Gitarrenverschönerung mit Hilfe von Acryl Farben

von Acubär, 26.11.08.

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pedaltrain
  1. Acubär

    Acubär Guest

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    Erstellt: 26.11.08   #1
    Guten Abend

    Auf Nachfrage, hier ein kleiner Tutorial/Bericht wie man langweiligem Gitarrenlack etwas auf die Sprünge helfen kann, ohne dabei ein großes Geschick besitzen zu müssen (dazu später mehr), alles am Beispiel meiner Harley Benton "Arondight".

    Ich werde zunächst auf meine Vorgehensweise eingehen und dann noch ein par allgemeine Sachen klären.

    Was brauche ich?

    - Acryl Farben, ich habe die Farben von Citadel Miniatures verwendet (zu meiner Zeit 2,50€ das Döschen, es gibt auf jedenfall billigere Varianten, ich hatte sie bereits da, wichtig ist dass die Acryl Farbe auf Wasser Basis ist).

    - 1,2 Pinsel

    - Eine Idee

    + Wer kein ruhiges Händchen besitzt kann sich (bei einfacheren Motiven) mit einer Schablone aushelfen.

    1. Der Anfang

    (Meine Gitarre war zu Beginn des Projekts nicht ganz schwarz. Ich habe ungefähr 1 Jahr davor schon den Adler drauf gemalt, da mir schon damals das Schwarz zu monoton war)

    Zunächst sollte man eine grobe Idee haben. I.e. man sollte sich ein möglichst attraktives Muster ausdenken. Nach einem kurzen Gehirnsturm habe ich mich bei meiner Gitarre für ein Karo Muster mit Blumen entschieden.

    Nun sollte man eine Skizze anfertigen.
    Dabei kann man sich gleich überlegen wo man sein Werk beginnen möchte, wie die Farbebenen aufgebaut werden etc.

    http://img149.imageshack.us/my.php?image=skizzevl5.jpg
    (nein die schönste Paula Skizze ist das nicht :D ...)

    2. Vorbereitung der Gitarre

    Wenn man nun bereit ist,langsam mit dem Malen anzufangen sollte man erstmal seine Gitarre vorbereiten.
    Also Saiten runter, den Korpus anständig säubern, vielleicht PUs abkleben, je nach bedarf.

    3. Die ersten Farbtupfer

    Wer sich unsicher beim Malen ist oder keine ruhige Hand hat, kann sich, auf dem Korpus, eine Bleistift Vorzeichnung machen. Geht problemlos mit einem weichen Bleistift. Alternativ kann man auch eine Schablone verwenden, grob "ausmalen" und dann nach dem Trocknen nochmal korrigieren. Ansonsten hilft noch das gute, alte Holzlineal (in meinem Fall habe ich mit Hilfe eines Lineas die grünen Linien gezogen)
    Danach ... Pinsel in die, und "it's time to kick ass and chew bubblegum" :)

    Hierbei am Plan bleiben.
    In meinem Fall:
    Zunächst die Karos, dabei oben rechs angefangen und nach unten durchgearbeitet. Darauf das Grünzeug und zum Schluss die Blüten.

    http://img140.imageshack.us/my.php?image=fernhk6.jpg

    http://img529.imageshack.us/my.php?image=ganzhs3.jpg

    http://img129.imageshack.us/my.php?image=fkorpustw7.jpg

    und hier nochmal im Detail
    http://img129.imageshack.us/my.php?image=obenrechtzq1.jpg

    Das wars bis hierher , etwas Geduld und 10 Mäuse :).

    4. The show must go on!

    Nach einem halben Jahr schien mir die Gitarre jedoch irgendwie unfertig ... es war ein regnerischer Sommernachmittag, ich malte grad in meinen Block jenen Metallica Schädel,
    http://img141.imageshack.us/my.php?image=schdelgp0.png
    als mir auffiel welch genialen Kontrast er zum Rest darstellen würde.

    Also Saiten runter, Bridge raus und Pinsel in die Hand, Planung jedoch nicht vergessen :great:

    Schritt 1:
    Mit grauer Farbe Schädel vorgezeichnet/grundiert
    http://img293.imageshack.us/my.php?image=schdel1ib2.png

    Schritt 2:
    Schädel gelb ausgemalt, 1. Farbverläufe und rote Flecken zu sehen
    http://img147.imageshack.us/my.php?image=schdel2hx0.png

    Schritt 3:
    Akzente am Schädel angebracht, Flammen für Farbverläufe vorbereitet
    http://img367.imageshack.us/my.php?image=schdel3nj3.png

    Schritt 4:
    Farbverläufe und Akzente bei Flammen
    http://img227.imageshack.us/my.php?image=arondightps3.jpg

    Und fertig :)

    Nun zum allgemeinen

    1. Der Umgang mit Acryl Farben

    Acryl Farben haben 2 große Vorteile:
    Sie sind im flüssigen Zustand mit Wasser löslich.
    Sie trocken schnell.

    Die Arbeit mit Acryl Farben fällt relativ einfach und macht Spass, jedoch sollte man trotzdem beachten mehrere stark verdünnte Farbschichten, anstatt einer oder zwei unverdünnten aufzutragen. So erhellt man eine gleichmässige Farbverteilung.

    Empfehlen kann ich die Foundation Farben von Citadel Miniatures. Kostenfaktor liegt zur Zeit bei 3€ die Dose. Außer diesen mega trashigen Namen kriegt man wirklich gut pegmentierte Farben, die stark verdünnt immer noch sehr gut Decken.

    1.1. Farbverläufe und Akzente

    2 relativ einfache Technicken die mit ein bisschen Übung viel Helfen.

    Akzentuieren
    Beim akzentuieren nimmt man die Grundfarbe, hellt sie etwas (mit weiß) auf und fährt am Rand eines Bereiches entlang. Es soll (mehr oder weniger) den Lichteinfall symbolisieren und etwas Plastizität schaffen. Wie viel, wie stark, wo und in wie vielen Schichten man Akzentuiert ist Geschmacks, Ansichts und Übungssache. Beim Schädel habe ich glaube ich 3 Akzentschichten beim Gelb verwendet.

    Farbverläufe
    Hier brauchts etwas mehr Übung.
    Man nimmt die hellste und die dunkelste Farbe (Akzente mal ausser acht gelassen) und trägt sie auf (hellere Außen, dunklere Innen, logisch ... Innen isses ja dunkler ;) ) (von der dunklen Farbe etwas weniger).
    Jetzt nimmt man die gleichen Farben nochmal, nur sehr, sehr stark verdünnt, und trägt sie abermals auf.
    Mit einem sauberen Pinsel vermischt man die beiden Farben ... ein Vorgang der relativ schwer zu beschreiben ist ...
    Machts aus dem Gefühl raus, etwas Übung und das wird schon.
    Der Übergang ist zwar nicht annährend so fein wie bei Airbrush, aber immerhin ein guter Anfang :)

    2. Lack

    Wers braucht kann sein Kunstwerk nochmal lackieren. Bei nicht allzu rauhem Umgang sollte jedoch nichts weiter passieren, und kleinere Fehler kann man im Zweifelsfall ausbessern. Ich habe Arondight nicht lackiert, und es hält.

    3. Always look on the bright side of life

    Übung macht den Meister.
    Man kann sehr gut, einfach und billig auf Karton üben :).
    Und falls es mal völlig in die Hose gehen sollte ...
    Ich wollte vor dem Schädel Steve Morse in Orange/Braun auf der Gitarre verewigen.
    Auf einem Der Bilder mit dem Schädel sieht ihr sogar noch den Gitarrenhals ... Das war leider ein totaler Griff ins Klo. Das meiste wurde vom Schädel überdeckt und alles übrige wurde entweder übermalt oder vorsichtig abgekratzt :).
    Don't worry, be happy :).


    Zum Schluss

    Mir ist klar dass niemand sein 10 000 Euro Instrument auch nur in seinen absurdesten Träumen mit Acryl Farben anmalen würde, aber wer seine Squier oder was auch immer schon mal aufpeppen wollte ... dem hoffe ich ein bisschen geholfen zu haben :)

    Ich hoffe ihr konntet mir folgen :)
    Liebe Grüße
    Micha
     
  2. trock

    trock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.11.08   #2
    Hey dank dir!kam ja wirklich schnell das Tutorial :-)

    Ich muss schon sagen du hast das schön und einfach erklärt! Das ist eine Bewertung wert...
    Geht das auch über so Matten Schwarzen Lack?wie bei der Epi Gothic?
    und halten die Farben auch auf einem Schlagbrett?(nur von der Oberflächer her....)...wenn mir was einfallen würde würde ich glaub ich da mein ersten Versuch machen....

    Vielen Danke für den Thread...billig Gitarren kann man damit bestimmt einen Reiz geben ;-)
     
  3. Patmachine

    Patmachine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.08   #3
    Hallo,

    vielen Dank für das Tutorial.
    Ich möchte auch eine Gitarre bemalen (lassen), kenne mich aber mit den Farben bzw. dem Lack nicht aus, finde auch im Internet nicht sehr genaue Informationen.

    Man kann die Gitarre also mit Acrylfarben bemalen ohne den vorhandenen Lack speziell vorzubereiten? (Obere schicht abschmirgeln etc?)

    Meine eigendliche Frage ist aber ob die Farbe auch über länge Zeit hält, oder sich beim spielen ablösen kann... durch Handschweiß etc...
    Kann ich die Farbe zum Schluss mit einem Klarlack versiegeln ?

    Vielen Dank...
     
  4. Acubär

    Acubär Threadersteller Guest

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    Erstellt: 28.11.08   #4
    @trock Danke!
    Sollte problemlos Decken. Meinen schwarzen Lack hat es ja auch überdeckt ;).
    Zudem halten diese Farben wirklich auf allen erdenklichen Flächen. Hab mit ihnen von meinen Schulordnern, über meine
    Tretminen, bis zu 2 meiner Gitarren so ziemlich die seltsamsten Sachen angemalt. Und es geht :). Deswegen denke ich sollte es auch auf einem Schlagbrett halten :).

    @demonizer ebenfalls danke :).
    Man kann höchstens mal mit nem nassen Lappen drüber gehn ;) ...
    Ansonsten muss man am Lack nichts ändern.

    Hält gut. Hab meine E Gitarre auch nicht lackiert und falls mal etwas schlimmes passieren sollte besser ich diese Stelle halt nach =) (ist aber noch nichts derartiges vorgefallen)... Wenn es dir beliebt kannst du sie lackieren. Hab ich z.B. bei meinem alten Paddel gemacht. Kann mal morgen auch davon Bilder posten.
     
  5. trock

    trock Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.08   #5
    Tretminen hab ich auch schon damit gemacht....
    Wenn mir was schönes einfällt kommen vll irgendwann in ferner Zukunft auch mal Fotos....aber ich glaub ich bemal auch lieber ne Billig-Klampfe als direkt mein Schätzchen ;-)

    edit: Paddel?Kanut?hmm ich hab auch ein bemaltes Paddel hier...ist aber von meinem Bruder...wenn bedarf besteht poste ich das wohl..
     
  6. Patmachine

    Patmachine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.08   #6
    Ok, vielen Dank für die Tipps...

    Dann werde ich das bald mal an meiner ältesten Gitarre ausprobieren. Falls was bei raus kommt poste ich natürlich auch Bilder...
     
  7. Acubär

    Acubär Threadersteller Guest

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    Erstellt: 29.11.08   #7
    Ich würde erstmal ein altes Stück ... was auch immer nehmen. Sei es Pappe, Plastik, n altes Brett ...
    Aber ich wünsche dir schonmal jetzt viel Erfolg und würd mich über Bilder freuen.
    Bei Frage steh ich natürlich offen =)
     
  8. Patmachine

    Patmachine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.08   #8
    Hallo,

    ich habe das am Freitag auf der Rückseite einer Gitarre mal ausprobiert.
    Bei mir ließ sich die Farbe aber mit dem Fingernagel wieder abkratzen.

    Werde die Gitarre jetzt komplett neu lackieren, dann anmalen und mit Klarlack versiegeln...
     
  9. Acubär

    Acubär Threadersteller Guest

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    Erstellt: 13.12.08   #9
    Würde mich über Bilder freuen =)
     
  10. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.12.08   #10
    Hallo Acubär,

    sieht gut aus. :great:

    Das hört sich natürlich auch sehr günstig an, wenn man sein Motiv schon kennt und schon auf Papier oder ähnliches erstellen konnte, weis man vorher schon was für Farben man wirklich braucht. Meine Ibanez möchte auch gerne mal verschönt werden. ;)

    Hast Du dann diese Farben hier (klick) verwendet? Die nimmt man ja normal zum bemalen von Tabletop-Figuren.

    Wenn man jetzt die Gitarre optisch fertiggestellt hat, gibt es auch einen Klarlack denn man darüber verwenden kann oder reicht das wirklich auch ohne Klarlack aus? Z.B. wegen Polieren der Gitarre? Sie sollte danach schon polierfähig sein...

    Was für Pinsel hast Du verwendet? Herkömmliche die man früher für die Schule nahm oder spezielle Pinsel?

    Grüße

    -Silence-
     
  11. Acubär

    Acubär Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.12.08   #11
    Grüß dich

    Erstmal vielen Dank.

    Jap genau die hab ich verwendet.
    Beim "Karo-Rot" handelt es sich z.b. um dasie Farbe "Blood Red".
    Die stark pigmentierten Farben nennen sich "Foundation Farben" (gleiche Firma), als Grundierung für Schädel und Adler wurde "Astronomican Grey" verwendet.
    Unter den "normalen" Farben (also den nicht Foundation Farben) gibt es welche die besser Decken, und manche die einfach völlig ungeeignet sind (ist leider so, keine Ahnung woran das liegt :D) ...
    "Blood Red" ist z.b. einer der schlecht deckenden Kandidaten. Als Grundierung für die Karos hab ich die Foundation Farbe "Mechrite Red" verwendet.

    Und wieder liegst du richtig. Ich bin/war (zZ leidet das Hobby etwas unter dem Zeitmangel, aber es wird wohl zum Neujahr wieder reanimiert werden =)) begeisterter Tabletopper.

    Lack hab ich keinen verwedent, und unter starkem Druck (wenn man z.B. sehr stark mit den Fingernägeln kratzt) kann es sein dass sich die Farbe löst (hatte noch keine größeren Probleme die man nicht hätte in 2 Minuten ausbessern können). Mit dem Lack müsstest du also selber rumprobieren.

    Pinsel kann man alle möglichen nehmen. Hatte hier noch vom Hobby her par rumliegen, aber an der Pinselqualität solls nicht scheitern :).
    (Gut einn 4 cm breiter Borstenpinsel ist vielleicht nicht soooooo geeignet ^^...)

    Hoffe ich konnte helfen
    Grüße
    Micha
     
  12. -Silence-

    -Silence- Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.12.08   #12
    Hallo Acubär,

    Dankeschön für Deine Antwort.

    Hat man nach dem Bemalen eine leicht unebene Fläche oder merkt man davon auch nichts? ;)

    Würde mich freuen, wenn noch jemand etwas zum Klarlack sagen könnte, was man da nehmen muss.

    Grüße

    -Silence-
     
  13. Stoner

    Stoner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.08   #13
    Hey Acubär,
    das liest sich alles sehr schön, jedoch hast du bei "Was brauche ich?" das Wichtigste vergessen: Talent.
    Das hast du definitiv, sowohl bei der Verschönerung als auch bei diesem Tutorial hast du das bewiesen, beides sehr gut, dafür hast du eigentlich doppelte Bewertungen verdient.

    Bei einem Effektgerät habe ich mich auch mal mit Acrylfarben probiert um Swirlies zu machen, das Ergebnis ist bescheiden und nicht wirklich vorzeigbar, aber für mich reicht es :D.

    Achja, suche begabten Künstler im Raum 193xx oder 391xx, der mir ne Gitarre verschönert, Antworten bitter per PM :).
     
  14. Dohnányi

    Dohnányi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.08   #14
    Hab' mir eben mal die Bilder angesehen - genial. Nur der Totenkopf ist nicht so mein Fall, aber rein technisch gesehen wirklich super hinbekommen.
     
  15. Acubär

    Acubär Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.12.08   #15
    @ -Silence-
    Man sollte die Farbe verdünnen und lieber viele dünne Schichten als eine dicke auftragen :)
    Oder um mich mal selbst zu zitieren (ich warte seit ungefähr 10 Jahren auf diesen Augenblick :D)

    @Stoner

    Es gehtja auch mit Schablonen ;).

    Ich müsste noch meine ersten Warhammer Figuren haben. Hätte ich sie direkt in den Farbtopf getaucht und dann trocknen gelassen hätte man kaum einen Unterschied gemerkt :D ...
    Ein schlauer Mensch hat mal gesagt, dass das alles doch im Prinzip nur Striche sind ;).

    @Dohnányi vielen Dank =)

    Ahjö wenn ich noch vorstellen darf:

    Wenn es jemand nicht so ernst meint .... und sich mal mit einem Edding ein par Abende an sein Ruder setzt ... kommt sowas raus ;).
    Ladies and Gentlemen: Haudh en Nirnaeth, the hill of tears.
    (ich hatte übringens vom Entfernen der Bundstäbe 2 Wochen lang Albträume, ich hätte nie gedacht dass ich einer Gitarre sowas antuen könnte :D)

    http://img244.imageshack.us/my.php?image=00007xf4.jpg

    http://img244.imageshack.us/my.php?image=kleinwo7.jpg

    Zur Geschichte:
    Die gute Gitarre wird schon seit Jahren für Freizeiten und Zeltlager aller Art verwendet. Sie sah mir jedoch viel zu hm spiesig aus ^^..... anders gesagt, sie hatte keine Geschichte zu erzählen ;).
     
  16. Ploppy8

    Ploppy8 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.08   #16
    Gute Idee ,
    vor langer Zeit habe ich mal versucht eine alte Klampfe mit Autolacksrpaydosen optisch aufzupeppen , das Ergebnis war
    anschliessend verheerend : Da die erste Schicht nicht genug deckte setzte ich noch einen zweite drauf , die die erste teilweise wieder auflöste , Endergebnis alles zerlaufen :)
    Ich hoffe diese Problematik tritt bei dem oben angewendeten Verfahren nicht auf ? Wie sieht es bei der Arbeit Acrylfarbe mit Pinsel auftragen mit der Bildung so genannter "Lacknasen" d.h. unerwünschte Tropfenbildung aus ?
     
  17. Acubär

    Acubär Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.12.08   #17
    Hey hey

    Siehe meinen letzten Post.
    Ausreichendes Verdünnen (und das damit verbundene Auftragen vieler dünner Schichten) der Farbe sollte das vermeiden.

    Du hättest die Gitarre nochmal stellenweise abschleifen/anschleifen können, um sie dann als mega Designer Stück bei Ebay rauszuhauen :)
     
  18. basslayer

    basslayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.12.08   #18
    Hallo allerseits.
    Ich hatte den Thread hier entdeckt, und da schlichtes Schwarz eben nicht beautiful ist, habe ich ein bisschen Acrylschabernack getrieben.
    Ergebnis sieht man unten.
    (Meine Gitarre ist nicht besonders teuer gewesen und eh schon versifft genug, um sowas zu machen.:D )
    Äh, Edit, bitte nicht voreilige Schlüsse ziehen, die Saiten sehen nur verrostet aus, das "Blut" sieht in Echt besser aus, usw, usw.
    Meine Kamera ist nicht die Tollste.
    Gruß.
     

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  19. Acubär

    Acubär Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.12.08   #19
    Sehr geil =).

    Genau sowas hab ich mir auf meinem Eigenbau vorgestellt.

    Sag mal wie dick ist die Farbe denn aufgetragen?!
     
  20. basslayer

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    Erstellt: 14.12.08   #20
    Ich hab eine sehr dünne Lage aufgetragen, um zu schauen, ob denn alles gut hält, usw.
    Dann eine etwas dickere, die eine Nacht trocknen gelassen, danach die finale Schicht.
    Ist halt sehr plastisch geworden.
    Mit Verdünnen wollte ich es anfangs probieren, aber das hat unschöne Schlieren hinterlassen.
    Vielleicht kommen noch so Sachen wie Feinheiten, Nagellack/Klarlack drüber, aber mal sehen.
     
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