I love Bossa Nova ...

von Bernnt, 09.04.19.

  1. Jetzt aber!

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    Erstellt: 21.04.19   #41
    Das ist ja alles sehr schön gespielt. aber trifft das noch den Nerv dieses damals neuen Stils? Für mich ist der Prototyp des Bossa Nova das Stück "Girl from Ipanema", mit der trägen, emotionslosen Stimme der Astrud Gilberto in Begleitung von Stan Getz. Das ruft in mir Erinnerungen an sonnenheiße Strände unter einem Sonnenschirm wach, viel zu warm, um mich zu bewegen, außer der Inaugenscheinnahme des Defilés junger Damen, die sich rösten lassen.

     
  2. Landes

    Landes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.19   #42
    Ich denke Du träumst da sicher von den lauen Nächten am Nordfriesischen Wattenmeer, glühendheißen Sand, Bikinigirls und einen Schirmchendrink in der Hand, also Nordseestrand pur :D:D. . . Wind NE 35 km/h, Wasser 15°C, Luft 16°C gefühlt 11°C, Seastate 4-5.
    [​IMG]
     
  3. Jetzt aber!

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    Erstellt: 21.04.19   #43
    Ach Mann, setz dich auf dein Moped und dreh ne Runde. Das durchlüftet das Oberstübchen. Habe ich heute auch schon gemacht.
     
  4. klangtaucher

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    Erstellt: 21.04.19   #44
    Aber doch schon unterschiedliche Arrangements. Nix dabei für dich, was du dir vorstellst?
    Ich meine auch, dass vieles unter Bossa Nova firmiert, aber eigentlich Rumba, Samba, Beguine, Slow Fox u.a.m. ist. Manches wird auch im Bossa-Nova-Stil aufbereitet, es fehlen dann aber die typischen "schrägen" Harmonien usw.
    ist auch meine Vorstellung ...
     
  5. Landes

    Landes Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.19   #45
    Das kam mir halt so in den Sinn, nicht übel nehmen.
    Mit Moped fahr' ich morgen wieder.
    Ach so; darf man auf deiner Hallig überhaupt Moped fahren, oder musst du dazu per Fähre auf's Festland?
     
  6. WilliamBasie

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    Erstellt: 21.04.19   #46
    Na ja, ...ganz schlechtes Beispiel!
    Diese Dame kennt in Brasilien kein Schwein - das ist Bossa, wie ihn sich die US-amerikanischen Cool-Jazzer zurechtgebogen haben und Astrud Gilberto hat dazu gepaßt wie Faust aufs Auge. Erfolgreich in USA und Japan, etwas bekannt in Europa, das wars dann aber auch.

    Bossa in Brasilien geht anders!
     
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  7. Bernnt

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    Erstellt: 21.04.19   #47
    Ok, dann lasst's krachen, Jungs. Ich freue mich auf schäppse Harmonien, wo mir warm ums Herz wird...
     
  8. quetschkommode

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    Erstellt: 21.04.19   #48
    Egal ob du beim Arpoador den Sonnenuntergang geniesst, in Lapa in einer kleinen Bar die Musik der Einheimischen geniesst oder an der Copa am Abend der Livemusik in einem Kiosk lauscht....das Gefühl von Ferien, Lebensfreude und Unabhängigkeit in Form von Musik wiedergegeben ist keine leichte Aufgabe.....
     
  9. WilliamBasie

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    Erstellt: 21.04.19   #49
    es ging ja eher um den Vergleich... - Musik in Brasilien von Brasilianiern gespielt, ist nicht so verklemmt wie das Zeugs, das aus Hollywood kam.
     
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  10. klangtaucher

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    Erstellt: 21.04.19   #50
    Fazit/Resümee: Finger weg ...:gruebel: grad noch rechtzeitig. Hätte fast Ipanema gespielt oder Chega de Saudade :eek:
     
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  11. WilliamBasie

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    Erstellt: 22.04.19   #51
    völlig falscher Ansatz!
    gibt hier viele Musiker, die die Seele der brasilianischen Musik weitergeben können, Du ganz sicherlich auch.
    ...ich habs ja auch 15 Jahre ganz gut hinbekommen und bin unter den Brasilianern nicht unangenehm aufgefallen.

    Der Cool-Jazz war ja damals fast Pop-Musik (zumindest in bestimmten hippen Kreisen), die Musiker mußten vorrangig ihr Publikum bedienen, da wurde einiges passend gemacht - leider auch die Bossas.
    Seltsamerweise war dann genau das die Musik, die man hier als brasilianisch verkauft/wahrgenommen hat - damals!
     
  12. quetschkommode

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    Erstellt: 22.04.19   #52
    Also, ich würde mich freuen mehr zu hören....
     
  13. klangtaucher

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    Erstellt: 22.04.19   #53
    war auch nicht sooo ernst gemeint. Sonst kannst du grade das Akkordeon nämlich gleich einpacken ...
    woran orientiert man sich denn? Ich bin kein Lateinspezialist, hab mal in den Anfängen gesucht und bin z.B. auf Joao Gilberto gestoßen, auch mit Tochter ...
    Das ist sicher "echter", als wenn man z.B. "Besame mucho" mit nem "Bossa"-Rhythmus hinterfüttert. Aber das ist 20 Jahre her, und es wird ja wohl eine ernst zu nehmende aktuelle Entwicklung geben?
     
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  14. Frager

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    Erstellt: 22.04.19   #54
    Dieses Stück eignet sich auch gut dazu um bei Sängerinnen die Spreu vom Weizen zu trennen. mfG Paul
     
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  15. quetschkommode

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    Erstellt: 22.04.19   #55
    Auch bei den Akkordeonisten....ich gehöre zum Spreu....diese Akkorde sind noch nicht in meiner Reichweite
     
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  16. Jetzt aber!

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    Erstellt: 22.04.19   #56
    Hab ich auch nicht übelgenommen, aber als Grumpy Old Man entsprechend reagiert. Man darf, aber ich bin der einzige. Manchmal kommt auch der Freund einer Nachbarin mit seiner Goldwing rüber. Das ist aber kein Moped, sondern ein Wohnwagen auf zwei Rädern. Und damit sollten wir wieder zum Bossa zurückkehren.
     
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  17. WilliamBasie

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    Erstellt: 22.04.19   #57
    Jobim selber, alles was er ohne Orchster/Streicher, etc. gemacht hat, vor allem seine Livebands in überschaubarer Größe u.a. mit dem großartigen Jaques Morelenbaum am Cello, oder Jobim im Duo mit Elis Regina,
    Ivan Lins, Luiz Bonfa, der Grenzgänger Baden Powell,...
    was sich draus weiter entwickelt hat:z.B. Ana Caram
    Oder Musiker, die Jobim weitertragen wie z.B. Maucha Adnet

    Oder hier in Deutschland: Martin Müller, besonders was er im Duo mit Oscar Ferreira gespielt hat - deren Jobim-Album ist legendär.
     
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  18. Jetzt aber!

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    Erstellt: 22.04.19   #58
    Und was ist mit Jobims " Garota de Iapenema" , der Vorlage aller weiterer Interpretationen? Nicht brasilianisch genug?
     
  19. klangtaucher

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    Erstellt: 22.04.19   #59
    so weit feststellbar, alles vergriffen.
    Martin Müller anscheinend demnächst in meiner Nähe zu Gast ...
    darum geht's wohl, wie weit diese "weiteren Interpretationen" dem Zeitgeschmack verpflichtet sind ...
     
  20. WilliamBasie

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    Erstellt: 22.04.19   #60
    Müller hatte mit seinem damaligen Partner einen Eigenverlag und einen sehr großen Output - zumal es von vielem auch Notenhefte gab.
    Die beiden haben sich irgendwann getrennt, danach wurde auch nichts mehr nachgepreßt bzw. nachgedruckt.

    auf den ersten Blick scheint das aber nicht unbedingt die Bossa-Schiene zu sein, sondern rein konzertante Gitarrenmusik. Auch da gibts in Brasilien viele Komponisten und eine lange Tradition.

    Außerdem bietet Müller in letzter Zeit zwei andere Projekte an, außerhalb der "Brazil-Guitar" - Rhapsodie in Blue + Beatles-Songs
     
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