Keyboard für Allein-Produktion von Moderner Musik

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Hallo Leute! Weil ich mir ein Keyboard kaufen möchte und mich mit den Geräten auf dem Markt nicht auskenne, habe ich mich hier angemeldet und diesen Thread eröffnet.

Ich spiele mit über 10 Jahren gut Klavier (klassisch) und bin noch Schüler. Das zwischen mir und Keyboards kann man nicht Erfahrung nennen. Da ich keine Preisvorstellung für Geräte mit diesen Funktionen habe, kann ich auch kein Budget nennen.

Bevor ich den Fragebogen anhänge, versuche ich mal zu erklären was für ein Gerät ich überhaupt suche. Ich haben nämlich keine Ahnung, ob ein Keyboard reicht oder besser Synthesizer oder Workstation, ... :)

Ich möchte moderne Musik damit machen, neben Pop auch in Richtung Techno. Auch wenn ich vielleicht mal eine Band gründe oder einer beitrete sollte das Keyboard alleine reichen um einen Song zu produzieren (natürlich nicht professionell). Wichtig ist also, dass ich Effekte habe, Beats kreieren kann und sowas wie Background-Pattern dazumischen kann. Etwas in Richtung DeeJay wäre super!

Jetzt kommt der Fragebogen. Fragen die ich nicht beantworten kann habe ich rausgelöscht.

(2) Ist bereits Equipment vorhanden, das weiterbenutzt werden soll?
Ja, mein PC mit mittelmäßiger Soundkarte (Creative) und ein 5.1 Boxensystem (Logitech)

(3) Wie schätzt du deine spieltechnische Erfahrung mit Tasteninstrumenten ein?
[ ] Anfänger
[ ] Fortgeschrittener
[x] ambitionierter Fortgeschrittener
[ ] Profi (Berufsmusiker)

(4a) Wo wirst du das Instrument einsetzen?
[x] Zuhause
[x] auf der Bühne
[x] im Proberaum
[x] im Studio

(4b) Wie oft wirst du es bewegen?
Je leichter, desto öfter. Also je nach Preislage. Gewicht ist erstmal aber nicht ausschlaggebend.

(5) Zu welchem Zweck benötigst du das Instrument (als Klavierersatz, in der Live-Band, als Soundlieferant im Studio, als Alleinunterhalter-Board, ...)
Spaß am Songs und Sounds produzieren.

(6) Welche Musik-Stile spielst du und in welchen Besetzungen?
Erstmal alleine und modern. Ich lege mich auf keinen Stil speziell fest, aber Funktionen für Techno-Musik wären toll.

(7) Welche Instrumenttypen kommen für dich infrage?
[x] Klangerzeugung und Tastatur in einem Gerät
[ ] Klangerzeugung ohne Tastatur plus ggf. externe Tastatur (Rack-Expander + MIDI-Masterkeyboard)
[ ] Computer-Software plus ggf. externe Tastatur (VSTi + MIDI-Masterkeyboard)

(8) Welche Tastaturgrößen kommen für dich infrage?
49 und mehr. Hängt auch vom Preis ab.

(11) Welche Funktionen sind dir wichtig?
[x] Standard-Sounds (Piano, E-Piano, Orgeln, Streicher, Bläser etc.)
[x] Synthese (Soundbearbeitung)
[x] Sampling (eigene Sounds aufnehmen und spielen)
[x] Sequencer (Songs aufnehmen und abspielen)
[x] Begleitautomatik / Rhythmusgerät
[x] Masterkeyboardeigenschaften (zum Ansteuern anderer Geräte)
[x] Eingebaute Lautsprecher
[x] Eingebaute Effekte (falls gewünscht, konkret: ?)
[ ] sonstiges

(12) Hast du bestimmte Ansprüche an die Optik? (klavierähnliches Aussehen, wohnzimmertauglich etc.)
Ja und zwar möglichst schlichtes Design. Auf keinen Fall buntes Plastik in geschwungenen Formen! Am liebsten wäre mir ein schwarzer oder weißer Kasten aus Metall.

Lieben Dank!
 
Eigenschaft
 
Hallo,

wie sieht es mit deinem Budget aus?
 
Also so, wie du das dort angekreuzt hast, kannst du es schonmal vergessen, denn alles zusammen bekommt man bei keinem Gerät. Sowas wie eingebaute Lautsprecher oder Begleitautomatiken gibts z.B. in keiner Workstation, aber Workstation wäre die Kategorie, die am Besten zu dem passt, was du machen willst.
An deiner Stelle würde ich mir aber trotzdem DRINGEND überlegen, ob nicht auch eine rechnerbasierte Lösung in Frage kommt. Natürlich kann man mit einer Workstation auch komplette Songs produzieren, aber es ist sehr viel unkomfortabler als am Rechner, wo du ganz einfach mit der Maus schneiden, schieben, umsortieren usw. kannst. Bei einer Workstation musst du für diese grundlegenden Operationen immer vergleichsweise aufwendige Tastenkombis und/oder Menüstrukturen bemühen, was nicht nur länger dauert, sondern auch schnell nervt. Hinzu kommen dann hardwareseitige Beschränkungen, z.B. bei der Effektpower, die man beim Rechner in der Form nicht hat.
Natürlich ist so eine Lösung für den Live-Einsatz erstmal nicht zu gebrauchen. Man müsste dafür dann zumindest andere (Host-)Software bemühen und sollte wohl aus offensichtlichen Gründen eher mit einem Notebook arbeiten. Wegen einer Sache, die du eventuell irgendwann mal machen willst bei den Dingen, die du ganz sicher sofort machen willst so große Abstriche in Kauf zu nehmen, scheint mir aber nicht sinnvoll.

Kurz gesagt: Du interessierst dich für sehr verschiedene Themenbereiche, und es wird dir nicht gelingen, die alle mit einer Einzellösung gut in den Griff zu kriegen. Stattdessen wirst du immer irgendwo relativ große Abstriche machen müssen, wobei es dann wieder auf deinen Geschmack bzw. deine Arbeitsweise ankommt, welche Abstriche "schlimmer" sind.
 
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Ist wirklich nicht einfach, Dir anhand der bisherigen Infos etwas zu empfehlen. Alles wirst Du in einem Gerät sicherlich nicht unter einen Hut bringen. Als erstes vergiss mal die eingebauten Lautsprecher, Du hast ja zu Hause Aktivboxen, und live braucht man so was eh nicht. Schau Dir mal ein Roland Gaia an, hab das auf der Musikmesse gehört und auch mal angetestet. Das deckt schon ne Menge ab, was Du machen willst und kostet nicht gleich irrsinnig viel. Erweitern kannst Du jederzeit, z.B. durch eine zweite Tastatur, mit oder ohne Sounds, auch die Einbindung des Rechners ist möglich.
 
Eine rechenbasierte Lösung wäre eine Alternative. Allerdings habe ich (noch) keinen Laptop. Welches Keyboard könnte ich dann anschließen und was für Anforderungen (Soundkarte) werden an den Rechner gestellt?

Das Roland Gaia hat ein ordentliches Design und liegt preislich anscheinend etwas über 500€. Leider nur 37 Tasten. Wer kann einschätzen, ob das zu verkraften ist?
Wie siehts aus mit Rhythmus-Beats?

Wie kann ich das oder ähnliche Synthesizer mit dem Computer verbinden? Was ist darüber möglich?

BUDGET: Ihr habt mir eine Richtung gezeigt, in die mein Kauf gehen wird. Also habe ich umhergesurft und lege mein Budget auf 500€ fest. Aber auch mit 300€ könnte ich leben ;-). Habe nämlich kein Problem mit einem gebrauchten Gerät.

Bitte schlagt mir noch Alternativen vor!
 
Für eine rechnerbasierende Lösung kannst Du jedes Keyboard anschließen, das über einen USB-Anschluss verfügt, z.B. dies. Das Gaia verfügt auch über die Möglichkeit, es am Rechner anzuschließen.
Oft ist schon eine Software und das eine oder andere VSTi als Klangerzeugung dabei. Für den Anfang kannst Du Dir kostenlose VSTi's laden und auch einen kostenlosen VST Host. Wie gesagt, erweitern geht immer.
 
Eine rechenbasierte Lösung wäre eine Alternative. Allerdings habe ich (noch) keinen Laptop. Welches Keyboard könnte ich dann anschließen und was für Anforderungen (Soundkarte) werden an den Rechner gestellt?
Wenn du eine Rechnerlösung wählst, gibt es im Prinzip nochmal zwei Möglichkeiten (die natürlich auch gemischt werden können):
1) Du machst nur die Aufnahme und das Abmischen im Rechner, erzeugst aber die Sounds extern mit einem Hardware-Synthesizer
2) Du machst alles komplett im Rechner, incl. der Klangerzeugung

Bei Variante 1 musst du dann ja irgendwie die Audio-Signale in den Rechner bekommen, d.h. du brauchst ein Audio-Interface mit Line-Eingängen, und natürlich einen (oder mehrere ;)) Synthesizer, die die Sounds liefern. Für Variante 2 brauchst du nur ein Masterkeyboard (d.h. dieses braucht dann keine eigene Klangerzeugung zu haben) und entsprechend eine Midi-Verbindung (üblicherweise über USB).
Allerdings ist es aus Gründen der Klangqualität und der meist besseren Treiberunterstützung (die zu weniger Latenz führt) so, dass man eigentlich immer ein Audio-Interface einsetzt.

Das Roland Gaia hat ein ordentliches Design und liegt preislich anscheinend etwas über 500€. Leider nur 37 Tasten. Wer kann einschätzen, ob das zu verkraften ist?
Der Gaia ist aber ein virtuell analoger Synthesizer, d.h. du kannst damit nur "elektronische" Sounds erzeugen. Natursounds, also z.B. Klavier, Streicher usw. sind damit nicht möglich.
Ob du als gelernter Pianist mit 37 ungewichteten Labbertasten auskommst, musst du selbst wissen. Ich würde den Punkt aber nicht unterschätzen.

Wie siehts aus mit Rhythmus-Beats?
Was verstehst du darunter? Die Rhythmen selbst, also quasi das Notenmaterial dazu, oder die Sounds, mit denen das gespielt wird?
Erstere würdest du bei einer rechnerbasierten Lösung in deiner Software eingeben (oder in Form von Midi-Files reinladen), zweitere müsstest du auf eine der oben genannten Weisen produzieren. Der Gaia kann übrigens keine richtigen Schlagzeug-Sounds erzeugen.

Wie kann ich das oder ähnliche Synthesizer mit dem Computer verbinden? Was ist darüber möglich?
Siehe oben ;)

BUDGET: Ihr habt mir eine Richtung gezeigt, in die mein Kauf gehen wird. Also habe ich umhergesurft und lege mein Budget auf 500€ fest. Aber auch mit 300€ könnte ich leben ;-). Habe nämlich kein Problem mit einem gebrauchten Gerät.
*hust* ganz ehrlich? Vergiss es. Die 500€ sind schon (fast) weg, wenn du dir ein ansatzweise vernünftiges Masterkeyboard und ein Audio-Interface kaufst - und dann hast du noch keine DAW-Software und auch keine Software-Instrumente, geschweige denn Hardware-Instrumente...
 
Ich möchte schon einen Synthesizer, also deine Variante 1).

Du hast recht, wenn die wenigen Tasten auch noch ungewichtet sind, macht's warscheinlich keinen Spaß mehr...

Ich möchte gerne Beats, z.B. Schlagzeug-Sounds, generieren können die dann im Hintergrund abgespielt werden. Und ich kann dazu Melodie auf der Klaviatur einspielen.

Der Gaia ist aber ein virtuell analoger Synthesizer, d.h. du kannst damit nur "elektronische" Sounds erzeugen. Natursounds, also z.B. Klavier, Streicher usw. sind damit nicht möglich.
Schade, welche Alternative gibt es denn dann?

*hust* ganz ehrlich? Vergiss es. Die 500€ sind schon (fast) weg, wenn[...]
Klar wäre das herrlich, aber mehr ist nicht drin bzw. bin ich nicht bereit auszugeben. Wenn ich nach dem Studium ein festes Einkommen habe(n sollte), dann bestimmt! ;-)
 
Roland SH-01 (Gaia) wie auch Novation UltraNova lassen sich sehr gut in eine Rechner-Umgebung integrieren: sie haben ein USB-Audio/Midi-Interface eingebaut und benötigen keine weitere Hardware. Der Korg R3 hingegen überträgt lediglich Midi-Daten über USB, ein zusätzliches Audio-Interface wäre hier also notwendig.

Was meinst du eigentlich mit:
Etwas in Richtung DeeJay wäre super!
? Beziehst du dich hier auf eine bestimmte Software oder auf die Berufsbezeichnung? Ein DJ wählt ja in erster Linie Musik aus und spielt sie ab, produziert sie aber nicht notwendigerweise selbst! Für das DJing wären etwas andere Geräte/Software angebracht als für die Musikproduktion.

Grüsse,
synthos
 
Roland SH-01 (Gaia) wie auch Novation UltraNova lassen sich sehr gut in eine Rechner-Umgebung integrieren: sie haben ein USB-Audio/Midi-Interface eingebaut und benötigen keine weitere Hardware. Der Korg R3 hingegen überträgt lediglich Midi-Daten über USB, ein zusätzliches Audio-Interface wäre hier also notwendig.
Audio-Interface = Soundkarte? Ich habe eine "Creative X-Fi Xtreme Audio" mit Line-Eingang und Optischem Digitaleingang. Würde das für den Anfang ausreichen?

Beziehst du dich hier auf eine bestimmte Software oder auf die Berufsbezeichnung? Ein DJ wählt ja in erster Linie Musik aus und spielt sie ab, produziert sie aber nicht notwendigerweise selbst! Für das DJing wären etwas andere Geräte/Software angebracht als für die Musikproduktion.
Der DJ spielt ja Musik nicht nur ab, sondern mixt Songs miteinander, mischt Effekte dazu, usw. Das verstehe ich darunter. Sowas würde ich gerne auch in eigenen Songs verwenden!
(Aber das bezog sich nicht auf Hardware, klar da reicht kein Keyboard.)

Welche Synthesizer bis 500€ kreieren denn auch Natursounds und sind mit USB ausgestattet?
 
Ich möchte schon einen Synthesizer, also deine Variante 1).
Warum? Also, es ist absolut legitim und es gibt auch eine Reihe von Gründen, die klar für einen Hardware-Synthesizer sprechen. Mich würde aber interessieren, was deine sind ;)

Du hast recht, wenn die wenigen Tasten auch noch ungewichtet sind, macht's warscheinlich keinen Spaß mehr...
Gewichtete Tasten gibts nur in hochwertigeren Synthesizern, und selbst das hat mit Klavier noch relativ wenig zu tun. Für eine ansatzweise klavierähnliche Tastatur (die dir eben auch entsprechende Ausdrucksmöglichkeiten bietet) wäre schon eine Hammermechanik erforderlich. Die gibts aber wiederum bis auf ganz wenige Ausnahmen nur in Geräten mit 88 Tasten, und die liegen größtenteils weit über deinem Budget.

Ich möchte gerne Beats, z.B. Schlagzeug-Sounds, generieren können die dann im Hintergrund abgespielt werden. Und ich kann dazu Melodie auf der Klaviatur einspielen.
Wenn dein Synthesizer Schlagzeug-Sounds erzeugen kann, ist das kein Problem. Dann musst du halt der Reihe nach, also erst die Drums, dann die anderen Spuren, einspielen.

Schade, welche Alternative gibt es denn dann?
Das hängt davon ab, was genau du an Sounds erzeugen willst. Für ein breites Spektrum, also quasi einen Alleskönner, wirst du üblicherweise trotzdem zu einer Workstation greifen müssen, auch wenn du im Rechner aufnimmst und mischst. So ein Gerät ist aber auf jeden Fall nur gebraucht (und wahrscheinlich auch nicht mehr so richtig jung) zu bekommen, wenn man dein Budget ansetzt.

Klar wäre das herrlich, aber mehr ist nicht drin bzw. bin ich nicht bereit auszugeben. Wenn ich nach dem Studium ein festes Einkommen habe(n sollte), dann bestimmt! ;-)
Naja, das bedeutet halt, dass du irgendwo Abstriche machen musst. Dementsprechend gilt natürlich, herauszufinden, wo es am wenigsten weh tut, und dann diese Abstriche in Kauf zu nehmen.


Edit:
Audio-Interface = Soundkarte? Ich habe eine "Creative X-Fi Xtreme Audio" mit Line-Eingang und Optischem Digitaleingang. Würde das für den Anfang ausreichen?
Mit entsprechenden Adapterkabeln würde das vermutlich funktionieren. Mir fällt es allerdings bei meiner Audigy 2 meist nicht ganz leicht, das ganze sauber auszupegeln. Damit arbeiten kann man aber erstmal schon, und wenn du Glück hast, gibts sogar ASIO-Treiber von Creative.

Welche Synthesizer bis 500€ kreieren denn auch Natursounds und sind mit USB ausgestattet?
Auf die USB-Sache würde ich nicht so viel Wert legen. Wenn das Teil kein USB hat, kannst du dir immer noch für ~20€ ein USB-Midi-Interface kaufen und darüber in den Rechner gehen. Dafür braucht der Synth dann zwar Midi-Anschlüsse, aber das hat eigentlich jeder.
 
Ich möchte gerne Beats, z.B. Schlagzeug-Sounds, generieren können die dann im Hintergrund abgespielt werden. Und ich kann dazu Melodie auf der Klaviatur einspielen.
Nachdem ich jetzt deinen Post #8 auch gelesen habe, würde ich als Lösung ohne Rechner eine gebrauchte Groovebox empfehlen, an die du bei Bedarf ein Midi-Keyboard anschliesst. Eine Groovebox bietet die Kombination aus Drumcomputer, Sequenzer und Synthesizer. In Frage kommende Modelle wären z. B. Roland MC-505 oder Yamaha RS7000.
 
Naja, das bedeutet halt, dass du irgendwo Abstriche machen musst. Dementsprechend gilt natürlich, herauszufinden, wo es am wenigsten weh tut, und dann diese Abstriche in Kauf zu nehmen.
Nötige Ausstattung:
- zumindest leicht Gewichtete Tasten
- Natursounds
- USB und MIDI
- Design, dass mir zumindest halbwegs zusagt :)

Das GAIA gefällt mir von der Bedienung sehr, das Design gefällt mir. Leider nur virtuell analoger Synthesizer...

Gibt's da noch Synthesizer welche die Checkliste erfüllt und bis 500€ kosten?

EDIT: Eine Groovebox und ein Midi-Keyboard könnte auch eine Option sein. Bietet eine Groovebox denn die Möglichkeiten eines Synthesizers? Ich nehme an, dass die Groovebox dann an den PC kommt?!


"Ich möchte schon einen Synthesizer, also deine Variante 1)."
Warum? Also, es ist absolut legitim und es gibt auch eine Reihe von Gründen, die klar für einen Hardware-Synthesizer sprechen. Mich würde aber interessieren, was deine sind
Kein Problem ;-) Ein Hardware-Synthesizer ist von der Bedienung her viel komfortabler als Maus-Klicks (dauert lange). Aber nehme ich das Board mit kann ich nicht darauf vertrauen, dass dort die Software vorhanden bzw. überhaupt lauffähig ist. Ich kann mir vorstellen, dass der Sound eine leiche Verzögerung hat, wenn er erst im Rechner "gesynthed" wird.
Mich interessiert jetzt aber, was noch "klar für einen Hardware-Synthesizer" spricht! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nötige Ausstattung:
- zumindest leicht Gewichtete Tasten
- Natursounds
- USB und MIDI
- Design, dass mir zumindest halbwegs zusagt :)
Fehlt allerdings der Punkt, dass es überhaupt ein Synthesizer sein soll ;)
Und dass du dich bei 500€ nicht wegen der Optik anstellen kannst ist hoffentlich auch klar ;)

Kein Problem ;-) Ein Hardware-Synthesizer ist von der Bedienung her viel komfortabler als Maus-Klicks (dauert lange).
Richtig, aaaaaber: Eine Workstation, oder überhaupt jeder "Alleskönner"-Synth hat eine wesentlich unkomfortablere Bedienung als ein virtuell analoger. Bei letzteren ist es ja Teil des Bedienkonzeptes, dass mehr oder weniger jede Funktion einen eigenen Knopf hat. Bei den Alleskönnern ist das nicht möglich, einfach weil sie, naja... zu viel können ;) Da gibts dann eben Menüstrukturen usw.
Soll heißen: Je mehr die Kiste können soll, desto unkomfortabler wird üblicherweise die Bedienung.

Aber nehme ich das Board mit kann ich nicht darauf vertrauen, dass dort die Software vorhanden bzw. überhaupt lauffähig ist.
Höh? Den Teil versteh ich nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass der Sound eine leiche Verzögerung hat, wenn er erst im Rechner "gesynthed" wird.
Richtig, um das zu verhindern benötigt man die ASIO-Treiber. Dann gibts zwar immer noch eine Verzögerung, aber die ist nicht mehr im hörbaren oder fühlbaren Bereich. Minimale Verzögerungen gibt es übrigens auch bei Hardware-Synthesizern.

Mich interessiert jetzt aber, was noch "klar für einen Hardware-Synthesizer" spricht! :)
Zum Beispiel, dass sich ein Hardware-Synth für viele Leute eher nach einem Instrument anfühlt als eine Computerlösung, und dementsprechend auch viel inspirierender wirken kann. Ich selber zähle mich auch zu diesen Leuten, obwohl ich eigentlich großer Fan von Computern bin. Aber ein Hardware-Synth oder -Digitalpiano ist eben ein Instrument aus einem Guss, und mir macht es mehr Spass, darauf zu spielen. Neben der Bedienoberfläche, die du ja selbst schon angesprochen hast, spielen dabei auch so Dinge wie die Abstimmung von Tastatur und Verarbeitung (bzgl. der Anschlagstärken usw.) eine Rolle.
Und dann gibt es natürlich auch noch die Leute, die an der Zuverlässigkeit von Laptop-Lösungen zweifeln. Ich selbst glaube zwar, dass ein sauber eingerichteter Laptop nicht weniger stabil läuft als ein moderner Synthesizer, aber wer vom Gegenteil überzeugt ist, wird dann natürlich nicht mit einem guten Gefühl auf die Bühne gehen können. Das gute Gefühl ist aber das wichtigste, wenn man ein Instrument kauft.

Das sind natürlich alles sehr subjektive Dinge und, wie bei allem, muss man sich eben überlegen, was einem persönlich wichtig ist. Wir haben hier immer mehr User, die z.T. vollständig auf Laptop-Lösungen umsteigen und damit total zufrieden sind. Das finde ich auch vollkommen okay, würde es aber selbst nicht machen, weil bei mir das Gefühl dann nicht stimmt.
 
Richtig, aaaaaber: Eine Workstation, oder überhaupt jeder "Alleskönner"-Synth hat eine wesentlich unkomfortablere Bedienung als ein virtuell analoger. Bei letzteren ist es ja Teil des Bedienkonzeptes, dass mehr oder weniger jede Funktion einen eigenen Knopf hat. Bei den Alleskönnern ist das nicht möglich, einfach weil sie, naja... zu viel können Da gibts dann eben Menüstrukturen usw.
Soll heißen: Je mehr die Kiste können soll, desto unkomfortabler wird üblicherweise die Bedienung.
Gut klar, mir ist es schon wichtig, echte Tasten und Regler in der Hand zu haben (statt nem Touchscreen).

Das einzige was beim Gaia wirklich fehlt sind gewichtete Tasten und Natursounds. Das sollte doch noch ohne Menustrukturen möglich sein, oder?

Was ist mit dem Vorschlag Groovebox + einfaches Keyboard?

"Aber nehme ich das Board mit kann ich nicht darauf vertrauen, dass dort die Software vorhanden bzw. überhaupt lauffähig ist."
Höh? Den Teil versteh ich nicht.
Bezieht sich auf den Computer, den ich dort antreffe, wo ich das Board mit hin nehme. Ich habe nämlich keinen Laptop.
 
Gut klar, mir ist es schon wichtig, echte Tasten und Regler in der Hand zu haben (statt nem Touchscreen).

Das einzige was beim Gaia wirklich fehlt sind gewichtete Tasten und Natursounds. Das sollte doch noch ohne Menustrukturen möglich sein, oder?
Prinzipiell ja, aber es entspricht nicht den üblichen Konzepten, nach denen Synthesizer gebaut werden. Was du vorschlägst ist ja im Prinzip ein VA-Synth, bei dem man auch Samples abspielen kann (für die Natursounds). Sowas gibts tatsächlich, nämlich in Form des Clavia Nord Wave. Ich glaube der Waldorf Blofeld kann auch etwas in der Richtung.
Was die beiden aber nicht (oder nur sehr eingeschränkt) können ist z.B. komplexe Split/Layer/Zonen-Szenarien abdecken oder aufwendigere Sample-Techniken wie velocity switching bieten. Außerdem ist der Speicherplatz für die Samples begrenzt und üblicherweise deutlich kleiner als bei einer Workstation, d.h. weniger und/oder schlechtere Sounds.

Im Prinzip wäre es natürlich möglich, einen VA mit Sample-Player-Möglichkeiten und riesigem Sample-Speicher zu bauen. Das macht aber offensichtlich niemand, und man kann nur mutmaßen, woran das wohl liegt...

Was ist mit dem Vorschlag Groovebox + einfaches Keyboard?
Da muss ich leider passen, mit Grooveboxen kenne ich mich nicht aus. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das Mixing da komfortabler ist als auf einer Workstation.

Bezieht sich auf den Computer, den ich dort antreffe, wo ich das Board mit hin nehme. Ich habe nämlich keinen Laptop.
Naja, wenn du Software-Synthesizer unterwegs nutzen wollen würdest, wäre das halt die Voraussetzung.
 
Wie geschrieben, für DJing würde ich ganz anderes Equipment oder Software verwenden - für die Musikproduktion ohne Rechner kommen, meine ich, sowohl Workstations als auch Grooveboxen in Frage.

Bei einem Budget von 500 € wäre es aber vielleicht wirklich am besten, ein Midi-Keyboard & Software zu verwenden. Du produzierst damit deine Musik zuhause, und für die Aufführung bringst du einfach die fertig abgemischten und gemasterten Tracks (also Stereo-Audio-Files) z. B. auf einer externen Festplatte mit. Auf dem lokalen Rechner lädst du sie in die dort vorhandene DJ-Software, und dann kannst du beatmatchen, mixen und an Effektparametern rumschrauben.

Grüsse,
synthos
 
Wie gesagt möchte ich einen Hardware-Synthesizer. Eine komplette Softwarelösung mit einfachem MIDI-Keyboard ist nur die Notlösung.

Vielleicht gibt es ja eine schöne Groovebox mit ähnlichen Möglichkeiten wie dem GAIA welche auch Sample-Sounds unterstützt.

DJing mache ich übern Rechner, da ist einfach kein Geld für das Equipment mehr übrig!

EDIT: Was haltet ihr von diesen Synthesizern?
Korg PS-60 (Amazon) (Youtube)
M-Audio Venom (Amazon) (Youtube)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Meine eigene Meinung zu den genannten Synths kann ich dir leider nicht bieten, da ich sie noch nie gespielt habe. Allerdings gibt es bei Bonedo zwei, wie ich finde, sehr aussagekräftige Test von X.Fischer mit Audiobeispielen.

Test Bonedo Venom


Test Bonedo PS 60

Was ich allerding sagen kann ist, dass der Venom ein naher 'Verwandter' des GAIA, also ein virtuell-analoger Synth ist, während der PS-60 eine samplebasierte Tonerzeugung hat (auch sogn. ROMpler), bei der gesamplete Wellenformen fest im ROM vorhanden sind, welche dann mittels Filter, Hüllkurven, Effekten usw. weiter verändert werden können.
 
Wie wäre es mit dem Roland Juno DI? Liegt einigermaßen im Budget, hat Rhythmus-Patterns eingebaut, jede Menge guter Sounds aller Stilrichtungen, kann mit dem Computer editiert werden, bildet mit einem Sequenzer eine Super-Studio-Basis und kann bei 5 Kg Gewicht einfach transportiert werden. Ich habe ihn als Zweitkeyboard und bin immer wieder verblüfft, was mit dem Ding alles möglich ist. Eine Super-Empfehlung für Einsteiger auf allen Ebenen.
 

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