Halbes Jahr Spiel: Was sollte ich mittlerweile erreicht haben?

  • Ersteller Maxwindrummer
  • Erstellt am
Ich dneke aber, dass dadurch viele Anfänger recht schnell weider aufhören. Denn wenn man am Anfang nur Snareübungen macht kanns shcon ziemlich langweilig werden. Mein lehrer hat mit mir gleich mit Snare kick und HiHat angefangen, jedoch den Schwerpunkt auf die Snare gelegt. Dadurch hab aich anfangs auch viel mit der Snare gemacht, allerdings wars nicht so trocken...

Ja... das ist noch ein Grund keinen Unterricht zu nehmen.. ;)
wenn dir dann nämlich nur mit der Snare üben zu langweilig ist dann spielst du halt einfach das wozu du Lust hast... hat zwar nicht den selben Lerneffekt aber mit der Zeit wirst du trotzdem besser (selbst wenns nur die Geschwindigkeit und Genauigkeit ist...)
Soll jetzt nicht heißen das ich keine Rudiments üb.. nur außer Paradiddle, so Doppelschläge, Flams und Rolls fällt mir nixmehr ein was ich üben kann lol

Und wenn man allein nicht weiter kommt kann man sich immer noch nen Lehrer nehmen.. :great:
 
Und wenn man allein nicht weiter kommt kann man sich immer noch nen Lehrer nehmen.. :great:
Der einem dann dass austreibt was man sich selber beigebracht hat...:rolleyes:

@topic: Bei mir war das schon immer eine gute Mischung aus einfach nur spielen und Technik. So hat mein Lehrer mir gleich in der ersten Stunde nen Standardrockgroove gezeigt ,an dem ich mich dann austoben durfte.
 
Halbes Jahr Spiel: Was sollte ich mittlerweile erreicht haben?

Ich habe mein erstes Jahr nur mit kleiner Trommel/Pad zugebracht :)

Das ist er, der Sander:great:. Ich habs ähnlich gemacht. Habe auch erst nach einem 3/4 Jahr ein Drumset gehabt und vorher nur Übungen auf dem Pad gemacht. Kann sein, dass sich einige davon abschrecken lassen und es manchmal besser ist, direkt ans Set zu gehen. Aber für mcih hats schon ne Menge gebracht, zumal ich auch direkt angefangen habe, Notenwerte zu lernen und zu lesen. Das war auf jeden Fall nicht der verkehrteste Weg.
 
absolut der richtige weg...
ich hab damals auch zwei jahre nur rumgetrommelt und erst nach zwei jahren mir ne lehrerin genommen.
ich hab dann immer hausaufgaben mitbekommen und die konnte ich nur auf nen pad lösen..;)
fazit: sie hat mir die falschen [mir selbst beigebrachten] grundlagen abgewöhnt und mir gezeigt,wie man schlagzeug wirklich "spielt"...
grundlagen spielen zu können und zu lernen [wie z.b.die mühle] ist zwar wirklich nervenaufreibend aber wenn man sich da einmal durchbebissen hat,wird es einem die [drummer]-zukunft danken..

ausserdem denke ich,ist es unabdingbar sich gerade zumindest anfangs einen lehrer/in zu nehmen...

grüsse bece
 
absolut der richtige weg...
ich hab damals auch zwei jahre nur rumgetrommelt und erst nach zwei jahren mir ne lehrerin genommen.
ich hab dann immer hausaufgaben mitbekommen und die konnte ich nur auf nen pad lösen..;)
fazit: sie hat mir die falschen [mir selbst beigebrachten] grundlagen abgewöhnt und mir gezeigt,wie man schlagzeug wirklich "spielt"...
grundlagen spielen zu können und zu lernen [wie z.b.die mühle] ist zwar wirklich nervenaufreibend aber wenn man sich da einmal durchbebissen hat,wird es einem die [drummer]-zukunft danken..

ausserdem denke ich,ist es unabdingbar sich gerade zumindest anfangs einen lehrer/in zu nehmen...

grüsse bece

Tzz... das selbe werde ich wohl in 2 Jahren auch sagen aber egal jetzt brauch ich noch keinen Lehrer :D
 
clevere leute würden andere schlüsse draus ziehen...;)
 
clevere leute würden andere schlüsse draus ziehen...;)

Soso... als einer von den sogenannten "uncleveren" ist mir das allerdings egal ;)

Außerdem warum soll ich denn aus deinen Fehlern lernen? das wäre ja unfair dir gegenüber...

da mach ich die Fehler lieber selber und lern dann aus meinen Fehlern
ist bestimmt effektiver :D
 
Wie schon oben gefragt - interessiert es mich ungemein, wer das "RICHTIGE" Schlagzeugspielen erfunden hat und wer diese Normung vorschreibt bzw. festlegt, richtig Schlagzeugspielen zu können, denn ich höre hier nur: Mit Unterricht lernt man richtiges Schlagzeugspielen etc.

Ich denke mir das so, dass vor ein paar Jahrzehnten Menschen ein paar Entwürfe und Vorschläge angefertigt haben und diese veröffentlichten - wer sagt dann, dass das so richtig sein soll?

Warum gerade sitzen, wenn es auch gebeugt geht - Rückenschmerzen hat man doch so oder so. - Es gibt da so viele interessante sowie auch lächerliche und nicht-brauchbare Fragen, die zu provokant hier erscheinen dürften.

Bin aber trotzdem gespannt.

Gruß

Richslave
 
Das ist wirklich eine sehr gute Frage, die ich mir auch schon oft ganz unbewußt gestellt habe. Mich würden hierzu auch weitere Meinungen interessieren.

Ich denke, das meiste hat sich im Laufe der Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte von ganz alleine entwickelt und bewährt, bis es irgendwann zum Standard erklärt wurde. Bestes Beispiel ist hier die Moeller-Technik. Aber richtige Regeln gibt es beim Drumset eigentlich wenige, finde ich.

Irgendwie hat fast jede Technik und jeder Aufbau so seine Berechtigung und sollte nicht vorschnell in richtig oder falsch eingeteilt werden. Zwischen richtig und falsch gibt es eine weite Grauzone, die sich nicht so einfach definieren läßt.

Oft ließt man von Topdrummern, die z.B. einen völlig unkonventionellen Aufbau spielen, nur weil niemand sie in ihrer Anfangszeit darauf hingewiesen hat, wie das Set "richtig" aufgestellt wird (Chris Adler z.B.).
Dann gibt es einen (Name leider entfallen, vielleicht hilft mir jemand auf die Sprünge), der die Sticks fast in der Mitte greift, weil er anfangs auf Eimern getrommelt hat und die Sticks sonst eine zu große Reichweite gehabt hätten. Probleme mit Rolls etc. hat er heute trotzdem nicht.
Und dann gibt es noch die, die ihre Fehler quasi zu Markenzeichen gemacht haben. Vom Stones-Drummer habe ich mal gehört, daß es ihm unmöglich ist, Snare und Hihat gleichzeitig zu spielen. Also läßt er die Hihat auf den Backbeats einfach weg ...

Gruß,
Frawo
 
Wie schon oben gefragt - interessiert es mich ungemein, wer das "RICHTIGE" Schlagzeugspielen erfunden hat und wer diese Normung vorschreibt bzw. festlegt, richtig Schlagzeugspielen zu können, denn ich höre hier nur: Mit Unterricht lernt man richtiges Schlagzeugspielen etc.

Niemand! Es gibt keine Normierung, wie man etwas zu spielen hat, wie man ein Schlagzeug aufzubauen und zu stimmen hat, wie man die Stöcke zu halten hat,...!
Wenn es sowas gäbe, würde sich niemand in diesem Forum aufhalten und um Rat fragen, Tips geben oder eben obige Frage stellen.

Wenn Dir ein Lehrer sagt, wie du den Stick halten sollst, dann ist das seine eigene Vorstellung von "richtiger" Haltung, basierend auf seinen Erfahrungen und vielleicht denen seines eigenen Lehrers. Man könnte somit die allgemein gültigen Regeln und Techniken als "Best Practice" Sammlung ansehen.

Nichts und niemand hält Dich auf, wenn Du deine eigene Technik entwickelst. Es ist allerdings wenig wahrscheinlich, daß sie besser funktioniert, ergonomischer ist oder besser aussieht als all das, was in Generationen von Schlagzeugern zuvor entwickelt wurde.

BumTac
 
Nun ja;
so wie ich das sehe, gibt's schon 'ne Art Norm.
Meiner Meinung nach leitet sich das heutige (westliche) Schlagzeugspiel davon ab, dass man in den Anfangstagen des Schlagzeuges als "Mehrinstrumenten-Instrument" versucht hat, eine komplette Rythmusgruppe einer Militärkapelle akustisch abzubilden.
Da Militär aber auch marschiert, das aber auch gut und synchron aussehen sollte, mussten die Trommler in so einer Truppe auch alle "gleich" trommeln.
Eventuell funktionieren manche Schlagabfolgen auch nur auf bestimmte Art und Weise, wenn man bedenkt, dass man beim Marschieren sein Gewicht ständig von einem auf's andere Bein verlagert. (Ob das was ausmacht, kann aber nur jemand sagen, der schon mal trommelnd marschiert ist).
Auch die "klassische" Stockhaltung kommt ja von den Marschierern.

Das ist meiner Ansicht nach die Wurzel des "richtigen" Schlagzeugspiels.


Ansonsten stimme ich BumTac zu!


Ich selber habe noch nie 'nen Lehrer gesehen, sondern immer nur drauflos getrommelt. Dadurch habe ich mir 'ne sehr einseitige Spielweise angewöhnt, die mich mittlerweile sehr einschränkt.
Erst in den letzten Monaten habe ich mit den Grundlagen begonnen und habe den Eindruck, ich fange wieder ganz von vorne an.
Heute beneide ich jeden, der sich durch die harte Schule der "Nur Snare Zeit"
durchgebissen hat.
Denn Grundlagen von Null neu aufzubauen ist allemal leichter, als sich erstmal seiner Fehler zu entledigen.
Damit meine ich in erster Linie die Gefühlsmuster bei verschiedenen Schlagabläufen.
Beispiel: Wenn man jahrelang gewöhnt ist bei "eins" mit dem rechten Fuß auf die Bass zu treten und bei "zwei" mit der linken Hand auf die Snare zu hauen, dann ist das irgendwann gefühlsmäßig fest programmiert. Wenn dann mal Triolen mit ins Spiel kommen sollen, bei denen abwechselnd die linke Hand, dann die rechte Hand bei "zwei" auf die Snare schlagen soll, kommt es u. U: zu massiven Problemen (zumindest bei mir:D).
Nicht dass man das nicht auch hinbekommt, aber es ist, glaube ich, viel schwerer, als wenn man die Grundlagen, die sich aus Erfahrungen über die Zeit als optimal herausgestellt haben, von vornherein lernt.
 
Halbes Jahr Spiel: Was sollte ich mittlerweile erreicht haben?

Ich habe mein erstes Jahr nur mit kleiner Trommel/Pad zugebracht :)

War bei mir auch so. Am Anfang sollte man mMn ca. 1 bis 1 1/2 Jahre auf der Snare verbringen. Erst dann würd ich aufs Set umsteigen!
 
Ich habe meinen Unterricht von Anfang an geteilt: 45 min Snare und 45 min am vollen Set.
So hatte ich beides: Technik-Training und Spaß :)

Man muss sich nur in den Hintern treten und die "langweilige, trockene" Technik dann auch zu Hause üben :) Falls da jemand Probleme hat, ein kleiner Tipp: anstatt eines langweiligen Clicks kann man Snare- bzw. Pad-Training auch gut zu Musik über Kopfhörer machen. Das ist dann nicht ganz so trocken fördert gleichzeitig noch die Kreativität.

Gruß
 
Also ich spiele jetzt etwa 8 Monate mehr unregelmäßig als regelmäßig Schlagzeug und war anfangs noch mehrmals die Woche dran. Hatte auch zwei Schnupperkurse von je 8x 50 Minuten. Die haben mir etwas gebracht, doch hatte ich dann fast nie die Muse mir selbst weiter etwas beizubringen. Also ohne Lehrer bin ich im Moment nicht gut unterweges, doch hoffe, wenn sich der Schulstress gelegt hat, wieder mehr zu spielen. Ich such mir erstmal ein paar Leute die ebenfalls Anfänger wie ich sind und mit denen das Spielen sicher mehr spaß macht.
 
Hatte noch keinen Unterricht, spiele jetzt vielleicht 1,5 Jahre.
Am Anfang kam aus meiner DB nach aller Anstrengung für RLRL nur RRL RLL RRL und das nicht gerade schnell...
Mit dem neuen Fußpedal und dem neuen Hocker (und dank dieses Forums) gelang mir schnell die 150er Grenze im RLRL zu sprengen, auch die Fuß-/Beinkoordination wird so langsam.
Einfach spielen.
Einfach üben.
Und du wirst pro :)
 
Hi, ich missbrauche den Thread jetzt mal eben für diesselbe Frage, wie sie eingangs gestellt wurde ;)

Spiele im Oktober 2 Jahre und habe 1 mal in der Woche Unterricht.
Seit 1 1/2 Monaten spiele ich fast täglich 4-6 Stunden, davor alle 2 bis 3 Tage jeweils 2-3 Stunden.
Im Unterricht mache ich z.Z. Akzentverschiebungen auf der Snare und auf dem kompletten Set.

Also könnte mir vllt einer der erfahrenen Drummer sagen, was ich können sollte/was evtl. nachzuholen wäre etc?

Gruß und schonmal dank im vorraus
Morten

P.S.: Neben den Sachen aus dme Unterricht "bearbeite" ich eigenständig noch Lehrbücher zZ "The New Breed 1" von Gary Chester und "Double Bass Drumming" von Joe Franco :)
 
Man kann nicht sagen was du schon ungefähr erreicht haben solltest, es kommt auch einfach auf deinen Schlagzeugleherer an, denn jeder Unterrichter ein bisschen anders.
Du solltest auf jedenfall eine Menge üben bis du dein Tagesziel erreicht hast und du denkst das es du jetzt gut beherrscht.
Viel Spaß weiterhin beim Üben!
 
@noctifer

die antworten auf der ersten seite treffen auch auf deine frage zu.
ferndiagnosen sind einfach nicht gut möglich...

aber bei 4-6h [fast] täglich spielen!!! ,solltest du auch mal ausspannen...ernstgemeint!

grüsse bece
 

Ähnliche Themen


Unser weiteres Online-Angebot:
Bassic.de · Deejayforum.de · Sequencer.de · Clavio.de · Guitarworld.de · Recording.de

Musiker-Board Logo
Zurück
Oben