Hochwertige Gitarre: Vom Gitarrenbauer oder Serieninstrument?

von Sweepy, 05.07.18.

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  1. Sweepy

    Sweepy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #1
    Liebe Gemeinde,

    ich stehe vor der Wahl der Qual (pun intended). Ich habe mich dazu entschieden mir ein hochwertiges Instrument zuzulegen (~3000€) und stehe nun vor der Wahl. Kaufe ich mir ein Stock-Instrument? Lasse ich mir eine Gitarre bauen? Kaufe ich eine bereits gebaute vom Gitarrenbauer? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
    Momentan habe ich die Knaggs Kenai T2 im Visier. Zuvor war es die PRS CE 24. Die soll jedoch angeblich Bauteile aus der SE Reihe haben, was meiner Ansicht nach gar nicht geht bei dem Preis...

    Vielen Dank für die Antworten und Anregungen :)
     
  2. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #2
    Ein Instrument bauen lassen macht mMn nur Sinn, wenn du ganz genau weißt, was du willst und einen Gitarrenbauer hast, der die gleiche Sprache spricht.
     
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  3. crazy-iwan

    crazy-iwan Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.07.18   #3
    Bei der Summe würde ich mich von sowas total frei machen.
    Du nimmst echt viel Geld in die Hand, und es soll dann auch ein Instrument werden, mit dem Du Dich richtig wohl fühlst.
    Das darf natürkich auch solche Faktoren beinhalten, ich würd hier aber vor Allem intensiv testen. Das kann sichh auch länger hinziehen, sodass Du in Läden rumtestest aber auch viele Gebrauchte in die Hand nimmst.

    Und teste auch außerhalb Deiner anvisierten Preisklasse, nicht dass es an 300€ zur Traumgitarre scheitert...
     
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  4. UnderJollyRoger

    UnderJollyRoger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #4
    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen:

    - wenn du dir eine Gitarre bauen läßt, mußt du schon sehr genau wissen, was du willst. Geschmäcker ändern sich, vor allem der eigene, und was du vor drei Jahren geil fandest, kann morgen schon nicht mehr das Wahre sein. Pickups sind gleich getauscht, aber wenn du lieber anderes Holz oder eine konstruktive Änderung willst, wird das im nachhinein eher schwer :)

    - bringt uns zu dem zweiten Problem: der Wiederverkaufswert ist oftmals sehr gering bis quasi nicht-existent, wenn du dich irgendwann wieder von dem Stück trennen mußt. Klar gibt es ein paar größere Namen, aber auch die wirst du nicht so einfach wieder los bekommen wie ne Klampfe von der Stange.

    Natürlich sollte man nicht gleich davon ausgehen, dass man das Custom Instrument irgendwann auf jeden Fall wieder verkauft, aber es passiert. Hand hoch, wer noch nie sein "Traum-Equipment, mit dem er für immer glücklich sein wird" doch wieder verkauft hat :D
     
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  5. skerwo

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    Erstellt: 05.07.18   #5
    Auch ich schlage in die gleiche Kerbe. Nur wenn du ganz exakt weißt, was du möchtest und einen Gitarrenbauer findest, dem du vertraust, würde ich mir eine bauen lassen. Ich spiele seit mittlerweile 35 Jahren und habe in dieser Zeit - wie viele hier wahrscheinlich - einen Haufen Zeug durch. Ich wusste zu dem Zeitpunkt, als ich mir letztes Jahr meine Gitarre bauen ließ, was ich will. Zudem gab es das so nicht von der Stange. Und ich hatte bereits einige Gitarren dieses Gitarrenbauers spielen können, was mich von seinen Qualitäten und der gleichbleibend hohen Konsistenz überzeugt hat.

    Einige Jahre früher hatte ich mir schon mal eine Gitarre bauen lassen (in einem deutlich niedrigeren Preissegment), das hat ehrlich gesagt nicht funktioniert.
     
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  6. mix4munich

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    Erstellt: 05.07.18   #6
    Es gibt auch noch eine dritte Möglichkeit: Du kaufst ein Serieninstrument und lässt es vom Gitarrenbauer überarbeiten (also das optimieren, was schon da ist) und mit den Features ausstatten, die Du haben willst. Beispiel aus meinem eigenen Leben:

    Ich besitze eine Eastman T-486, das ist so eine ES-335-artige mit Seymour Duncan Pickups. Die ist grade beim Gitarrenbauer zum einstellen und Bünde optimieren lassen sowie einen Tonabnehmer-Split per Push-Pull für den Hals-PU einbauen lassen und einen alternativ wählbaren Kondensator für das Tonpoti des Hals-PU, um damit einen dumpfen Jazz-Ton erzeugen zu können. Ebenfalls per Push-Pull, diesmal über das Tonpoti des Hals-PU. Also einmal optimieren, einmal Wunschfeatures nachrüsten lassen. Meine anderen Instrumente, die ich bislang bei besagtem Gitarrenbauer hatte, kamen nach dem Einstellen und Bünde überarbeiten zurück und fühlten sich wie Instrumente einer höheren Preisklasse an. Und etwas individueller sind sie nun auch.
     
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  7. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #7
    Als Spieler einer Knaggs Kenai kann ich Dir nur sagen wie es bei mir gelaufen ist:)

    Ich bin in den Laden um eine Gibson Les Paul zu kaufen und habe dort alles gespielt was nur halbwegs wie eine Les Paul klang bzw gespecced war.

    Meine Favoriten innerhalb des Budgets waren am Ende eine Les Paul Deluxe und die Knaggs. Die Les Paul war eine 2015er, also die unbeliebteste LP Serie überhaupt, aber die Gitarre war absolut geil. Gefiel mir sogar noch besser als die Knaggs.

    Leider hat die so extrem nach Lack/Farbe gestunken, dass ich sie nach 2 Tagen wieder zurück zum Laden musste. Wir haben eine Woche gebraucht um den Gestank aus der Wohnung zu kriegen, aber die Gitarre war saugut.

    Danach hab ich dann die Kenai T3 mitgenommen. Ich hab sie aus vier Gitarren ausgewählt und alle 4 klangen völlig unterschiedlich. Es gab auch noch eine 1960er Reissue im Laden, die war klanglich noch besser, aber damals leider 1.000 Euro zu teuer.


    Knaggs Kenai ist eine super Gitarre, aber es gibt auch viele andere schöne Gitarren. Ich rate auf jedem Fall zum Test, aber schieß Dich nicht darauf ein, sondern geh frei an die Sache ran.
     
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  8. Stoptail22

    Stoptail22 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #8
    Könntest du mal konkreter werden, welche Bauteile das sein sollen? Die Schrauben für den E-Fach-Deckel? :confused:
     
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  9. guitar-slinger

    guitar-slinger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #9
    Immer dieses analysieren und Hörensagen glauben...

    Nehmt die Instrumente in die Hand, spielt sie und schon erübrigt sich monatelanges Vergleichen. :-) Und wenn die Gitarre sich gut anfühlt und anhört,... Ist es dann nicht egal, woher Holz kommt?
     
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  10. Scummy411

    Scummy411 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #10
    Yo, genau so sieht es aus!
     
  11. Rotor

    Rotor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #11
    Ich glaube, das ist immer am besten. Vor allem beim Traum-Instrument finden. Anspielen ist dann vor allem wichtig, wenn es DIE Gitarre sein soll. Ich habe sowohl Gitarren von der Stange als auch eine vom Gitarrenbauer. Letztere wollte ich einfach mal haben, wegen Form und Bestückung nach meinen Wünschen (Junior/Special Double Cut, 2x P90, 1x Tone und Volume). Sie ist super geworden, obwohl ich sie nur per mail bestellt habe. Aber weit unter Deinen Preisvorstellungen. Es sollte aber auch nicht meine "Traumgitarre" werden, das ist dann schon ein Unterschied glaube ich. Meine Gitarre für die Ewigkeit ist ne einfache Tele USA mit Häussels, da hat aber jeder andere Vorstellungen. Mein Kollege hat auch ne Gibson für 8k, seeeeeeeeeeehr viel Geld finde ich, vor allem wenn man noch dran rumarbeiten muss, bis sie perfekt ist und alles passt. Das finde ich dann schon hart. Deshalb würde ich auch auf jeden Fall diverse Modelle antesten, vielleicht auch beim Gitarren-Bauer, wenn du die Möglichkeit hast. Wenn du dein Gefühl und die Ohren entscheiden lässt, hast du vielleicht sogar noch Geld für nen Amp übrig :-) Viel Erfolg !
     
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  12. Kluson

    Kluson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #12
    Hast Du überhaupt Wünsche, die so speziell sind, dass sie nicht von der Stange bedient werden können ?
    Wenn ja, ist die Entscheidung sowieso klar.

    Ansonsten glaube ich persönlich, dass man beim Gitarrenbauer i.d.R. für die gleiche Qualität eines namhaften Herstellers weniger zahlt. Zudem ist man auch "näher dran" als bei einem Massenhersteller, kann Zwischenschritte beurteilen, korrigierend eingreifen etc.

    Wegen des Wiederverkaufwertes ist es die Frage, ob man beim Gitarrenbauermodell wirklich so viel Risiko hat.

    Mal angenommen, Du nimmst eine PRS für 4000 € neu. Wenn Du sie verkaufst bekommst du was ? 2500-2800 € ?
    Beim Gitarrenbauer kostet dich der Spaß vielleicht 2500-2800 €. Wenn Du sie verkaufenwillst, bekommst Du vielleicht die Hälfte des NP. Ich finde, da liegt nicht so viel dazwischen, was den Verlust betrifft.

    Zudem: Wenn ich keine absolut individuellen "Must Haves" habe, dann würde ich generell zum Gebrauchtkauf tendieren. Denn entweder Du bekommst dein 3000 € Instrument für 2000 € ( nicht schlecht ), oder Du bekommst ein 4000 € Teil für 3000 € ( was auchnicht das schlechteste ist )
     
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  13. skerwo

    skerwo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #13
  14. stoffl.s

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    Erstellt: 05.07.18   #14
    Ich kann mich dem Tenor nur anschliessen: testen was das Zeugs hält. Ich hab keine Gitarre vom Gitarrenbauer, aber in meiner letzten Band hatte der andere Gitarrist eine. War eine Strat, hat ausgesehen wie eine und sich angehört wie eine. Klar, er ist beim Gitarrenbauer deutlich günstiger weggekommen als beim Custom Shop des Herstellers. Aber den großen Mehrwert hab ich da nicht wirklich gesehen, mit meiner Mexican Standard war ich daneben nicht schlechter ausgerüstet.
    Das wär für mich auch so eine wesentliche Frage. Manche Sachen bekommst du nicht von der Stange, zB wenn du bestimmte Formvorstellungen hast oder dich an ein Modell anlehnst, bei dem du dir denkst "das wär aber jetzt eine feine Sache, die fehlt". Gleichzeitig kann es sein, dass im Vorgespräch der Gitarrenbauer dir Vorschläge macht, an die du nicht gedacht hättest, die ebenfalls nirgendwo serienmässig drin sind.

    So wie ich das mitbekommen hab, fährst du mit einem Instrument vom Gitarrenbauer in der Regel günstiger als mit einer Custom Shop Gitarre diverser Hersteller. So gesehen spricht also nichts dagegen - du solltest halt wirklich gute Vorstellungen haben was du willst und es vor allem auch mitteilen können.

    Hand ist oben - hab noch nie eine Gitarre oder einen Amp verkauft. Lediglich paar Pedale, aber das war auch nicht das beschriebene "Traumequipment"
     
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  15. Stratspieler

    Stratspieler Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 05.07.18   #15
    Nach knapp 40 Jahren des Fiedeln: Ein gutes, modifiziertes Serieninstrument und auf vielen Gigs gesammeltes Selbstvertrauen, dieses Serieninstrument zu fiedeln.

    Bittesehr, gern geschehen.
     
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  16. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #16
    ich würde sogar erst mal wieder zwei schritte runtergehen und ne PRS SE spielen.
    dann würde ich mir überlegen, was genau der gitarre fehlt, ausser dass sie "nicht hochwertig (~3000€)" ist.
    gibts ausser dem preis und der stückliste noch weitere kriterien?
    und dann würde ich anfangen, z.B. nach klang, haptik, bespielbarkeit zu testen.


    sorry für offtopic, aber das klingt ja mal wirklich super. :)
     
  17. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #17

    und genau DAS funktioniert bei einer Custom-Gitarre eben nicht.

    Da ist letztendlich immer die Frage, ob das Instrument passt oder nicht, bzw wenn nicht, ob man sich es doch selbst so hindrehen kann, dass man MEINT dass es passt, was dann aber nach einer Weile doch wieder zu Frust führt und der -bereits erwähnte- Wiederverkaufsverlust zum Tragen kommt.

    Selbes; vielleicht noch extremer kann passieren, wenn man ein bestehendes Instrument kauft, das vielleicht zu 85% perfekt ist und es dann modifizieren lässt. Auch da gibt's keine Garantie und der Grat zwischen Verbesserung und Verschlechterung kann fließend sein.

    Hatte mal eine Les Paul mit Guss-Hardware auf Lightweight-Alu aufgerüstet. Das Eregebnis war, dass die Klampfe viel zu dünn klang und das ganze Fleich fehlte.


    Auch wenn es sich nicht so anhört: Ich bin grundsätzlich totaler Befürworter von Modding und Gitarrenbauern, aber man muss da schon den richtigen treffen. Und das ist halt nicht so einfach, weil alles, was mit Klang und Haptik zu tun hat immer subjektiv ist.
     
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  18. LHHC

    LHHC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #18
    *Handheb*
    Nix verkauft außer meinem Anfängerzeugs.

    Ich find die Herangehensweise etwas komisch. Ich würd nicht beschließen, jetzt kauf ich mir ne teure Gitarre und geb Summe X aus.
    Normalerweise würde ich denken, ergibt sich der Bedarf oder die Lust auf eine bestimmte Art von Gitarre. Dann schaut man was der Markt so hergibt und testet sich durch. Von unten nach oben was den Preis angeht und dann seh ich ja, braucht es die teure bzw. bietet sie mir soviel mehr, dass es sich lohnt oder tut es auch ein günstigeres Modell. Oder gibt es am Markt einfach nicht das was ich suche.

    Eine Gitarre extra bauen käme für mich nur dann in Frage, wenn es dass was ich will absolut nicht zu kaufen gibt und ich ein Modell von der Stange auch nicht selbst so modifizieren könnte, dass es meinen Anforderungen entspricht. Die Vorstellung hat zwar definitiv was, ein Instrument zu haben, dass extra für einen selbst gebaut wurde, aber es ist halt immer ein bisschen Lotterie, man weiß nicht ob dass Endergebnis wirklich dass ist, was man haben wollte.
     
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  19. dubbel

    dubbel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #19
    sehe ich genau so, ich konnte es nur nicht so gut ausdrücken.

    vor allem, wenn nicht klar ist, was genau man haben wollte.
     
  20. rmb

    rmb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.07.18   #20
    in der Hauptsache das tremolosystem und ich glaube die mechaniken. ich selbst besitze
    eine und bin hochzufrieden mit ihr, das da paar teile aus Korea sind tut der sache
    keinen abbruch. aber ich denke, man sollte bei solchen ausgaben, genau wissen was
    man will, erst recht, wenn man zum gitarrenbauer geht.
     
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