Korg Fisa Suprema

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Dabei gehen bei normalem MIDI auch 14 Bit, wenn man will, bei Verwendung von zwei Bytes für einen Wert bzw. bei Kopplung von zwei CC-Nummern. Bei Pitch Bend ist das z.B. standardmäßig vorgesehen, allerdings wird das in der Praxis evtl. nicht unterstützt und es wird nur ein Byte für den Pitch Bend-Wert verwendet, entsprechend mit 128 möglichen Werten statt 16.384. Bei Übertragung von MIDI brauchen 14 Bit-Werte natürlich entsprechend etwas mehr Zeit, und Sensoren, A/D-Wandler, Prozessoren müssen das entsprechend auch bringen und verarbeiten, wobei es aktuell wahrscheinlich keine große Herausforderung darstellt, durchgehend mit 16 Bit für Steuerungsdaten zu arbeiten. Bei Audio sind sogar eher 24-Bit-Wandler und 32 Bit-Verarbeitung/-Speicherung die Regel – pro Kanal.
 
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Vollkommen richtig.
Wie gesagt, die Werte die aus dem Instrument kommen sind viel glatter als beim Roland. Trotzdem bleibt es bei 128 Stufen also 7 bitte. Auch bei Pitch.
 
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@klangtaucher: Ich glaube, du suchst das Modell AIBO ERS-7. :)
 
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So. Hier der letzte technische Teil der Akkordeonsektion.

Bassaufbau, Gyroskopsensor und Button Noises.

@Bernnt
In den höheren Ranges im Gyro kann man das Stufige vielleicht hören.
Ich habs jetzt nicht drauf angelegt.
Bis zur Terz geht das ganz gut. Danach wirds fummelig. Üben muss man sowieso.

@octavia11 hier hörst Du auch wieder die Klappengeräusche.


View: https://youtu.be/kwgnPpdA-fc?si=VyJ_R8C1LWtZd0P8
 
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Ein erfrischendes Video, @Klangbutter. Vielen, vielen Dank für die Eindrücke, dein Lachen und die Infos, die Du rüber gebracht hast. Macht echt Laune.

Ich fand Töne im Bass gar nicht mal so fremdartig-maschinell. Sähe ich das Instrument nicht, könnte man mich glaube ich täuschen. Ich würde nicht herausfinden, ob ein Bio-Akko oder ein Digi-Akko spielt. Wie geht es Euch, Leute?

Bei dem Video fragte ich mich, ob das Korg eigentlich ein Spielzeug oder eine Spielerei ist. Spielzeuge in Bio-Akko-Form habe ich gerne. Spielereien hatte ich in meinem Leben viele und irgendwann flogen diese Elektro-Gimmicks in den Müll. Nach wie vor frage ich mich auch, ob dieses Akko substantiell mehr kann als die anderen. Abgesehen z.B. vom Gyro sehe ich keinen Mehrwert gegenüber den anderen Digital-Akkordeons, wenn ich das Akko als bloßen Midi-Controller und gescheiten Bibliotheken einsetzen würde. Als Ersatz für einen Bio-Konverter sehe ich es nicht. Dass die Midi 2.0-Anpassung nicht erfolgt ist, kann ich nicht nachvollziehen.

Aber ich bin kein Roland-, Evo- oder Korg-Fachmann. Mich würde interessieren, ob einer von Euch mit dem Gedanken spielt, das alte Roland Roland sein zu lassen und auf Korg umzusteigen.
 
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Grund: s. o.
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Lieber 3dr
Das compact wird auf der Namm vorgestellt.

FB_IMG_1737102303651.jpg
 
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Liebe Klangbutter,
ja danke, habe ich auch schon gesehen. Preislich wohl ca. 1.000,00€ günstiger, was wird dafür fehlen außer Masterbar und vor allem: Was wird klanglich die andere Lautsprecherkonfiguration ausmachen?

FISA SUPREMA: Biamp und DSP: 112 W max @ THD+N < 0,1%
FISASUPREMA C: 70 W max @ THD+N < 0,1%

Die geringere Wattzahl verstehe ich, aber was bedeuten "Biamp und DSP", die beim kleineren Modell fehlen, und welche Auswirkungen auf den Klang wird das haben? Kennt sich da jemand hier im Forum aus und kann das erläutern?
 
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Damit habe ich mich ganz schön herum gequält und hoffe es nützt was.
Danke für Eure Fragen, die hier teilweise mit eingeflossen sind.
Natürlich können wir gern weiter diskutieren, aber videotechnisch muss ich mich jetzt anderen Dingen zuwenden.

Viel Spass


View: https://youtu.be/9iCJNQSNZeE?si=g5u0jN91RoVTDDKl
 
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Richtig gut, auf genau eine solche Zusammenfassung hatte ich gehofft, vielen Dank dafür. Ich hoffe du wirst dein KORG nicht verkaufen, damit ich bei dir entsprechenden Unterricht nehmen kann - sobald ich ein FISA SUPREMA C habe. Denkst du, dass es Updates geben wird, die man selbstständig halbwegs simpel einspielen kann?
 
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Ja, keine Frage.
Freu mich auf Dich 😃
 
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Damit habe ich mich ganz schön herum gequält und hoffe es nützt was.
Vielen vielen Dank, @Klangbutter. Das war super informativ. Du bist der Erste, der genau sagt, was geht, was gehen könnte, was hängt und nervt. (y)So viele wertvolle Informationen um zu entscheiden, ob man dieses Instrument braucht oder nicht. Leider kann ich Dich nicht bekeksen :-(
 
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In letzter Zeit wurde mir mehrfach die Frage gestellt ob man die Technischen Möglichen dieses Instruments mit einem Keyboard und wenn ja welcher Preisklasse vergleichen kann. Da ich mich für elektronische Instrumente "nicht sehr :) " interessiere würde ich mich freuen wenn mich jemand (kurz) informieren könnte.
 
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Liebe Akkordeon-Freunde,

seit zwei Wochen bin ich stolzer Besitzer eine Korg Fisa Suprema und möchte Euch meine ersten Eindrücke nicht vorenthalten:

Kauf: Da ich auf dem Gebraucht-Instrumente-Markt nicht fündig wurde habe ich bei mehreren Musik-Händlern Angebote eingeholt. Ein Händler in meiner Stadt hatte das beste Angebot (ca.11% unter UVP), bei ihm habe ich bestellt und 3 Tage später konnte ich die Fisa Suprema auspacken.



Schnell wurde mir klar, dass ich mit der Bedienung nicht klar komme und Hilfe brauche. Nach kurzem googeln fand ich einen Online-Kurs von accordio, gestaltet von Matthias Matzke und Uwe Steeger. Diesen absolvierte ich und weiß jetzt wie die Kiste zu bedienen ist. Der Kurs ist sehr hilfreich und sehr zu empfehlen. Trotzdem ist die Bedienung nicht sehr intuitiv und bleibt schwierig!

Das kleine Display ist für mich mit 58 Jahren nicht zu lesen und auch die seitlichen Taster sind in Spielposition nicht lesbar für mich. Ich hab mir zwar extra eine Brille für das Display machen lassen (-7 Dioptrin!!!) aber das kann ja nicht die Lösung sein.

Vorschlag: Hier müsste Korg dringend eine App entwickeln, die das Display und die seitlichen Bedientaster auf ein Tablet spiegelt, am besten per BlueTooth! Vielleicht ist das auch eine Marktlücke für einen Hobby-Programmierer, ich würde dafür auch bezahlen!

Spielgefühl: Die Piano-Tastatur ist ein Traum: kurzer Hub, kein mechanisches Spiel, keine Klapper-Geräusche, auch die Bassknöpfe sind fast geräuschfrei.

Leider sind die Bassregister sehr nah an den Bassknöpfen, daher betätige ich versehentlich mal unabsichtlich ein Bassregister. Ich hoffe, ich gewöhne mich noch daran.

Der Balg bzw. die Balgdynamik ist schon sehr nah dran am Bio-Akkordeon und lässt für mich keine Wünsche offen.



Klang: Korg wirbt ja mit seinem „digitalen Modeling“ der Akkordeon-Sounds… ja, man kann jeden noch so detaillierten Firlefanz einstellen: Verstimmung, Ansprache Bla Bla Bla… Für mich nicht interessant, ich will musizieren und nicht den Ton sezieren.

Trotzdem hören sich für mich fast alle Akkordeon-Sound nach Plastik an, irgendwie unnatürlich. Man gewöhnt sich zwar nach einiger Zeit daran und hat dann auch durchaus seine Freude damit. Aber es geht auch besser, das beweist Uwe mit seinem Strasser VST Plugin. Da erkennt man auch mit verbundenen Augen, dass das eine Steirische ist. So muss das tönen. Da ist Korg meilenweit davon entfernt. Schade.

Vielleicht kommt ja noch mal ein Update oder Zusatz-Software raus, vielleicht regionale Zuckerl wie z.B. Oberkrainer-Spezial, mit der Möglichkeit einer Begleitgitarre-Akkord auch auf den Bassknopf zu legen, oder bei 2-stimmigen Stücken der oberen Stimme eine Klarinette und der unteren Stimme eine Trompete zuzuordnen.

Fazit:

Hardware ist super, Tastatur, Balgynamik, Akku, Spielgefühl: allerfeinst!

Bedienung ist und bleibt schwierig, eine App für Tablet mit gespiegeltem Display wäre eine große Hilfe

Klang ist bei den Orchester-Instrumenten Korg-typisch einwandfrei. Speziell bei den Akkordeon-Klängen ist meiner Meinung nach noch Luft nach oben.

Ich freue mich auf Eure Meinungen

Christian
 
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Glückwunsch zum Kauf.
Du hast ja alles schon beleuchtet. Es hat Potenzial, aber scheinbar wird nicht viel daran gemacht.
Flexible Splitpoints, neue Sounds, usw. hätte nach fast 2 Jahren schon einiges kommen können.

An einem Editor bin ich zumindest als Betatester und Ratgeber aktuell hart an der Arbeit.
Aber um alles bis uns kleinste editieren zu können wird es wohl noch eine Weile dauern.
Außerdem garantiert nicht über Bluetooth, vielleicht nicht einmal "Live-Editing".
Trotzdem wäre man ja froh, wenn es überhaupt etwas gibt.

Die aktuellen Ansätze sind jedenfalls trotzdem vielversprechend.
 
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