Kabel-selber gelötet-keine Höhen !?

von have_no_idea, 21.06.06.

  1. have_no_idea

    have_no_idea Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #1
    hi,
    ich hab mir "Rohkabel" bestellt (Sommer Cabel the Spirit xxl) und dazu neutrik stecker. jetzt hab das heute mal zusammengelötet nach bestem wissen und gewissen und habe fast gekotzt als ich das teil angeschlossen habe. -> Ton sehr leise, keine Höhen. Als ich am Knopf für die Höhen an der gitarre gedreht machte voll nach rechts und voll nach links kaum einen Unterschied !?

    es gibts jedoch kein knistern etc, d.h. es hat kontakt an den Lötstellen und die beiden innenleitungen haben wohl auch keinen, ich habes sogal die stell wo sie an den stecker gelötet sind zum schutzt mit heißkleber aufgefüllt.

    Ich versteh nicht wie das passieren kann, ich bereu es schon wieder den shit zum selbermachen bestellt zu haben:mad:


    Weis vllt. jemand wo das problem liegen könnte?
     
  2. Peda

    Peda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #2
    mal mit ner anderen gitarre probiert bzw ausgeschlossen, das es an der klampfe liegt? hört sich eher nach nem defekt in der gitarre an...

    beim kabellöten sollte man auch aufpasen, dass die litzen vom kabel relativ direkten kontakt zur lötfahne müssen und nicht erst noch durch 3mm zinn. eine andere fehlerquelle kann sein, dass du nur sehr leichte verbindung hast, beispielsweise duch kalte lötstelle.

    am besten machst du beide stecker auf und hälst nochmal mit dem lötkolben drauf und guckst, dass die lötverbindungen gut aussehn.

    am kabel bzw stecker bezweifle ich, dass es leigt :cool:

    damit meinst du aber nicht, dass du nichtmehr an die lötstellen rankommst, oder? :eek:
    evtl :p
     
  3. steffn

    steffn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #3
    gibts vielleicht ne kalte lötstelle?
    wenn du n multimeter hast, miss das kabel mal auf widerstände durch. wenns irgendwo einen gibt, der größer ist als die anderen, dann gibts da evtl ne kalte lötstelle.

    mfg

    edit: zu spät :(
     
  4. Joachim1603

    Joachim1603 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #4
    Bist Du Dir auch sicher, dass Du Instrumentenkabel gekauft hast?
    Denn nichts anderes funktioniert. Wegen der (normalerweise) Hochohmigkeit der PU´s sollte die Litze möglichst dünn sein.
     
  5. AndreasW

    AndreasW Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #5
    Es ist definitiv Instrumentenkabel.
    Siehe hier: http://www.sommercable.com/1__produkte/1__0_produktuebersicht/1__liste_3080.html
    Von dem XXL habe ich auch noch einen Rest vom Patchlkabel löten.
    Ich habe damit keine Probleme und halte es auch für ein sehr gutes Kabel.

    Zum Problem der fehlenden Höhen:
    Es wurden ja schon die möglichen Fehlerquellen genannt.
    Die "Absicherung" mit dem Heißkleber hätte ich in Zukunft nicht mehr gemacht. Wenn ich es richtig verstanden habe kommst du jetzt nicht mehr an die Lötpunkte heran.
    Wenn du sicherheitshalber einen Kurzschlußschutz im Stecker haben möchtest, würde ich auf Schrumpfschläuche zurück greifen.
    Die Schrumpfschläuche bekommst du im Ernstfall immer, evtl. mit einwenig gefummel, wieder ab.


    Andreas
     
  6. Gast 23432

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    Erstellt: 21.06.06   #6
    Was für "beide" Innenleitungen?
    Das Kabel hat doch nur einen?
    Meinst Du die beiden Enden des Innenleiters?
    Oder ist einer der beiden Innenleiter eine Masse-Beileitung?
     
  7. Peda

    Peda Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #7
    er meint leiter und masse

    was allerdings sein könnte, dass es durch den heißkleber... aber nee, das kann nich sein...

    mach den heißkleber wieder weg und löt nochmal neu dran, schneid einfach nen cm an jeder seite vom kabel ab, das tut ja keinem weh...
     
  8. have_no_idea

    have_no_idea Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #8
    hmmm also in in dem kabel sind ja 2 innenleitungen, einem für das singnal und das andere ist ja die erdung. ich hab jetzt allerdings nicht darauf geachtet welchen leitung ich an welches lötfähnchen am stecker gelötet hab. hab einach die innere leitung an das in der mitte und die äussere an das große gelötet, das ist ja normal auch so richtig oder !?

    ich weis nicht ob ich den heißkleber wieder wegkrieg

    kabel, stecker etc alles richtig, habs mit meinem 8 euro billigkabel verglichen, das hatte dagegen traumhafte höhen lol

    gelötet hab ichs folgendermaßen: lötfähnchen mit ner zange angeraut und verzinnt, hab einfach ein bisschen lötzinn draufgemacht und verteilt so gut es ging. ich halt nen scheiß lötkolben der ca 100000 °C hat und man muss aufpassen das man das kabel nciht verschmilzt aberdas plastik ist nur direkt an der lötstelle ein bisschen verschmolzen, es hat sicher keinen kurze da drin.
    Hab dann die Leitungen abisoliert und verzinnt, und dann schön dick angelötet, vllt. liegt es zt. daran oder trägt zu dem höhenverlust bei, aber ich kanns mir net vostellen das insgesammt vllt 1 mm lotzinn"strecke" mehr das verursacht.

    das mit dem heißkleber war weider sone fixe scheißidee von mir, ich glaub den krieg ich nicht mehr weg

    habt ihr noch generell ein paar tipps zu dem thema, bzw. worauf muss man besonders achten?

    vielen dank für die raschen antworten bisher :great:
     
  9. Sele

    Sele Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #9
    Die innere Ader muss auf den Kreis in der Mitte des Steckers drauf. Die Ummantelung (Masse) an die Lötöse darunter. Weiterer Tipp: Die Ummantelung sowie die innere Ader einmal verzwirbeln bzw. einige male rumdrehen damit die Drähte miteinander versponnen sind (natürlich jede für sich selbst). Danach machst du schon das lötzinn drauf, das gleiche machst du auch auf den Lötstellen am Stecker. Dann hälst du die Leitung auf die Lötstelle und drückst oben einmal kurz mit'm Lötkolben drauf fertig. Das machst du zweimal und die Lötstelle ist sauber :) -> kein Heißkleber verwenden ;). Wie oben schon erwähnt ist Schrumpftschlauch eine gute möglichkeit - wer das nicht zur hand hat und die Leitung dringend brauch nimmt Isolierband.

    Gruß

    P.S.: Aber mit der Temperatur der Lötkolbenspitze hast du dich sicher vertan da ist wohl zwei nullen zuviel ;)...
     
  10. have_no_idea

    have_no_idea Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #10
    hmm genauso hab ichs eigentlich gemacht, ich hab nur leider keinen so filegranen lötkolben (spitze ca 0,4 cm breit lol).
    In der Schule hatte ich im Löten ne 1- , also ich glaub ich hab schon gescheit gelötet. mir fällt nur gerade ein dass sicher auf den lötfähnchen so braune lötschlacke abgelegt haben, vllt. hat sich da ne schicht drunter gebildet die den kontag verschlechtert, könnte das sein.

    muss aber auch sagen das die lötfähnchen ziehmlich beschissen sind, kann man ihmo net so gut anlöten wie wenn sie ein loch haben
     
  11. have_no_idea

    have_no_idea Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #11
    lol check ichs jetzt net dass du des checkst!? naja war ironie natürlich... aber ich glaub bei tausendgrad wäre mir das hasu abgefackelt, wenn der lötkolben so einsam und allein auf ner zeitung aufm tisch liegt...
     
  12. Fusionwedge

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    Erstellt: 21.06.06   #12
    Du kannst den doch nicht auf Papier legen!!! :eek: :eek: :eek:
     
  13. have_no_idea

    have_no_idea Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #13
    natürlich kann ich dat, wieso nicht? das mach ich schon immer so macht ua mein vater so, da hat nochie was auch nur geraucht.
    naja, wir haben ja auch feuerfestes asbestbeschichtetes qualitätszeitungspapier
     
  14. Sele

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    Erstellt: 21.06.06   #14
    Ein Löttemperatur liegt 350°C (normal) du bekommst Lötkolben bis etwa 500°C im Handel da du so'n Oschi hast und einer meiner Ehmaligen Lehrer immer sagte: Ab 5 wird aufgerundet -> 1000°C ... Es gibt auch Leute die runden wirklich so und hier ist alles möglich ;) ... Da erkennt man manchmal sarkasmus nicht.

    Egal zurück zum Thema: Zeitungspapier nimmt man dafür nicht, man nimmt dafür einen feuchten Schwamm schon alleine wegen der Lötspitze, damit die wirklich einigermaßen Sauber bleibt. Mit ner trockenen Zeitung würd ich auch kalte Lötstellen hinbekommen, wenn ich damit die Lotspitze abtupfe ...

    Gruß
     
  15. have_no_idea

    have_no_idea Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #15
    ich habe das problem mti dem abtupfen der spitze eigentlich immer durch die Trägheit der Masse gelöste, sprich abgeklopft:D inder schule haben wir natürlich lötstationen und ich betutz immer den schwamm.

    wieso aber sollte man ihn nicht auf papier legen?

    mir war nicht bewusst dass man da auf soviele dinge auchten muss. hmmm
     
  16. Gast 23432

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    Erstellt: 21.06.06   #16
    Wenn ihr dann fertig mit diesem amüsanten Grundkurs in "Wie verlöte ich die Yellow-Press" seid :D , würde ich mal fragen, ob Du vielleicht ein einfaches Multimeter besitzt, mit dem Du den Durchgang von Pin zu Pin und Masse zu Masse prüfen kannst. Und den (hoffentlich) Nichtdurchgang von Pin zu Masse...;)
    Obwohl ich wahrscheinlich schon Millionen :confused: lötstellen gemacht habe, tue ich dies meistens immer noch, ist der erste, einfache Test, bevor man auf der Bühne beim Aufbau die Krise kriegt...:twisted:
     
  17. Sam Razr

    Sam Razr Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.06   #17
    Multimeter ist echt ne gute idee. Aber lies im BAsserforum mal den lötworkshop durch. Da stehen auch so "kleinigkeiten" drin!
     
  18. have_no_idea

    have_no_idea Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.06   #18
    verzeiht meine unwissenheit, aber was genau ist ein multimeter? ein messgerät wo man verschiedene messgrößen (widerstand, spannung, bblabls) in einem messen kann, oder ist das was bestimmtes
     
  19. Gast 23432

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    Erstellt: 22.06.06   #19
    Gern verziehen :-)
    Genau, Du hast es doch schon richtig erkannt. Unter "bblabls" könnte man noch Stromstärke und je nach Ausstattung (und Peis) einfache Diodenprüfung, Transistordaten, Kapazität, Frequenz und Temperatur verstehen... ;-) Ist kein Witz, hab ich schonmal wo gesehen.
    Aber für Deine Zwecke reicht ein einfaches, Spannung, Strom und vor allem Widerstand.
    Gut ist es, wenn eine Durchgangsprüfung mit Piepser möglich ist, geht zum Testen schneller. Müsste so bei 10..20€ liegen.

    Edit: www.reichelt.de , gib mal in deren Suche: PEAKTECH 1040 ein, sowas meine ich in etwa.
     
  20. Joachim1603

    Joachim1603 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.06.06   #20
    Na ja, wenn er sich jetzt noch einen Multimeter kauft, um ein Kabel zu löten, wäre ein konfektioniertes Kabel evtl. doch billiger gewesen.

    :D :D :D
     
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