Fa. Vintage Inspired Pickups - Pickups, Mods and more

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@Dr. PAF ich hab Dich im MLP getagged, da gibt es gerade einen kleinen VIPot Thread, falls es Dich interessiert;)
 
@Captain Knaggs Merci! Durch die ganze Arbeit (2 Full-Time Jobs) hab' ich immer weniger Zeit fuer die Foren. Sehr aergerlich, da gerade dort 100% unserer Kunden generiert werden. :(
Eigentlich muesste ich jemanden einstellen, der die Social/Forum-Media Geschichte uebernimmt. Aber so was kost' ja wieder.
 
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@Dr. PAF Gern geschehen. Ich bin regelmäßig im MLP unterwegs und sag Dir gern Bescheid wenn da etwas passiert:)

VIPots werden heute Abend auch geordert:)
 
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Hier mal nebeneinander ... ein 1961 Centralab 500k Poti und ein VIPot.

IMG_3681sm.jpg
IMG_3682sm.jpg
 
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Ich möchte mal etwas über die Lovers teilen.

In einer Grand GTRs war mal ein Test mit drei Tokai LS1 Love Rocks und drei verschiesenen Pickupsets; eines davon die Lovers.

In dem Test wurden die Lovers als etwas aggressivere Variante; ideal für Classic Rock, beschrieben.

Auch in den Videos von Doug & Pat höre ich durchaus einen "chunky" Ton, aber auch mit guter Kontrolle durch den Pick Attack.

Ich hatte damals die Lovers schon in meiner LS80. Ganz anders als in dem Grand GTRs Test würde ich sie als eher straff, klar, transparent und punchy beschreiben. Vielleicht so, wie man auch eine '57 Goldtop in Vergleich zu einer '59 Burst setzen würde.

Dies nur mal so ans Kommentar, wie viel dann doch die Gitarre, in die ein Pickup verbaut wird, Anteil hat.

Noch zur Einordnung: trocken angespielt hat meine Gitarre eine ausgewogene aber nicht ausnehmend starke Resonanz und einen federnden, straffen Attack.
 
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Ich kenne den Besitzer der in der Grand Guitars getesten Gitarren gut und er meint, dass der Test nicht wiedergibt, was er - ein bekennender vintage Gibson-Freak und -Kenner - empfindet. Seiner Meinung nach hat die Gitarre mit den LOVERS deutlich am meisten nach einer Burst geklungen (Zitat: "Wenn diese noch VIPots und ... gute Caps drin gehabt hätte, wäre der Tester vermutlich überfordert gewesen, oder es hätte ihm das Hemd aus den Hosen gezogen wie transparent, körperbetont und rund diese Gitarre gelungen hätte.").

Es ist aber schon so, dass die LOVERS den Klang der Gitarre wiedergeben, ohne ihn grossartig zu faerben. Das macht ja gerade eine guten (!) PAF Pickup aus.
 
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Ja Sebastian, das kann ich in meinem oben beschriebenen Fall bestätigen.

Das mit dem Grand gtrs Test ist allerdings schon interessant - als ich den damals gelesen habe dachte ich "was für eine Gitarre hatte der denn in der Hand"...)

Da war glaube ich in der gleichen Ausgabe noch ein Test einer Gibson Historic, da wurde etwas geschwafelt von "je schwerer, desto Kossoff" oder so ähnlich. meines Erachtens werden da Klischees und Mythen bedient.

Aber ich denke das Feedback von echten Musikern zählt mehr
 
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Mal eine Frage. Es geht um eine Gibson SG Standard. Dort sind die Gibson Classic 57er verbaut, die grundsätzlich i.O. sind. Ich finde nur, dass sie mir fast schon zuviel Wumms haben. Soundmäßig wäre ein Orientierungspunkt der verzerrte Sound der Black Crowes, also ziemlich dreckig aber auch nicht sehr stark verzerrt ( ok, ja, ist auch ne Amp Frage... )
Was mich bei den 57er etwas stört ist, dass Neck und Bridge bezgl. des Volumes nicht richtig ausgeglichen sind. Drehe ich den Neck in der Höhe so, dass er mir gefällt, hat er deutlich zu viel Bass und ist lauter als der Bridge PU, der dann auch schon sehr weit nach oben geschraubt ist.

In Shop habe ich 2 Sets gefunden:

- Honeybucker Set
- Buddy / Sara Cryo Lovers Set ( in gold und in silber )

Welches Set kommt da eher in Frage ?

Noch eine Frage zu den Potis VIP Longshaft ... die sind von der Einbautiefe nur für Les Pauls geeignet ?
 
Drehe ich den Neck in der Höhe so, dass er mir gefällt, hat er deutlich zu viel Bass und ist lauter als der Bridge PU
ja; das Problem kenne ich auch von den Gibson 490/498.

Bezüglich Deiner Frage; ich habe selbst die Lovers und denke, mit denen bekommst Du (ich jedenfalls) so ziemlich genau den drückenden und gleichzeitig kontrollierten Crunch, den man bei den Black Crowes hört, hin. Zum Honeybucker kann ich leider nichts sagen. Er Wird als noch transparenter und dynamischer (weiß gar nicht, was man diesbezüglich im Vergleich zu den Lovers noch steigern könnte) und "sweet" beschrieben. Aber sicherlich wird @Dr. PAF sich dazu äußern.

Auf meiner persönlichen Wunschliste würden die Reverends ganz weit vorne stehen - aber die gibt's ja leider nicht mehr. Naja nächstes Jahr steht bei mir ne neue Paula an; die werde ich dann erst einmal "trocken" beurteilen und dann ggf. nochmal vorsichtig und nett anfragen :)
 
Bezüglich Deiner Frage; ich habe selbst die Lovers und denke, mit denen bekommst Du (ich jedenfalls) so ziemlich genau den drückenden und gleichzeitig kontrollierten Crunch, den man bei den Black Crowes hört, hin. Zum Honeybucker kann ich leider nichts sagen. Er Wird als noch transparenter und dynamischer (weiß gar nicht, was man diesbezüglich im Vergleich zu den Lovers noch steigern könnte) und "sweet" beschrieben. Aber sicherlich wird @Dr. PAF sich dazu äußern.
ok, schon mal danke für die Antwort. Ich habe jetzt ein bisschen rumprobiert und konnte die Lautstärkeunterschiede weitestgehend minimieren. Mal sehen was Dr.PAf dazu sagen kann. Muss mich eh erst mal ein bisschen an die SG gewöhnen, die klingt schon ganz anders am Amp als meine bisherigen Gitarren.
 
Hi Kluson,
Für ne SG brauchst du aber keine Longshaft Potis. Das Problem was du beschreibst hätte ich schon bei vielen Les Paul artigen Gitarren gehabt. Vor 25 Jahren hatte ich ein Heritage Paula , die war immer nur auf einem Pickup gut. War der Neckpu transparent, wurde der Stegpu schrill, war der Stegpickup gut, war der Halspickup dumpf. Damals ein Set SD Anti reingekloppt und es war ok. Heute würde ich erstmal gescheite Potis (vip) reinmachen und schauen wie sich die Sache entwickelt.
Gruß
 
Ich hab bei sowas auch gut mit dem stärkeren Verstellen von Polepieces anpassen können, NeckPU weiter runter und die Pieces weiter raus wenns zu dumpf wird z.B.
 
Hi Kluson,
Für ne SG brauchst du aber keine Longshaft Potis.

Das ist es ja ... ich habe aber andere Potis von ihm auf der Homepage nicht finden können.

Das Problem was du beschreibst hätte ich schon bei vielen Les Paul artigen Gitarren gehabt. Vor 25 Jahren hatte ich ein Heritage Paula , die war immer nur auf einem Pickup gut. War der Neckpu transparent, wurde der Stegpu schrill, war der Stegpickup gut, war der Halspickup dumpf. Damals ein Set SD Anti reingekloppt und es war ok. Heute würde ich erstmal gescheite Potis (vip) reinmachen und schauen wie sich die Sache entwickelt.
Gruß

Der Großteil meiner Gitarren hat SCs. Ich habe 3 Gitarren mit Humbuckern ... bei denen fand ich die Abstimmung der PUs generell schwieriger als bei SCs.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
Ich hab bei sowas auch gut mit dem stärkeren Verstellen von Polepieces anpassen können, NeckPU weiter runter und die Pieces weiter raus wenns zu dumpf wird z.B.

Werde ich mal probieren, hoffe nur, dass es damit nicht lauter wird.
Bei dem 57er Set ist der Hakten, dass ich den Neck PU gar nicht mehr weiter runter bekomme, er Lautstärkemäßig aber gerne noch 1-2 mm runter könnte. Zumindest auf der Bass-Seite. Allerdings klingt er tatsächlich ein wenig höher schon besser und der Steg geht auch kaum mehr höher, würde mir aber klanglich etwas tiefer besser gefallen.

Interessanter Weise habe ich das gleiche bei einer PRS gehabt ( ähnliche Konstruktion wie die SG, Mahagony/Mahagony/eingeleimt ). Dort habe ich am Hals einen DiMarzio 36th Anniversary PAF ( wenig Output ) und an der Bridge einen Häussel Tozz XL ( Monsteroutput ). Trotzdem musste der Häussel ziemlich hoch und der PAF vorne sehr tief, damit das Lautstärkeverhältnis ausgewogen ist.

Das hat ja viel mit dem wesentlich stärkeren Bassanteil am Hals zu tun, ich finde es echt tricky
 
Das hat ja viel mit dem wesentlich stärkeren Bassanteil am Hals zu tun, ich finde es echt tricky
Und auch damit, dass die Saiten am Hals stärker ausschlagen und somit mehr Output generiert wird :)
 
Schon mal dran gedacht, ein Poti zum Bass- Cut- Regler zu machen ?
( 1 Meg Ohm plus Kondensator zw. 2 nF und 6 nF sind brauchbare Werte, geht auch noch mit 500 kOhm)

Ich möchte nicht mehr drauf verzichten und kann zudem schon lange nicht mehr einen "Dumpfmacher"- Tone Regler für Neck- PUs gebrauchen..
( stehe aber auch nicht unbedingt auf " Woman Tone" a la Clapton / Slash)
 
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Schon mal dran gedacht, ein Poti zum Bass- Cut- Regler zu machen ?
( 1 Meg Ohm plus Kondensator zw. 2 nF und 6 nF sind brauchbare Werte, geht auch noch mit 500 kOhm)

Ich möchte nicht mehr drauf verzichten und kann zudem schon lange nicht mehr einen "Dumpfmacher"- Tone Regler für Neck- PUs gebrauchen..
( stehe aber auch nicht unbedingt auf " Woman Tone" a la Clapton / Slash)

nein, bisher noch nicht. Aber wäre ggf eine Überlegung wert. Ich muss allerdings sagen, dass ich gestern noch etwas rumprobiert habe und mit dem Ergebnis eigentlich ganz gut leben kann. Gefällt mir gut so. Ich muss aber auch zugeben, dass ich mich erst mal etwas an die Gitarre gewöhnen muss, auch vom Klang - speziell was auch die Verbindung bzw. Einstellungen Gitarre->Bodentreter->Amp betrifft.
Da muss man schon alles etwas anders einstellen als bei meinen bisherigen Gitarren.
 
Mal eine Frage. Es geht um eine Gibson SG Standard. Dort sind die Gibson Classic 57er verbaut, die grundsätzlich i.O. sind. Ich finde nur, dass sie mir fast schon zuviel Wumms haben. Soundmäßig wäre ein Orientierungspunkt der verzerrte Sound der Black Crowes, also ziemlich dreckig aber auch nicht sehr stark verzerrt ( ok, ja, ist auch ne Amp Frage... )
Was mich bei den 57er etwas stört ist, dass Neck und Bridge bezgl. des Volumes nicht richtig ausgeglichen sind. Drehe ich den Neck in der Höhe so, dass er mir gefällt, hat er deutlich zu viel Bass und ist lauter als der Bridge PU, der dann auch schon sehr weit nach oben geschraubt ist.

In Shop habe ich 2 Sets gefunden:

- Honeybucker Set
- Buddy / Sara Cryo Lovers Set ( in gold und in silber )

Welches Set kommt da eher in Frage ?

Noch eine Frage zu den Potis VIP Longshaft ... die sind von der Einbautiefe nur für Les Pauls geeignet ?

Hey, sorry dass ich so lange fuer die Antwort gebraucht habe. Bin aber momentan auf Reisen und nur ab und am im Internet. Ich bin ein grosser Freund der Honeybucker in SGs, da sie ein bisschen aggressiver als die LOVERS klingen, mit etwas mehr Hochmitten (think Angus Young). Wie ein PAF, der einen Schuss T-Top abbekommen hat. Ein bisschen schnelleres Attack (was bei einer Vollmahagonigitarre nicht schaden kann), etc.

Fuer die SG brauchst Du - wie bereits oben von einem Kollegen geschrieben - keine long shaft, sondern die ganz normalen VIPots.

Viel Spass mit der Gitarre!
 
Ich war ne Weile nicht im Board unterwegs. Bin durch den U. Pipper Beitrag in G&B auf die VIP Poties gestoßen und habe mir gleich ein Set geordert und in meine Historic R8 von 2012 eingebaut. Da ich unter einem Stein gelebt habe wusste ich gar nicht, dass die Poties von Sebastian sind. Witzig ist, das ich vor längerer Zeit von Seb Cornell Dubiliers bekommen und in diese Gitarre eingebaut habe. Familienzusammenführung. Momentan habe ich noch Wolfetones (Dr. Vintage/Marshallhead) drin, auch auf Empfehlung von Seb damals. Werde jetzt einmal die Lovers ordern.
 
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