Ist falsche Impendanz für die Box gefährlich?

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Floemiflow
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Folgendes: ich spiele demnächst einen Gig mit mehreren anderen Bands, und nehme meine Engl 4x12er mit. Die Box soll aber von anderen auch genutzt werden, da ja nicht jeder sein Cab mitbringen muss. Ich weiss nun nicht was die alle für Amps haben, zumindest Hughes & Kettner Vortex und Marshall Valvestate sind dabei.
Was, wenn die Impendanz der Amps nicht zu meiner Box passt? Ist das deren Risiko, oder kann meine Box beschädigt werden? Haben alle Amps Impendanz Wahlschalter? Ansonsten werden die meisten ja vom Standard-Marshall-16 Ohm ausgehen, während die Engl 8 hat. Oder wenn jemand Fullstack spielen will, und seine Marshall und meine Engl versucht, anzuschliessen.
Ich will mich nicht anstellen, aber die Gesundheit meiner Box liegt mir schon am Herzen, und ich habe den Eindruck viele Kollegen kennen ihre eigenen Amps nicht richtig, und da muss man wohl selbst informiert sein.
 
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Soweit ich weiß, schadet eine zu niedrige Impedanz nur dem Amp, nicht aber der Box...
 
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Niedrigere Impedanzen schaden der Box zunächst nicht.

1. Transistorentechnik:

Wird hier nicht der passende Lastwiderstand von Box zu Amp gewählt, ist das Gerät in Null Komma Nix hin.


2. Röhrentechnik:

Hier kann man mit den Impedanzen sogar Soundformen....denn es schadet dem Amp nicht wirklich.
Wählt man einen geringeren Widerstand so kann der Amp mehr Leistung an die Box abgeben, der Sound wird lauter und heller.

Hier ist allerdings der Punkt erreicht an dem man der Box weh tun könnte.
Angenommen der Amp hat 100Watt, die Box ebenfalls dann könnte es bei oben genanntem Anschluss und voll aufgerissenem:eek: Amp dazu kommen dass die Box zu viel Leistung bekommt.


Ich glaube zwar nicht das es praktikabel ist aber Leute gibts:D


Fazit: du brauchst dir keine Gedanken zu machen....aber die anderen mit Transistorenendstufen.;)
 
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wenn einer kommt mit 4 ohm transe schadet das aber nicht an ner 8 ohm box, oder? es geht ja nur ein teil der leisung verloren... bei röhre dürfte es das gleiche sein... (berichtigen oder bestätigen bitte...)
 
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Mit Transistoren kann meine eine box Betreiben die mehr Ohm hat als das Top dabei geht nichts kaputt (jedoch ist nicht die volle Leistung vorhanden) jedoch sollte man das Top nicht mit einer Box mit geringerer Ohmzahl als die des Tops betreiben..........das zu transistoren und die Frage von dir wie sich das bei röhren verhält hat ja bierschinken schon beantwortet oder ich hab was verpeilt , wenn ja : sorry !
 
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its better to burn out than to fade away ?? ...
Bierschinken schrieb:
Hier kann man mit den Impedanzen sogar Soundformen....denn es schadet dem Amp nicht wirklich.
Wählt man einen geringeren Widerstand so kann der Amp mehr Leistung an die Box abgeben, der Sound wird lauter und heller.

......

Also was mir beigebracht wurde das die Impedanz bei Röhrenvestärern und Boxen IMMER gleich sein muss...

Bitte um fähigen Menschen (BF79, wo bist duuuuu) um Aufklärung
 
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Nein, die muss nicht immer gleich sein.

Aber es gibt halt Gesetze an die muss man sich trotzdem halten sonst gibts nen kurzen.
Stichwort: Ohm´sche Gesetze.


Um sich diese genau anzuschaun folgendes.

1/x = 1/(Wert der Box) + 1/ (Wert der Box)

(x ist der Ausgangswiderstand des Amps.)

damit kann man sich mögliche ´gezielte Fehlanpassungen` oder Boxen/Amp Verbindungen berechnen.
 
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@ bierschinken:


stimmt leider nicht ganz, grobe fehlanpassung schadet dem amp auch, röhrenamps sind da nicht ganz so empfindlich wie transen.
das man im geringen maße den sound formen kann stimmt soweit.
komplett falsch ist die aussage"je geringer die impedanz der box, desto lauter"

die volle wattzahl erhält man nur bei optimaler anpassung, bei fehlanpassung (egal ob imp der box zu niedrig oder zu hoch gewählt) gibt es immer einen leistingsverlusst!!!

Bierschinken schrieb:
Um sich diese genau anzuschaun folgendes.

1/x = 1/(Wert der Box) + 1/ (Wert der Box)

(x ist der Ausgangswiderstand des Amps.)

damit kann man sich mögliche ´gezielte Fehlanpassungen` oder Boxen/Amp Verbindungen berechnen.

die rechnung ist im prinzip richtig, ist aber nur sinnvoll, um bei 2 angeschlossenen boxen den erforderlichen speaker-out am amp zu wählen.

beispiel: ihr habt eine 16ohm marshall box, dann kommt die optimalerweise an den 16ohm ausgang des amps, habt ihr aber 2 16ohm 4x12er, kommen die jeweils an die 8ohm ausgänge, da diese intern parallel verschaltet sind.
1/16+1/16=1/8

mit dem ohmschen gesetz (u=ri) hat das allerdings nichts zu tun, sondern ist lediglich die formel zur berrechnung des gesamtwiederstandes bei parallelschaltung von einzelwiderständen!!
 
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Auch wenn ich jetzt haarscharf an dieser interesannten Grundlagen-Diskussion vorbei gehen, möchte ich doch noch meinen Senf zur Problemlösung beitragen.

@Flömiflow

Bevor du dir noch stunden den Kopf zerbrichst, ob dies nun geht oder nicht, wärs doch anzuraten, die Gitarristen der anderen Bands anzurufen und sie einfach zu Fragen.

Ein Röhrenamp sollte nicht nur einen 16 Ohm anschluss haben, sondern normalerweise zumindest auch einen 8 Ohm.

16 Ohm sind Marshall Standard?
Ich dachte, dass eine Mono-Box auch nur 8 Ohm hat,...
 
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Röhrenamps sind grundsätzlich schon mal empfindlicher als Transistoramps was Fehlanpassungen betrifft. Aus diesem Grund hat auch fast kein Transistoramp einen Impedanzwahlschalter bzw. entsprechende Anschlüsse.

Was die Gefahren von Fehlanpassungen bei Röhrenamps angeht... Kommt auf die Art der Fehlanpassung an (zu niedrige Last an der Endstufe ist kritischer als zu hohe), die Dimension (Faustregel: eine "Stufe", d.h. 4 statt 8, 8 statt 16 etc., ist meist kein Problem) und die Qualität des Amps bzw. können die Bauteile und Röhren die höhere Belastung ab. Da ein Schaden sehr ins Geld gehen kann und die Röhren u.U. stärker verschleissen, würde ich eine absichtliche Fehlanpassung nicht empfehlen.
 
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BF79 schrieb:
Röhrenamps sind grundsätzlich schon mal empfindlicher als Transistoramps was Fehlanpassungen betrifft. Aus diesem Grund hat auch fast kein Transistoramp einen Impedanzwahlschalter bzw. entsprechende Anschlüsse.

Was die Gefahren von Fehlanpassungen bei Röhrenamps angeht... Kommt auf die Art der Fehlanpassung an (zu niedrige Last an der Endstufe ist kritischer als zu hohe), die Dimension (Faustregel: eine "Stufe", d.h. 4 statt 8, 8 statt 16 etc., ist meist kein Problem) und die Qualität des Amps bzw. können die Bauteile und Röhren die höhere Belastung ab. Da ein Schaden sehr ins Geld gehen kann und die Röhren u.U. stärker verschleissen, würde ich eine absichtliche Fehlanpassung nicht empfehlen.

richtig, würd's aber vielleicht noch ergänzen:

röhrenamps sond was eine fehlanpassung nach oben (z.b. 16ohm box an 8 ohm ausgang) angeht empfindlicher als transen, transistoramps stecken das (mit entsprechendem leistungsverlusst) locker weg, jedoch sind transen empfindlicher als röhrenamps was eine fehlanpassung nach unten betrifft (bsp 8ohm an 16ohm ausgang macht nem röhrenamp in der regel nichts aus, würde aber schon so mancher transe den garaus machen).

deshalb gibt es bei vielen transen (vor allem im hifibereich) wenn es nur einen ausgang gibt nur den 4ohm ausgang, dadurch ist in der regel gewährleistet, dass eine fehlanpassung nach unten nicht vorkommt (wer hat schon ne 2ohm box).

daher resultiert auch das von bierschinken propgierte gerücht "je geringer die impedanz der box, desto lauter", da eine 4 ohm box z.b. an dem 4ohm ausgang eines hifiverstärkers (die meisten haben nur den) natürlich mehr leistung bringt als eine 8ohm box.
daher sind die leitungsangaben in der regel auch an 4ohm gekoppelt.
anschluss einer 2ohm box (gesetzt dem fall der amp überlebt es) würde einen leistungsverlusst bedeuten.
 
Floemiflow
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BF79:

Ich glaube die Leute hier im Board sind kompetenter und einfacher zu erreichen als die anderen Gitarristen. Außerdem will ich die technischen Hintergründe ja checken...


Alle:

Vielen Dank für eure Aufklärung. Zunächst scheint es so zu sein dass ich mir um meine Engl nicht so den Kopf machen muss. Bei 240 Watt muss sich eine Transe wohl mächtig ins Zeug legen um die zu zerschießen.

Bei den anderen sollte man wohl drauf achten dass die nichts dummes mit ihren Geräten anstellen. Es gibt ja im unprofessionellen Bereich viele Gitarristen die sich ihr Zeug irgendwie gebraucht zusammenkaufen und noch nie eine Bedienungsanleitung gelesen haben. Bei denen weiß man dann nie so recht wie arglos die mit solchen Sachen umgehen. Ich habe mal jemanden gesehen der eine halbe Stunde vor dem Auftritt stolz sein Röhrenamp ohne Last auf die Bühne stellte, und die Röhren vorwärmen wollte:screwy: .

Ich glaube das Thema "gezielte Fehlanpassung" eher nicht interessiert, da so jemand wohl weiß was er tut, und auch die eigene Verantwortung für sein Equipment trägt.
 
Peda
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mein alter fender hat nur einen boxenusgang... da steht glaub ich mindestimpedanz 2 ohm dran, oder so
 
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Mit meinem Powerball hab ich da keine Probleme, denn das Gerät mißt den Saft der duch die Röhren fließt und schaltet den Amp im Fall des Falles auf Stand By.
 
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Brick Stone schrieb:
16 Ohm sind Marshall Standard?
Ich dachte, dass eine Mono-Box auch nur 8 Ohm hat,...

Die Marshallboxen, die für Vollröhrentops gedacht sind, haben 16Ohm, bzw. 4 Ohm. Die Marshallboxen, die für Transen gedacht sind, haben 8Ohm.
 
Lasse Lammert
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Stringgod schrieb:
Die Boxen, die für Vollröhrentops gedacht sind, haben 16Ohm, bzw. 4 Ohm. Die Boxen, die für Transen gedacht sind, haben 8Ohm.


is aber jetzt nicht dein ernst, oder?


marshall sind mit ihren 16ohm definitiv in der minderheit.
nimm z.b. engl, die bauen garkeine transen, deren boxen haben aber (mono) 8ohm.
bauen die ihre boxen für andere marken, und wollen, dass man für ihre amps nur marshallboxen spielt?:)

ist natürlich quatsch!!


der unterschied zwischen 16 und 8 ohm macht sich in erster linie auch im klang bemerkbar, danach entscheiden die hersteller, welcher speakermodell sie wählen.

16ohm boxen haben einen höheren indukltiven widerstand, dieser macht sich aber nur bei den hohen freq bemerkbar (je höher die freq, desto höher der induktive widerstand).
dadurch klingen die 16ohm varianten etwas weicher, und die 8ohm etwas "schneller", da die transienten besser übertragen werden.


ein wichtiger grund, wieso marshall immernoch viele 16ohm versionen baut, liegt in der konstruktion der beliebeten "marshall-wände"

schliesst man 2x8ohm parasllel an ist man bei 4 ohm, dafür haben die meisten amps noch einen ausgang (1x4 oder 2x8ohm, dann natürlich im amp para verschaltet).
will man aber 4 8ohm boxen vercshalten wird's eng, da der amp einen 2 ohm bzw 2 4ohm ausgänge haben müsste.
die konstruktion einer "marshallwand" mit vier 4x12ern ist aber ohne weiteres möglich , wenn man 16ohm modelle hat, dabei werden einfach je 2 boxen parallel "durchgeschliffen" und man kann diese beiden entstandenen boxenpaare an die beiden ausgänge des marshalltop schliessen (oder an jeden anderen amp), wenn man die impedanz auf 4 ohm stellt (=2x8ohm).

klanglich ziehe ich die 8 ohm varianten vor, ist aber wie immer geschmackssache.


stringgod hat in der regel wirklich ahnung, hier muss ich aber leider sagen

Stringgod schrieb:
Die Boxen, die für Vollröhrentops gedacht sind, haben 16Ohm, bzw. 4 Ohm. Die Boxen, die für Transen gedacht sind, haben 8Ohm.


ist kompletter stuss!!

nix für ungut string ;)
 
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Och, Leute. Netter Versuch, aber ich bezog mich auf die Marshallboxen. Für die ganz Dummen schreibe ich das noch dabei.
 
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Stringgod schrieb:
Och, Leute. Netter Versuch, aber ich bezog mich auf die Marshallboxen. Für die ganz Dummen schreibe ich das noch dabei.
kein grund beleidigend zu werden, wer hätte das denn (auch von den "nicht-ganz-so-dummen") ahnen sollen, dass du dich ausschliesslich auf marshall-boxen beziehst ?:)

bei marshall trifft das aber in der tat in der regel zu, da die hochwertigen boxen die trad 16ohm sind, und für die günstigeren varianten billigere 8ohm speaker verwendet werden.

was aber nichts mit dem technischen unterschied zwischen trans und röhre zu tun hat:)

EDIT: seh schon, hast ja jetzt geändert, hätte dir die aussage auch garnicht zugetraut ;)
 

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