Jörn's Übungsthread

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Jörn_77
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Ach ja, gestern war ich ja bei nen Klavierlehrer. Oh man, der ging ganz schön hart an die Sache ran. Hatte ich jedenfalls so das Gefühl. Erst hat er mal so geschaut, was ich schon kann, und daran Übungen angelehnt. Waren Rhytmusübungen mit ganzen, viertel und achtel Noten, entsprechenden Pausen und sowas. Da bin ich ganz schön "ins schwimmen" gekommen. Auf der anderen Seite, vllt. ist es garnicht verkehrt, wenn nen bissl Druck dabei ist, so läuft man nicht in Gefahr, in eine Konfortzone zu kommen. Ach zum Abschluß haben wir was gemacht, das hieß Bassbegleitung. Ohje, das ist für mich eine Herausvorderung. Mit beiden Händen die selben Töne in verschiedenen Oktaven spielen ist dagegen ja einfach. Da haben wir wieder dieses Das-werde-ich-nie-schaffen... Ach, nur nicht einschüchtern lassen. Das wird schon. Und nicht so viel rumjammern. :D
 
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Ich finde das klingt super. Ich schwitze auch oft gehörig in den Stunden, das gehört dazu :)
Du wirst sehen, mit einem guten Lehrer wirst Du schnell substantielle Fortschritte machen. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Spaß und Erfolg!
 
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Jörn_77
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Bin auf nächstes mal gespannt, ich glaub da will er schon versuchen eine einfache Version von einem Song zu zeigen.
 
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Na ich hoffe, er übertreibt es nicht ;) Aber so wie es klingt, kommst Du damit klar.
Das Gefühl, "zu schwimmen" und gar nicht zu wissen, wie es geht, ist erstmal völlig normal. Vom halbwegs verstehen bis dahin, dass sich etwas automatisiert, ist ein weiter Weg.
Aber wenn du dran bleibst und in kleinen Häppchen oft und regelmäßig was machst, dann wird das schon.

Evtl kannst Du Deinen Lehrer auch fragen, ob es nicht etwas langsamer oder in kleineren Schritten geht.
Als Erwachsener lernt man manche Dinge langsamer. Dafür hat man aber auch eher ein Verständnis, wie und warum manche Übungen sein müssen, wie man effektiver übt usw.
 
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Jörn_77
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Na ich kann ihm ja mein Empfinden nächstes mal mitteilen. Vielleicht war es ja auch Absicht so, und er erklärt mir warum. :)
 
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@Jörn_77
Hattest Du schon eine weitere Stunde? Wenn ja, wie war's?
 
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Ach ja, wollte ich doch schreiben. Also am Montag war wieder was. Diesmal gabs kein so straffes Programm. Haben wieder was gemacht, um verschiedene Sachen mit den Händen zu spielen. Also diese oben schon genannte Bassbegleitung. Und ein wenig Theorie. Was eine Punktiere Note ist. In diesem Fall eine punktierte halbe Note. Als nächstes kommt der 3/4 Takt dran. Klingt nach Walzer. Ansonsten habe ich da auch mit dem Chef gesprochen. Es ging darum, der Montag ist für mich ein schlechter Tag für regelmäßige Aktivitäten. Hab alle paar Wochen eine Behandlung, die mich dann für den Rest des Tages außer Gefecht setzt. Allerdings ist es kein Problem, flexibel zweiwöchendlich zu kommen. Denke das ist so eine gute Lösung.
 
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opa_albin
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Ich hatte auch 1,5 Jahre alle 2 Wochen, dann aber eine volle Stunde. Es sammelt sich doch einiges an in der Zeit, was man besprechen möchte.
 
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Nun, ich schaue mir erstmal diese Regelung an, wenn das nicht ausreicht, läßt sich das bestimmt verändern.
 
mrtheo
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Ich würde auch eher dazu raten, wenn man nur alle 2 Wochen kann, dann halt doppelt so lange zu machen. Nach 2 Wochen hat man ja möglicherweise doppelt so viel zu besprechen, und vorspielen und Korrigierungen vom Lehrer dauern auch länger, da wäre das natürlich schade, wenn nicht mehr so viel Zeit übrig bleibt, um was neues zu lernen. Kommt halt auch drauf an wie lange der Unterricht ist, 45 Minuten alle 2 wochen sind suboptimal, von 30 Minuten kann ich nur abraten. 60 oder 90 Minuten wären ziemlich gut, gerade bei 90 Minuten denke ich, dass man da relativ wenig Nachteile gegenüber wöchentlichen Unterricht hätte.
 
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Das kommt drauf an, wie viele Fehler sich in den zwei Wochen einschleichen, die dann nach längerer Zeit auch wieder länger für's Ausbügeln brauchen. Da geht dann ggf. alle 2 Wochen vielleicht Zeit von der Stunde für verloren. Muss natürlich nicht sein aber gerade wenn es komplexer wird, wird viel besprochen. Obwohl ich mir Notizen bei den wichtigen Punkten mache, hab ich doch immer mal Feinheiten übersehen und bin dann froh, dass das gleich eine Woche später entdeckt wird, bevor es sich noch weiter festigt.
Meine bisherige Erfahrung ist daher: je mehr Unterricht bei einem guten (!) Lehrer in möglichst kurzen Zeitabständen, desto besser.
Aber am Ende muss das natürlich jeder selbst ausprobieren und auch mit den persönlichen Rahmenbedingungen vereinbaren können. Wenn ich total gestresst bin, weil ich wöchentlich zum Unterricht hetze bringt das ja auch nichts.
 
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Ja ich verstehe eure Argumente. Ist leider so, bei mir gibt es Schwierigkeiten mit der Regelmäßigkeit, an anderen Tagen ist nichts möglich, weil ausgebucht. Ich glaub ich hatte sogar Glück, daß da überhaupt was frei war.
 
notenspatz
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Mein Unterricht ist 2 wöchentlich 60 Min. Ich komme damit prima klar, da ich nicht so schnell lerne, alles andere wär mir zu stressig.
Aber das ist ja individuell unterschiedlich.
 
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Mein Unterricht ist 2 wöchentlich 60 Min. Ich komme damit prima klar, da ich nicht so schnell lerne, alles andere wär mir zu stressig.
Aber das ist ja individuell unterschiedlich.
Ja das hatte ich bei der zweiten Stunde schon gemerkt. Bissl mehr Zeit zum üben wäre schön gewesen.
 
McCoy
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Meine Erfahrungen mit 2-wöchigem Unterricht aus Lehrersicht sind da sehr unterschiedlich. Die meisten üben bei 2-wöchigem Unterricht genau halb soviel wie bei wöchentlichem Unterricht. Sie üben nämlich meistens unmittelbar vor dem Unterricht, also 1x pro Woche. Wenn sie dann 14tägig Unterricht haben, üben sie nur noch 1x alle 2 Wochen. :redface:

Es gibt - wie immer - Ausnahmen. Das sind aber meistens die, die schon ein paar Jahre dabei sind und sowieso schon gut spielen können.

Ich selbst hatte als Jugendlicher mal 14tägig Unterricht, dann aber 120 Minuten. Ich hatte da eine sehr weite Anreise. Das war im Unterricht so produktiv wie nie zuvor oder danach. Wir hatten richtig viel Zeit, uns in Detail zu vertiefen. Der Übemoral war es aber eher nicht zuträglich.

Viele Grüße,
McCoy
 
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Also da ich mir ne Strichliste auf dem Kalender mache, kann ich sagen, bisher übe ich jeden Tag. Und ich sehe es ja, es gibt immer wieder kleine Fortschritte. Ich hoffe das bleibt so. Natürlich, wenn ich dann so einige Beiträge auf youtube mir anschaue und da Leute beim spielen sehe, kann ich schon bissl neidisch werden. Aber die machen das schätzungsweise auch schon nen "paar Tage länger" als ich. :D
 
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Meine Erfahrungen mit 2-wöchigem Unterricht aus Lehrersicht sind da sehr unterschiedlich. Die meisten üben bei 2-wöchigem Unterricht genau halb soviel wie bei wöchentlichem Unterricht. Sie üben nämlich meistens unmittelbar vor dem Unterricht, also 1x pro Woche. Wenn sie dann 14tägig Unterricht haben, üben sie nur noch 1x alle 2 Wochen. :redface:
Ja, das kenne ich von mir. Bin zwar nicht so extrem dass ich erst 1-2 Tage kurz vorm Unterricht anfange zu üben, aber ich hab schon gemerkt, dass wöchentlicher Unterricht für meine Persönlichkeit besser ist. Beim 14tägigen Unterricht hab ich doch oft die ersten 7-10 Tage nicht ausreichend genutzt und sehr viel aufgeschoben. Deswegen kam ich auch nur langsam voran. Auch wenn mir Klavierspielen sehr viel Spaß machte, brauchte ich einfach einen gewissen (Zeit)Druck um mich zu motivieren, und deswegen ist es viel besser für mich, wenn ich öfter überprüft werde. Aber wenn man jetzt nicht so große Probleme hat, weil man alles gerne aufschieben will, sollten alle 14 Tage schon OK sein. Man sollte halt auch genug Motivation mitbringen, um länger alleine zu üben.

Natürlich, wenn ich dann so einige Beiträge auf youtube mir anschaue und da Leute beim spielen sehe, kann ich schon bissl neidisch werden. Aber die machen das schätzungsweise auch schon nen "paar Tage länger" als ich. :D
So lange du nicht diese "Progress Videos" meinst, wo ein angeblicher Anfänger an Tag 1 mit 0 anfängt und am Tag 365 Mozart Sonatensätze oder Chopin Stücke ziemlich gut spielt.... Kann mir durchaus vorstellen dass es Leute gibt, die tatsächlich so schnell lernen, aber vieles davon dürfte fake sein. Auf jeden Fall wäre das ungewöhnlich und man sollte sich nicht davon demotivieren lassen. Aber bei Videos von wirklich guten Pianisten gehts mir ähnlich, da kann man durchaus manchmal etwas neidisch werden xD
 
notenspatz
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Ich spiele seit 11 Jahren, mal mit und mal ohne Lehrer, vermehrt 1 mal und seit 2 Jahren alle 2 Wochen. Im Vergleich empfinde ich es entspannender und ich nutze die Zeit intensiv. Andere, die 11 Jahre spielen sind vom Schwierigkeitsgrad der Stücke wesentlich weiter, was für mich nicht wichtig ist.
Jeder tickt eben anders.
 
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ich kann mir (für mich!) nicht vorstellen, dass ich mit 14-tägigem Üben überhaupt vorwärts kommen würde.
 

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