Frage zu Kadenzen.

von rockforce, 25.04.06.

  1. rockforce

    rockforce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.04.06   #1
    Hallo zusammen,
    wie der Titel schon sagt, ich blicke bei den Kadenzen nicht mehr so ganz durch, schreibe aber am Freitag diese Woche eine Arbeit.:rolleyes:
    Also folgendes Problem:
    Wir bekommen einige Töne aufgeschrieben, und untendran steht, welche funktion sie haben. Also Subdominante, Tonikaparallele etc. . Nun sollen wir daraus die Dreiklänge bilden, indem wir weitere Noten unter die Vorgegebene schreiben, sodass ein passender Dreiklang entsteht. Dass ist soweit klar. Nur wenn da jetzt steht D(Dominante) und dann als Hochzahl geschrieben 4-3, weiß ich nicht was ich machen soll...:confused: .
    Oder 6-5 und darunter 4-5. Dann weiß ich nocht nicht, was zu tun ist, wenn z.B. und dem T eine 3 steht. Klar der 3. Ton(wir arbeiten ohne Vorzeichen, und nehmen einfach den 1-3-5 Ton um einen Dreiklang zu bilden) wird in den Bass geschrieben, aber schreibt man den oben im Violinschlüssel nochmal? Wenn nicht wäre es ja nur ein 2Klang:confused: . Und von welchem Dreiklang der 3te Ton? Von der Tonika dann oder wie?
    Bei dem Thema stehe ich irgendwie n bissl aufm Schlauch :o .
    Wäre sehr nett wenn mir jemand weiter helfen könnte.

    mfG

    rockforce
     
  2. HëllRÆZØR

    HëllRÆZØR HCA-Harmonielehre HCA

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    Erstellt: 26.04.06   #2
    Erstmal zur T mit 'ner 3 drunter:
    Das heißt an und für sich einfach nur Tonika mit Terz im Bass (1. Umkehrung).
    Wenn die Tonart C-Dur ist besteht unsere Tonika aus den Tönen c e g (1 3 5).
    Wenn wir die Terz im Bass spielen ergibt sich e g c (e c g wäre auch erlaubt).

    Wenn oben 4-3 steht hast du einen Quartvorhalt, der sich in die Terz auflöst,
    d.h. du hast zwei Akkorde, den ersten mit 1 4 5, den zweiten mit 1 3 5 (normaler Dreiklang).
    Bei G-Dur wäre das dann g c d und g h d, wobei sich das c (4) in das h (3) auflöst.

    Wenn du 6-5 mit 4-3 darunter hast ist das einfach beides in einem, das heißt du hast
    (ausgehend vom G-Dur) erst g c e (1 4 6, Quart-Sext-Akkord) und dann g h d (1 3 5, normaler Dreiklang).

    Wie das mit 6-5 und 4-5 darunter genau funktioniert weiß ich allerdings auch nicht.
     
  3. dirk

    dirk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.06   #3
    Du scheinst einiges verpaßt zu haben von Unterricht:rolleyes:
    In der funktionellen Harmonielehre hat jeder Akkord (in der Regel vierstimmiger Satz) den Aufbau 1-3-5-8. Wenn andere Ziffern daneben stehen ersetzen sie die benachbarten Akkordtöne:
    Wenn da steht 6-5
    D 4-5

    bedeutet das also die Akkordtonfolge
    8 - 8
    6 - 5
    4 - 5
    1 - 1

    Das wird so wohl nur selten vorkommen, es sei denn ein vorgegebener Satz enthält die Quintverdoppelung...Dazu kann es aber nach den klassischen Stimmführungsregeln durchaus kommen!
    Wichtig ist noch: wenn die Terz im Baß steht, darf sie natürlich nicht (ohne weiteres) verdoppelt werden! also z.B. als C-Dur mit Terz im Baß: e - c - g - c.
     
  4. rockforce

    rockforce Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.06   #4
    danke für die hilfe. noch eine frage:
    wenn s mit 5/6( wie ein bruch geschrieben nur ohne strich dazwischen) steht, was ist dann zu machen? wäre das dann
    (8)
    5
    6
    (3)?
    1 ?
    die 8 müssen wir nicht schreiben. nur 3 töne übereinander.
     
  5. Mico

    Mico Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.04.06   #5
    6|5 kommt in der elementaren Harmonielehre überwiegend bei Subdominanten vor und heißt "sixte ajoutée" (hinzugefügte Sexte). Wie Du schon richtig geschrieben hast, besteht der Akkord aus 4 verschiedenen Tönen: 1-3-5-6, also ein normaler Dreiklang plus Sexte.
     
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