Kaufberatung Notebook zum Aufnehmen

von stratte89, 14.05.16.

  1. stratte89

    stratte89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.16   #1
    Hallo Leute,

    und zwar möchte ich Semiprfessionelle Aufnahmen machen, sowie live mitschneiden.

    Vor einer Woche habe ich mir das Focusrite 18i8 gekauft und bin noch am Werkeln. Weiß noch nicht ob ich es behalte oder wieder zurück schicke.

    Zu der Sache. Mit dem Notebook, soll es möglich sein bis zu 4 Gitarren, bis zu 4 Vocals, Keyboard, Bass und Schlagzeug aufzunehmen.

    Ich weiß, dass das Focusrite dies so nicht unterstützt, allerdings hat man ja 4 Line-In´s, SPDIF und son kram, damit könnte man ja theoreisch einen Drum Mix über einen Mixer machen und über den Mixer dann ins Interface schleusen?

    Als Software benutze ich Cubase 5, diesse war mal als Vollversion bei einem anderen Interface dabei. KOmme inzwischen ganz gut mit Cubase klar.

    Welche Hardware benötigt das Notebook und welche kosten muss ich einplanen?

    Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen.
     
  2. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 14.05.16   #2
    Hallo,

    ...vorab eine Frage: Definiere "semiprofessionell" und vielleicht wenigstens einen ungefähren Budgetrahmen, dann wird's einfacher... :) Ansonsten: Schaffen tut das von Dir Verlangte im Prinzip jedes heutige Gerät. Ich selbst habe schon mit einem acht Jahre alten Acer Travelmate 22 Spuren simultan ohne Probleme aufgezeichnet. Viel wichtiger wäre eigentlich ein stabiler Treiber und gute Treiberversorgung. Die Prozessoren sind heute schnell genug, auf eine ordentliche RAM-Bestückung solltest Du vor allem achten, wenn Du mal vorhast, aufwendig mit VSTs oder VSTis zu arbeiten.

    Ein voll mikrofoniertes Drumkit kriegst Du mit vier Mikrofonkanälen nicht hin - und einen Submix zu machen und den aufzunehmen, das paßt irgendwie nicht zum selbstgewählten Anspruch "semiprofessionell" (es sei denn, Du benutzt Techniken wie Recorderman oder Glyn Johns). Wenn Du dann doch mal mehr Mics gleichzeitig benötigst, kannst Du zwar über ADAT erweitern, aber da würde ich im Vorfeld dann doch über den größeren Bruder des 18i8, das 18i20, nachdenken.

    Viele Grüße
    Klaus
     
  3. stratte89

    stratte89 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.16   #3
    Es sollen keine Plattenmaufnahmen werden, es sollte viel mehr dahin gehen, dass man Mobil mal aufnehmen kann was man spielt um weiter daran zu arbeiten. Natürlich wäre es besser Drums komplett abzunehmen, aber der Aufwand dafür ist einfach zu teuer.

    Ich sage mal für das Notebook max 1800€ Das Interface werde ich wahrscheinlich wieder zurück schicken und mich nochmal hier Beraten lassen.
     
  4. Klangwerk Schwelm

    Klangwerk Schwelm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.16   #4
    Hallo MB's,

    bei der Notebookauswahl würde ich auf die Ausstattung mit einer SSD achten. Diese ist einfach Welten schneller. Meist werden jedoch max. 256 Gbyte angeboten. Wenn man nicht extra noch kaufen/austauschen will, greift man zu einem 17,3". Diese gibt es mit 256er SSD und 1 TB Festplatte. Ein i5 Prozessor sollte es sein, i7 wäre besser und teurer. Zum Transport ist ein 17,3" zwar schlechter, für die Cubase-Bedienung bzw. Darstellung aber deutlich besser. Geräte von ASUS überzeugen in der höheren Preisklasse über 1000 € mit einem wertigen Alugehäuse, Acer hat einen guten Service und recht haltbare Geräte.

    Vielleich solltest Du ein Gerät mit beleuchteter Tastatur nehmen.

    Gruß Jürgen
     
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  5. Signalschwarz

    Signalschwarz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.16   #5
    Der TE spricht nur von Mitschnitten, von daher ist deine Empfehlung einfach nur prrffff...

    Eine Ausnahme wäre der Hinweis auf die SSD, wobei es hier nicht um die Schreibgeschwindigkeit geht, sondern um die Unempfindlichkeit gegenüber Erschütterungen.
    --- Beiträge zusammengefasst, 14.05.16 ---
    Welches Audio-Interface war das denn?
     
  6. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 14.05.16   #6
    Hallo, stratte89,

    ...wenn Du tatsächlich 1800 € für ein Recording-Notebook investieren möchtest, kannst Du auch zu einem fertig konfigurierten von einem entsprechenden Anbieter wie z. B. da-x greifen... die sind dann nicht mehr billig, aber preis-wert und auch zu Höherem fähig.

    Ganz anderer Weg: Wenn ein "refurbished"-Gerät, also ein überholtes Gebrauchtes, infrage käme, solltest Du Dich mal bei Anbietern umtun, die Leasing-Rückläufer-Geräte aus großen Firmen aufarbeiten und günstig anbieten. Ich habe vor kurzen bei greenpanda ein gebrauctes HP Elitebook 8760 mit 500er SSD und 750GB (normale Festplatte), 16 GB RAM und einem Core i7-Prozessor für unter 900 € erwischt, das demnächst seine Premiere im live-Recording-Betrieb haben wird. Die in der Produktbeschreibung genannten "leichten Gebrauchsspuren" mußte ich mit der Lupe suchen... Derartige Anbieter haben natürlich nicht immer gerade das im Programm, was man selbst vielleicht gerade benötigt, aber hier lohnt sich häufigeres Nachschauen, wenn man nicht sofort ein Gerät braucht (und, wie gesagt, wenn "gebraucht" eine Option wäre).

    Viele Grüße
    Klaus
     
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  7. Klangwerk Schwelm

    Klangwerk Schwelm Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.16   #7
    Hiermit möchte ich auf den Beitrag von @Signalschwarz eingehen: Aufgrund Deiner hohen Anzahl von Beiträgen gehe ich davon aus, dass Dir bekannt ist, dass dieses hier ein Diskussionsforum ist.

    Aus dem Kontext entnehme ich, dass es sich bei "prrfff" um eine geringschätzende Darstellung meines Beitrages handelt. Bitte gewöhne Dir an, solche Bemerkungen auch in normaler deutscher Sprache zu begründen.

    Für mich ist dieses Thema allerdings beendet; eine weitere Diskussion mit nachträglicherBegründung werde ich nicht führen.

    Gruß Jürgen
     
  8. LoboMix

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    Erstellt: 15.05.16   #8
    Wenn es um eine kleine, hoch-mobile Technik nur für Mitschnitte geht, tut es sogar so ein "Volks-Tablet" wie das "TrekStor SurfTab wintron 10.1".

    Damit kann ich ohne weiteres ein x-32 dran hängen und problemlos bis zu 32 Kanälen aufnehmen (mit Samplitude). Für die Sicherheit der Daten würde ich ein externes USB-RAID-System empfehlen wie das Raidon GR2660 [http://www.amazon.de/GR2660-B3-Externes-RAID-System-Unterstützung-trägerloses/dp/B00MULQ5KG]. Über HDMI kann man nach Bedarf sogar einen großen externen Monitor einbinden.
    Alles in allem preiswert und zuverlässig.

    Für die Nachbearbeitung taugt das kleine Gerät allerdings weniger, die müsste man dann besser an einem "ausgewachsenen" PC oder Notebook machen, vor allem, wenn Plug-Ins eingesetzt werden sollen.
     
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