Klavier-Expander

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maximilian114
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Hallo allerseits,

wollte mal fragen, mit welchem Expander ich die besten Klaviersounds erreichen kann (es geht nur um Klavier, hauptsächlich Jazz, etwas Klassik) ?

Hintergrund ist folgender: Ich bin dabei, mir ein Klavier anzuschaffen für Bühne und zuhause, da ich demnächst ausziehen werde.
Nord Stage wäre optimal, aber zu teuer. Außerdem sind die Tasten für mich etwas zu leicht. Deswegen wäge ich ab zwischen einem Kawai MP 9500, wegen der schweren Tastatur, und einem Doepfer LMK + Expander. In Kombination mit einem Laptop hätte ich dann auch eine gute Orgel (B4) und einen Synth zur Verfügung.

Mir geht es jetzt erstmal darum, die Lösung Döpfer plus Expander preislich einzuschätzen.

Vielen Dank und Grüße,

Max.
 
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Hallo,

ich überlege auch seit mindestens einem halben Jahr hin- und her...

Doepfer kommt schon cool wegen des cases. Ein Lmk2+ gebraucht bei ebay ist letztens dort deutlich günstiger zu haben gewesen.

Soundmodul: XV 2020 mit Complete Piano Expansion Board (sehr gute Klänge wie ich finde)

Kurzweil KME 1 (sympathische Klänge, manche bemängeln 32-Stimmigkeit), vllt. etwas überholt?

GEM, da hört man hier noch von Qualitätsschwankungen in der Produktion...

Schwierig schwierig, ich selbst werde mich wohl nie entscheiden.
 
Seitdem ich software-pianos habe, benutze ich das "complete piano" kaum noch.

Hallo !
Für die Bühne sind mir diese Softwareteile allerdings etwas suspekt.
Wenn ich mir vorstelle, dass mir der Rechner unvermittelt zwischendurch abkackt,
dann bekäme ich die Krise. Mir stinkst eigentlich schon gewaltig, dass man das
Gem RPX nur mit dem PC ordentlich konfigurieren kann. Mit dem Complete Piano
bin ich ganz zufrieden, wenn man mehrere Pianosounds layert und mit unterschiedlichem
Velocity Switch belegt. Keine Ahnung ob man diese Möglichkeiten auch mit dem Soundmodul XV2020 hat ? Mit dem Fantom XR funktioniert es auf alle Fälle.
Ist die Tastatur des FP 7 von Roland nicht vergleichbar mit dem MP 9500 ?
Der Pianosound und die Orgeln des FP7 sind auf jeden Fall 1. Wahl.
 
Hm, na, für die Bühne könnte man ja auch so eine Lösung nehmen:

Ein Digi-Piano mit internen Sounds, die sofort einspringen, wenn das Notebook abstürzt...

Günter Sch., welches Software Piano verwendest du?

Ich denke dass das FP 7 oder auch FP 4 sehr gut ist, habe ja vom EP880 schon so einen tollen Eindruck.

Hm, das mit dem Layern vom Complete Piano, das wär mir zu aufwendig.

lg
stuckl
 
Günter Sch., welches Software Piano verwendest du?

Akoustik piano NT, Boesendorfer 290 East-West und Steinway "Old lady" in KONTAKT, alle deutlich besser als Roland hardware (trotzdem nie ganz zufrieden). Aber im augenblick haben es mir die historischen cembali von "Post-Musical Instruments" angetan.
Allerdings spiele ich nur im studio, habe aber keine abstürze.
 
Vielen Dank für die hilfreichen Antworten!

Ich denke ich werde zu der Lösung mit Rettungsring greifen: Stagepiano mit Laptop.

Grüße,

Max.
 
Ich möchte aber zu dem Thema noch etwas einwerfen:
Klar, man möchte einen möglichst schön, natürlich und realistisch klingendes Piano auch auf der Bühne haben - das will ich auch.
Trotzdem: Für die Bühne - wenn man nicht gerade Jazz, Klassik o.Ä. spielt - ist doch erstmal vorrangig, dass sich das Piano in den Gesamtsound einfügt; ich behaupte nicht, dass das eure High-End-Pianos nicht können, aber ich behaupte, dass sie doch noch modifiziert werden müssen mit dem EQ, Effektanteil und evtl Dynamiks - und ob der Klang dann tatsächlich noch "roh" so toll klingt ist die Frage... und ob man dann tatsächlich diese ganzen "Schmankerl" braucht - Pedalgeräusche, oder sonstige bei einem akustischen Klavier aus mechanischen Gründen auftretenden NEBENgeräusche braucht, ist doch sehr fraglich...
Ich spiele auf der Bühne den Power Grand (gibts in den Ur-Motifs und im S90 - ob es den in den neueren Modellen gibt weiß ich nicht - aber etwas entsprechendes sicherlich) mit gesenktem Reverbanteil und modifiziertem EQ - der klingt im Mix einfach nur geil, druckvoll, aber auch nicht aufdringlich.
Zum Solisten Begleiten oder gar Solopiano spielen ist er aber sicherlich nicht die beste Wahl...

Ich denke ich werde zu der Lösung mit Rettungsring greifen: Stagepiano mit Laptop.

ich persönlich halte davon relativ wenig; macht das denn wirklich Sinn?
Ich finde solche Riesensamples, wie es die aktuellen Pianos auf den Rechnern haben, gehören ins Studio - versteht mich nicht falsch; ich verwende selbst schon eine geraume Zeit den Laptop auf der Bühne; für die B4 2 und noch ein paar kleinere Sachen...

Aber ich finde, man sollte sich lieber ein Gerät kaufen, mit dem man mal grundsätzlich vom Sound her zufrieden ist, dann noch bissel dem eigenen Geschmack anpassen...

Alles Andere ist doch imho fraglicher Luxus, den sich nichtmal die meisten Profis leisten...
 
Das ist richtig, es kommt immer auf die anwendung an, was nützt der große dynamikbereich beim Boesendorfer, wenn ich mich auf der bühne durchsetzen muss. Aber ein Nocturne von Chopin geht nicht ohne "pp" und pedal-obertöne, und digital muss man sich auch da anstrengen, um es einigermaßen hinzukriegen. Trotz allem: ist ein schöner notbehelf, und da ich das seit 20 jahren - neben analogem - betreibe, weiß ich die fortschritte zu schätzen.
 
Habe hier

http://www.playivorys.com/modules.php?name=Piano_compare

alle möglichen Pianos (auch Software-) gehört. Kann dem NI Piano nicht viel abgewinnen.

Pianoteq und true piano klingen soviel "weicher", das berührt mich beim Hören sofort viel mehr.

Es bleibt eine schwierige Entscheidung, ich werde wohl zur Erweiterung "Complete Piano" von Roland greifen, obwohl mir das auch noch zu "hart" und digital klingt im Verlgleich zu pianoteq und true piano.

Hätte aber auf Laptop auch keine Lust.

Maximilian 114, welches Masterkeyboard wirst du denn dann nehmen?

Welches Software-Piano?

Das mit dem "in Band Kontext" einfügen ist ein wichtiges Argument!

stuckl
 
@keyfreak:

keyfreak schrieb:
Trotzdem: Für die Bühne - wenn man nicht gerade Jazz, Klassik o.Ä. spielt - ist doch erstmal vorrangig, dass sich das Piano in den Gesamtsound einfügt

maximilian114 schrieb:
(es geht nur um Klavier, hauptsächlich Jazz, etwas Klassik)

;)
 
Ach, zu dieser Durchsetzungsfähigkeits vs. Realismus-Debatte (die wir hier schon mal hatten) meine Erfahrung:

Klar mögen manche Rock-Piano-Patches im Bandgefüge mit mulmender Bratgitarre besser hervorstechen. Aber sobald dann ne Piano + Gesang-Ballade oder das erste Piano-Solo kommt, hörts sich scheußlich an.
 
Aber sobald dann ne Piano + Gesang-Ballade oder das erste Piano-Solo kommt, hörts sich scheußlich an.[/QUOTE]


>>> Ja, also sollte man besser das Augenmerk darauf legen, wie klingt das Piano, wenn ich damit ein Solo-Konzert gebe, womöglich noch ohne Gesang.

Xaver Fischer bearbeitet das Roland Complete Piano zur Durchsetzungsfähigkeit zum Beispiel, indem er den Attack-Wert verändert (mehr "Hammer" Geräusch) sowie wohl auch mit Chorus das ganze fett macht.

Wenn er das dann solo vorführt, klingt es recht künstlich, aber im Band-Sound dann wohl ok...

Hach je, vllt. sollte man häufiger einen Rhodes, Wurlitzer Sound oder auch Hammond in einer Band verwenden, DAS setzt sich auch gegen Gitarristen durch (vor allem letzteres)
 
Wichtig finde ich auch, dass das Setup nicht zu freakig / mukkermäßig aussieht.

Ein kompaktes Gerät wirkt besser. An das kann man sich setzen, vllt. noch Kerze drauf, los gehts.

Andererseits: Peter Gabriel beim Live-Konzert hat da eine "Arbeitsplatte", dort steht Yamaha-CP 80 (das klassisch "künstlich" klingt), Compu-Monitor, Setlist, er legt noch einen Zettel dazu, hat auch was.
 
Ach ja, auf der pianoteq Seite steht es nochmal schwarz auf weiß, dass dieses Softw. Piano nicht soviel CPU fristt:

Stuart Crichton
Stuart Crichton

Stuart Crichton is a talented all-rounder (song writer, producer, mixer, artist, remixer) and is currently working on tracks for Jamelia (Parlophone), Kylie (Parlophone), Simon Webbe (Innocent), Delta Goodrem (SonyBMG), Jonas (Universal and Brian McFadden (Sony/BMG). He has just returned from a successful writing trip in Nashville and also won The Miami Best Pop Award in 2005 for his artist project Narcotic Thrust with "I Like It" (UK No.7).

Stuart has his roots in dance, but turns his head to most styles of music enjoying previous success with Kylie, Charlotte Church, Pet Shop Boys, Bond and The Sugababes. He has his own studios in Hasting (UK) with optional residential facilities.

1. Quality of sound, which is unbelievable!! 2. Very low CPU usage. Which is very important to me when I am writing on my portable laptop rig. I am currently using Pianoteq on numerous new productions that I am doing. If you want quality piano sounds, then Pianoteq is as near to the real thing I have used. And it's a great price too!!
 
Xaver Fischer bearbeitet das Roland Complete Piano zur Durchsetzungsfähigkeit zum Beispiel, indem er den Attack-Wert verändert (mehr "Hammer" Geräusch) sowie wohl auch mit Chorus das ganze fett macht.

Chorus klingt relativ schnell künstlich. Dann lieber mit Compressor im Effektweg arbeiten
und zwei oder 3 Sounds layern ( z.B. Dynamic Grand + VelocaverPno+ UltimateGrand ).
Im Performance Mode kann man auch 2 Effekte hintereinander schalten.
LOW Bost kommt gut in Verbindung mit Compressor. Aber Vorsicht in der
Dosierung ! Da schaukelt sich schnell der Pegel wahnwitzig in die Höhe.
Und zu guter Letzt kann man über das Mastering ja noch Höhen, Mitte und Bässe
abstimmen. Ein guter Klaviersound sollte sowohl im Diskant, wie auch im
Obertonbereich präsent sein, um alle Bereiche abdecken zu können.
Mit dem Übereinanderstapeln von Klaviersounds mit unterschiedlichem
Charakter kann man tolle Ergebnisse erziehlen.
 
Muss nochmal nachlesen, ob Xaver Fischer tatsächlich Chorus meinte.

Ja, trapp, du schreibst sehr fachmännisch. Finde es nur schade, dass man selbst noch soviel tun muss, damit es klingt. Du schreibst sehr treffend, ein guter Klaviersound sollte... usw., sehr nachvollziehbar, aber warum berücksichtigen die Hersteller diesen Usus nicht einfach mehr?

stuckl
 
Code:
aber warum berücksichtigen die Hersteller diesen Usus nicht einfach mehr?

...die wollen auch noch in ein paar Jahren Ihre Digitalpianos verkaufen ;-)
Wobei das neue Roland FP 4 / 7 schon vom Klang sehr ausgewogen ist.
Wenn ich nicht versorgt wäre, würde ich es kaufen.
 
Trapp, und denkst du, das EP-880 ist auch "ausgewogen"?
 

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