Lack ausbessern - oder sein lassen?

von Tinu_CH, 14.05.06.

  1. Tinu_CH

    Tinu_CH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.06   #1
    Guten Tag!

    Ich hab mir gestern für 1400 SFR. eine Ibanez Universe auf Ebay gekauft :D
    Ich bin sauglücklich... Und jetzt zum Punkt. Die Gitarre hat kleinere Lackschäden, und da ich extreem pingelig bin wollt ich mal fragen ob man die Git auch ohne neue Komplettlackierung ausbessern kann? Und wie mach ich das am besten?

    Ja danke für die Antworten und die Hilfe :-)
    mfg Tinu
     
  2. YhawK

    YhawK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.06   #2
    Ich hatte mal einen minimalen Kratzer an die Kopfplatte gemacht und dann mit Nagellack ausgebessert, tja... Man sieht es nur wenn man genau hinschaut, sonst nicht.
     
  3. Tinu_CH

    Tinu_CH Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.06   #3
    Und wenn der Kratzer bis aufs Holz geht???
     
  4. YhawK

    YhawK Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.06   #4
    Tat er doch. Sonst würd ichs ja nicht ausbessern :eek:
     
  5. dragonjackson

    dragonjackson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.06   #5
    man wirds imer sehen und es hängt von deinem können und dem kratzer ab, wie sehr man ihn danach noch sieht.
    mein tipp - lass es so...

    oder mal bilder posten
     
  6. Harlequin

    Harlequin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.05.06   #6
    Irgendwie mit Lack versiegeln. Entweder beim Gitarrenbauer (dürfte bei einigen wenigen einzelnen Stellen nicht so teuer sein) oder selber Lack besorgen und dann auftragen/schleifen/polieren. Bei normalen Kratzer im Lack wärs mir egal, aber bei Kratzer die durch den Lacks ins Holz gehen würde ich das machen, damit da keine Feuchtigkeit einzieht.
     
  7. m~Daniel

    m~Daniel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.06   #7

    nöö

    habs damals bei ner aria cs-400 gemacht.
    farbe ganz normal acryl, dann klarlack auf die stelle, stelle mit umgebung plangeschliffen (bis 1500er) poliert - und schon haste nix mehr gesehen ;)

    welche farbe hat sie denn?
     
  8. Harlequin

    Harlequin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.05.06   #8
    Bei mir ist es einfach nur Lack versiegelt, war schon eine Delle im Holz. Man kann sie halt noch erkennen wenn das Licht direkt draufscheint oder man ganz nah dran geht. Ansonsten gehts eigentlich:
    http://home.arcor.de/darkharlequin/Delta/DSCF0041.jpg
    Zwischen Floyd Rose und dem unteren Gurtpin, ist halt so eine Druckstelle gewesen wo der Lack an den Seiten etwas ab war. Mir wärs halt wegen Feuchtigkeit zu gefährlich gewesen, aber auch das Risiko, dass man da vielleicht den Lack weiter hätte rausbrechen können.
    Die zweite Stelle ist auf der Rückseite gewesen, aber auch vom Vorbesitzer. Deswegen nutze ich nie diese Plastikverschlussgurte, die können ganz schön Schäden anrichten...
    http://home.arcor.de/darkharlequin/Delta/aDSCF0043.jpg

    Edit: Die hintere Beschädigung ist da noch unbehandelt. Die sieht man mittlerweile eigentlich überhaupt nicht mehr, der Lack ist da nur etwas glänzender als drumherum.
     
  9. gitarrero!

    gitarrero! Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 16.05.06   #9
    Gut, daß es eine schwarze Universe ist - da halte ich eine selbstgemachte Reparatur für unkritisch. Wenn der Katschen nämlich nicht allzu groß ist, kannst Du das freiliegende Holz mit einem schwarzen Stift anmalen und die ganze Delle mit Sekundenkleber auffüllen. Dann 48h warten, bis er vollständig ausgehärtet ist, und dann die Stelle planschleifen und drüberpolieren.
     
  10. Fiddler

    Fiddler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.05.06   #10
    Wie meinst du das mit dem Planschleifen? Das gibt doch rund um die Stelle rum auch Kratzer.
    Mit was polierst du danach?

    Wenn ich den Headstock abschleifen will, wie erhalte ich dann das Decal?

    Geht das?

    Danke

    Fiddler
     
  11. gitarrero!

    gitarrero! Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 22.05.06   #11
    Wenn Du einen Schleifklotz und entsprechend feines Schleifpapier verwendest sowie die äußeren Bereiche sauber abklebst, müßte es ohne großartigen Kollateralschaden funktionieren. Zum Nachbehandeln empfehle ich das Clover-Lackreparaturset.

    Oh je, das wird sehr schwierig - man müßte das Logo exakt maskieren und außenherum abschleifen. Ob das funktioniert, wage ich zu bezweifeln.Der Schriftzug "Universe" ist sowieso verloren, weil der zu fitzelig ist für diese Maßnahme. Aber heutzutage findet man auf ebay auch Ibanez-Logos als Decals (Wasserschiebebildchen) oder sogar aus Silberfolie herausgelasert - damit könntest Du das Logo restaurieren. Machbar ist der Spaß, andererseits würde ich den Headstock eher in Ruhe lassen, wenn Du mich fragst.
     
  12. Tinu_CH

    Tinu_CH Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.06   #12
    Welche Körnung würdest du für das Glattschleifen empfehlen? ist 2000er Nasschleifpapier fein genug? oder muss ich mir micromesh besorgen damit es wieder schön glänzt?

    Naja, ich hab jetzt die Kratzer mit schwarzer Email-Farbe ausgemalt und ca. 2 Schichten Sekundenkleber drauf, siht schon viiiel besser aus! Bald kommen noch gepinselte Lagen Kunstharz-Hochglanzlack drauf - Dann noch schleifen und polieren (Schwabbelshybe) und fertig!!! :great:

    Hoffe mal mein Baby sieht dann wieder so gut aus wie es klingt ;)

    mfg Tinu
     
  13. Rising_Hate

    Rising_Hate Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.06   #13
    ich muss den thread jetz mal wieder aufwärmen. ich hab gestern bemerkt, dass an meiner esp auch ein kleiner lackschaden ist. eigentlich wäre es mir egal, aber die esp war recht teuer, und ich will nicht, dass der lack drumherum noch weiter abgeht.
    weiß jemand, wieviel das kosten würde, es professionel machen zu lassen??
    würde es was bringen, einfach ein bisschen nagellack über die stelle zu streichen??
     
  14. Killamangiro*

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    Erstellt: 14.06.06   #14
    wenn du willst dass der lack sich nicht weiter löst, geht das vielleicht mit klarem nagellack (gibt so schutzlack)
     
  15. Rising_Hate

    Rising_Hate Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.06.06   #15
    hab ich gerade gemacht, mal schauen wie es ausschaut, wenns getrocknet is....:-)
     
  16. Harlequin

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    Erstellt: 14.06.06   #16
    Einige Lacksorten mögen das afaik nicht...
     
  17. Killamangiro*

    Killamangiro* Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.06.06   #17
    wieso nicht? ist ja kein aceton drin (ist ja kein nagellackentferner)
     
  18. Moore

    Moore Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.06.06   #18
    Argh... Wenn ich das lese...

    Mir sind Kratzer zwar latten, aber wenn man wert auf ein gepflegtes Äußeres legt, sollte man es schon so machen, wie es beschrieben wurde.

    Planschleifen mit ultrafeiner Körnung. 1500er dürfte ,wie beschrieben, reichen. Gröbere Körnung macht alles ringsherum kaputt. Gibt "Lackstifte" mit einem ultrafeinen Pinsel, der auch nicht unter Haarausfall leidet.

    Lackieren, schleifen, nicht polieren. Klarlack drauf, schleifen, polieren. Aber bitte beachten, dass die Körnung micro ist.

    Sekundenkleber *autsch*, Nagellack *autsch*

    Wird sicherlich Nagellack geben, der nicht scharf ist. Gibt aber auch welche, die zwar für Horn nicht scharf sind, aber für andere Materialien. Sekundenkleber ist sehr scharf und frisst sich rein. Finger weg!
     
  19. Captain Hookline

    Captain Hookline Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.08.08   #19
    Mal kurz eine Frage: Ich will demnächst bei meiner E-Gitarre auch eine Stelle ausbessern, wo der Lack leider abgesplittert ist. Ich war jetzt mal bei Hornbach, um mich da über passende Lacke zum Ausbessern zu informieren und habe da auch recht hochwertige Lacke von Glasurit gefunden.

    Jetzt meine Frage dazu: Wie trägt man den Lack besser auf, per Hand mit einem entsprechenden Lackpinsel oder als Sprühlack ?? Mit dem Pinsel kann es unter Umständen Schlieren geben, oder ??

    Nur noch kurz zur Info: Es handelt sich bei der Gitarre um eine schwarze Jackson JS30KE Kelly und ich wollte die abgeplatzte Stelle erstmal mit feinkörnigem Schleifpapier mit 240er Körnung abschleifen, dann schwarzen Glasurit Lack (kein Acryllack) auftragen und danach dann noch Glasurit Klarlack zum Versiegeln auftragen. Ist das soweit okay, wird das klappen ?? Ach ja, und worin besteht der Unterschied zwischen normalen Schleifpapier und Nassschleifpapier ?? Ist letzteres dafür besser geeignet und kann man es auch in Verbindung mit einem Schleifklotz verwenden ??

    Nachtrag: Okay, hat sich zum Teil bereits von selbst erledigt. Auftragen des Lackes mit dem Lackpinsel würde Schlieren geben, von daher fällt Glasurit schom mal wieder aus, weil es den nur in unterschiedlich großen Eimern gibt und nicht als Spraydosen. Habe dafür jetzt Sprühlacke von Plasti-Kote gefunden, die auf Kunstharz-Basis sind und denen ich aber hinsichtlich der Arbeit an meiner Gitarre noch nicht so recht traue, da ich zu der Marke nichts im "Lackieren - Do-it-yourself Guide" Thread im Bastelecke Forum gefunden habe.

    Und Nassschleifpapier hat im Gegensatz zu normalem Schleifpapier immer eine geringere Körnung als ersteres, lässt sich aber - zum Beispiel mit 240er oder 320er Körnung - durchaus auch für das Abschleifen der Gitarre verwenden. Nassschleifpapier hatten sie bei Hornbach nur bis 600er Körnung und in einem anderen Handwerkermarkt bis 1000er Körnung. 1500er bis 2000er Körnung scheint recht selten zu sein und lässt sich wohl am Ehesten noch beim Lackierbedarf für Autos finden.

    Habe bei meier Suche übrigens noch eine recht nette und verständliche Anleitung zum Lackieren von Gitarren gefunden. Wenn man nicht auf Notlösungen wie Nagellack zurückgreifen möchte, scheint es aber doch einiges an Arbeit zu sein :(.

    Verdammt, ich stecke immer noch lediglich in der "Wie fange ich's an bzw. womit mache ich es?" Planungsphase und der ganze Kram geht mir jetzt schon voll auf den Senkel :mad:. Ich kann inzwischen all die Leute völlig verstehen, die bezüglich Lackreparaturen den Weg des geringsten Widerstandes gehen und es einfach mit Nagellack versuchen.

    Ich habe jetzt noch mal bezüglich Plasti-Kote gegooglet, da ich gerne ein paar Kommentare zu der Marke haben wollte. Im deutschsprachigen Netz gab es sogar ein paar positive Kommentare dazu und ein User meinte sogar, er fände die Lacke von Plasti-Kote besser als die des "Platzhisches" Dupli-Color. Dafür gab es dann im englischsprachigen Netz mehrere flammende Verrisse von Plasti-Kote (googlet mal nach "Ode to Plasti-Kote" und "Plasti-Kote is a swear word" :D).

    Habe dann noch mal bei diversen Baumärkten bei mir in Münster rumtelefoniert, was die so an Sprühlacken da haben. Hornbach hat nur Plasti-Kote, Praktiker nur seine Eigenmarke Faust und Lignum nur Brillux. Darüber hinaus haben wir sowohl von Brillux als auch von Glasurit hier Werke in Münster (gibt sogar eine Glasurit Straße). Aber wie gesagt, Glasurit scheint keine Sprühlacke zu haben. Werde da aber morgen noch mal nachhaken.

    Anyway ... habe mich jetzt entschlossen, einen Mittelweg zwischen "superaufwändig" = Schäden komplett selbst neu lackieren und "superbillig" = mit Nagellack ausbessern zu wählen. Ich kaufe mir bei Hornbach einen Korkschleifklotz und dazu dann 1000er Nassschleifpapier, mit dem ich die betroffene Stelle sauber abschleife. Und dann besorge ich mir in einem Laden für Autozubehör einen vernünftigen schwarzen Lackstift, mit dem ich dann die Lackschäden ausbessere. So wird das hoffentlich dann gehen.

    Ach ja, nur noch mal für's Protokoll, das hier ist der besagte Lackschaden, den ich ausbessern möchte:

    [​IMG]
     
  20. SolidAsheron

    SolidAsheron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.08.08   #20
    ja wo isser denn? (liegts an mir oder hast du falsch gepostet?)
     
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