Gitarristen, die am meisten überbewertet sind

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Da hast du jetzt aber ein Fass aufgemacht... was so ein Slash bei 'nem verkauften Signature-Amp verdient sind wahrscheinlich Peanuts. Und ich denke nicht, dass er zu den Firmen hingeht und sagt "Ey Leude, passt ma' auf - ich bin der geilste hier. Das wisst Ihr, und das wissen die Kiddies da draußen. Also presst mein Gesicht auf ein Plakat, setzt meinen Namen auf 'ne Paula und gebt mir 50%!" ...ich denke eher er ist froh, wenn es Merchandising gibt welches ihm hilft bekannt und auf der Spur zu bleiben. Der Typ hat soviel Kohle dass ihm das egal sein kann...
 
Die Firmenpolitik bzgl. der Signature-Modelle ist für mich sowieso schwer nachvollziehbar, insbesondere bei Fender. Es spricht Bände, dass große Gitarristen ohne wirklichen "Superstar-Status" fast nie ein Signature-Modell bekommen. Roy Buchanan, Walter Trout oder Robin Trower haben nie ein Signature-Modell bekommen, Kurt Cobain und der Typ von Green Day dafür schon.
 
Die Gitarre wurde aber nie in größeren Stückzahlen produziert und ist ein reines Custom Shop-Modell....also eher was für Sammler bzw. sehr gut betuchte Trower-Fans
 
Oh mann..... Echt jetzt??? Ich dachte, es sei ein Märchen, dass es im Musikerboard einen derartigen Thread gibt. Da schämt man sich schon fast wieder.. Sorry, aber solch ein Thread geht gar nicht. Nur schon, dass hier User "Gitarrenheros" als überbewertet bezeichnen. Diese User würde ich selbst gerne mal spielen hören. Ich würde mich niemals anmassen, einen anderen Musiker als überbewertet zu betrachten. Gehts noch?! Wir sind doch alles schlussendlich Kollegen oder sehe ich das falsch? Wenn ja, suche ich mir wohl besser ein neues Hobby.. Sorry musste einfach raus, solche Threads machen mich echt sauer... Ich verweise gerne auf mein Post auf den anderen ähnlichen Thread: https://www.musiker-board.de/bierga...werteten-gitarristen-auf-pgs.html#post6638594

Das waren meine 2 Cents zu dem Ganzen.. over and out...

Edith fügt an: Man sollte vielleicht einen Thread machen: "Welche MB-User sind total überbewertet?" Wäre genau solch ein *****-Thread...

Da hat er nicht ganz unrecht! ;)

- - - Aktualisiert - - -

Und trotzdem, hier meine "überbewerteten", die mich nur nerven, weil sie halt überall zu finden sind:

SRV
Slash
Hendrix
Van Halen
Bonamassa

In Reihenfolge der Anzahl der Buchstaben :D

Ich habe mir übrigens in den letzten Jahr von jedem der Herren mindestens eine CD gekauft. Die haben es alle verdammt nochmal drauf, aber dieser "Hype" ist einfach übertrieben.
Da mag ich lieber solch ein Mauerblümchen wie Trower....

Und nicht vergessen, Jungs: Alles reine Geschmackssache! ;)
 
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stirb!!!...Ne spass...ist deine meinung
 
The Edge
Nicht dass ich ihn schlecht finde, aber nehmt ihm mal seine Delays weg!

Hey uli, super, dass Du diesen Vergleich bringst. Habe das im anderen Thread schon erwähnt, aber wurscht. Was viele vergessen, ist, dass Effekte nicht einfach nur Effekte sind. Kaum manch einer mag diese so gezielt einsetzen wie Edge. Seine Ideen, wie er die Effekte in einen Song einbringt, sind gut durchdacht. Es muss auch nicht unbedingt so sein, dass einer abartige Riffs und Licks reissen muss. Es kommt nicht darauf an, WAS er spielt, sondern WIE er es spielt. Ich kann von einem Musiker genau so angetan sein, der von mir aus nur immer ein B und G spielt, nicht mehr. Dafür spielt er eine Rhythmik oder bringt so ein Feingefühl in den Ton selber, vielleicht in Verbindung mit einer Stompbox, dass man fast das Gefühl bekommt, Gott stünde persönlich vor dir und möchte dir die Hand schütteln (mir fällt kein anderer Vergleich ein; bin selber aber nicht religiös :))...

Jeder kann Effekte einsetzen, doch nur wenige können sie so gezielt einbringen, wie es zum Beispiel Edge tut. Manche legen die Musik ohne Effekte aus und andere legen sie besonders auf Effekte aus (Ambient). So müsste Deiner Auffassung her jeder Ambient-Spieler "überbewertet" sein, weil in der Regel genau auch da die Effekte den Hauptteil des Arrangements ausmachen. Das ist aber genau so schwer, wie ein Solo oder ein kompliziertes Riff zu reissen. Ein Arrangement gezielt mit Effekten zu schreiben, ist sehr sehr schwer und benötigt eine sehr professionelle Herangehensweise, will man in Verbindung mit Effekten das Optimum aus einem Arrangement herausholen.

Sorry, musste mich einfach nochmals zu Wort melden.


Edith fügt noch an: Was erwartest Du denn, wie seine Riffs ohne die Effekte klingen? Hau mal in ein schnell wechselndes Akkord-Pattern einen Delay rein.. Das gibt nur noch Brei. Oder zu einem Solo ein Double-Delay... Da schmerzen Dir die Ohren.

So.. Over and out...
 
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Ich mag sein Gitarrenspiel auch, sehr sogar.
Dass mit den Delays war auch sehr übespitzt.
Wollte nur einmal ein wenig Öl ins Feuer gießen.
Ich könnte mal Bon Jovi zitieren: The Edge ist der einzigste Gitarrist, den man nicht ersetzen kann, weil sein Spiel so unverkennbar für U2 ist.

Ich habe mal einen Satz über einen imho besten Gitarristen (tut nichts zur Sache wer das ist) gelesen:
Er ist sicherlich nicht der schnellste Spieler, aber er kann schon mit einer angespielten Note so viel Gefühl vermitteln, wobei bei anderen Gitarristen ein ganzes Griffbrett nicht ausreicht.

Wen ich für definitiv überbewertet halte:
Michael Angelo Batio
Yngwie Malmsteen
Grund: technisch vielleicht gut, aber absolut seelenloses Spiel.
 
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Malmsteen spielt nicht seelenlos. Er hat einen sehr schönen Ton und ein fast perfektes Vibrato. Problem ist eher, dass er ein wirklich miserabler Songwriter ist!
 
Malmsteen spielt nicht seelenlos. Er hat einen sehr schönen Ton und ein fast perfektes Vibrato. Problem ist eher, dass er ein wirklich miserabler Songwriter ist!

Da schließe ich mich voll an. Malmsteen hat zwar ein paar echt gute Lieder mit seiner Band um Jeff Scott Soto, Görän etc gemacht (Fire and Ice, Deja Vu, Caught in the Middle, I am a Viking...), ironischerweise ist er aber einer der schlechtesten Sologitarristen die ich kenne. AufS Soloschreiben (Kreativität, Abwechslung) bezogen natürlich nur, technisch und vom Tone ist der Top.
Noch schlechter ist beim Thema Sologitarrist wohl nur Jeff Loomis (und den zähle ich durch Nevermore dennoch zu einen der kreativsten und besten Rythmusgitarristen/Songschreiber)

Batio ist halt ne Maschine, selbst wenn man von seinem Griffbrettgew!chse abschaut, sind selbst seine Vibrati und Bendings einfach nahezu perfekt, von Tonhöhe, Dauer und Sauberkeit. Dazu kommt noch sein extrem dicker Tone... ;)
 
Ich finde ja auch das bei "Slash" und co... Einfach zuviel tamtam gemacht wird ... Vielleicht liegt es auch daran das ich überhaupt kein Guns n Roses fan bin

"Joe Bonamassa" , ich mag ihn aber er wird auch ziemlich hoch gehalten. Seine licks und seine ganze Musik ist toll aber finde ich nicht unbedingt bessser wie von anderen guten Gitarristen wo ich finde das sie nicht so oft vorkommen oder die einfach nicht viel erwähnt werden ...

Ich lese z.b sehr wenig bzw hör wenig von einen Kerl namens ----->"Rory Gallagher"<------ Ich mag ihn echt sehr.... vorallem diesen alten Oldschool sound :-D
 
Können wir uns nicht einfach darauf einigen, dass manche Gitarristen einfach einen höheren Status geniessen, als andere? Das ist nun halt einfach so. Ändern können wir das sowieso nicht. Darum finde ich es ehrlich gesagt auch etwas überflüssig, darüber zu diskutieren. Ist doch toll, dass die Welt eine solche Vielfalt an Künstlern bietet. Manche erreichen mehr, manche bleiben im Untergrund. Desweiteren wissen wir auch nicht, ob manch ein Gitarrist die Chance ebenfalls gehabt hätte, gross aufzusteigen, das aber schlichtweg nicht wollte, vielleicht aus privaten Gründen. Manche halten sich gerne im Schatten anderer versteckt, erstens weil sie selber mit einem solchen Hype nicht ganz umgehen können, andererseits weil sie sich so vielleicht intensiver auf das Musikmachen konzentrieren können. Wenn Du in der Welt der Massenmedien bestehen willst, musst Du schon auch ein Entertainer sein - ganz wichtig. Zudem wird ein Hype marketingtechnisch inszeniert. Warum schiessen ab und an Künstler wie Pilze aus dem Boden, die vorher kein Schwein kannte. Das wird minutiös geplant vom gesamten Marketingteam (ev. eines Labels selber oder externe Agentur).

Da gibt es natürlich solche, die das einfach nicht können. Nicht jeder ist zum Entertainer geboren. Da spielt einfach soviel mehr mit, als nur: "Eigentlich ist er ja ein guter Sologitarrist, aber xy ist noch tausendmal besser". Ich persönlich habe selbst einige Zeit in der Medienbranche als Aufnahmeleiter gearbeitet und muss sagen, dass es einfach ein so krasses und hartes Feld ist, in welchem nicht viele bestehen können.

Für eine solche Diskussion müssen also auch etwaige Umweltfaktoren miteinbezogen werden, um überhaupt einigermassen anständig an das Thema heranzugehen. Nichtsdestotrotz finde ich diesen Thread überflüssig für ein Musiker-Forum.
 
Also das mit David Gilmour und Jimi Hendrix kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Die sollen überbewertet sein? Nein, also wirklich nicht.
Hendrix z.B. ist und bleibt einer der kreativsten Gitarristen. So wie er die Gitarre spielte, hat es noch keiner vor ihm, und nur wenige nach ihm getan, aber viele von ihm gelernt.

lg an alle Gilmour- und Hendrix-Fans!
 
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joe bonamassa und diese vielen metal schredderer.
bevor ich mir n joe bonamassa album oder gar konzert ticket hol, kauf ich mir lieber richtige blues scheiben von buddy guy & Co.
das meiste am heutigen metal ist für mich nur ne lärm und grunzorgie und find ich überbewertet :D
 
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Joe Bonamassa find ich auch irgendwie überbewertet.
Malmsteen find ich richtig richtig klasse, aber der ist mir als Mensch absolut unsympathisch :)
Aber da bin ich wohl nicht der einzige, der das so sieht.

Kirk Hammett ist in meinen Augen auch überbewertet. Klar spielt der Mann gut, aber ich finde da nur wenig besonderes dran. Da gibts meiner Meinung nach viele Gitarristen, die sich mehr aus der Masse abheben.

Edit: @ über mir: zu dem Metal Zeug muss ich sagen, dass es mir da auch so geht. Es geht bei Metal heutzutage nur noch darum, die dicksten Saiten aufzuziehen die man findet, das Dingen so tief wie möglich zu stimmen und dann permanent den tiefsten Akkord zu schrammeln. Metal war früher in meinen Ohren irgendwie besser. Versteht mich nicht falsch, ich will das nicht verallgemeinern. Aber so wie ich das sehe, stumpft diese Musikrichtung immer mehr ab.
 
Metal ist nicht abgestumpfter als früher; man muss nur die Scheuklappen abnehmen und die Augen aufmachen. Zu jeder Zeit gabs Metaltrends, denen von zu vielen Nachahmern halbblind gefolgt wurde. Und abseits dieser Pfade gab es kreative und interessante Musik. Die war bloß den jeweiligen Trendjüngern nicht "Metal" genug. ;)

Alex
 
er war einfach der erste gitarrist, der groß rauskam. pioniere werden immer als die größten dargestellt. z.b. die beatles, musikalisch bestimmt nicht das größte, was die musikgeschichte zu bieten hat.
wenn ich mir die beatlessongs anhöre und schaue, wer sie als vorbilder selbst in der metalszene nennt, vom pop ganz zu schweigen, dann wüsste ich doch gerne, wen du in der neueren musikgeschichte für grösser, hältst als die fab4.
 
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Jimi Hendrix und David Gilmour sind schon genial. Diese Musiker als überbewertet zu bezeichnen ist Blasphemie. Wer den Fokus nur auf Geschwindigkeit legt dem fehlen hierfür einfach die Sensoren. Zum Glück war das Ziel von Hendrix und Gilmour nicht einen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen sondern ein verdammt gutes Gesamtpaket abzuliefern. Und wer hier im Forum diese zwei Gitarristen in Spieltechnik, Feeling, Songwriting und bezüglich Einfluss auf nachkommende Musiker toppen kann der werfe den ersten Stein :D
 
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