Interface mit 4 Preamps

von Roadjack92, 16.01.16.

  1. Roadjack92

    Roadjack92 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.03.09
    Zuletzt hier:
    26.01.17
    Beiträge:
    126
    Zustimmungen:
    63
    Kekse:
    1.990
    Erstellt: 16.01.16   #1
    Servus an alle!

    Euch allen erst einmal ein frohes, musikalisch erfolgreiches neues Jahr!

    Ich würde mein Recording Setup gerne ausbauen.
    Ich habe beschlossen, mich 2016 endlich an die erste Soloplatte zu wagen. Genauer gesagt, würde ich mein Live-Looping Projekt (E-Violine) gerne auf Tonträger umsetzen.
    Ich weiß noch nicht genau, was im Endeffekt stilistisch rauskommen wird, etwas zwischen Ambient und Elektro ist aber sehr wahrscheinlich.

    Da ich lediglich ein Instrument aufnehmen will / werde, respektiv nur Gitarrenamps abnehme und gerne möglichst ohne Druck arbeite, habe ich beschlossen soviel wie möglich von zuhause aus zu arbeiten.
    Den finalen Mix und Master lege ich in professionelle Hände, aber die Aufnahmen würde ich nach Möglichkeiten gerne außerhalb des Studios machen.

    In der Vergangenheit habe ich den Amp gerne mit 2 Mics abgenommen (MD421 und Sontronics Delta). Habe letztens ein AKG C430 billig erstanden und versuchsweise dazugemischt. Hat mir gut gefallen.
    Des Weiteren würde ich auch gerne parallel ein DI Signal abgreifen, damit wären wir auf 4 Inputs.

    Mein aktuelles Interface (Onyx Blackjack) bietet aber nur 2 Mic Preamps an.
    Ich suche deshalb eine Möglichkeit meine Eingänge zu erweitern.

    Was macht jetzt mehr Sinn? Neues Interface mit 4 Mic Preamps? Oder eher ein separater Preamp zB. à la RME Quadmic.

    Budget, hmm, da bin ich mir noch nicht sicher. Sollte auf jeden Fall den Anforderungen gerecht werden, über 1000€ wollte ich aber nicht unbedingt hinblättern.
    Falls es sich ein gewisser Aufpreis aber qualitativ lohnen sollte, kann man schon darüber reden.


    Ich hatte die neue Focusrite Clarett Serie ins Auge gefasst, vor allem auch wegen der Thunderbolt mit geringen Latenzen.
    Gibt aber wohl noch keine Treiber für Win 10.

    DAW ist Ableton Live 9 auf Win 10.


    Vielleicht habt ihr ja einige Denkanstöße für mich. Danke!!

    Beste Grüße,
    Road

    PS: Hatte auch darüber nachgedacht, das ganze Step-by-Step hier im Forum zu dokumentieren. Als Erfahrungsbericht als Laie.. Mal schauen. :)
     
  2. Rubbl

    Rubbl Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.03.04
    Zuletzt hier:
    13.09.18
    Beiträge:
    4.180
    Ort:
    Geislingen/Steige
    Zustimmungen:
    538
    Kekse:
    12.871
    Erstellt: 16.01.16   #2
    Dein Interface hat keinen digitalen Eingang, dh. du kannst keinen Preamp über ADAT oder SPDIF anschließen. Line Eingänge sehe ich auch nicht:
    Bleibt nur der Sprung auf ein anderes Interface.
     
  3. Roadjack92

    Roadjack92 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.03.09
    Zuletzt hier:
    26.01.17
    Beiträge:
    126
    Zustimmungen:
    63
    Kekse:
    1.990
    Erstellt: 17.01.16   #3
    Hi,

    Ja, das kleine Mackie ist nicht gerade mit vielen Inputs gesegnet, dass ich für nen Mic Preamp auch ein anderes Interface brauche, ist mir bewusst.
    Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen, sorry.
     
  4. Rubbl

    Rubbl Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    09.03.04
    Zuletzt hier:
    13.09.18
    Beiträge:
    4.180
    Ort:
    Geislingen/Steige
    Zustimmungen:
    538
    Kekse:
    12.871
    Erstellt: 17.01.16   #4
    Dann kannst du auch ein RME Interface kaufen, welches vermutlich baugleiche Preamps an Bord hat.
    Da noch kein Interface vorhanden ist, würde ich das im Packet nehmen, außer du liebäugelst mit einem speziellen Preamp. Sollte der keinen digitalen Ausgang haben, brauchst du zusätzlich noch nen Wandler... wird alles aufwändiger und, möchte man die Qualität auf einem angebrachten Niveau halten, teurer.

    Kein Grund sich zu entschuldigen!
     
  5. The_Dark_Lord

    The_Dark_Lord HCA Recording HCA

    Im Board seit:
    24.03.09
    Zuletzt hier:
    16.09.18
    Beiträge:
    5.878
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    1.853
    Kekse:
    19.192
    Erstellt: 17.01.16   #5
    Sind die geringen Latenzen von Thunderbolt Interfaces wichtig für deinen Workflow?

    Für mich sind sie das zB nicht, für das Aufnehmen von Vocals/Gitarren/Bass/Drums/allen anderen akustischen oder elektroakustischen Instrumenten ist die Latenz des Interfaces völlig irrelevant, denn eine Direct Monitoring-Option bieten eigentlich alle ernstzunehmenden Interfaces heutzutage.

    Eine Situation wo die Latenz wichtig wäre:
    Wenn du Software Synths verwendest UND diese von Hand einspielen willst, also mit einem MIDI-Masterkeyboard. Hier soll ja möglichst wenig Zeit vergehen zwischen dem Tastendruck und dem Erklingen des Tons. Die Faustregel ist <20 ms, absolut auf der sicheren Seite ist man mit <10 ms, was mit den meisten "guten" Interfaces möglich ist.

    Anhand der von dir beschriebenen Situation würde ich folgende Interfaces empfehlen, weil sie genügend I/O bieten für deine Zwecke, und auch für zukünftige Erweiterungen flexibel genug sind (SPDIF und ADAT, genügend Ein- und Ausgänge, 2 Kopfhörerausgänge):

    http://focusrite.de/usb-audio-interfaces/scarlett-18i8
    http://focusrite.de/usb-audio-interfaces/scarlett-18i20
     
  6. Roadjack92

    Roadjack92 Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.03.09
    Zuletzt hier:
    26.01.17
    Beiträge:
    126
    Zustimmungen:
    63
    Kekse:
    1.990
    Erstellt: 18.01.16   #6
    Ja, das macht Sinn...

    Naja, ich denke wohl nicht unbedingt. Wie gesagt, hauptsächlich Instrument denke ich. Werden vielleicht auch ein paar Synths dazu kommen, aber wohl eher ganz einfaches Zeug, was ich notfalls auch später "zurechtrücken" könnte.

    Meine Überlegung ging eher in eine andere Richtung. Wenn schon USB-C / Thunderbolt Anschluss am PC vorhanden, warum dann nicht gleich diesen nutzen, anstelle eines USB der vorletzten Generation. Also eher zukunftsorientiert, die paar ms Latenz weniger sind natürlich schon nett.

    Hab ca. ein Jahr lang auch live in Ableton geloopt, da merkst du auch schon Latenzen von 6-8 ms. Das gesuchte Interface fällt aber nicht in diesen Anwendungsbereich. Naja, wahrscheinlich nicht... :)

    Werde mich dann noch weiter bei den USB Varianten umschauen, danke für die Tips!
     
  7. The_Dark_Lord

    The_Dark_Lord HCA Recording HCA

    Im Board seit:
    24.03.09
    Zuletzt hier:
    16.09.18
    Beiträge:
    5.878
    Ort:
    Wien
    Zustimmungen:
    1.853
    Kekse:
    19.192
    Erstellt: 18.01.16   #7
    Denk daran, dass alle derzeit auf dem Markt erhältlichen Thunderbolt-Interfaces nur über die Thunderbolt-Buchse angeschlossen werden können, da es derzeit noch keine Adapter oder Kabel gibt, die Thunderbolt mit USB-C verbinden.

    Wie "alt" USB ist, ist bei Audio Interfaces auch ziemlich irrelevant, weil die notwendige Datenübertragungsrate für Mehrkanal-Audio in sogar schon von USB1.1 erreicht wird. Und auch mit USB und Firewire lassen sich - einen fitten Computer vorausgesetzt - sehr niedrige Latenzen erreichen.
    Ich arbeite mit einem Firewire Interface auf einem iMac, und erreiche damit Latenzen von 3-4 ms, das ist ausreichend um E-Drums mit einem Plugin zu betreiben ohne dass es der Drummer als Latenz wahrnimmt.
     
Die Seite wird geladen...

mapping