Korg Micro X mehr Tasten

von x-snake-x, 06.03.08.

  1. x-snake-x

    x-snake-x Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.08   #1
    Ein großes HALLO an alle erst einmal :D

    Nun mein Anliegen.

    Ich habe vor mir demnächst ein Korg Micro X zu besorgen. Aber es ist ja durch seine 25 Tasten spielerisch eingeschränkt.

    Dazu die Frage, ob es möglich ist, über Midi z.B. ein Digitalpiano anzuschließen und darüber die Tasten benutzen.?

    Wäre das möglich?
     
  2. andi85

    andi85 Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 06.03.08   #2
    Der Micro X hat doch Midi-Anschlüsse, oder? Dann geht das.
     
  3. Martman

    Martman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.08   #3
    Klar. Wär ja auch traurig, wenn ein 16fach multitimbraler Rompler nur 25 Tasten und kein MIDI hätte.


    Martman
     
  4. Speet

    Speet Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.08   #4
    Ich selber fand die Frage gar nicth so ungewöhnlich. Mein Voce MicroB expander (falls den wer brauch, ich verkauf den gern durch Umstieg) ist ja auch eigenlich nur ein Synthie. Kommt trotzdem nicht über 5 bis 6 Oktaven rüber.

    Gruß
     
  5. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 07.03.08   #5
    Der Unterschied ist: Dein Voce ist eine Hammond-Simulation, und da eine Hammond nur 61 Tasten (pro Manual) hat, kann man durchaus sagen, dass eine Simulation dann auch nicht mehr Töne braucht ;)
    Je nachdem, wie das Teil dann intern funktioniert, macht das unter Umständen sogar nen relativ großen Unterschied, technisch, wie preislich...
     
  6. Speet

    Speet Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #6
    nun gut, auch die software lösung NI B4 arbeitet mit weit mehr tönen als 61. Braucht man natürlich nicht, klingt auch schei.., aber es ist vorhanden.
     
  7. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 08.03.08   #7
    Mein 73er Nord Electro kann auch über die ganze Tastatur Orgelsounds erzeugen.
    Aber wie gesagt, je nachdem wie das Ding intern konzipiert ist, wäre es ein mehr oder weniger großer Aufwand, diese Zusatzfunktion einzubauen - die man, wie du ja selbst auch sagst, nicht braucht.
    Das kostet dann aber wieder Geld - erst in der Entwicklung, und dann möglicherweise auch in der Hardware, wenn dafür z.B. mehr Prozessorleistung gebraucht wird.

    Bei einem VSTi ist das natürlich überhaupt kein Problem, der hat mehr Leistungsreserven zur Verfügung als (nahezu) jede Hardware, behaupte ich mal ;)
     
  8. Speet

    Speet Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #8
    jep,

    aber vielleicht lässt der korg ja auch nur eine micro-anzahl von tönen zu :D

    Gruß
     
  9. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 08.03.08   #9
    Das wäre aber, im Gegensatz zur Voce, völliger Schwachsinn, der das Gerät sehr viel uninteressanter werden lassen würde...
     
  10. Speet

    Speet Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #10
    war auch mehr ironisch gemeint :D

    Gruß
     
  11. Boogie_Blaster

    Boogie_Blaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.08   #11
    Es macht technisch keinen unterschied, ob der Tonumfang begrenzt ist oder unbegrenzt bis ins aliasing läuft - mit Prozessorleistung und Mehraufwand hat das ganze jedenfalls eher nichts zu tun... Was Clavia (bzw Voce) da macht, ist mir recht unverständlich, ich würde sagen, das wird lediglich aus Gründen der genauen Vintage-Vorbild-Nachbildung gemacht.

    Aber wie bereits gesagt wurde: bei einem Workstation-RomPler wie dem Triton/MicroX muß man sich da keine Sorgen machen.
     
  12. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 09.03.08   #12
    Da wir hier von einer Hammond-Simulation reden, sehr wohl!
    Die basieren nämlich üblicherweise nicht auf Samples, sondern auf der Echtzeit-Simulation der einzelnen Tonräder. Das wird praktisch ja auch tatsächlich so gelöst, dass die jeweiligen Tonewheels einzeln simuliert und dann entsprechend gemischt werden.
    Soweit ich informiert bin ist es nämlich auch Standard, dass man auf Hammond-Clones volle Polyphonie hat.
    Aufgrund dieses Konzeptes würde man für die volle Tonauswahl (>61) entweder die Polyphonie einschränken oder die Anzahl der virtuellen Tonewheels erhöhen müssen, wobei ersterer Fall unerwünscht wäre und zweiterer mehr Leistung erfordert.

    Nebenbei: Selbst, wenn das ganze samplebasiert arbeiten würde, würde es einen gewissen Mehraufwand bedeuten, da dann mehr Samples benötigt werden, die wiederum Speicher belegen usw.
    Klar, da ist es kein Prozessoraufwand, aber dafür halt Speicheraufwand.

    Wie gesagt: Bei Clavia hat man immerhin, da es ja auch eine 73er Version gibt, die auch entsprechend gebaut, dass man die "zusätzlichen" Töne auch spielen. Sinn machts kaum, weil die Töne eh kaum sinnvoll einsetzbar ist, aber das ist zugegebenermaßen eine andere Frage. Beim Nord Stage vermute ich übrigens, dass er über alle 88 Tasten spielbar ist. Bei dem sind allerings auch, mit Verlaub, keine Sparmaßnahmen mehr nötig :rolleyes: ;)
     
  13. Boogie_Blaster

    Boogie_Blaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.03.08   #13
    Mal abgesehen davon, daß ich mit dem nicht nötigen Mehraufwand eher den Korg meine (und dennoch: zum schlichten Transponieren vorhandener Spektren brauche ich weder mehr Samples noch extra Rechenleistung...) :) :

    Gerade einer Hammondsim ist es piepegal, wieviele Tasten da angeschlossen sind: die 91 Tonewheels und die damit verbundenen 91 festen Sinusse müssen in jedem Fall ständig gleichzeitig berechnet werden - theoretisch kann man ja schon mit gut 10 gedrückten Tasten x 9 Zugriegel alle Wheels ansprechen (in der Praxis braucht man wegen der mehrfachen Überschneidungen sicher ein paar mehr).

    Die Werbewirksame "Vollpolyphonie" resultiert aus genau dem Umstand, daß zu jedem Zeitpunkt der gesamte Tonewheel-Generator mit seinen 91 Sinussen simuliert werden muß, auch wenn man nur z.B. 20-Stimmig spielt.

    Nach oben oder unten erweiterter Tastaturumfang bedeutet für eine realistische Hammond ja gerade nicht: mehr als 91 Tonewheels müssen gerechnet werden - sondern eben "harmonic foldback", sprich: wo die Töne nicht mehr ausreichen, wird eben der oder die Zugriegel, die an die Ober-bzw Untergrenze stoßen, eine Oktave nach oben bzw. unten "ungeklappt". Ein verhalten, das jeder gute Clone auch genau so reproduziert, so z.B. auch Electro und Stage.

    Grüße, Andi
     
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