Palatine Pickups - handgewickelte Pickups aus der Pfalz

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Jene Pickups waren auch im ersten Entwurf Bass-Pickups (entnommen vom PRS Gary Grainger Bass), sie wurden dann noch modifiziert und als 513 Gitarren-Pickups samt Gitarre auf den Markt gebracht. Es erfolgte eine Weiterentwicklung zu 509 Gitarren-Pickups nebst gleichnamigem Gitarrenmodell unter Aufgabe der 513-Reihe.
 
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Hier ein Kundenwunsch für einen Musiker aus Luxemburg. Er wollte ein PAF-Set. Und wir haben ausgemacht, dass ich die Kappen erstmal nicht verlöte, weil er einen Test Alnico 5 vs. Alnico 2 Magnete machen möchte.
Die Pickups haben im Neck die Werte 7,5 kOhm / 4,41 H und in der Bridge 8,6 kOhm / 5,68 H.

Ich habe einmal mit dem Bridge-Pickup 2 Soundfiles mit den verschiedenen Magnetarten aufgenommen, alles völlig unwissenschaftlich, nur kurz in die Testgitarre eingebaut.



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Ich habe kürzlich für einen Kunden seine Yamaha Pacifica "upgegraded". Neben einem Komplettaustausch der Elektronik (Potis, Schalter, Ausgangsbuchse) habe ich für ihn ein Pickup-Set im Stil von Richie Kotzen's Telecaster gewickelt. Als Neck Pickup ist nun ein klassischer vintage Tele-Pickup verbaut und in der Bridge kommt ein Rail-Humbucker im Single Coil Format verbaut.

Hier ein paar Soundbeispiele (Clean - Overdrive - Distortion):
 
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Falls du mal noch einen international aussehenden Produktnamen mit Pfälzer Background brauchst: "L-Vadridge" oder es ginge auch "L-Fatridge" ;):cool:🍷
 
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Falls du mal noch einen international aussehenden Produktnamen mit Pfälzer Background brauchst: "L-Vadridge" oder es ginge auch "L-Fatridge" ;):cool:🍷
Den merke ich mir auf jeden Fall, falls ich im Ausland den großen Durchbruch schaffe ;-)
 
Mein neues Telecaster Pickup Set "Silvaner".
Es orientiert sich an den Telecaster Pickup Sets der frühen 50s.
Ich habe sowohl beim Neck als auch beim Bridge Pickup den dünneren 43AWG Wickeldraht verwendet (der normalerweise im Neck Pickup verwendet wird). Außerdem kommen in beiden Pickups Alnico 3 Magnete zum Einsatz. Der Neck Pickup hat mit 6,3 kOhm und 2 H Induktivität recht wenig Output und kommt sehr klar daher. Der Bridge Pickup hat 7,5 kOhm und 2,8 H Induktivität und wird recht schnell etwas rotzig. Ein sehr flexibles Set, wie ich finde, das in der Zwischenposition auch sehr gut klingt.

 
Falls du mal noch einen international aussehenden Produktnamen mit Pfälzer Background brauchst: "L-Vadridge" oder es ginge auch "L-Fatridge" ;):cool:🍷
Da würde ich schon Elwwedritsch vorschlagen, oder aber Modell Weltachs, aber das führt wohl zu weit.
@HD wenn ich mal ein paar PU brauch komme ich einfach mal vorbei!
 
Hier mal wieder etwas aus meiner "Versuchsküche":

Ein Humbucker-Set, bei dem ich für die jeweiligen Spulen uterschiedliche Drahtstärken verwendet habe. Das Ergbnis ist ein Humbucker, der im Coil-Split nicht sehr viel an Lautstärke verliert und immer noch nach Single Coil klingt.




Sorry für die Videoqualität, keine Ahnung, was das Iphone da veranstaltet hat. Aber das war auch nur ganz spontan und auf die Schnelle aufgenommen.
 
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Hier mal ein kurzer Soundclip. Nachdem ich mir einen Two Notes Captor zugelegt habe, nehme ich wieder mehr die Röhrenamps auf, es macht halt doch irgendwie mehr Spaß als mit AmpSims ;-)
Die Pickups in der Thinline sind mein "Silvaner" Pickup Set. Die wunderschöne Thinline hat mir übrigens ein Forums-Mitglied gebaut, der auch bereits einige meiner Tele-Pickups verbaut hat :)

 
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Hauptsächlich baue ich ja Single Coil Pickups. Aber gelegentlich verlangen die Kunden auch nach Humbuckern. Bei Wünschen nach Metal-Pickups verweise ich die Kunden in der Regel andere Kollegen, weil das nicht meine Spielwiese ist und ich mich da nicht auskenne (ich bin kein Metal-Spieler und weiß dann auch nicht so richtig, auf was ich beim Hören achten muss). Aber oftmals wird auch nach PAFs gefragt bzw. Humbucker im Low- bis Medium Output Bereich. Deswegen habe ich meine Variante des PAFs (es gibt ja unzählige, mit unterschiedlichen Magneten, Werten etc. - DEN PAF-Sound gibt es nicht) jetzt mal in mein Sortiment aufgenommen. Beim Namen haben unter anderem die User @Schobbeschligger und @schamass ja einen guten Vorschlag geliefert ;-) . Ich habe mich für die Variante mit Rough-Cast Alnico 2 Magneten entschieden und einem Output von 7,5k (Neck) und 8,5 Bridge.
Hier ein kleiner Überblick über die Sounds:

 
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Zwar kann ich (noch?) keine Soundsamples liefern, aber ich kann zumindest schon einmal Vollzug melden.
Am Wochenende habe ich einen Palatine Mini-Humbucker an die Halsposition meiner Revstar 820 eingelötet. Das Schwierigste war wohl, den ensprechenden Adapter von HB auf Minis zu bekommen.... Aber auch das ist gelungen.
Ich bin ganz hin und weg von dem Service. Als Pfälzer habe ich den PU sogar frei Haus geliefert bekommen, mit einem zusätzlichen Tauschmagneten, damit ich A2 und A5 miteinander vergleichen kann.
Und auch das habe ich schon tun können. Ich muss sagen, ich war überrascht - hätte eher gedacht, dass ein Magnettausch subtiler ist - aber Höhenspektrum und Bassfülle unterscheide sich schon deutlich. Zumindest in den Clean und niedrigen Gainbereichen in denen ich unterwegs bin.
Von den originalen Yamaha Alnicos, die auch nicht übel sind, war das aber ein großer Schritt nach vorne!

Super Saitentrennung, sehr süßliches Mittenspektrum (A2) und ausreichend milde im Top-End trotz großer Transparenz. Der Mini hat einen ganz eigenen Sound, weder HB noch P90 - und gleichzeitig von beiden Charakteren etwas. Klar, singend.... wirklich was für so eine Bluesnase wie mich.

Vielen Dank!
 
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Nach längerer Zeit hier auch mal wieder ein Posting.

Ich habe die Tage das Video von Lyle von Psionic Audio auf Youtube gesehen, in dem er die Elektronik der Yamaha Revstar komplett überarbeitet hat. Ich habe selbst eine Revstar und finde das eine super Gitarre. Die Elektrik und die Werkspickups fand ich allerdings nicht so pricklend. Vor allem den Booster mit dem Trafo fand ich nicht wirklich brauchbar. Das neue Wiring kommt ohne den Trafo aus, der Treble Bleed, der auch recht ggressiv zu Werke ging, ist auch draußen. Und mit dem neuen Wiring klingen auch die Positionen 2 und 4 nicht mehr so nölig.

Hier ein Link zu dem besagten Video: Video von Psionic Audio mit der neuen Schaltung (Hier gibt es auch einen Link den Schaltplänen)

Und hier ein kurzes Video von mir, wo ich einmal kurz durch alle Positionen gehe:


View: https://youtu.be/8UNKtswNOcE?si=aidMB3taIIl2uUpp

Ich finde, mit der neuen Schaltung klingt die Gitarre nochmal etwas besser. Ich habe die Werkspickups gegen meine eigenen getauscht, die haben etwas weniger Output als die Yamaha-Pickups.
 
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Mal eine Frage an den Experten: wie ermittelt man eigentlich die beliebten bass/mid/treble Werte? Sind das Schätzwerte, oder kann man das ausmessen? Und in welchen Frequenzbereichen?

(Fun fact aside: Als DiMarzio vor ca. 1 Jahr von bass/mid/treble auf bass/low mid/high mid/treble umstellte, wunderte ich mich bei manchen Modellen, das die im Bass nun gar nicht mehr so viel hatten. Da müssen sie ja wohl früher zumindest Teile der Tiefmitten mit drin gehabt haben.)

Und wie ist das mit dem Output? Den kann man zwar nun wirklich messen aber wie setzt man das auf eine Skala von 1-10?

Nebenbei: Zumindest den Soundsamples nach klingen Deine PUs wirklich super! Besonders der Elwetritsch… Leider habe ich derzeit keine passende Gitarre dafür.

Jetzt bin ich nur noch gespannt, wann ein bairischer Wickler ein Modell “Wolpertinger” auf den Markt bringt.
 
Mal eine Frage an den Experten: wie ermittelt man eigentlich die beliebten bass/mid/treble Werte? Sind das Schätzwerte, oder kann man das ausmessen? Und in welchen Frequenzbereichen?
Imho sind das tatsächlich irgendwelche Schätzwerte, wie die Hersteller da drauf kommen wissen wohl nur sie selber. Halbwegs aussagekräftig wäre eine Angabe der Induktivität, aber auch hier weiss keiner unter welchen Bedingungen da gemessen wurde, das ist wohl nicht so ganz trivial, kann man leicht falsch machen. Jedenfalls ist es wohl nicht damit getan ein LRC-Messgerät an beide Strippen zu halten.
Am aussagekräftigsten wäre eine Frequenzganganalyse, dort wird die Lage der Resonanzfrequenz dargestellt und wie stark diese ausgeprägt ist.
Genaueres z.B. bei Helmuth Lemme : https://www.gitarrenelektronik.de/de/pickup-geheimnisse/frequenzgang

Und wie ist das mit dem Output? Den kann man zwar nun wirklich messen aber wie setzt man das auf eine Skala von 1-10?
Eine Skala wäre willkürlich, weil die jeder Hersteller anders definiert.
Besser wäre eine einheitliche Messmethode, z.B. so:
 
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Genau, diese EQ-Skalen haben keine besondere Datengrundlage, würde ich sagen.
Wie @floydish auch schrieb, am einfachsten wäre tatsächlich die Angabe der Resonanzfrequenz. Aber ich weiß auch nicht, inwiefern das dem Endverbraucher hilft. Das würde auch nur helfen, wenn das jeder Hersteller machen würde. Und selbst dann stellt sich da die Frage nach der Genauigkeit der Messmethode.
Die meisten Kunden fragen auch tatsächlich oft nach einem bestimmten kOhm-Wert fest (auch wenn das Qutasch ist, aber das scheint sich halt eingebürgert zu haben) oder schauen auf diese EQ- und Output-Grafiken. Ich gebe bei meinen Pickups auch nur kOhm- und die Induktivitätswerte an.

Ich bin gerade selbst dabei, mir so ein Gerät zum Erstellen einer Frequenzanalyse zu bauen. Wenn ich da abbildbare Ergebnisse habe, kann ich dazu auch gerne was hier schreiben. Ich hatte mal bei Herrn Lemme angefragt, er vertreibt ja auch seinen "Pickup-Analyzer", abder der Preis war mir dann doch etwas zu hoch...
 
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Aber ich weiß auch nicht, inwiefern das dem Endverbraucher hilft. Das würde auch nur helfen, wenn das jeder Hersteller machen würde.
Jein. Man kann aus einer Frequenzganganalyse schon gute Schlüsse über den Klang ziehen. Aber Du hast insofern recht, dass das wenig hilft, wenn ich diesen PU mit einem anderen PU vergleichen möchte von dem der Frequenzgang unbekannt ist.
Was die EQ-Skalen der Hersteller betrifft, so sind diese zumindest beim Vergleich innerhalb der Produktpalette_eines_ Herstellers ein grober Anhaltspunkt, aber auch nicht mehr.
Ausserdem suggerierensie imho leider ein falsches "Bild" wie ein PU funktioniert: ein Pickup kann eben nicht wie ein 3 Band EQ unabhängig voneinander verschiedene Frequenzen betonen. Ein PU vermag dies nur bei einem Bereich im Frequenzspektrum, nämlich bei der sogenannten Resonanzfrequenz. Alle anderen Frequenzen werden gemäss der Übertragungsfunktion entsprechend abgesenkt. Im schlimmsten Falle ist die Resonanzfrequenz kaum ausgeprägt, der PU würde total flach und ausdruckslos klingen. Das ist aber imho kaum noch der Fall, selbst günstige Hersteller wie Roswell stellen sehr brauchbare PUs her, die alles andere als neutral übertragen.
 
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So, hier mal erste Testversuche mit einem Tele Bridge Pickup, der ca. 9,2 kOhm misst.
Der weiße Graph ist der Pickup ohne eine Last, also wie wenn er direkt an die Buchse gelötet wird.
Der grüne Graph simuliert eine 200kOhm / 470pf Last (also eine Kombination aus Volume/Tone-Poti plus Kabel)
Und der blaue Graph testet die Induktivität.

Ich muss aber auch noch etwas fein tunen und mich mit dem Messaufbau auseinandersetzen.
Ich verwende dieses "System" von Ken Wilmott: https://kenwillmott.com/blog/archives/284

Spektrum Tele Pickup.png
 
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Hier mal ein Vergleich verschiedener Pickup-Arten.

Die Messung war mit 200kOhm / 470pf Last (also eine Kombination aus Volume/Tone-Poti plus Kabel)


Pickup-Vergleich.png
 
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Ich finde es prima, dass du (bei aller Leidenschaft, die unsereins für das Thema „Sound“ hegt) auch mal ein paar aussagekräftige technische Werte lieferst !
👍
Im Gegensatz zu den teuersten deutschen „Boutiquen“, deren Beschreibungen sich in rein emotionalem, lautmalerischen, klischeehaft- nichtssagenden Worthülsen und Name- Dropping erschöpfen… (Hüstel)
 
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Das stimmt. Ich finde klasse, dass @HD auch Daten liefert.
Gleichzeitig ist das natürlich nur dann sinnhaft nutzbar, wenn man diese Daten auch "lesen" kann. Insofern haben qualitative Beschreibungen schon ihre Berechtigung und sind gerade für die Mehrzahl der Nutzer von hohem Wert. WEIL wir oft nicht das notwendige Rahmenwissen mitbringen, aus den Daten so etwas zu entschlüsseln.
Ich mache ja gerade den Versuch, das Ganze über ein Fragebogensystem irgendwie vergleichbarer zu gestalten, wenn ich PUs einschätze.
Thema 'Erstellung eines Fragebogens für die Kategorisierung von PAF-Style Humbuckern. Unterstützung gewünscht.'
Und das hat ja auch schon zu ein paar Ideen für eine Testreihe geführt, die ich auch schon begonnen habe.
Thema 'PAF Type Testreihe - (PAFology III?) - Boardintelligenz zum Aufbau der Testreihe (und Mitstreiter*innen gesucht)'
Wenn man das dann auch noch mit objektivierbaren Daten unterfüttert, ist das natürlich spannend. Interessant wird es, wenn man rauskriegt, ob subjektive Beschreibungen in irgendeiner Weise intersubjektiv teilbar sind, oder nur für einen selbst sinnstiftend.

Ich habe dafür ein Rätsel erstellt, in dem ich meine Aufnahmen mehrerer PUs veröffentlicht habe und dazu die Beschreibungen von PUs, die ich assoziativ und tagebuchartig aufgeschrieben habe daneben gestellt. Jetzt kann man versuchen, diese Beschreibungen den Klangbeispielen zuzuordnen.
Sollten ein paar Menschen mitmachen, kann man aus der Trefferquote schon ein bisschen daraus schließen, ob die metaphorischen Beschreibungen zumindest einen gewissen Grad an Übereinstimmung haben, oder ob es "zufällig" ist, wie die Zuordnung entsteht.
Wäre saucool, wenn Einige mitmachen würden.
In dieser Rund sind NOCH keine Palatine PUs mit drin, aber in der nächsten Testreihe sind sie schon vertreten.
Thema 'Das PAF Review Ratespiel'

DAS noch verbunden mit den Daten wäre klasse. Zum Glück wohnt @HD nicht weit und vielleicht können wir sogar dafür sorgen, dass wir im zweiten Durchgang Daten und Beschreibungen miteinander liefern können...?
 
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