Frage zur Verdratung von EMG81s und Pickup Beratung

von SOE!, 04.08.08.

  1. SOE!

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    Erstellt: 04.08.08   #1
    Moin moin!

    Ergeben hat sich das ganze, nachdem ich die Gitarre eines Freundes über mein Setup gespielt habe und ich von dem Sound sehr angetan war.

    Die Gitarren waren einerseits seine Ibanez RGT42 FMDR (mit eingebautem SD-6 in der Bridge-Position) und meine Edwards E-EX-105E (mit Standard-Bestückung EMG81).
    Mir ist aufgefallen, dass der Sound meiner Edwards im direkten Vergleich unglaublich belegt klingt. Daraufhin hab ich mir die Verdrahtung meiner Gitarre mal genauer angeschaut.

    [​IMG]

    Bis auf die Lötstellen auf Volume- und Tone-Poti sieht das alles net so verkehrt aus. Nur eins hat mich stutzig gemacht.

    Die Masse, die von der Ausgangs-Buchse kommt, soll ja eigentlich direkt ans Tone-Poti, weiter zum Volume-Poti und dann an den Schalter.
    Hier ist sie allerdings wiefolgt geführt: Buchse->Volume-Poti->Tone-Poti->Schalter. Hat natürlich einen längeren Kabellauf zur Folge.

    Meiner Meinung nach sollte das eigentlich keinen Unterschied machen, aber dafür kenn ich mich damit einfach zu wenig aus und frage lieber nochmal nach:

    Macht es einen Unterschied?

    Achja, dass die Masse der Saiten nirgendwo angelegt ist, ist bei aktiver Elektronik egal?

    --------------------------------------------------

    Sooo, nun weiter im Text.

    Wie bereits erwähnt gefiel mir der Sound der Ibanez mit den Seymour Duncans unglaublich gut.

    Daraufhin habe ich den Test um zwei Gitarren erweitert:

    Ibanez RGT42 FMDR (mit SD-6 an der Bridge)
    Edwards E-EX-105E (mit EMG81s)
    ESP LTD MH-250 NT (mit EMG Hz-H4s)
    ESP LTD H-XXX (mit SD-4 an der Bridge)

    Klar... speziell die Edwards fällt mit ihrer Form aus dem Rahmen, um einen vernünftigen Test zu gewährleisten.
    Allerdings stimmen die Korpushölzer von Edwards und Ibanez überein und die Spezifikationen, sowie Form der LTD-Gitarren sind nahezu identisch.

    Die mit EMGs bestückten Gitarren haben im Vergleich zu den SDs total belegt geklungen.
    Besonders Palm-mutes kamen bei den SDs richtig schön tight und chunky rüber.
    Auch hatten sie einen leicht percussiven touch, der den Sound sehr rau/rasselnd erscheinen ließ.
    Zusammengefasst: sehr viel klarer, definierter und fetter.

    Im Grunde war das der Sound, den ich mit der Explorer und LTD MH-250 NT immer versucht habe hinzubekommen.



    Da ich kurz davor stehe die Edwards neu zu bestücken (entweder SD-6- oder SD-4-Set), die Frage an euch:

    Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Könnt ihr vielleicht noch Alternativen empfehlen?

    Musikalisch bewege ich mich vorwiegend im Metal der härteren Gangart. D.h. Thrash-/Death Metal. Hauptsächlich im Tuningbereich Eb und D.
    Meine Soundvorstellungen habe ich ja schon ein wenig erläutert.

    Die Edwards hat einen Mahagoni Korpus, sowie Hals mit Roswood Griffbrett. Momentan sind 10-52er Saiten von D'addario drauf.

    Nun bin ich auf eure Antworten gespannt.


    Gruß
    Sören
     
  2. SOE!

    SOE! Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.08   #2
    Mhhh... außerdem neigt die Edwards Explorer mit den EMG81s stärker zum Feedback, als die anderen Gitarren. Sieht die Verkabelung soweit i.o. aus?
     
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