Ich muss mal kurz ein Statement zu Metallica's "Hardwired... To Self-Destruct" abgeben.
Ende der 80er, Anfang der 90er kam ich zu Metallica und sie fanden schnell einen festen Platz in meinem CD-/Plattenschrank.
Verpasste Alben wurden nachgekauft, neue Alben wurden wie ein Abo gekauft.
Selbst Load und ReLoad, die beide als Ausrutscher galten/gelten, fand ich absolut OK und nicht so schlecht wie die meisten Hardcorefans.
Irgendwann verlor ich sie etwas aus den Augen, dann kam St. Anger und mir gefiel das Album überhaupt nicht. Nicht mal so lala.
Danach brachten sie zusätzlich noch die Kooperation mit Bob Seeger und irgendwie waren die aktuellen Metallica für mich an dem Punkt regelrecht gestorben.
Death Magnetic kam raus und ich habe mich nicht mal dafür interessiert, mir das Album mal mit Sinn und Verstand anzuhören.
Ich habe es glaube ich bis heute nicht komplett gehört.
Jetzt kam "Hardwired... To Self-Destruct" - was für ein Name ^^
Das erste Video kam, naja... vielleicht weigere ich mich auch ein bisschen gegen die neuen Songs.
Somit hörte ich es einmal, es schlug nicht ein, damit war die Sache für mich auch gegessen.
Am 2. Weihnachtstag war ich bei einem sehr guten Freund eingeladen. Er legte mir das Album an's Herz und ich hörte mir zwei, drei Songs an. Waren gar nicht mal so schlecht.
Er sagte mir, man hätte irgendwo gelesen, es sei eine Mischung aus Master Of Puppets und dem Black Album.
Am 27. holte ich mir das Album. Ohne es zuvor komplett gehört zu haben.
Also jeder der Metallica in den 80er und 90er mochte, wird das Album absolut mögen!
Ich feiere das Album gerade dermaßen hart... Super gelungen! Vielleicht war St. Anger der Ausrutscher bei mir, welcher es damals mit Load und ReLoad für viele andere waren.
Das war's auch schon ;o)
Aus gegebenen Anlass, auch wenn es nicht der beste Song von dem Album ist, Murder One, den sie für Lemmy geschrieben haben! Gelungenes Video ist es allemal ;o).