Les Paul bis ca. 800€

  • Ersteller fyDe1989
  • Erstellt am
Kommt der Preisunterschied da durch einen besonderen Thomann-Deal mit Gibson zustande .
ja :)

Kommt Gebrauchtkauf in Frage?
650€ Budget, da ist eine Gibson drin, über anderes würde ICH nicht nachdenken.

Gucke:
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeig...worn-cherry-2012/246212533-74-4816?ref=search

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeig...dio-worn-cherry/245622733-74-18851?ref=search

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeig...-mit-orig-koffer/246310506-74-1962?ref=search
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich packe es mal hier drunter, um einen neuen Thread zu vermeiden:

Ich habe mich entschlossen so um die Weihnachtszeit herum eine neue LP Schrägstrich Humbuckergitarre anzuschaffen.

Mein absolutes Maximum sind ca. 650 Euro, mehr kann ich einfach nicht hergeben.


Für alle Tipps wäre ich dankbar!

Gruß
Janmann


Hallo Janmann, Du solltest Dir unbedingt einmal die Cort CR Custom ansehen, bzw. anspielen. Für diese Preisklasse (600 €) sehr edle Hardware wie z.B. Duncan SH 1 ('59) & SH 4 (JB), TonePros Lic. Bridge & Tailpiece, Kluson Tuners. Sieht nicht nur gut aus, sondern klingt auch echt fett nach Paul, bitte sehr:

 
Dann werfe ich mal die LTD ec 401 VF und die PRS SE 245 in den Raum, die LTD klingt richtig fett ( Seymour Duncan 59 und JB-Jeff Beck) . Die PRS is auch ne feine Klampfe, sehr konfortabel zu bespielen. Kuck Dir einfach mal die Tests im WWW an, too much to List.
 
Ob die Tonabnehmer der "Thomann" LPJ (490/498) hochwertiger als die neuen '61er sind, ist schwer zu sagen. Die reguläre 2013er LPJ war noch mit der 490/498 Kombination ausgestattet, ich habe eine 2013er und bin mit den PUs zufrieden, die '61er kenne ich nicht (und habe hier auch noch nichts über die gelesen). Allerdings muss man sagen, das die 490/498 hier im Forum nicht unbedingt angesagt sind.

Ein sehr deutlicher Unterschied zwischen den regulären und den Thomann-'LPJ' ist der Weight Relief. Die Thomänner sind chambered, also weitgehend ausgehöhlt, damit leichter, klingen aber auch anders, die regulären haben ein 'Traditional Weight Relief', also 9 'Käselöcher', die nur wenig Gewicht sparen (ca. 150g, meine LPJ wiegt 4,3 kg) und kaum was am Sound ändern dürften.

Von "richtigen" LP unterscheiden sich beide durch den Ahornhals, der soll sich durch etwas mehr Höhen und mehr Attack bemerkbar machen, dafür ist er zweifellos stabiler als der traditionelle Mahagonihals.

Thomann hat sicherlich durch eine entsprechende Abnahmemenge einen günstigen Preis bei Gibson bekommen, die 2013er LPJ wurde aber Anfang 2014 auch für 498,- "verramscht", offensichtlich wird damit trotzdem noch Geld verdient ;).

Meine 2013er jedenfalls ist einigermaßen sauber verarbeitet, war brauchbar (mit Verbesserungspotential) eingestellt, bespielt sich super und klingt sehr gut, sowohl unverstärkt als auch mit Strom, mit sehr guten Sustain.
 
Die Hagstrom Super Swede habe ich letztens in einem kleinen Musikgeschäft angespielt ( die lag da deutlich über dem Preis beim großen T fällt mir grade auf. Die Lag im Laden bei 899 € :bad: )
Ich fand Sie ganz ehrlich nicht schlecht, die Gitarre hatte noch die Möglichkeit die TA zu splitten. Fände ich nicht schlecht aber ich will und wollte ja eine "echte" Humbuckergitarre ohne Schnickschnack.

Von Sound her fand ich sie nicht vergleichbar zum Gibson-Ton. Nicht schlechter, einfach anders. Bespielbar war die Top muss ich sagen und auch die Verarbeitung war tadellos bei dem Modell das ich in der Hand hatte.
Aber da hilft mal wieder nur selbst anspielen....


Grüße Nico
 
Bei der 498T/490R-Kombo ist das Problem, dass die beiden PUs nicht sonderlich gut aufeinander abgestimmt sind. Der Steg-PU hat einen Alnico V-Magneten und ist ziemlich hell und der Hals-PU ist mit seinem Alnico II-Magneten ein Stück zu warm. Mit etwas Modding (Magneten untereinander austauschen) kann man dieses Manko aber beheben.
Klanglich gehen sie auch in die modernere Richtung. Bei Gibson ist es halt so, dass viele Spieler ja alles ablehnen, was nicht ein Derivat eines 1959er-PAFs ist.

So wird die 500T/496R-Kombo (heiße Keramik-PUs) aus den alten Classics oder Explorern auch gerne verrissen, weil sie nicht wirklich Vintage klingen. Wenn man sie aber unabhängig vom Soundideal 1959 betrachtet, sind es aber sehr gute PUs, die sich super für Hi-Gain-Sounds eignen.

Das sieht man auch an den Preisen für Aftermarket-PUs. Die Modern-Line (490T & R, 496R, 498T, 500T) sind einige Euros günstiger zu haben als z.B. die Burstbucker oder die Classic '57s. Ich glaube nicht, dass die PAFs teurer in der Herstellung sind.
 
@Janmann2007: Ich hab grad mal beim großen T geschaut. Von Epiphone gibt´s die Les Paul Custom Classic Pro mit Gibson 490R/498T PU´s für 599€ oder die "normalen" Les Paul Custom für 499€ in der allerdings Epiphone ProBucker PU´s verbaut sind. Was ich auch empfehlen kann sind die Les Paul Plus Pro Modelle. Die haben die selben PU´s wie die "normalen" Custom LP´s. Ich hab eine LP Plus Pro und habe die Epiphone-PU´s gegen Gibson 496R/500T PU´s getauscht weil mir die Epi-PU´s zu schwach waren.
Es gäbe aber von Gibson noch die SGJ-Modelle oder die SG-Tributes für ca. 600€. Les Paul Studios gibt´s gebraucht zum Teil auch in deinem Preisbereich.
 
Ich lasse mich auch gerne zum Test anderer Humbuckergitarren animieren, ich hatte bisher einfach noch nie wirklich das Vergnügen mit etwas anderem als einer LP.
Eine PRS SE Singlecut: 245, Tremonti, Bernie Marsden, etc. Gibt es idR immer mal gebraucht und günstig, sodass dann noch Geld über wäre für (ggf.) andere Pickups und das ein oder andere Austauschteil an der Elektrik.
 
wenn du ne gebrauchte Gibson worn bekommen kannst hol sie dir ich hab bei meiner die platine rausgeschmissen und 4 cts 500 kohm potis drin in 50 wiring und ich habe eine tokai ls 150 ( einteiliger body , zweiteilige massive decke flame maple, einteiliger hals ) die du nicht unter 1200 € bekommst gebraucht. die gibson klingt durch das chambering anders aber mit den burstbucker pro klingt sie sehr rockig und kommt bei jeder gainstufe gut und klar rüber .
 
Ich habe nicht alles gelesen, daher eventuell zum wiederholten Male
:
Ich würde mir auch mal FGN ansehen.
Die LS10 (Les Paul Standard-Kopie) bzw. die LC10 (Les Paul Custom-Kopie) kosten neu ca. 1000€ und werden gebraucht wohl im gesuchten Budgetrahmen zu finden sein. Die Gitarren werden bei Fujigen gebaut, die unter anderem auch für Fender und Ibanez bauen. Die FGN-Modelle sind, wie für japanische Gitarren üblich, sehr gut verarbeitet. Ich habe schon einige Modelle in der Hand gehabt und konnte keine Mängel feststellen. Bei Gibson muss man da schon mal genauer hinsehen.
Als Pickups sind hauseigene Alnico 8-Humbucker verbaut.
 
Ich habe die Gibson studios mal gespielt, im Vergleich zu meiner Custom Shop klingen die wie Pressspan.
Ich glaube, in deinem Preisbereich gibt es Hersteller, die ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis bieten als Gibson.
Ich bin da aber auch sehr kompromisslos gewesen: Wenn es eine Gibson sein soll, dann Plaintop und mit Killer-Sustain.
Ich erhebe jetzt nicht den Anspruch, "Gibson-Kenner" zu sein, aber ich habe auch schon um die 30 verschiedene in der Hand gehabt, inklusive Vintage-Instrumente aus den 70ern.
Lediglich die teuren Gibsons von heute können mit den preislich im Mittelfeld liegenden Gibsons der vergangenen Jahrzehnte Mithalten.
Gibson ist eben ein straff geführtes Unternehmen, das mitlerweile den Profit über alles stellt. 2012 haben die ja ein dickes Ding abgezogen, nämlich bei den Griffbrettern beschissen, ohne es zu deklarieren. Für eine Custom Shop erwartet man ein Griffbrett aus einem Stück.
 
Vor 3 Jahren , als die Gibson Worn Modelle hochaktuell waren, ist meine Les Paul Suche bei einer Hagstrom Swede (ohne Super) geendet .
 
Ich habe die Gibson studios mal gespielt, im Vergleich zu meiner Custom Shop klingen die wie Pressspan.
Ich glaube, in deinem Preisbereich gibt es Hersteller, die ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis bieten als Gibson.
Ich bin da aber auch sehr kompromisslos gewesen: Wenn es eine Gibson sein soll, dann Plaintop und mit Killer-Sustain.
Ich erhebe jetzt nicht den Anspruch, "Gibson-Kenner" zu sein, aber ich habe auch schon um die 30 verschiedene in der Hand gehabt, inklusive Vintage-Instrumente aus den 70ern.
Lediglich die teuren Gibsons von heute können mit den preislich im Mittelfeld liegenden Gibsons der vergangenen Jahrzehnte Mithalten.
Gibson ist eben ein straff geführtes Unternehmen, das mitlerweile den Profit über alles stellt. 2012 haben die ja ein dickes Ding abgezogen, nämlich bei den Griffbrettern beschissen, ohne es zu deklarieren. Für eine Custom Shop erwartet man ein Griffbrett aus einem Stück.
Zustimmung !!
Granadillo Board, Chrome Hardware das sieht einfach billig aus. Neulich hing bei JustMusic in Berlin eine weiße Studio mit P90 Pups als Gitarre der Woche. Das Ding hat ausgesehen wie ein Stück Plastik. Geschmäcker sind halt verschieden. Was ich aber überhaupt nicht verstehe, warum kauft man sich nicht eine Gitarre die funktioniert, ohne alles mögliche austauschen zu müssen. Geht es um den Ton, Feel und Vibe, oder doch primär um das Logo auf dem Headstock ? Ich bin schon etwas älter und denke bei einer Les Paul z.B. an Paul Kossoff, der für mich immer noch den schönsten Ton hatte, oder Gary Rossington von Lynyrd Skynyrd und die Studios von Gibson vermitteln mir das überhaupt nicht. Für den Preis den Gibson für die Studios aufruft, machen andere Hersteller (Japan) mittlerweile die authentischeren Les Pauls.

planet335
 
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Das kann man so nicht sagen @planet335, das ist alles Geschmacksache. Ich habe mir letztens eine Studio 2013 mit Grenadillo-Griffbrett gekauft und mir gefällt das Holz richtig gut, ebenso Chrome Hardware. Beim spielen macht es dann eh fast keinen Unterschied.
Ich könnte bei Gold Hardware immer das kotzen kriegen, das sieht meiner Meinung nach soooo dermaßen kitschig aus, aber es gibt genügend Leute die darauf abfahren. Dürfen sie auch, denn über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.
 
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Also um mal etwas offener zu reden: Ich gebe zu, mir die Gibson Custom unter anderem aus Prestigegründen gekauft zu haben. Das Logo auf dem Headstock, der gealterte Sunburst, das ist einfach zum dahinschmelzen. Jeder hat seine Präferenzen: Manche geben ihr Geld für ein teures Auto aus. Bei mir ist's eben die Musik.
Ich meine, bei einer Studio hat man halt Gibson drauf stehen, aber das war's dann auch. Das ist auf der Bühne so, wie wenn du in der Philharmonie anfängst, dein Chopin-Konzert auf nem Keyboard zu spielen.
Gibsons Versuch, Epiphone in der niedrigen Preisklasse das Wasser abzugraben, finde ich eher mau. Ich wiederhole mich: Wenn man sich mit den Headstocks anfreunden kann, sind Düsenberg, Hagstrom und PRS m.M.n. die besseren Lösungen.
 
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Das kann man so nicht sagen @planet335, das ist alles Geschmacksache. Ich habe mir letztens eine Studio 2013 mit Grenadillo-Griffbrett gekauft und mir gefällt das Holz richtig gut, ebenso Chrome Hardware. Beim spielen macht es dann eh fast keinen Unterschied.
Ich könnte bei Gold Hardware immer das kotzen kriegen, das sieht meiner Meinung nach soooo dermaßen kitschig aus, aber es gibt genügend Leute die darauf abfahren. Dürfen sie auch, denn über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten.

Ich bin jetzt auch nicht der ganz große Freund von Goldhardware, es gibt aber so einige Fälle, bei denen güldene Hardware doch sehr schick aussieht. Das wären die schwarzen und weißen Les Paul Customs und die Explorer von Bill Kelliher in Gold Sunburst sieht mit Goldhardware auch richtig gut aus.

Eine Studio ist genauso eine Gibson, wie eine Standard etc. auch. Im Prinzip ist die Studio, genau wie der Name sagt, fürs Studio erfunden worden. Da, wo es nicht so sehr auf optischen Schnickschnack ankommt, aber auf guten Sound und Handling. Ne Custom ist in vielen Fällen noch eine andere Hausnummer, aber damit soll sie auch nicht verglichen werden. Ihr direkter "Konkurrent" ist doch eigentlich die Standard, die ja eigentlich nur optisch aufwendiger sein sollte (vom dünneren Korpus mal abgesehen). Jedenfalls war es mal so vorgesehen von Gibson.

Die Worn-/Faded-/LPJ-Modelle finde ich aber auch sehr gelungen. Der Headstock wirkt zwar etwas billig, deckenden Lackierungen (Goldtop z.B.) gefallen mir bei diesen Serien auch nicht so, aber das dünne Worn-Finish in braun hat schon seinen Charme.
Ich würd mir auch nicht so ins Hemd machen, wegen Grenadillo/Baked Maple-Fretboards. Die meisten die meckern, haben so eine Gitarre doch noch nie in die Hand genommen oder sind schon so vorurteilsbelastet, dass das Urteil sowieso negativ ausfällt. Ich glaube, den Fehler, den Gibson gemacht hat/macht, ist es, diese neuen Materialien bei den alteingesessenen Modellen zu verwenden (z.B. der Studio).
Die LPJs haben doch auch einen Ahornhals und gerade bei diesen Modellen würde ich mich nicht davon abschrecken lassen. Man kann bei ein er solch günstigen Gitarre nicht erwarten, dass da alles "historisch korrekt" ist. Und ein "Nachteil" ist der Ahornhals erst mal auch nicht.

Und das eine Gibson mal wie Pappe klingt, muss erst mal überhaupt nichts mit dem Modell zu tun haben. Das ist die berühmte Serienstreuung. Es gibt auch genügend Customshop-Gitarren, die nach nichts klingen.
 
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Hey,

ich klinke mich hier auch mal ein, da ich so ziemlich das Selbe suche wie Janmann. Trotzdem schreibe ich noch kurz, was mir wichtig ist und wobei ich eigentlich Hilfe brauche.

Kurz Infos über mein Rig etc. Spiele momentan nur eine Strat. Taugt mir auch zu 100 %. Die spiele ich über nen Linnemann M45 (JTM-45) Klon. In meiner Band spiele ich Alternative Rock à la RHCP, Foo Fighters. Für "rockigere" Sachen fände ich aber ne Paula ganz geil. Generell, um nen etwas anderen Sound zu haben. Hatte auch schon ne Studio da, klang ganz ordentlich.

Ich möchte ganz klar eine Paula, die mir so gut es geht, den klassischen Gibson Ton gibt. ES-Gitarren habe ich schon getestet. Hammer Clean Sound aber mir taugt bei verzerrten Sachen die Paula einfach mehr. Dabei muss nicht Gibson drauf stehen. Höchstwahrscheinlich kommen im Laufe des nächsten Jahres eh Häussel PAFs rein. Kaufen werde ich die Paula auch erst gegen Dezember. Ans anspielen komme und möchte ich auch gar nicht vorbei kommen. Trotzdem möchte ich mir da nochmal Tips holen. Auch wenn hier schon brutal viel genannt wurde, geht es mir doch noch leicht um etwas "spezielles". Wie gesagt, klassischer, "Vintage" Paula Ton. Mit einem modernem Sound werde ich absolut nicht warm. So wie ich das verstanden habe, gibt es in dem Presgebiet bessere Klampfen, als die Gibson Studios. Gut. Tokai ist schon mal ziemlich interessant, aber auch schwer anzuspielen. Optisch ist das bei mir auch schon schwieriger. FGN wäre extrem interessant, keine Erfahrung bisher damit gemacht. Hagstrom ist auch interessant. Habe auch mal ne Ultra Schwede gespielt. Hammer geil zu spielen, war mir aber zu modern. War aber auch kein gescheiter Amp. Die Super Schwede liegt bei ca. 550 €. Ist halt die Frage ob ich da nicht mein Budget besser ausschöpfe. Optisch sagen die mir auch nicht wirklich zu. PRS gefallen mir optisch auch nicht (außer die "normalen" Super Strat? Modelle). Klingen ja laut euch auch ziemlich modern. Duesenberg wäre sehr interessant.
Ach ja, ne LPJ habe ich schon mal gespielt. Fande die ziemlich billig, sowohl optisch als auch vom Spielen her. Die Pickups sind auch ziemlicher Müll mMn. Der Amp war allerdings auch net so toll.

Zusammengefasst:

- klassischer Gibson LP Ton
- keine Gibson, zwingend
- bis 800 €
- Anspielen ist Pflicht

Dazu:
- Gebrauchtkauf auf jeden Fall möglich
- Farbe kommt aufs Modell drauf an

Am liebsten wäre mir natürlich so ein geiles Gibson Standard/Traditional etc. Finish. Ist aber in dem Preisbereich schwierig.

Im Grunde ist ja schon alles von euch genannt worden, nur möchte ich noch ggf. ein paar Anspieltips haben. Mir ist ja gerade der "vintage" Ton wichtig. Diese Worn Faded Teile wären ja eigentlich TOP. Finde die aber optisch echt lahm. Ist ja so beabsichtigt, aber mir taugt des einfach net.
 
Zuletzt bearbeitet:
Finde die aber optisch echt lahm. Ist ja so beabsichtigt, aber mir taugt des einfach net.

Das ist das Pferd von hinten aufgezäumt. ;) Das ist nicht beabsichtigt, nur mehr ist halt für das Geld nicht drin.
Und ich hätte da noch ein klares Statement zu den worn Modellen. ICH spiele auch seit 40 Jahren Gitarre und ICH hatte auch schon vieles in der Hand. Und für MICH ist der Sound einer G. worn studio einfach unschlagbar in dieser Preisklasse. Sie fühlt sich roh an, das stimmt, manche verwechseln das mit billig. Eine Standard, ja, die fühlt sich an wie eine teure Gitarre, aber ganz ehrlich, der Sound ist wenn überhaupt nur um Nuancen anders.
PRS SE war für MICH ein totaler Flop- Saugut verarbeitet, ja, aber der Klang war totes Holz. Fertig.
Hagström- eine Swede habe ich längere Zeit probiert (die normale, die mit dem Filterswitch)- die war richtig gut, der Sound der Worn aber einen kleinen Zacken kräftiger, allumfassender.
Epiphone- tolle Gitarren, der Sound reich in meinen Ohren nicht an die worn heran, und wenn sie auch noch so toll aussehen und blinkern.
Duesenberg- auch gebraucht über deinem Budget, denn die Les Pauls (49er) kosten mehr. UND sie klingebn anders. Gut, sehr gut, aber anders. Drahtiger, wunderschön im Cleanbereich, verzerrt nicht so das durchdringende Rockbrett, irgendwie graziler.

Wenn ICH jetzt gegen die worn wäre, aus welchen Gründen auch immer, würde ich für eine Les Paul keine 600€ ausgeben, sondern mir ganz ehrlich eine Johnson aus der Korea-Serie schießen, unter Umständen für 200€. Die kann allen genannten nicht-Gibsons hier mehr als nur das Wasser reichen.
Bloß mal so, ist ja wahrscheinlich sowieso irrelevant.
Hier ist so ein Schatz, muss man natürlich runterhandeln.
http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeig...-kopie-neuwertig/241852150-74-1225?ref=search
 
Danke für deine schnelle Antwort!

So hatte ich das mit der Worn auch gemeint, nur falsch gechrieben ... :rolleyes:

Werde die Worn auch auf jeden Fall trotzdem anspielen. Das mit den Duesenberg habe ich auch schon des öfteren gehört. Gebraucht gäbe es da ne "Starplayer". "Esche", der Sänger und Gitarrist von Serum 114 spielt allerdings auch ne Duesenberg. Und die Band macht Punkrock. Kann man glaub ich pauschal nicht so sagen und ist auch recht subjektiv. Andere Pickups würden da sicherlich auch noch was machen.
Die Johnson wäre sicherlich interessant, da ich mich auch damit blicken lassen möchte fällt die eher weg :D Sorry, finde ich total hässlich.

Ich fasse für mich mal zusammen:
Gibson LP Worn Faded
FGN Nea Classic
Hagström Super Schwede

Ne Gibson Studio und ne PRS teste ich dabei aber auch noch(mal), rein aus Interesse und Vergleich.

Die Tokai wird verdammt schwierig anzuspielen. Werde darauf wohl verzichten.
 

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