ich spiel eine hohner professional st 59 strat kopie
Habe ich auch eine, die ist aber inzwischen mutiert und funktioniert bestens.
In der ST59 ist unter dem Schlagbrett bei den Potis ein kleines schwarzes Kästchen eingebaut. Dieses muss ganz einfach raus, es hat offenbar den Zweck, dass über das Lautstärkepoti verschiedene Sounds abgerufen werden können, aber es dämpft den Sound immer gewaltig, egal was man einstellt. Dann solltest du alle Kabel und Leitungen in der Klangregelung entfernen, aber vom 5Weg-Schalter selbst nichts ablöten.
Dann suchst du dir das Schaltbild für eine Stratocaster und verdrahtest den Klangregelungs-Teil neu. Ich habe meine dann so verdrahtet, dass die 2 Tonregler die Höhenabsenkung für Hals- und Mitteltonabnehmer machen, das ist eine der Standard-Stratocaster-Schaltungen.
Alleine durch diese Maßnahme wurde eine komplett andere Gitarre daraus. Dass ich später dann ein Set gebrauchter
Fender*-Texas-Specials eingebaut habe, will ich nicht verheimlichen. Probleme mit übermäßigen Störgeräuschen hatte ich aber auch mit den originalen Tonabnehmern nicht.
Neben der G&L Legacy ist das meine Zweit-Strat. Mein Bandkollege, der eine 78er und eine 81er
Fender*-Stratocaster besitzt, beneidet mich um den Sound, bzw. meinte er die Hohner hätte den besseren Klang, kann aber auch an mir liegen.
Vor ein paar Jahren habe ich dieses damit aufgenommen:
Sologitarre ist die ST59 mit den
Fender* Tonabnehmern. Rythmus spielt eine Mexico-Tele und Bass ist ein
Ibanez* Musician, die Drums vom Computer (Band in A Box)
So, jetzt ist da noch fast ein Review daraus geworden. Da bleibt noch zu erwähnen, dass die Gitarre vom Gitarrenmechaniker einen neuen Sattel aus diesem selbstschmierenden Material bekommen hat und dieser auch die obersten paar Bünde etwas zurückgestutzt hat, damit man eine brauchbare Saitenlage einstellen konnte. Seitdem ist sie perfekt und ohne Mängel bespielbar.
Gekauft habe ich die ST59 vom Musik-Store, neu um 210 DM, war irgendeine Schleuderaktion.