Field Recorder für mobiles Recording von Gitarre und Gesang

von Kriz, 07.04.20.

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  1. Kriz

    Kriz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.04.20   #1
    Hallo zusammen,

    ich habe jetzt schon eine Menge gelesen und würde mich über Empfehlungen freuen, falls jemand von euch schon Erfahrungen mit ähnlichem Setting gemacht hat.

    Ich möchte in einem Proberaum auf simple Art und Weise Westerngitarre (interne Mikro des Recorders) und meinen Gesang (separates Mikro per XLR) gleichzeitig (ggf. auch manchmal im Overdubbing) aufnehmen.
    Dabei ist mir wichtig, dass die Qualität so gut ist, dass ich mit den Tracks zuhause weiter produzieren kann. Zuhause nehme ich bisher über ein Audient iD14 und Großmembraner für Stimme sowie Kleinmembraner für Gitarre auf. Ich will das Zeug aber nicht samt Laptop immer mitschleppen, wenn ich Songideen vorproduzieren will. Zuhause geht es abends nicht mehr, da dort der Nachwuchs schläft :)
    Ich weiß, der Zoom H4n Pro kann all das, aber ich hab mal die Erfahrung mit dem H4n gemacht, dass es ziemlich rauschte.

    Bin gespannt auf Ideen, Erfahrungen oder Empfehlungen für andere Geräte! Danke!
     
  2. mjmueller

    mjmueller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.20   #2
    Hallo
    Das hatte ich so noch nicht gehört. Das neue H4npro wurde in der Hinsicht aber auch noch mal überarbeitet (wobei das alte auch nicht schlecht war).
    Tascam hat einige Modelle auch endlich auf Stand gebracht, hatte aber noch keine Gelegenheit, eines zu testen.

    Generell ist aber bei Verwendung von externen Mikrofonen - ausser bei den ganz starken Teilen - das letzte Drittel des Gainreglers eher zu meiden. Da steigt das Rauschen exponentiell an.

    Wenn Dein Budget das hergibt: Sound Devices hat für seine Recorder viel Lob bekommen. Ist vielleicht etwas "over the top" ...
    [​IMG]
     
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  3. Basselch

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    Erstellt: 08.04.20   #3
    Hallo, Kriz,

    ...daß ein Zoom H4n wirklich unangenehm rauscht, habe ich in der Form eigentlich auch noch nicht gehört. Vielleicht, wie von meinem Vorredner beschrieben, bei maximaler Ausnutzung des Eingangs-Gains, dann kann das vorkommen.

    Wenn Du nicht geschrieben hättest "...manchmal overdubbing...", hätte ich Dir aus dem Handgelenk den Tascam DR100-III empfohlen, der beherrscht aber kein Overdubbing. Er hat allerdings überraschend gute eingebaute Mics. Ich verwende ihn im Klassik-Bereich allerdings dann doch mit zwei externen Mics (Neumann KM184 oder Schoeps) und bin sehr damit zufrieden. Er ist auch sehr rauscharm und hat unter anderem die Möglichkeit, die Wandler in eine Art "Parallelmodus" zu schalten, um den Rauschabstand noch einmal zu verbessern - ich führe ihn einfach mal mit auf:

    [​IMG]

    Aus dem Hause Tascam gibt es mit overdub-Fähigkeit beispielsweise den DR-40X:

    [​IMG]

    Hochwertiger, auch in der Verarbeitung, wäre dann der DR-44 WL, der hat dann auch, soweit ich informiert bin (keine Gewähr!) dieselben Mic-Eingangsstufen wie der DR-100:

    [​IMG]

    Viele Grüße
    Klaus
     
  4. Ralphgue

    Ralphgue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.20   #4
  5. GeiGit

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    Erstellt: 08.04.20   #5
    Vor vielen Jahren hatte ich nach einem Field Recorder für Choraufnahmen gesucht und verschiedene Aufnahmen verglichen.
    Das Rennen machte damals für mich dieser kleine Tascam DR-2d weil seine internen Mikros richtig gut klingen :great::

    [​IMG]

    Er kann bereits Vierspur-Recording, hat aber nur Miniklinke für externe Mikros und Line.

    Ich habe ihn auch schon öfter für die Aufnahme meiner Lowden S22 genommen und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
    (hier ist natürlich die Aufnahmeposition sehr wichtig).
    Auch bei Gesang macht er eine gute Figur!
    Ich hatte ihn auch zur Aufnahme im Saal bei meinem Lautsprechertest verwendet (klick)

    Wahrscheinlich würde ich an deriner Stelle seinen aktuellen Nachfolger testen:



    Vielleicht sogar die WLAN-Version:



    Natürlich kann man auch noch etwas mehr ausgeben, es wäre aus meiner Sicht aber nicht unbedingt notwendig:



    Mit welchem separaten Mikro willst du denn deinen Gesang aufnehmen?

    Edit: @Basselch war schneller ;)
    ...so ist das, wenn man nicht nochmal vor dem Absenden aktuallisiert
     
  6. Kriz

    Kriz Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.20   #6
    Vielen Dank für eure tollen Antworten und Ideen! Ihr helft mir sehr in meinen Überlegungen.

    Das Zoom H4n habe ich damals mit einem einfachen dynamischen Mikro am XLR-Input betrieben, das brauchte vermutlich ordentlich Gain. Jetzt wäre das Szenario folgendes: Für Skizzen, Ideen, einfach die internen Mikros und Gesang und Gitarre grob festhalten. Wenn ich dann den Song ausarbeite würde ich die internen Mikros des Recorders auf den 12. Bund meiner Westerngitarre ausrichten, zusätzlich ggf. das Pickup-Signal in einen Line-In. Dann hätte ich noch einen XLR-Input für wahlweise mein dynamisches Sennheiser e855 oder mein Großmembraner Audio Technica 2035. Alternativ habe ich auch noch zwei Line Audio CM3.

    Im Grunde ist mir wichtig, dass ich sozusagen aufrüsten kann. Portabler Recorder ohne viel Arbeit beim Aufbau für Skizzen, aber auch gute Qualität, wenn ich den finalen Take aufnehme.

    Das MixPre von SoundDevices ist leider etwas über meinem aktuellen Budget. Nach etwas Recherche bleibt für mich das Tascam DR40x, DR100 MKIII oder doch das Zoom H4n Pro.
    Hat jemand von euch Erfahrung mit dem Tascam DR 70d? Das hätte ja einerseits interne Mikros für Skizzen, aber soll auch gute Preamps haben. Ob die wohl besser sind als bei einem Tascam DR 40x?
    --- Beiträge zusammengefasst, 08.04.20, Datum Originalbeitrag: 08.04.20 ---
    Das Funktionsprinzip des iZotope Spire muss ich mir mal in Ruhe anschauen. Danke für den Tipp!
     
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