Irish Flute / Piccoloflöte für Anfänger

von h4x0r, 26.03.08.

  1. h4x0r

    h4x0r Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.03.08   #1
    Hallo, ich komme eigentlich aus der Gitarristen und Bassistenecke und habe mir in den Kopf gesetzt entweder Piccoloflöte oder Irish Flute zu lernen, da ich den Klang dieser Instrumente einfach liebe und sowieso noch Lust habe ein Instrument zu lernen. Nun ist meine Frage(n), welche Flöte ist für einen Anfänger empfehlenswerter, habt ihr eventuell ein paar Links zu n paar Einsteigerinstrumenten und vielleicht auch n paar Online -Tutorials zum Einstieg wären nett.
    Danke von mir schonmal im Vorraus.
     
  2. h4x0r

    h4x0r Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #2
    niemand ??? *push*
     
  3. t0obi

    t0obi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #3
    Wie wärs wenn du zuerst bisschen Querflöten duft schnuppers?
    Diese Schützenverein Lieder hat man ja in einer Woche drinne,also so wa es bei mir zumindestens.
    Dann denk ich mal Piccoloflöte ;)
    Ich kann dir aber nur als Laie diesen Tipp geben,mal sehn was die anderen sagen :)
    Mfg t0bi
     
  4. h4x0r

    h4x0r Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #4
    Ich werd mal schauen welche Flötenart mir am meisten zusagt ;)
    N paar workshops bzgl. Atemtechniken oder so wären aber trotzdem cool ;)
     
  5. schuh

    schuh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #5
    hallo erstmal :)
    also wenn du vorhast auch querflöte zu spielen (also nicht nur piccolo), solltest du mit der querflöte anfangen. es könnte nämlich sein, dass du probleme mit dem ansatz bekommst,wenn du erst piccolo und dann querflöte lernst (war bei einem freund so).
    naja noch viel erfolg
    lg schuh
     
  6. soundseeker

    soundseeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #6
    Hallo!
    Nicht ganz billig, aber megageil vom Klang und von der Verarbeitung sind die Whistles von OVERTON.
    Bernhard Overton und Colin Goldie sind die Flötenbauer des Unternehmens in Irland+Deutschland.
    Meine Lowwhistle hat Colin gefertigt (da es Handwerk ist, sind alle Unikate, wenn sie auch gleich aussehen. Aber sie hören sich immer ein klein wenig unterschiedlich an). Wenn es dich interessiert, schau mal auf der Homepage nach. die ist sehr interessant und aufschlussreich zu Geschichte, Produkten, Ergänzungsmaterialien wie Lehrbücher, Tutorials auf CD usw. Und das Beste ist: Colins Frau, dei die Seite betreut, ist Deutsche und somit ist die Seite komplett zweisprachig in englisch und in deutsch. Bei Fragen sind die Goldies sehr nett und hilfsbereit.
    Hier der Link http://www.overton.co.uk/ und ich hoffe, du findest dort etwas. ;)
     
  7. h4x0r

    h4x0r Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.03.08   #7
    Dankeschön, ich muss mal sehn, ich denke ich werd mich ma zum Musikladen begeben und mich da mal n bisschen mit der Materie auseinandersetzen, was empfehlt ihr denn zum Anfangen, gibts so ne Art "kleine Blockflöte" oder so, damit ich mal mit der Materie warmwerden kann ??? Weil das ist für mich absolutes Neuland ^^
     
  8. Lederfuß

    Lederfuß Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.08   #8
    Hi! Bin gerade neu hier und gleich reingestolpert...

    Blockflöte und Irish Whistle unterscheiden sich sehr von der Grifftabelle, da würdest Du als Anfänger schnell durcheinander kommen. Bei Irish Music fang lieber gleich mit einer "Tin-" oder auch "Pennywhistle" an, die schon für wenig Geld im Musikladen zu bekommen und sehr leicht zu spielen ist (Die meisten fangen mit einer D-Flöte an). Da kannst Du erstmal ausprobieren, ob Dir das auch Spaß macht.

    (Obwohl, so eine Overtone ist schon was schönes! Ich glaube, ich werde mir irgendwann auch nochmal eine leisten:
    http://de.youtube.com/watch?v=J1ZM4lt3sZY
    http://de.youtube.com/watch?v=OvgB4TqDZn4&feature=related )

    I.d.R. führen die Musikläden auch Einführungshefte in die Spieltechnik, die wirklich nicht besonders schwer ist, aber trotzdem Übung verlangt. Vielleicht können die Dir auch noch eine/n Pennywhistle-SpielerIn in Deiner Umgebung empfehlen, der Dir beim Einstieg helfen kann.

    Gruß Fuß
    (Hab gerad´gelesen, es gibt hier auch ´n "Schuh"... Da muß ich ja aufpassen, daß ich dem nicht zu nahe komme :p)
     
  9. h4x0r

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    Erstellt: 28.03.08   #9
    Danke, der sound von der ersten gefällt mir echt saugut (eigentlich genau der den ich gesucht hab ^^) Ich denke ich besorg mir in der nächsten Zeit mal ne billige Tin-Whistle (oder Pennywhistle weiß ich noch nicht genau) und werd dann einfach mal n bisschen rumprobieren
     
  10. soundseeker

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    Erstellt: 28.03.08   #10
    Eine Tin- oder Pennywhistle für "umme" 10,- zum Kennenlernen ist o.k., gibts ja in jedem Musikladen. Grifftabelle ist dabei. C-Tune kommt dann notenlesetechnisch und grifftechnisch den von t0obi erwähnten Spielmannszugflöten (Standard = Ces) oder auch der Standard C-Blockflöte nahe. Das aber nur, wenn du auf einer der beiden "vorgeschädigt" bist. Ich habe in meiner Jugend lange im Spielmannszug rumgepfiffen. Z.B. ist ein A dann auf allen 3 Flöten gleich gegriffen, d. h. die oberen beiden Löcher zu. In der D-Tune Version ist derselbe Griff logischerweise dann notenmäßig ein ganz anderer. Das kann einen dann, wenn man vom Blatt spielt, erstmal verwirren (wenn man so vorbelastet ist). D-Tune ist natürlich das "irische" Standardtuning. Wenn du nicht vorbelastet bist, dann nimm die. Dann kommst du viel besser in die Nähe der Jigs und Reels.
    Zum Lernen würde ich dir da auf jeden Fall trotzdem empfehlen, auf die OVERTON Homepage zu gehen und dir "The Lowwhistle Book" von Stéafán Hannigan & David Ledsam zu bestellen. Es ist leicht verständlich (auch wenn es auf englisch ist) und hat ein CD-Tutorial beigefügt.
    Wenn du dir so eine billige Flöte zulegst, darfst du natürlich soundmäßig nicht das Meiste erwarten, aber Kennenlernen und Üben geht damit natürlich. Der Spass beginnt allerdings erst mit ner richtig guten Whistle (sieht man ja auf den beiden Videos, die Lederfuß eingefügt hat, der Hatao spielt ja nun mal OVERTON...), wobei es natürlich nicht zwingend OVERTON sein muss.;) Da gibt es sicher noch einige andere. Nur ich bin halt bei denen hängengeblieben, weil 2 meiner flötenspielenden Vorbilder, die ich auch schon öfter mal live gesehen habe, nämlich Stéafán Hannigan (als Begleitung von Jackie Leven) und Troy Donnockeley von der Band IONA, beide Overton spielen. Wenn du Tinwhistle googlest, gibt es unglaublich viele Möglichkeiten und du wirst noch viele andere in der Szene bekannte und berühmte Flötenbauer finden.:great:
    Ich finde auf jeden Fall, dass es ein tolles Instrument ist und wünsche dir, dass du viel Freude damit hast.:)
     
  11. h4x0r

    h4x0r Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.08   #11
    Ich werde mich im Laufe der nächsten Woche mal nach ner geeigneten Flöte umschaun, hab im Musik-Produktiv auch schon welche gefunden und fahr morgen nach Köln in n Musikcstore ^^, gibts irgendwas auf das ich besonders achten muss (die typischen gitarrenkriterien wie stimmstabilität fallen ja weg^^) Mist hab grad auf der Musicstore seite geguckt und das sieht so aus als ob die gar keine Blasinstrumente hätten oO
     
  12. soundseeker

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    Erstellt: 28.03.08   #12
    Vom Gefühl her würde ich eine mit Holzlabium nehmen. Finde ich angenehmer als Plastik. Das ist aber Empfindenssache. Dann: Die Flöten sind alle aus Stahlblech, d.h. sind schon etwas temperaturempfindlich. Erfahrungsgemäß klingen die in sehr kühlen Locations (z.B. alte Kirchen, meistens ja unbeheizt) "schief" in Relation zur korrekt gestimmten Gitarre. Wenn sie dann so 10-15min eingespielt sind, passt es meistens. Bei "Normaltemperaturen" gibts da kein Problem. Du solltest jedoch im Laden schauen und hören, dass und ob die Flöte korrekt gefertigt, d.h. korrekt stimmt. Denn die sind nicht nachstimmbar (anders als bei Querflöten, bei denen man ja anpassen kann durch Hineinschieben oder Herausziehen des Mundstücks).
    Und noch zur Info eingefügt: der Wärmeausdehnungskoeffizient (geiles Wort?) bei Aluminium ist deutlich geringer als bei Stahl. Wieviel genau, weiß ich nicht. Nur soviel: in den Temperaturbereichen, in denen man die Finger (kältemäßig) noch bewegen kann und auch bei heißesten Sommer Open Airs habe ich keine Verstimmung feststellen können. Das Problem ist allerdings: Aluminium gibt es meines Wissens nur bei Overton, und die sind eben teuer...
    Also zurück zum eigentlichen Thema: Mit der Clarke in D-Dur, die es bei Musik-Produktiv gibt, machst du keinen Fehler. Erwarte aber keine Wunder...
     
  13. h4x0r

    h4x0r Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.08   #13
    Tu ich nicht, hab mir die grad ma bestellt (die kostet ja echt nix ^^) und warte gespannt auf die Ankunft ^^
     
  14. soundseeker

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    Erstellt: 28.03.08   #14
    Na denn... das ging ja dann doch schnell!;)
    Hoffentlich so viel Spaß + Lernerfolg damit, dass du dabei bleibst! :great:
    Poste hier doch mal, wie sie dir gefällt (nicht gleich ne Rezension), würde mich einfach interessieren.
    Und hast du auch irgendein Lehrbuch bestellt?
     
  15. h4x0r

    h4x0r Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.08   #15
    Nein ich denke, dass ich mich da am besten vor Ort beraten lasse ;) weil ich will ja auch hauptsächlich irgendwelche Folktonleitern zum Improvisieren und "Jammen" und nicht um irgendwas vom Blatt abspielen zu können, das ist (noch) nicht so mein Ding, denk mal, dass ich mir das später aneignen werd ;)
     
  16. soundseeker

    soundseeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.08   #16
    Na Hauptsache, vor Ort kennt sich einer aus... in den Musikshops hier in der Region tut's jedenfalls keiner...
    Wenn's denn so weit ist, stelle ich dir gern so ein paar wichtige Merkpunkte zusammen, denn es ist definitiv was völlig anderes als Blockflöte. Schon allein die Fingerhaltung... mal sehen, ob dir vor Ort jemand sagt, dass die Löcher nicht mit den Fingerkuppen (wie bei anderen Flöten), sondern mit dem 2. Fingerglied abgedeckt werden (hat was mit der Soundenwicklung beim "Drübergleiten" zu tun). Wenn du einige grundlegende Sachen nicht weißt, wird es sich eher nach Blockflöte als nach Irish Style anhören. Stehe dir da aber gern zur Verfügung...
     
  17. Akquarius

    Akquarius Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 28.03.08   #17
    overton? spielt alan doherty nicht auch eine?

    groetjes
     
  18. soundseeker

    soundseeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.08   #18
    @Akquarius:
    ich hab Alan Doherty live noch nicht gesehen, aber auf diversen Pics, unter anderem auch auf der Gráda-Homepage, die ich mir mal angeschaut habe, würde ich sagen, das ist 'ne Soprano-D High-Whistle von Overton.
     
  19. h4x0r

    h4x0r Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.03.08   #19
    Also das man mit den mittleren 3 Fingern und dem 2ten Fingerglied spielt weiß ich jetz schonmal ^^ werd mal schaun, was die mir da noch erzählen und es hier mal auf Richtigkeit überprüfen lassen ;)
     
  20. Kitty_2445

    Kitty_2445 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.08.08   #20
    Hallo h4x0r!

    Ich spiele selbst seit ca. 7 jahren Querflöte
    und ich würde dir raten mit einer Einsteigerflöte anzufangen.
    Die Irish Flute ist etwas schwieriger anzublasen, deswegen
    würde ich zuerst mit dem Querflötenspiel beginnen.
    Es gibt Einsteigerflöten mit gebogenen Kopfstücken aber von
    denen halte ich nichts.

    Gute Marken sind: Yamaha, Azumi (Kostenpunkt: 3500 euro)
    abraten würde ich von Billig-Marken, die halten nie sehr lange!
    Sehr zu empfehlen sind Ringklappen (offene Klappen); Sie ermöglichen
    von Beginn an einen guten Fingersatz und somit ein leichteres Spiel!

    Ich hoffe ich konnte helfen,
    lg und viel spaß beim Lernen!
    :great:
     
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