So, jetzt will ich mal meinen Senf dazu geben 🙂 .
Ich bin nicht der Meinung, dass man den Preis einer Unterrichtsstunde hier im Forum "festlegen" kann ohne den Unterrichtenden zu kennen und beurteilen zu können.
Weniger als 10 finde ich zu wenig, wer ein schlechtes Gewissen dabei hat soll nicht unterrichten!
Wer mehr verlangen kann (und keine Angst, man merkt wenn man zu teuer wird) sollte das auch tun, man liefert schließlich eine Arbeit ab und die muss auch honoriert werden.
Man muss den Leuten auch klar machen, dass der Privat-Unterricht gewisse Vorteile bietet (je nachdem wie man es selbst handhabt natürlich), man zahlt z.B. nur die wirklich abgehaltenen Unterrichtsstunden (bei unentschuldigtem Fehlen natürlich ebenso), man kann bei Bedarf evtl. mal eine Stunde verschieben, man Zahlt keine Ferien in denen der Unterricht nicht stattfindet (im Gegenteil, man kann bei Interresse in den Ferien sogar mehr Unterricht machen), man hat keine Kündigungsfristen usw.
Wenn die Schüler einen qualifizierten Lehrer suchen, dann zahlen sie auch einen höheren Preis.
Mein früherer Gitarrenlehrer verlangt mittlerweile 35/h. Damals bin ich zu erst über den Preis erschrocken und hab mich auf die Suche nach einem anderen Lehrer gemacht. Nachdem ich ein halbes Jahr verschiedene (günstigere) Lehrer ausprobiert hatte stand ich wieder bei ihm auf der Matte.
Ich verlange mittlerweile 20/45min, falls ich zu jemandem nach Hause fahren soll (was ich eigentlich nur mache wenn derjenige keine Möglichkeit hat zu mir zu kommen) nehme ich 30cent/km (wird am Ende natürlich auf 'nen glatten Betrag gerundet).
Was ich vielleicht noch erwähnen sollte, ich Lebe von der Musik, und wie es bei vielen anderen auch ist, zur zeit hauptsächlich vom Unterrichten.
Zum Abschluss möchte ich noch sagen, dass man immer fair und ehrlich zu den Leuten sein muss!!!
Man muss erkennen wenn man einem Schüler etwas nicht optimal beibringen kann. In diesem Fall besser den Schüler an einen auf dieses Gebiet spezialisierten Lehrer verweisen...