Externe Festplatte gesucht

von pmorn, 23.09.06.

  1. pmorn

    pmorn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.06   #1
    Hi
    fürs Recording mit meinem Notebook suche ich eine externe Festplatte (die eingebaute mit 100 GB ist fast aufgebraucht :-)

    Die meisten Sachen laufen schon noch über den Notebook, die externe Platte brauche ich hauptsächlich für zusätzliche Samples, halbfertige Mixes auszulagen und als archiv

    1. USB oder Firewire? Klar eher FW. Aber am FW-Port hängt schon ein Phonic Helix Mixer der bis zu 10 Kanäle überträgt. Kann sich das beissen?

    2. Schwanke zwischen Maxtor One Touch III und WD MyBook, beide bei 500 GB ähnlich in der Leistung.

    Gibts noch was anderes, besseres schnelleres?

    Dank und Gruss
    Peter Morn
     
  2. xium

    xium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.06   #2
    Ich glaube Firewire gibt es kein Art Thru Funktion.. also du kannst nur ein Gerät pro Stecker anschließen... weil die FW Schnittstelle auch als Netzwerk Schnittstelle dienen kann. Also ein Netzwerk über FW...

    Die grundsätzliche Frage, welches Notebook verwendest du?? Beide ext. Festplatten sollten Geschwindigkeitsmäßig ausreichen...

    In der Praxis ist manchmal FW schneller... aber nicht immer... bzw. sind beide Schnittstellen gleich schnell
     
  3. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.09.06   #3
    Warum nicht USB2.0? Sollte doch für Archivierungszwecke ausreichend schnell sein. Externe Festplattegehäuse mir FW-Anschluß gibt es nicht so viele und sind meist teurer als USB-Gehäuse.
    -> usb Festplattengehäuse - Froogle

    Da kannst Du dann eine Festplatte Deiner Wahl einbauen, wenn sie voll ist, ausbauen, beschriften und einlagern ;), nächste leere Platte rein.
    So mache ich es jedenfalls. Allerdings verwende ich gerne noch kleinere Platten (80GB), weil das übersichtlicher fürs Archiv ist.
     
  4. BrettiBanana

    BrettiBanana Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.06   #4
    Grundsätzlich ist USB etwas schneller als FW (480 MBit/s statt 400). Es gibt jedoch auch FW 800, mit 800 MBit/s. Die meisten Firewire-Controller in Notebooks unterstützen diesen Standard jedoch nicht. An einer Firewire-Schnittstelle kann man aber einige hundert Geräte anschließen, vorausgesetzt, die Geäte haben mindestens 2 Anschlüsse (sonst wären die oben erwähnten Firewire-Netzwerke auch nicht möglich).
    Gut soviel als Anmerkung zu USB und Firewire. Ich bin nämlich auch grad am Überlegen und hab ein ähnliches Problem. Ich will jedoch auch Programme, wie Cubase oder Reason auf der externen Festplatte laufen lassen und überlege deshalb sogar eine noch schnellere eSATA - Festplatte anzuschließen (dafür brächt ich dann noch einen Controller). Deshalb meine Frage:

    Hat Jemand Erfahrung mit Rcordingsoftware auf externen (USB-) Festplatten? Ist das schnell genug?
     
  5. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.09.06   #5
    Was USB (egal ob 2.0) im Vergleich zu Firewire im Alltag (!) etwas "schlechter" dastehen lässt, liegt wohl an der vielfältigen Verwendung des USB-Controllers. D.h. das meistens noch einige andere Komponenten dran hängen (Maus/Tastatur/Drucker/Scanner/Gamecontroller etc). Das sind zwar nicht unbedingt gierige "Verbraucher", aber mitunter kommt es da zu kleineren Reibereien und Konflikten...

    Ich merke das schon bei meinem Lexicon MX 200: auch wenn nichts umgesteckt wird, erkennt der PC manchmal nicht das es angeschlossen ist (Saft ist natürlich da ;)). Da hilft dann nur erneutes Einstecken bzw. Umstecken auf einen anderen USB-Slot.
    Firewire hat also irgendwie schon etwas mehr "Grips in der Birne".

    Rein rechnerisch ist USB 2.0 natürlich schon ein klein wenig schneller als FW 400.

    Fazit: Ich persönlich schwenke gerade auch eher Richtung Firewire (im allgemeinen), weil ich den Eindruck habe dass bei den ganzen USB-Geräten mitunter etwas schlampig gearbeitet wird in Hinblick auf Stabilität.
    Bei Eingabegeräten ist das kein Thema, aber bei schickem Mehrspurrecording darf sowas dann nicht passieren.
     
  6. xium

    xium Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.06   #6
    das problem liegt nicht ganz bei der festplatte oder dem bus (fw vs. usb) sondern bei windows dem jeweiligen programm... manche programme sind so ausgerichtet das sie wirklich nur auf der einen partition laufen wollen bzw. müssen, weil sie eben so in die registry eingetragen worden sind... grundsätzlich sollte die software besser intern sein als wie extern... die daten, wie eben aufnahmen können ja dann schon extern liegen, zudem sinkt das risiko, das mit einer ext. etwas passieren könnte....
    grundsätzlich sollten 7200 rpm reichen... bei video braucht man z.b. mindestens 7200
     
  7. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 28.09.06   #7
    Ich wollte auch nochmal sagen, dass es in der Praxis einfach nur ganz konkret auf genau die festplatte ankommt, die ich haben will. Und man eben da schauen muss, wie schnell die ist. Umdrehungsgeschwindigkeit und Interface sagen da nicht immer alles aus.
    Schon bei den "nackten" Festplatten gibt es ja Unterschiede in der Geschwindigkeit. Klar sind 7200er Platten in der Regel schneller als 5400er Platten, aber es gibt auch schnellere 7200er und langsamere 7200er Platten. Da hilft nur das Lesen von Testberichten/Benchmarks.
    Auch wenn es hier um um externe geht, wollte ich doch mal erwähnen, dass aktuele 7200er Platten in etwa bis zu 80MB/s lesen/schreiben. Eine solche Platte wird also nicht unbeingt durch den IDE-Anschluss mit 133MB/s ausgebremst. Und sie wird auch nicht schneller, wenn sie einen SATA-Anschluss hat, der 150MB/s übertragen kann. Dass nur mal so zur Info, weil ja viele denken, dass SATA Platten immer schneller seien als PATA-Platten.
    Firewire mit theoretisch 50MB/s und USB2.0 mit theoretisch 60MB/s sind dann schon die bremsen. In der regel sitzen in externen festplatten ja ganz normale (S)ATA-Platten. Dass diese darin dann langsamer sind, als wenn man sie "direkt" betreibt, ist da logisch. Allerdings gibt es dabei noch eienn anderen Faktor, nämlich die Qualität der "Protokoll-Übersetzung", sprich die USB/FireWire-Chips in den externen Platten ist oft nicht die beste. Von den 50MB/s bzw. 60MB/s bleiben dann oft nicht viel übrig. Daher müsste man sich auch hier konkret an Tests orientieren.
    Dass man für Video mindestens 7200er Platten benötigt kann man so auch nicht sagen. Wenn man nicht grad mit unkomprimiertem Material arbeitet, ist das gar nicht so wild. Die höchste Datenrate im Heimvideobereich ist DV mit 3,6MB/s. Das sollten die meisten Platten schaffen... Aber wie gesagt: Es kommt nicht nur auf die Umdrehung und den Anschluss an.
     
  8. pmorn

    pmorn Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.10.06   #8
    Hab mich jetzt entschieden für WD MyBook wegen besserem Preis/Leistungsverhältnis gegenüber Maxtor, nicht die 500er sonder 250 GB reichen erstmals für meine Samples, als Archiv und meine Plattensammlung passt auch noch drauf. USB reicht mir doch, da doch universeller, und nicht langsamer. Erste Geschwindigkeitstests mit Sandra (auf einer noch fast jungfräulichen Platte):
    18MB/s bei Mittlerer Zugriffszeit 9ms (die eingebaute platte hat 25MB/s und 12ms, ausser Konkurenz Netzlaufwerk 4,5MB-11ms)) - nicht atemberaubend, aber wird wohl reichen. Das Baby summt und sirrt doch etwas. Ansonsten, chic sieht es aus mit seinem leuchtenden Ring.

    an die Rechenexperten, wieviel Instrumente kann ich damit gleichzeitig spielen? Schon klar, das hängt von vielen Faktoren ab, aber so Pi*Daumen?

    Habe in Kontakt2 den Steinway gespielt, mit Convolution, Harmonics und vollem Pedal, natürlich DFD. Keine Probleme, die Disc-anzeige zuckte lediglich mal mit dem ersten Balken.

    Danke und Gruss
    P.M.
     
  9. Nerezza

    Nerezza Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 04.10.06   #9
    Annahme: 24 bit bei 96 kHz

    es werden also 24 bit (oder 3byte) 96.000 mal pro sekunde aufgenommen. Das ergibt: 3*96.000 = 288.000 byte jede sekunde. Du brauchst also (mit Dickem Daumen) 300kB pro Spur und sekunde. Bei 18MB/s kommt man so auf etwa 60 Spuren, die gleichzeit gelesen/geschrieben werden können. Darin enthalten sind natürlich noch keine zugriffe auf VSTi, VST, samples oder anderes. Ist also ein eher theoretischer Wert. Wenn Du mehrere Spuren gleichzeitig aufnimmst oder abspielst muss der Kopf dann auch noch zwischen verschiedenen Sektoren hin und her "springen". Ich hab aber keinen blassen Dunst, wie stark das die Perforemance beeinflusst.

    Ich hoffe ich hab mich da jetzt nicht vertüddelt *schiel zur Uhr*

    Gude Nacht
    Nerezza
     
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