Jazz Elemente analysieren können

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WhiteEagle

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Hey wollte euch fragen wie ich jazz elemente eines klassischen musikstückes entdecke,
also worauf ich da achten muss und so...
hoffe ihr könnt mir helfen muss das im ramen einer hausaufgabe machen.
 
iron_net

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Das kommt drauf an, was denn für Dich ein Jazz-Element ist, das ist nämlich absolut nicht eindeutig definiert. Erklär mal etwas genauer, worum es gehen soll. Gute Kandidaten sind aber in jedem Fall II-V-I-Verbindungen.
 
J.Morello

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hi

kann mich nur dunkel an meine schulzeit erinnern.
vielleicht suchen die blue notes oder blues harmoniefolgen.
möglicherweise noch synkopen.

grüße joe
 
J.Morello

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:)

stimmt, hab auch nichts gefunden... vielleicht doch eher pentatonik.
joe
 
Effjott

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Klassische Komponisten wie Igor Strawinsky oder Bela Bartok haben vor allem das rhythmische Element des Jazz in bestimmten Werken verarbeitet.

Schau Dir z.B. mal "Die Geschichte vom Soldaten" von Strawinsky an, darin hat er suitenmäßig mehrere Gattungsformen nebeneinander gestellt, u.a einen Ragtime.
 
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LordAbstellhaken

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Es gibt ein paar Komponisten, die sich mit Jazz auseinandergesetzt haben und auch einige Jazzkomponisten mit Klassik.

Da fallen mir spontan Gershwin, Turnage, Bernstein, Milhaud, Ravel und wie erwähnt Stravinsky, und Ligeti ein.

Es wäre aber mal interessant zu erfahren, ob da irgendwelche Klassikstücke vorgegeben wurden, oder ob man das Allgemein analysieren soll.
Dann muss man ja bloß Allgemein wissen, was Jazz ist und es dann finden. Das mit den Bluenotes ist schon ne gute Idee, die II-V-I Verbindung gibt es aber auch schon lange in der Klassik. Wenn sie allerdings mit Septimen, Quarten oder Nonen angereichert werden, die sich nicht auflösen, dann ist es meistens Jazz.
 
J.Morello

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rubato ist mir noch eingefallen. zu hören z.b. bei erroll garner und auch in der klassik.
 
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LordAbstellhaken

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Das Rubato ist ja schon seit den Romantikern stark in Gebrauch.
Ich würde das nicht dazu zählen, weil es wohl eher ein allgemeines Stilmittel ist.

Was einem natürlich sofort auf der Zunge liegt ist der Shuffle, der tenäre Rhythmus.
 
Roland Kramer

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Das Rubato ist ja schon seit den Romantikern stark in Gebrauch.

Die Timing-Auffassung ist unterschiedlich.
In der Klassik neigt man dazu, dass das ganze Ensemble etwas langsamer oder schneller wird. Beim Jazz neigt man dazu, dass der Puls gleichmässig weiterläuft und z.B. der Solist sich dann dagegen "reibt", d.h. mal nach vorne spielt, dann wieder zurück bleibt.

Hör Dir mal an, wie Miles Davis (z.B. Kind of Blue, herzlichen Glückwunsch zum 60.) damit umgeht: wo plaziert er Viertel, Achtel, vor dem Beat, auf oder hinter dem Beat? Wie stark swingt er die Achtel, wie gerade spielt er 16tel?

Und das alles gegen den gleichmässigen Puls. Das hat von der Timingauffassung nix mit Rubato zu tun.

Grüße
Roland
 
Roland Kramer

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Argh, Danke! Verwechselt mit "Birth of the Cool" ... da waren die ersten Aufnahmen '49.
Ich Deppchen ...

Grüße
Roland
 

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