Korrektes Üben ( Spezielle Fragen! )

DaveN

DaveN

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So Leute,
Ich weiss, das es keinen Masterplan zum Gitarristen gibt, und das jeder für sich selber das üben abstimmen sollte.
Jedoch lese ich immer wieder, das 3-4Tägige Pausen nützlich seien -> ist das ein wichtiger Punkt? Ich abe jetzt Ferien und spiele sowieso täglich mind. 3 Stunden von denen ich sicher die Hälfte für technische und andere Übungen benutze, und die andere Hälfte meist Jamme und Songs schreibe.
Ist das nun ein grosser Nachteil wenn ich keine Pausen einlege?

mfgNoob
 
ibanezmike

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kommt darauf an, wie schnell du das erlernte "verdauen" kannst!!pausen sind eigentlich nur dafür gut, dass dein gehirn im unterbewusstsein das ganze was du ihm da reinprügelst verarbeiten kann!!!
wenn das über nacht geht...FREU DICH!!!! das können nicht viele!!!
wenn nicht, lass mal die finger von der klampfe zum. für einen tag...wirst sehen, es bringt was!!!kannst ja dann den einen tag mal einfach musik hören statt selbst die "Frau" zu würgen!!! --> beziehe mich hier auf den thread, dass Gitarren eindeutig weiblich sind...laut euren stimmen bei der umfrage!!!
schreib texte oder surf hier im forum...findest schon was passendes für dich!!

Ich würds mal versuchen, wenns nicht hilft, kannst eh wieder täglich abrocken!!! :rock:

mfg Mike
 
M

MrFair

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Quatsch, du brauchst keine Pause machen wenn du es nicht wirklich willst.
Ich sag's mal so: Spiel soviel du willst, nicht mehr, nicht weniger.
Klar, dein Gehirn braucht Zeit um das Erlernte zu verarbeiten, aber dass hält dich nicht davon ab trotzdem weiterzuspielen, blos sollte man nicht unbedingt 7 Tage die Woche für 3 Stunde das selbe Wechselschlag-Shredding-Lick üben, da kommt dein Gehirn wohl definitiv nicht hinterher. Ist wie beim Fitnesstraining: Der eigentliche Muskelaufbau geschiet in den Pausen, die Übungen stimulieren deinen Körper nur dafür.

Ich übe auch fast jeden Tag 2 Stunden, aber an manchen Tagen hab ich sowas von kein Bock (oder einfach keine Zeit) die Gitarre in die Hand zu nehmen und dann lass ich sie halt auch im Gigbag und zwing mich nicht trotzdem irgendwelche Übungen zu absolvieren. Klar, diese Übungen sind verdammt wichtig, aber wenn ich keine Bock auf die Gitarre hab, dann lass ich's einfach, weil es sowieso keinen Sinn hat.
Schonmal versucht unmotiviert für eine Klausur zu lernen? Ja? Dann wirst du wohl auch die Erfahrung gemacht haben das nichts im Kopf hängen bleibt, genauso ist es mit dem Gitarre spielen, wenn du dich zwingst bringt es eigentlich nichts/kaum etwas.

Das Gute an den Pausen ist, dass man nach ner "Dürreperiode", wo man das Gefühl hatte, absolut nicht weiter zu kommen, viel erfrischter an die Sache rangeht. So ist es zumindest bei mir, nach diesen freiwilligen Pausen kann mich fast nichts mehr davon abhalten die Saiten zu quälen, da lass ich dann alles für liegen. So ist es erst vor ca. 2 Wochen geschehen, mir ging das Gitarre spielen einfach nur auf die Nerven, weil ich nix hinbekommen habe -> Ne Woche Pause eingelegt -> Ich spiel wieder wie ein Verrückter :D

Andersrum verhälts sich aber auch mit erzwungen Pausen, ich hab mal nen ganzen Monat aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung aussetzen müssen, ich sag dir: Die Hölle!

Lange Rede, kurzer Sinn:
Die Pausen sind kein essentieller Bestandteil deines Gitarrenspiels, man muss sie nicht machen, aber sie haben in manchen Situationen durchaus ihren Sinn.
Ich würd' dir empfehlen die Gitarre an Tagen wo du null Motivation hast nicht in die Hand zu nehmen, aber ansonsten soviel zu spielen wie du lustig bist.
 
DaveN

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MrFair schrieb:
Lange Rede, kurzer Sinn:
Die Pausen sind kein essentieller Bestandteil deines Gitarrenspiels, man muss sie nicht machen, aber sie haben in manchen Situationen durchaus ihren Sinn.
Ich würd' dir empfehlen die Gitarre an Tagen wo du null Motivation hast nicht in die Hand zu nehmen, aber ansonsten soviel zu spielen wie du lustig bist.
Ok,
ich habe hauptsächlich gefragt, weil eines der hauptsächlichen Dinge hauptsächlichen die mich motivieren, das weiterkommen in spielerischer Hinsicht ist, und ich deshalb auch will, das es mir im Endeffekt nicht schadet soviel zu spielen.
Wegen der Motivation zum täglichen spielen, sobald ich 2 Stunden die Gitarre nicht in der Hand hatte bin ich wieder motiviert.. Es sei denn es ist zwischen 0:30 und 11:30 Uhr... ;)

@Thommy:
Ne gute Mischung wär halt das Beste.. Mal sehen..

@ibanezmike:
Ich muss mal sehen ob ich die Willenstärke fürs ausprobieren reicht ;)

mfgNoob
 
SickSoul

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passt nicht so ganz zum thema, aber mir ist mal aufgefalen, dass wenn ich nach 2 oder 3 wochen urlaub die klampfe wieder inne hand nehme, bin ich meißtens überrascht wie flüssig das alles auf einmal geht.
so komplett entspannt gitarre zu spielen ist schon was anderes, als zum beispiel dadurch den stress abzubaun, wie ich's auch manchma mache.
naja,

MfG
 
cyanite

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Ganz einfach: Spiel wann du willst und soviel du willst. So mach ichs und es klappt ;)

2, 3 Wochen ohne Klampfe? Oh Gott, horror... Hatte das mal wegen ner Sehnenscheidenentzündung, aber da nehm ich soch eher die Klampfe mit innen Urlaub...
 
Seelendieb

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also ich spiel auch noch nicht so lange und mir faellt immer wieder auf, dass wenn ich probiere ein stueck zu spielen und ich es trotzdem weiter probiere ich mich da in irgendwas reinsteigere, was dann gar nicht mehr klappt.

wenn ich das ganze nach 2 3 tagen nochmal probiere funktioniert das ganze viel fluessiger, da ich wesentlicher lockerer an die sache zurueckgehe.:great:
 
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also pausen und unterbrechungen sind schon sinnvoll. das bedeutet aber nicht, dass man die gitarre tagelang aus der hand legen muß!

allerdings sollte man sein programm so gestalten, dass man einen neuen verständnisteil, einen neuen "mechanikteil" (neue akkordwechsel, läufe), einen neuen musikalischen teil (neues stück) mit wiederholung und verfestigen von gelerntem sowie einfach spaß kombiniert.

wenn du jeden tag zwei oder drei der teile in dein programm einbaust, wirst du kontinuierlich besser.

und urlaub ohne klampfe? was soll das für`n urlaub sein?
jm2c
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have_no_idea

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was verstehst du unter einem neuen verständnissteil ?
 
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zum beispiel: neue arpeggien, wo ist welcher ton auf dem griffbrett, neuer akkord, neue tonleiter, usw....).
also alles, wo es aufs kapieren und nicht auf die finger ankommt (kommt danach).
 

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