Gitarre spielen - meine Gedankengänge seitdem ich angefangen habe

plbwski
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Toll die ganzen Geschichten die man hier zu lesen kriegt - ich arbeite mich immernoch durch den Thread!

Ganz unverhofft habe ich heute auch was zu erzählen bekommen:
Mit meiner Freundin bin ich schon sehr lange und seeehr glücklich zusammen, nur mit Musikinstrumenten hatte sie nie wirklich was am Hut. War nicht soo schlimm, da ich dann immer der tolle Musiker sein konnte, der sie besingt... :D Trotzdem fand ich es natürlich doch immer ein bisschen schade, dass wir nicht zusammen Musik machen konnten, da sie auch nicht gerne singt.
Und heute, da hat sie mir ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk gemacht, und was für eins! Seit einiger Zeit hat sie sich heimlich ein paar Akkorde auf der Gitarre beigebracht - völlig unbemerkt. Jetzt komme ich heute abend ins Wohnzimmer und sie sitzt da mit einer Gitarre und meint sie hat ne Überraschung für mich.
Dann hat sie losgelegt. Das ganze war zwar noch ein bisschen wie Bambis erste Gehversuche auf Eis, kleinere Unsicherheiten hier und da; aber in dem Moment war das die schönste Musik, die ich je gehört habe. Sobald ich mich wieder rühren konnte, habe ich mir eine Gitarre geschnappt und über ihre Akkorde gespielt. Wie ihre Augen geleuchtet haben als wie da saßen und zusammen Musik gemacht haben, Gott war das schön! Ich weiß nicht, was für Geschenke das noch toppen sollen :)

In diesem Sinne, frohe Vor-Weihnachten Euch allen! :great:
 
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DirkS
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Herzlichen Glückwunsch zu Deiner Freundin und sehr schön geschrieben ("Bambis erste Gehversuche auf Eis":D)!

(Anm. Überlege gerade, ob ich das analog anwenden kann: Meine Freundin geht gern shoppen.:rolleyes: Wenn ich jetzt auch shoppen gehen und unser ganzes Geld in MEINE Kleidung anlegen würde, ob sie dann auch begeistert wäre...?...;):D)
 
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Ich überlege mir auch gerade, ob ich jetzt im Gegenzug auch Reiten lernen sollte. Bisher Kuschel ich nur immer mit ihrem Pferd. Das is aber auch so schön :D
 
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Kuschel besser mit der Frau...die spielt Gitarre :D

Das is wirklich ein wahnsinns vorzeitiges Weihnachtsgeschenk. Meine Frau hat MS und der Arzt hat ihr
fingerübungen und sowas geraten. Gitarre wäre super sagte er. Meine Augen waren hell erleuchtet.

Ich hoffe nun, das sie sagt OK, lass uns anfangen. Sie übt Am Pentatonik und ich spiele die AKKORDE DAZU.
Es wäre unvorstellbar für mich.

Lieber Weihnachtsmann, ich war immer artig und möchte nix materielles. Kannst Du alles armen Kindern
schenken oder dem Kinderhospiz in unserer Stadt. Lass nur meine Frau mit mir Gitarre zusammen spielen.
Auch wenns wie Bambi wird :)

PS: Ganz im Ernst
 
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Meiner Frau habe ich dieses Jahr ein paar Gesangsstunden geschenkt. War ebenfalls eine gelungene Überraschung :D Sie muss ja auch mein Geschrubbel ertragen (okay, wird laaangsam besser) Sie wollte ja schon immer - aber ihr wißt ja wie das ist. Ihr macht es einen Riesenspaß und mir deswegen auch.
So haben wir beide was davon. Zusammen gesungen/gespielt und/oder mit Freunden wird natürlich auch. Leider viel zu selten ;)
 
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@ Fepo: Wünsche Dir -auch ganz im Ernst- alles Gute für Deine Frau! Diese ganzen Schicksalsschläge bei Dir sind dermaßen ungerecht, das ist unbegreiflich. Umso schöner, dass Du hier mit uns kommunizierst und Deine Musik hast!
Wünsche Dir echt alles Gute für die Zukunft !!!

@ alle: Bin ganz platt über die vielen Likes und Rennos für meinen Beitrag auf der letzten Seite, hab`s jetzt erst gesehen, danke Euch dafür!

Ist aber auch echt ein schöner Thraed hier, mal ein bißchen persönlicher als diese ganzen Ich-hab-was-Neues-Threads:)
 
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Fepo
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Hallo Leute, haltet Euch in meiner Nähe auf und Euch wird nix passieren,
denn ich fang alles ab. :rofl:

Meinen Humor habe ich nicht verloren ...... gebe ich auch nicht her ;)
Und irgendwie wird auch mal Schluss sein mit dem ganzen Unglück.

Ich kommuniziere liebend gern mit netten Menschen hier und wie Du sagst Dirk, ist es hier persönlicher ;)
Ich bedanke mich auch nur immer wieder für die lieben Renomee's und Likes von Euch.
Super nett ist auch Euer Mitgfühl.......ich hoffe das schlägt dann irgendwie mal um in Erstaunen
wie schlecht ich doch Gitarre spiele und es trotzdem weiter mache :rofl:
Ich kann nicht aufhören mit dem Blödsinn ;)
 
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Super nett ist auch Euer Mitgfühl.......ich hoffe das schlägt dann irgendwie mal um in Erstaunen
wie schlecht ich doch Gitarre spiele und es trotzdem weiter mache :rofl:
Ich kann nicht aufhören mit dem Blödsinn ;)

Hi Fepo

Ich glaub die wenigsten Gitarristen sehen sich selber als Super-Player.
Und bei denen dies zutrifft, sind die meisten meilenweit davon entfernt.

Um meinen Gitarrenlehrer zu zitieren: "Der Punkt wo man sagt: man kann jetzt alles, rückt - je näher man ihm kommt, umsoweiter von einem Fort"
Ich glaub da hat er gar nicht so Unrecht;)

Solange es Dir und Deiner Frau spassmacht ist doch alles i.O.
Gute Besserung auch vom mir

LG
Tommy
 
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Sehe ich genau so wie ibanez destroyer ...... Es muss in erster Linie Spaß machen, alles andere kommt danach, wenn jemand behauptet ,daß er alles kann und weiß was Gitarre spielen angeht, der lügt. Das ist zumindest meine Meinung . Mach es mit Spaß und mit herz oder lass es bleiben
 
Fepo
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Ich bedanke mich mal ganz herzlich und ja, mir macht es irre Spaß. :)

Meine Mutter sagte immer:" Ick wees nich wieso, aber ick glööv, ick hev
die inne Buddel immer een Kasper rindoon." :D
 
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Kann da ebenfalls nur zustimmen.
Es kommt darauf an dass es einem selbst Spaß macht. Nicht mehr und nicht weniger. Da ist man auch niemandem anderen Rechenschaft schuldig. Und auch wenn man höhere Ambitionen hat, es sind die eigenen Ansprüchen an denen man sich definieren sollte, nicht irgendwelche Vorgaben wenn Leuten, die meinen alles zu wissen.
Davon abgesehen hat gitarristisches / musikalisches Können nur bedingt was mit den technischen Fähigkeiten zu tun. Für mich ist das oberste Ziel als Musiker, meine Emitionen umzusetzen und "nach draußen" bringen zu können. Natürlich brauch ich dafür gewisse Fähigkeiten auf dem Instrument, aber niemand hat das Rech zu sagen, solang du das und das nicht kannst bist du als Gitarrist nichts wert.

Solange man Spaß daran hat ist sowieso alles andere egal. Von daher, macht weiter Musik, ob alleine oder mit den Menschen, die ihr liebt, und lasst euch nicht von anderen reinreden. Wir alles wissen selbst am besten was uns Spaß macht und wo wir hinwollen :)
 
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fnz
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Ihr sprecht mir förmlich aus der Seele. Spaß ist das wichtigste am Gitarre spielen, sonst hat das keinen Sinn. Und wenn ich mit dem was ich kann zufrieden bin, dann ist ja alles in Ordnung. Dazulernen kann man immer etwas, auch wenn man meint man ist perfekt.
 
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Moin zusammen,

ich spiele jetzt seit fast 2 Jahren E-Gitarre und versuche mich auch an der Akustischen.
Ich habe mit 18 angefangen in den ersten Bands zu singen. In der Zeit kamen auch die ersten Akkorde auf der Gitarre dazu. Dann war es lange Zeit vorbei mit dem Instrument.
Heute bin ich neben meinem "normalen" Job DJ und singe auf Geburtstagen und Hochzeiten einige Songs selber. Und immer wieder fand ich den Gedanken großartig Songs wie "Sexy" von Westernhagen selbst zu spielen bei meinen Auftritten. Dann viel mir vor 2 Jahren im Keller plötzlich meine alte E-Gitarre in die Hände. Ein uralter Les Paul Nachbau von Hohner. Was soll ich sagen, 14 Tage später bestellte ich mir eine Ibanez :) Und gerade heute kam meine neue Epiphone Les Paul per Post. Ich bin mittlerweile 36 Jahre und spiele jeden Tag. Aber für die Bühne reicht es immer noch nicht. Vielleicht steht mir auch meiner eigener Anspruch im Wege :)

Manchmal könnte ich die Klampfe in die Ecke schmeißen weil nichts klappt und alles scheiße klingt :) Und trotzdem nehme ich die Gitarre immer wieder in die Hand. Denn wenn es mal gut klappt spielt man sich so manche Sorge einfach aus dem Kopf. Meine Freundin unterstütz mich sehr bei meinem Hobby und hat so manchen schiefen Ton immer und immer wieder hören müssen. Ich bin mir sicher das sie mich sehr liebt ;) Ich bin gespannt wann ich mal die Klampfe zur einer Veranstaltung mitnehme und spiele. Zumindest ist dass das Ziel für die nächsten 10 Jahre ;))
 
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...und spiele jeden Tag. Aber für die Bühne reicht es immer noch nicht. Vielleicht steht mir auch meiner eigener Anspruch im Wege :)

Manchmal könnte ich die Klampfe in die Ecke schmeißen weil nichts klappt und alles scheiße klingt

Hi

Das wird schon, ganz sicher:) was mir damals extrem geholfen hat, war das Zusammenspiel mit anderen (auch nicht unbedingt besseren) Musikern. Man bringt sich gegenseitig weiter.
Und an manchen Tagen geht überhaupt nichts, und an anderen läuft es wie geschmiert. Da klappen auf einmal Licks an denen Du schon gefühlte Jahre "bastelst".
Mein Fazit als Wiedereinsteiger ist das: Im "Gesetzten Alter" (35 und älter) hat man einige Sachen die man als 18jähriger nich so hatte: nämlich AUSDAUER, GEDULD und KONZENTRATION.

Also
LG und keep Rockin':rock:

Tommy (44 jähriger Wiedereinsteiger)
(Ibanez Destroyer)
 
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Buhu leute.
Ich spiele jetzt seit 3 Jahren Gitarre, warum genau ich angefangen hab weiss ich nichtmehr. Wohl wegen den Mädels. (Warum auch sonst?!:D)
Ich glaube ich kann die Tage an der Hand abzählen an denen ich nicht gespielt habe in den 3 Jahren. Es ist einfach super.
Was ich mich frage: Hat sich die Musik, die ihr hört nachdem ihr angefangen habt zu spielen auch so krass verändert? z.B ich hab ganz früher viel HipHop gehört dann gabs mal so ne Techno Phase (ohgott war das schlimm) und dann gings mehr richtung Metal. Jetzt hör und spiele ich eigentlich nurnoch Blues und Folk-Fingerstyle.
Versuche seit ein paar Monaten ne Band oder Jamkollegen zu finden, die kein Metal spielen :X. Noch nicht erfolgreich. Aber wird schon!
Was meine Gedankengänge sind seitdem ich angefangen habe? Ich denke die ganze Zeit daran das ich hätte früher anfangen sollen. Mein Kind wird irgendwann gezwungen Gitarre zu lernen haha :D
Take care
 
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Bei mir war es ähnlich, ich hab auch mit Techno gehört, wechselte dann auf Metal, wo ich dann auch das Gitarre spielen angefangen habe. Das war vor knapp 20 Jahren. Es änderte sich weiter in weniger harten Rock, z.T. auch Pop. Inzwischen macht mir eingentlich alles Spass: Blues, Rock, ein bisserle Metal, Pop und seit neuem auch Klassik, ist auch ganz reizvoll in diese Materie einzusteigen.
Kinderlieder werde ich demnächst auch üben müssen :)
 
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DirkS
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In meiner Jugend war Pop und Disco-Musik angesagt: Abba, Boney M., Racey, Smokey, Bay City Rollers, ELO, Barcley James Harvest, Supertramp, Pink Floyd.
Wer es (wie ich) etwas rockiger mochte, für den gab es Status Quo, Queen, Sweet, Suzi Quatro (damals wow!^^), Ozzy, Meat Loaf und viele mehr. Und es begann die erste Zeit, in der Hardrock kam (ACDC) und sich zum Metal entwickelte. Es entstanden viele neue Richtungen, teilweise auch aus dem Punk wie Neue Deutsche Welle usw., aus GB kam die New Wave-Musik, aus der Karibik ein Revival des Reggae.

Mit anderen Worten: Eine schlicht geniale Zeit! Für jeden etwas dabei. Der rockigere Teil dieser Zeit prägt mich bis heute.

Mitte und Ende der 80er kam dann die Zeit der Gitarrenvirtuosen um Eddie, Steve Vai, Yngwie und wie sie alle heißen.
Toll für Gitarristen. Metal kam ganz groß raus, Mainstream war aber Synthiemusik wie Visage, dazu kamen die Superstars wie Madonna, Michael Jackson.

Ende der 80er wurde (leider!) Metal peinlich. Und die Protagonisten waren echt selbst schuld. Fast alles Poser vor dem Herrn mit Fönfrisur, Leggins und einem Getue, dass echt nur noch peinlich war. Als Gegenbewegung entstand der Grunge, der sich spätestens mit Nirwana durchsetzte und Metal weitgehend in`s Abseits schob.

Dann die 90er: Die Katastrophenzeit für Gitarristen und Bands: Techno (dafür braucht`s keine Gitarren), DJs statt Bands usw.
Aus Funk, Rap usw. wurde Hiphop, es entstanden viele neue Richtungen (House, Indy uvm.)
Die für mich unerträgliche Zeit der Boybands entstand und der Gilrbands mit all ihren "Choreos", den durchgestylten gecasteten Typen, bäh.

Ende der 90er zwar ein Gitarren-Revival, aber eigentlich nur für den neuen New Metal. Will jetzt nichts Falsches sagen, ist halt Geschmackssache.

Fazit: Aus meiner Sicht hatte ich ein Riesenglück: Bin genau zur richtigen Zeit aufgewachsen, um die Entwickling der Rock- zur Metalmusik voll mitzubekommen. Wir haben extrem viel mit Sounds experimentiert (die große Zeit der "Tretminen"^^), fast alles mal ausprobiert. Wenn eine Band spielte, dann ging man da hin und musste sich anders herum auch keine Sorgen um ein Publikum machen, wenn man selbst irgendwo auftrat. Publikum war immer da.

Bis heute bin ich im Blues/Rock/Metal-Bereich geblieben, da fühle ich mich am wohlsten.
Ich höre zwar auch andere Musik, aber spielen möchte ich nur das!
 
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Was ich mich frage: Hat sich die Musik, die ihr hört nachdem ihr angefangen habt zu spielen auch so krass verändert?

Oh Mann Leute es ist schon erstaunlich wie sich die Geschichten von Gitarristen (der ungefähr gleichen Altersstufe) gleichen:)
Wir sind scheinbar doch alle Seelenverwandt;)

Ich habe mich 1977 im Alter von ca 8 Jahren zum ersten Mal ernsthaft mit Musik beschäftigt. Im Radio war grad Disco und Schlager angesagt (auch bei meinen Eltern).
Meine ersten Erfahrungen mit richtiger Musik waren Kiss, AC/DC und Van Halen. Das höhrte der ältere Bruder meines Freundes. Die erste selbstgekaufte LP war "Double Platinum" von Kiss. Ich bin eigentlich mein ganzes bisheriges Leben der härteren Rockmusik zugetan gewesen.
Was sich allerdings geändert hat (eigenlich erst seit dem ich mit Gitarrespielen angefangen habe) ist, ich bin deutlich toleranter anderen Musikstilen gegeüber geworden. (ausnahme Volksmusik und Hip-Hop)
Heute höre ich von Metal über Hard Rock auch noch Blues, Reagge und Rock. Genauso geil finde ich Sachen wie Simon & Garfunkle, Michael Hedges und Folk.
Was mich am meisten gewundert hat, war dass ich sogar einige Sachen aus der klassischen Musik absolut gut finde. (Brahms - Ungarischer Tanz #5, Franz von Suppé - leichte Kavallerie, Mozart)
Das wäre früher für mich unvorstellbar gewesen.
Gerade von klassischen Stücken findet man auf YouTube absolut geile Gitarrencover, aber ob ich jemals auch nur annähernd so gut spielen kann um das nachzumachen steht in den Sternen.

LG

Tommy
 
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Klassik und Metal? Dann müsstest Du eigentlich auf die Musik von Yngwie Malmsteen stehen, der hat unheimlich viel aus der Klassik geklaut in seinen Soli. :)

(Ich finde: Der Typ selbst geht gar nicht, aber die Sololäufe sind unglaublich)
 
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Dann müsstest Du eigentlich auf die Musik von Yngwie Malmsteen stehen

Ja da hast Du recht Yngwiee Malmstein geht irgendwie gar nich.
Ich hab den schon ende der 90er in München live gesehen - und ich muss sagen das war nur gedudel und gefiedel.:bad:

Schau mal auf YouTube Brahms Ungarischer Tanz No5 Guitar. Da sind ein paar abgedrehte Shredder drin da ist der Malmsteen ein Waisenknabe.
Der Sound und die Performance muss passen.

LG

Tommy
 
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