Kanal zu wenig am Mischpult / Welche Optionen

  • Ersteller Pentatoniker
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... die Kirche im Dorf zu lassen. Die Kanäle sollten für's erste reichen.
Jo, das finde ich nicht schlecht so.
Wenn die Kanäle und Ausgänge von der Anzahl reichen, ist das Presonus für mich keine schlechte Wahl.
Übersichtlich und klein genug, um es auch tatsächlich irgendwohin mitzunehmen. Das kann man dann auch für Parties nutzen und jemand anderes dranlassen. Es wird schon Verwendung finden.

Ich selber mache ja viel digital, aber kleinere Jobs auch gerne mit solch kleinen analogen Pulten.

Mischpult-Gebrauchtkauf finde ich auch nicht ganz so einfach. Es muß das richtige verfügbar sein, hinfahren, selber anschauen, in welchem Zustand es sich befindet, evtl. "nein" sagen ...
Ein neues mit Garantie hat schon auch was. Keine Kratzer, keine Kleber mittendrauf ...
 
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Damit hast du alle relevanten Argumente zusammengefasst, die im Vergleich zum Signaturen zu der Entscheidung geführt haben.
 
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Hallo!

Prima das Du die Tour zum Geschäft gemacht hast und Dir die Pulte genau angesehen hast.

Also ich sehe das ähnlich wie die anderen.
Ein analoges Pult hätte ich niemals neu gekauft. Da verbrät man unnötig Geld, auch wenn das Presonus sonst ne gute Entscheidung ist. Aber dafür hast Du Garantie, was natürlich auch ein großer Vorteil ist.
Nur die 4 Stereokanäle ist alternativ auch als Monokanäle nutzbar sind, finde ich etwas unglücklich.
Besser 16 vollwertige Mono-Kanäle.
Die 2, bzw. 3 Aux-Wege wäre mir viel zu wenig. Aber wenn ihr keine Monitore anschließen wollt, ok.
Ich brauche für mein InEar Monitoring ja schon 2 Aux-Wege.
Hoffen wir, das Du mit dem Pult nicht so schnell wieder Kanalmangel oder so bekommst.

PS:
Da 16.0.2 hat halt keine Motorfader, daher fahren die nicht zu bestimmten Positionen.

Gruß
sven
 
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Yep, und dann ruft man die gespeicherten Daten auf, und mit der Position der Fader hat das alles nichts zu tun.

PS:
Da 16.0.2 hat halt keine Motorfader, daher fahren die nicht zu bestimmten Positionen.
"Richtige" Digitalpulte haben entweder motorisierte Fader (die natürlich dann in die entsprechende Position fahren) oder halt gar keine. Alles andere ist für mich Killefitt.

Die 2, bzw. 3 Aux-Wege wäre mir viel zu wenig.
Für mich ein Hauptgrund KEIN Analogpult zu kaufen.

Mein Mixer hat 8 Mono-Auxe und zwei Kopfhörerausgänge (die man fürs In-ear nutzen kann)
 
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ich hätte fast schon geschwiegen
weil neu hat zwar seinen Preis, dafür Garantie
und man geht überaschungen aus dem weg
klar ich kauf dann doch Gebraucht, weil ma kennt sich und ist Ehrlich , dann geht das

und beim Digitalpult ligt bei mir immernoch der RIESIGE Anleitungskatalog dabei
Analog hatt ich das nie gebraucht, Schaltplan kurz betrachtet, aha!!! und los gings
und Live am Digitalpult?
na ihr vieleicht, ich nicht, ich bin da immernoch zu langsam
deshalb finde ich : GUTE WAHL :prost:
 
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Hallo!

Für mich ein Hauptgrund KEIN Analogpult zu kaufen.

Mein Mixer hat 8 Mono-Auxe und zwei Kopfhörerausgänge (die man fürs In-ear nutzen kann)

8 Mono-Auxe sind schon ganz brauchbar.

Ich biete 16 + Main (R+L).
Einen extra Kopfhörerausgang hätte ich auch noch zu bieten.

Gruß
sven
 
ich hätte fast schon geschwiegen
weil neu hat zwar seinen Preis, dafür Garantie
und man geht überaschungen aus dem weg
klar ich kauf dann doch Gebraucht, weil ma kennt sich und ist Ehrlich , dann geht das

und beim Digitalpult ligt bei mir immernoch der RIESIGE Anleitungskatalog dabei
Analog hatt ich das nie gebraucht, Schaltplan kurz betrachtet, aha!!! und los gings
und Live am Digitalpult?
na ihr vieleicht, ich nicht, ich bin da immernoch zu langsam
deshalb finde ich : GUTE WAHL :prost:
Danke dir. Aus dem von dir genannten Grund habe ich von den gebrauchten Abstand genommen, Garantie und die Frage, ob das Pult wirklich funktioniert. Hier wurde viel von gebrauchten Pulten gesprochen, aber es wurde auch immer gesagt, dass ich mir die die anschauen und ausgiebig testen soll. Was aber soll man testen, wenn man nur sehr wenig Ahnung hat.

Insofern war es mir den Preis wert. Jetzt geht es erst mal ans Anschließen und Einpegeln.
 
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ja,genau das! zum Beispiel, ich hab n Pult gekauft un es ist gut, nur der erste Kanal hat ne macke am Eingang
und man mus vor jeder Nutzung mal alle Poties massieren. ich habs immernoch un gut isses.
ein anderes pult war billigschiene da hab ich an die Ausgänge innen kabel einlöten müssen weil wackelkontakte...geht seit dem auch wieder

von daher hast du zumindest keine ernsthaft bösen überraschungen mit nem neuen Pult .
und wenn das alte auch noch bleibt bist du richtig gut gerüstet!
dann kann sich sogar n Schlagzeug mit einklinken, wens kreuzweh beim kachon zu arg wird
 
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Was aber soll man testen, wenn man nur sehr wenig Ahnung hat.
Naja, erst mal testet man alle Eingänge und Ausgänge, ob die reibungslos funktionieren. Dann auch ob die Regler allesamt keine ungewollten geräusche machen (Kratzen und dergleichen) und auch den allgemeinen Zustand. Wenn es extrem abgerockt ist, dann sollte man ohnehin die Finger davon lassen. Und wenn es die typischen Raucherspuren hat (Geruch und Farbe) ist es auch besser, wenn man es bleiben lässt.
Wenn so ein analoges Pult mit einem guten Angebot daher kommt, ja das gibts immer noch, dann kann es schon sehr viel Sinn machen es anstelle eines neuen zu kaufen. Nur sollte man sich dann doch einige Minuten mehr Zeit nehmen, es zu testen.
Ich biete 16 + Main (R+L).
Ui, und "mine goes to 11!". :whistle: Was solls, wenn ich gerade mal einen Stereo-Main Bus und 2 Monitorwege brauche, ist das eine wie das andere übermotorisiert. Und man wagt es heute ja kaum zu sagen, aber es soll nicht wenige Bands geben, die komplett ohne Inear auskommen, eventuell auch ohne extra Monitoring, und nach wie vor einen hervorragenden Sound produzieren.
Es gibt halt mehr mögliche Lösungswege, einige davon extrem spartanisch angelegt. Vielleicht gibt es deshalb noch nach wie vor ein durchaus breites Spektrum an angebotenen Geräten.
 
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Was aber soll man testen, wenn man nur sehr wenig Ahnung hat.
Sehen, hören, fühlen.

Ist wie beim Autokauf. Die wenigsten werden ein Ausbildung als KfZler absolviert haben, aber man sieht, hört und fühlt wenn etwas nicht so ist, wie es sein soll.
Wie @Mfk0815 schon sehr richtig sagte: der erste Eindruck zeigt schon wo es lang geht. Sieht das Teil vernachlässigt aus, wird es mit der Pflege und Bedienung auch nicht so rosig ausgesehen haben.

Zur Austattung: kommt halt immer drauf an, was ich machen will.
Wir zeichnen alle unsere Proben auf und zwar Multitrack. Hat immer so ein bisschen was von "Studioatmosphäre" und da hat jeder seinen eigenen Monitormix.
Wer das nicht macht und nicht braucht, kommt wohl auch mit zwei Monitorwegen aus.
 
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So, gestern also die 1. Probe mit dem neuen Pult. Ich sag's euch, ich war der "happiest man alive" :) Nicht, weil ich jetzt wieder genug Kanäle habe, sondern wegen des Sounds. Warum?

Ich hatte mir seinerzeit den Firehawk FX gekauft, weil ich mir da Sounds abspeichern kann. Da ergab sich die Möglichkeit, von meinem Gitarrenlehrer das XenyX X1222UB für kleines Geld abzukaufen, das ist sicherlich 4 Jahre her. Und 4 Jahre lang habe ich mit dem Sound gehadert. Egal was ich wo und wie einstellte, der Sound war einfach mumpfig, dumpf, hohl, ... keine Brillianz. Ich habe die ganze Zeit irgendein schuldiges Teil in meinem Equipment gesucht: Gitarren Firehawk, Boxen, etc. Aber das kann doch nicht sein, andere kommen damit doch auch zurecht. Ist mein Raum eine einzige akustische Katastrophe?

Mein Unterricht findet auch schon mal bei mir zu Hause statt, also habe ich meinen Gitarrenlehrer gebeten sich mal des Sounds anzunehmen, er müsste das Pult ja kennen. Aber dabei kam auch nichts raus, er meinte das wäre so und es wäre ok. Aber egal, was ich im Firehawk einstellte, wie ich in den einzelnen Amp-Simulationen mit Bässen, Mitten, Höhen, Präsenz, Vol., Master umging, wie an den Effekten drehte oder was ich im EQ des Mischpults regelte, es blieb mumpfig und hohl. Wenn ich die Dinge tat, die man dann offensichtlich tun soll (Höhen hinzugeben, Mitten hinzugeben), wurde es eigentlich noch schlimmer. Es war dann mumpfig + Britzel, aber einfach nur leer und hohl.

In den letzten Wochen habe ich dann gemerkt, dass es ein wenig besser wurde, wenn ich auf dem Pult die Mitten und die Bässe runterdrehte, die musste ich massivst runterdrehen. Der Sound blieb zwar noch recht hohl und klein, das Mumpfige ging zumindest etwas weg. Aber das widerspricht doch komplett dem, was ich mir angelesen hatte.

So, jetzt habe ich mir das neue Pult gekauft, hab das gestern eingeschaltet und erstmal nur alle eingepegelt, damit wir loslegen konnten ... ach ja, etwas Hall habe ich noch hinzugefügt. EQ war noch überall neutral. ...
Und wir spielen los und plötzlich hatte ich eine voluminösen Klang, mit schönem Bass, mit Mitten und Höhen ... nix mumpfiges, sondern alle Frequenzen vertreten. Endlich klang meine Gitarre mal so, wie sie klingen sollte. Und die Stimmen, bei denen mir das mangels Wissen und Vergleich nie sooooo sehr aufgefallen war (obwohl, Gefallen hatte es mir trotzdem nicht) klangen auch ganz anders.

Das Pult war also des Rätsels Lösung .... das Gerät, das ich nie hinterfragt hatte. Hey Leute, ist das X1222USB so scheiße, oder habe ich mir da einfach was Defektes ins Haus geholt, wo irgendwas mit den Mitten nicht stimmte.

Und die Erfahrung bestätigt mich, dass der Neukauf wohl doch die bessere Variante war und das mir beim Testen von Gebraucht-Zeugs evtl. noch nicht einmal aufgefallen wäre, dass das Gerät ne Macke hätte. .... "Happiest man alive" für ein paar Stunden :)
 
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Erstmal: Freut mich sehr für dich, dass du und deine Band gleich so ein erfreuliches Erlebnis mit dem neuen Mischpult hatten!!! =)
Hey Leute, ist das X1222USB so scheiße
Ich kenne zwar "nur" ein anderes Xenyx-Mischpult, aber die Bauteile im Signalweg dürften höchstwahrscheinlich die gleichen sein. Ich würde sagen: Naja, toll ist was anderes, aber wirklich störend fände ich allenfalls das Rauschen. Dass das Pult per se dumpf klingt, kann man so meiner Meinung nach nicht sagen, ohne da irgendwelche Frequenzgang-Messungen der Ein- und Ausgänge zu kennen oder zu wissen, wie viel Verzerrung man bei dem Pult serviert bekommt. Aber eigentlich kann man schon sagen, dass das im Rahmen ist. Von daher hätte ich aus der Ferne keine Erklärung, woran es lag. Aber wie auch immer – ist doch schön, dass sich das für euch so sehr gebessert hat!
 
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So, nun war das Presonus ein Woche im Probenraum und ich hatte begonnen, mich intensiver damit zu beschäftigen. Vielleicht hat der ein oder andere ja meine Fragen gesehen.
Der Sound hat mich wirklich happy gemacht, aber von der Bedienung her wurde ich mit dem Teil nicht warm. Hauptgrund war wohl das Rauschen, das nicht wegzubekommen war. Und dass bei PFL die Pegelanzeige nicht mitläuft, finde ich angesichts des Preises schon schwacht.

Also habe ich Nägel mit Köpfen gemacht und das Teil zurückgebracht, bevor die Umtauschfrist abgelaufen ist. Seit heute steht ein Soundcraft Signature 22MTK im Probenraum.

Nach dem Einpegeln des der A-Gitarre über PFL konnte ich den Kanal- und Main-Fader auch mal Richtung 0 db ziehen, ohne dass die LED-Anzeige voll ins rote ging. Sie stand wie gewollt bei 0db. Ich glaube, das war eine gute Entscheidung.
 
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ein bisschen? Hmm das zweieinhalb fache ist bei dir ein bisschen? Interessanter Ansatz.
Ich finde es immer wieder spannend wie sehr alle hier immer gleich das volle Prgramm starten. Warum nicht gleich eine gebrauchte iLive, oder eine Rivage 10? kostet dann auch nicht mehr soo viel mehr... @Pentatoniker war grundsätzlich mit dem alten Pult im Reinen, er wollte nur einen Kanal, EINEN, mehr haben. Und was bekommt er da für Vorschläge präsentiert? Sagenhaft.
 
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Ah sorry, der hat sich ein Signature 22 gekauft, nicht ein Signature 12, wie ich dachte. Dann ist der Sprung nicht mehr so groß.
Ob man sich aber ein Si Expression eintreten soll, ist dann doch auch die Frage.
 
... Im kleinen Laden, wo er das Presonus gekauft hat wohl eher 1300 €.

Der "kleine Laden" war der Musicstore :) , die tun sich preislich nix zu Thomann.

Dann ist der Sprung nicht mehr so groß.

Das stimmt wohl, nach oben geht's immer. :) Ich muss gestehen, der Preis und auch das Pult selbst stehen zu dem, wie das Thema gestartet ist (1 Kanal zu wenig), in keinem Verhältnis. Und wahrscheinlich hätte ich mit einem digitalen Pult für's selbe Geld was wesentlich innovativeres bekommen. Und wahrscheinlich ist auch wahr, dass ich für ein wenig mehr Geld mit dem SI Expression ein noch besseres Pult bekommen hätte.
Mit "Vernunft" hat das schon lange nix mehr zu tun, aber manchmal ist es halt auch verdammt schön, unvernünftig zu sein :) Mir war es das wert.

In den 6 Seiten dieses Threads habe ich mich vom Y-Kabel hin zum Signature 22MTK hoch-diskutiert. Das Signature ist meiner Meinung nach schön aufgeräumt und beim ersten Pegeln, abhören und spielen haben wir uns schon etwas angefreundet. Hoffentlich bleibt das so, zu lernen gibt es jetzt ja genug :)
 
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Und wahrscheinlich hätte ich mit einem digitalen Pult für's selbe Geld was wesentlich innovativeres bekommen.
Da gibt es auch noch das Handling. Nix gegen das Pult. Das ist super ausgestattet. 2 semiparametrische Mitten pro Kanal ist schon etwas.
Bei mir ist die Grenze für ein Analogpult beim Signature 10, in Spezialfällen vielleicht noch das Signature 12. Bei allem, wo das nicht reicht, bin ich beim Digitalpult.
In deinem Fall geeignet: das UI24 oder das XR18

Ab einer gewissen Anzahl von Kanälen kann man nicht mehr sinnvoll von der Bühne mischen. Dann braucht es ein Multicore, das schwer und teuer ist, um das Pult von der Bühne an einen FOH Platz zu bekommen.
Dann müssen alle Kabel zum Pult kommen, auch wenn es auf der Bühne steht. Happy Kabelsalat. Du wirst es noch feststellen.

Bei mir steht das "Pult" (XR18) als kleine Box bei der Percussion, weil dort die meisten Signale (8 Perc. 1x Gesang, manchmal noch 1x Gitarre) ankommen und keines der Kabel ist dort länger als 3m. Im Gegenteil, bei manchen Clipmikros mit fest angeschlossenem Kabel ist meist nicht mal mehr eine Verlängerung nötig.
Für den Rest sind nur noch wenige Kabel nötig.

Zum "FOH" geht dann nur noch ein dünnes LAN Kabel bzw. man ist beim Soundcheck mit Tablet und WLAN unterwegs.
 
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