie klar. Das Greifen erfordert noch eine ordentliche Portion Übung.

    Ich neige allerdings meist dazu das zu spielen was ich schon kann und nicht was Neues zu trainieren. Muss ich ein wenig zusammenreißen.

    Alle zwei Wochen treffe ich meine Gitarrenlehrer und der hat viele und gute Tipps auf Lager. Mit Kenntnissen der Theorie spielt es sich gleich noch viel leichter.

    Mein Gitarren Park umfasst zur Zeit meine klassische Startgitarre und eine Western. Ich hab mir fest vorgenommen noch eine E-Gitarre zu besorgen. Somit sind alle möglichen Sounds komplett.

    Und das schönste: Nach all den Monaten, und dem vielen Training macht mir das Spielen immer noch soviel Spaß, dass ich ohne Probleme oder Langeweile jeden Tag mehrere Stunden spiele.

    Aber, alleine spielen reicht mir langsam nicht mehr. Ich wünsche mir einen Übungspartner auch mit Gitarre, als Sänger oder sonstwie musikalisch, auf ähnlichem Niveau wie ich mich befinde.

    Hat das jemand Tipps?

    Hier im Forum gibt es ja einen Kontaktmarkt, da melde ich mich mal ;-)

    Liebe Grüße,
    Voyager
     
  12. DenniZ_10000

    DenniZ_10000 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #12
    Es Kommt immer mal vor, dass du ein Akkord etwas anders spielen musst/solltest, weil aus bestimmten Lagen einige Griffe einfacher sind als andere.
    Oft spiele ich z.B. ein normales Em oder A einfach nur mit dem Zeigefinger, weil das schneller geht und wenn man das etwas übt sich genau so anhört (sind ja die gleichen Töne), aber das wirkst du ein deiner Gitarrenlaufbahn alles noch entdecken und erleben. Irgendwann erklärt sich vieles von selbst und man kann sich alles selber zurecht legen.

    Dann wünsch ich noch viel Spaß mit der Gitarre

    Dennis
     
  13. Avion

    Avion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #13
    Erstmal herzlichen Glückwunsch zu deinem Werdegang :great:
    Ich finde es schön, dass mal jemand dieses herrliche Gefühl niederschreibt, das man als ganz "frischer Neuling" hat, erinnert mich an meine ersten Monate *in Erinnerung schwelg*
    Wenn man dann die Akkorde flüssig kann, ist man natürlich stolz wie Oskar, ich glaub es gibt keinen, dem es nicht so geht. ^^
    Die Idee, mit einem Partner zu spielen, ist sehr gut.
    Durch die sog. Jam-Sessions kannst du dich mit deinem Partner austauschen, neue Sachen lernen, gegenseitig Tipps geben und natürlich sehr viel Spaß haben.
    Gehst du noch zur Schule bzw. Uni?
    Wenn ja, es gibt an jeder Fakultät ein schwarzes Brett, da kannst du nach Gleichgesinnten suchen. ;-)
    Ansonsten würde mir noch die Kontaktsuche von Musik-Service einfallen, die du ja schon benutzen willst, und vllt. noch ein kleines Zeitungsinserat.
    Was auch sehr gut ist, wenn es in deiner Stadt bereits eine Band gibt, die kleinere Auftritte in Kneipen oder so haben, sprich sie doch auch mal drauf an, ob sie nicht Interesse zu ner Jam-Session hätten.
    Meistens bereichert das beide Seiten.
    Viel Glück auf jedenfall noch, werd den Thread noch ein wenig weiterverfolgen :-)

    Greetz
     
  14. Desperados

    Desperados Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #14
    Hi,
    das mache ich auch so aber ich habe auch festgestellt dass wenn man nach dem A ein A7 braucht die drei Finger Methode schneller geht.
    Natürlich versuche ich immer wieder beim A den Finger schnell anzuheben und dann das A7 mit dem Mittelfinger zusätzlich zu spielen.

    @ Voyager532 - Versuch auf jeden Fall das F und auch noch das F#m, Bm, C#m .
    Mit diesen Barre's kannst du dann auch Sachen von Reamonn spielen ;)

    Gruß Despi
     
  15. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #15
    EDIT: Hatte nicht gesehen, daß der erste Post sehr alt war. Daher waren meine Anfängertipps überholt.
     
  16. Voyager532

    Voyager532 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #16
    Stimmt, vielleicht hätte ich einen neuen Topic erstellen sollen. Danke für die guten Tipps und netten wünsche. Sowas hält einen bei der Stange.
     
  17. mitti

    mitti Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.03.08   #17
    Nein eine neuen Thread solltst du nicht erstellen ist gut wenn so alles zusammen bleibt!
     
  18. Jonderik

    Jonderik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.03.08   #18
    Und dass mit den brennenden Fingern bekommst du nach ner Zeit auch in den Griff. Einfach so oft wie es geht spielen und irgendwann tuts nicht mehr weh.

    Oder wie ein etwas älterer Gitarrist zu mir sagte: Wenn es blutet machst du es richtig:screwy: :D
     
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