Ibanez SR 500 Kopfplatte abgebrochen

von RolfBierbauch, 26.05.08.

  1. RolfBierbauch

    RolfBierbauch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #1
    Hi,

    am Samstag bin ich so ungünstig über meinen Bass gestolpert, sodass die Kopfplatte komplett abgebrochen ist. :mad: Ich kanns immer noch nicht fassen.....

    Jetzt meine Frage: Was würde eine Reperatur in etwa kosten? Lohnt sich das überhaupt oder ist es einfacher sich einen neuen Hals zu besorgen? Kann man die irgendwo einzeln bekommen?

    Mit freundlichen Grüßen
     
  2. gorgi

    gorgi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #2
    Du kannst sicherlich innen musikladen gehen und mal fragen, was die dafür nehmen würden den Kopf wieder auf den Hals zu setzen, aber ob das die selben Qualitäten hätte wie ein neuer Hals wage ich zu bezweifeln.
    Am besten schreibst du dem Support von Ibanez mal ne Mail und fragst mal nach was ein neuer Hals bei denen so kostet. Dank Laufbandproduktion denke ich sogar, dass der nicht mal viel teurer sein wird als die Reperatur vom Musikladen vor Ort. Bei Reperaturen hab ich immer das Erlebnis gehabt, dass die doch ziemlich teuer wurden.
     
  3. Mensch mit Bass

    Mensch mit Bass Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.08   #3
    ich denk vorallem, dass der klang relativ mies wird, wenn der kopf wieder drangeklebt wird, da das ganze bei weitem nich mehr so schwingt wie vorher, vorallem an sustain geht denk ich ma ganz schön was verloren, bestell lieber nen neuen hals
     
  4. The Dude

    The Dude HCA Bassbau HCA HFU

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    Erstellt: 27.05.08   #4
    Was macht dich da so sicher?

    @RolfBierbauch:
    Kannst du mal ein, zwei Bilder posten? Das würde ne sinnvolle Beratung wesentlich einfacher machen.
     
  5. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 27.05.08   #5
    Das ist einfach zu pauschal gedacht. Ein gut und professionell reparierter Bruch wird dem Sustain nichts anhaben. Wenn du natürlich mit Pattex drangehst, vielleicht...:rolleyes:
    Bei wertvollen Vintageinstrumenten macht so eine Reparatur Sinn, weil die Relation Reparaturkosten/Restwert stimmt.

    @RolfBierbauch:
    In deinem Fall gehst du zu einem authorisierten Ibanez-Händler. Der kann sich mit seinem Account in das Ibanez-Parts-Programm einloggen und dir sagen, was der gewünschte Hals kostet. Der SR500 kostet neu ca. 600€, ich würde einen Preis bis 250€ für sinnvoll halten. Den Hals kannst du selbst montieren.
     
  6. RolfBierbauch

    RolfBierbauch Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #6
    mhh das klingt wohl ziemlich nach einem neuen hals. werde gleich mal ein wenig rumtelefonieren bei verschiedenen musikläden.

    hier mal 2 bilder :( :(

    [​IMG][​IMG]
     
  7. The Dude

    The Dude HCA Bassbau HCA HFU

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    Erstellt: 27.05.08   #7
    Ich weiß nicht, ob's nur mir so geht, aber ich kann die Bilder leider nicht sehen.

    EDIT: Hat sich erledigt, jetzt sehe ich was.

    Das ist ja "nur" die Kopfplatte, die was abbekommen hat.
    Meiner Meinung nach müsste man das, fachmännische Durchführung vorausgesetzt, reperieren können.
    Da ist eigentlich nichmal der Gang zum Instrumentenbauer notwendig, ein versierter Schreiner sollte das auch hinbekommen.
    Die Kosten sollten sich auch in Grenzen halten, das ist, soweit ich das beurteilen kann, kein komplizierter Bruch.

    Fall's es nichts wird, kannst du immernoch über einen neuen Hals nachdenken.
     
  8. basszilla

    basszilla Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #8
    sieht schlecht aus mit kleben
    da der ja richtig durchgebrochen ist das wird nie wieder so wie vorher
    und selbst wenn ist da noch der saitenzug!
     
  9. The Dude

    The Dude HCA Bassbau HCA HFU

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    Erstellt: 27.05.08   #9
    ...dem eine sauber ausgeführte Verleimung locker Stand hält.
     
  10. Tese

    Tese Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #10
    Meines Wissens nach ist alles An Bruch, was oberhalb des Sattels passiert relativ unkritisch zu reparieren. Hab da schon agbebrochene Köpfe wieder fachmännisch drangekleimt und refinished gesehen, dass nichts zu erkennen war.
    Frag mal nen fitten Gitarrenbauer. Kommt sicher billiger als ein neuer Hals und sollte bei deinem Knacks echt kein Problem darstellen.
     
  11. RolfBierbauch

    RolfBierbauch Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #11
    mhh jeder sagt mir was anderes :D was man auf dem bild leider nicht so gut erkennt ist, dass der bruch teilweise ziemlich splittrig ist. das wär ja fein wenn die reperatur trotzdem kein großer akt ist.
     
  12. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 27.05.08   #12
    Die Sache ist doch ganz einfach: rechne bei einem neuen Hals mit ca. 250€. Also schraubst du den Hals und Mechaniken ab und marschierst damit zu einem Tischler. Der klebt das dann professionell für wahrscheinlich 25€. Mit dem passenden Kleber wird das nicht mehr an dieser Stelle aufbrechen. Die Löcher von fehlenden Splittern kannst du zuspachteln und lackieren.
     
  13. RAUTI

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    Erstellt: 27.05.08   #13
    Der "Holzwurm" wird nichts anderes machen, als die Bruchstellen parallel absägen und gegen ein geeignetes Holzstück austauschen (also praktisch einen Diagonalstreifen einleimen). Ein bischen Shaping, ein bischen Farbe, ggf. 1 oder 2 neue Löcher und gut is´!

    Umgekehrt wäre in diesem Fall natürlich mal die Gelegenheit günstig, sich einen "Special-Design-Custom-Headstock" zu bauen....
     
  14. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #14
    Eine gute Leimstelle selbst ist härter und fester als Holz.
    Bei den Gitarristen wird in der Regel gesagt, solange es keine unrettbar zersplitterte Bruchstelle ist, kann man das wieder leimen. Es gibt sogar den "Guitardoc", welcher Epiphones mit Transportschäden aufkäuft, leimt, und weiterverkäuft. Er selbst gibt Garantie auf die geleimten stellen, und die Resonanz auf die Gitarren ist erstklassig...
     
  15. basszilla

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    Erstellt: 27.05.08   #15
    die saiten ziehen doch den kleber auseinander oder oder kommen da irgendwie holsstifte rein?

    wie fällt man über nen bass und wie das der so zerbricht???
     
  16. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #16

    Wie gesagt, der Gitarren/Bassbauer benutzt hier keinen Ponal ;)

    Da wird wohl mit Knochenleim gearbeitet, und der härtet so unheimlich fest aus, dass bei erneuter Belastung die Kopfplatte eher irgendwo anders bricht, aber an dieser Leimstelle nichtmehr ;)
     
  17. bassick

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    Erstellt: 27.05.08   #17
    Wenn es noch einer der alten Schule ist. Für Reparaturen setzen die Holzwürmer heute auch Acrylat- und Zweikompontenkleber ein.
     
  18. SkaRnickel

    SkaRnickel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.08   #18
    Bei Gitarren hängt doch alles mit der "alten Schule" zusammen, wir benutzen ja auch noch Röhren und Kondensatoren von 1972 :D
     
  19. The Dude

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    Erstellt: 27.05.08   #19
    Der Leim von dem wir sprechen härtet im Idealfall glashart aus und ist wie schon gesagt meist noch strbiler als das Holz selbst.
    Wenn das nicht überzeugend genug ist, kann man auch noch mit PUR-Klebstoff hantieren, dann allerdings braucht es schon schweres Gerät und einiges an Gewalt, bis man z.B. kleine Kleberückstände wieder abbekommt.
    Mit gewöhnlichem Schleifpapier ist da nichts mehr zu machen.

    Flugzeugpropeller beispielsweise werden auch verleimt und da herrschen weit höhere Kräfte als bei 4 Bassaiten.
     
  20. knuster

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    Erstellt: 27.05.08   #20
    Der Bruch sieht meiner Meinung nach ziemlich unkritisch aus.
    Nicht sehr stark ausgefasert, mehr oder weniger paralell zur Faser.
    Da würd ich zu einem Schreiner oder Instrumentenbauer gehen und ihn fragen was es kostet das zu machen.
    wenn man einigermaßen versiert ist, kann man sowas auch selber machen. Ist eher eine Frage des richtigen Leims, Titebond bietet sich da am ehesten an. Die sauerei mit PUR Kleber würd ich mir garnicht antun. Ist mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Auch eine Titebond Leimstelle hält, im Zweifel sogar mehr als das umgebende Holz, und er ist einfacher zu verarbeiten als ein PUR oder Knochenleim.
     
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