Liste der Profi-Musiker die Modeling Amps einsetzen

OliverT
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Hi an alle Freunde der Gitarre,

hier gibt es ja oft Diskussionen betreffend Verstärker, zum Beispiel Röhren der Firma A im Vergleich zu einem Modeling Amp der Firma B.

Und es denken ja einige wirklich, sie können das hören ;) Dann schaut mal unten auf die Namen, wer aktuell selbst LIVE Modeling Amps einsetzt.
Ich bin sicher ihr seid überrascht.

INTERESSANT finde ich, wer setzt im professionellen Bereich Modeling Amps ein?

Alleine diese Tatsache, dass Modeling Amps überhaupt in Studios und auf der Bühne von Profis eingesetzt werden zeigt, dass die Aussage, nur Röhre hat einen echten Klang, definitiv nicht objektiv betrachtet wird. Hier spielen Emotionen wohl eine sehr große Rolle.

So ich beginne mal mit den ersten
- MARK KNOPFLER setzte inzwischen auch LIVE Modeling ein
- Gitarristen der Band KREATOR (Live und Studio)
- SATCHEL von Steel Panther setzt im Studio und Live Modeling ein
- NEAL MORSE von Tranatlantic, Spocks Beard und der Neal Morse Band setzt im Studio und LIVE Modeling ein

Falls ihr Infos habt, ergänzt gerne die Liste. Bestimmt interessant …….

Gruß
Oliver
 
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Andreaz
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Trivium setzten Live nur noch Kemper ein (beide Gitarren und Bass).
Im Studio verwenden sie afaik das was "am besten" klingt.
 
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Man könnte die Frage fast umdrehen und sie so stellen, welcher Künstler setzt heute noch keine Modelling Amps auf der Bühne ein.
Es ist ja schon beinahe aussergewöhnlich wenn du dir auf Facebook oder andere Sozialen Medien Backstage Fotos von Konzerte/Tourneen anschaust, und dort keine Kempers im Rack verbaut siehst.
So ist mein subjektiver Eindruck
 
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dubbel
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Röhren der Firma A im Vergleich zu einem Modeling Amp der Firma B. Und es denken ja einige wirklich, sie können das hören.
[...]die Namen, wer aktuell selbst LIVE Modeling Amps einsetzt.
Gerade live spielt es doch die geringste Rolle, oder?
 
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Besitze ich ein Verstärkersystem bei dem technisches Backup während der Tour einfach verfügbar oder ohne großen Gewichtsaufwand live realisierbar ist, das aber je nach eigenem Gehör und Gutdünken 9x% vom Sound hat?

Naja als Profimusiker ist man schon fast gezwungen auf solch eine Alternative umzuschwenken. Gerade Bands die der OT aufgezählt hat, Trivium, Kreator, Steel Panther. Das sind sehr ausgiebig tourende Bands, die aber keine Millionenseller sind.

Leute die oft noch echte Amps fahren:

- Hobbymusiker und somit nicht auf Kostendeckung und Risikobetrachtung achtende Liebhaber
- Voll-Profis die es sich leisten können und "das Gras wachsen hören" (nicht negativ gemeint), also die 100%-Lösung wollen. Leute wie Bonamassa oder John Mayer fallen mir hier ein.

Dass die Liste der mittelgroßen und großen Bands, die auf digital umsteigen, immer größer wird ist also ganz normal. Das muss nicht zwangsweise heißen dass Röhre exakt gleich Modeller ist, aber die Prozentzahl des subjektiven Heranreichens an das Optimum (jetzt egal ob 90% oder 99%) ist schlussendlich in den 2010ern in einen so hohen Bereich gerückt, dass es lohnenswert ist.
 
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Man sollte aber auch berücksichtigen, dass für viele Musiker nicht Klang oder Feeling ausschlaggebend für die Wahl waren, sondern die Tatsache, dass ein Kemper z.B. wesentlich weniger logistischen Aufwand verursacht als die Multi-Amp-Schrankwand.

Das bedeutet für den Künstler weniger Aufwand, geringere Kosten und weniger Zeitverlust beim Aufbau. Außerdem ist an jeder Location der gleiche Sound schneller und leichter reproduzierbar.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
...oder John Mayer fallen mir hier ein..

Nicht ganz richtig:)

https://www.musicradar.com/news/joh...r-apple-cart-once-more-as-he-uses-axe-fx-live
 
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Steve Hillage (britischer Hippie Gitarrist ... früher Gong und sowas) hat schon früh mit einem Line6 XT Pro gearbeitet, fand ich immer erstaunlich, weil ich den klanglich auch ganz brauchbar fand, der aber gerne verrissen wird ...

https://equipboard.com/pros/steve-hillage
 
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Man sollte aber auch berücksichtigen, dass für viele Musiker nicht Klang oder Feeling ausschlaggebend für die Wahl waren, sondern die Tatsache, dass ein Kemper z.B. wesentlich weniger logistischen Aufwand verursacht als die Multi-Amp-Schrankwand.

Das bedeutet für den Künstler weniger Aufwand, geringere Kosten und weniger Zeitverlust beim Aufbau. Außerdem ist an jeder Location der gleiche Sound schneller und leichter reproduzierbar.
Right, denke dass da gerade Musikern aus dem Heavy-Bereich, der ja nun sehr festival-lastig und nicht mit dem aller-reichsten Geldsegen ausgestattet ist, die Wahl äußerst einfach fällt.

Ich als Hobbymusiker z.B. freue mich wenn ich meine Boliden mal "laufen lassen" darf und habe bei den 2/3/4-Kanalern die Klänge genauso "on tap" wie Kemper-User. Aber ich muss bei einer abzählbaren Anzahl an Gigs im Jahr nicht bedenken ob

1. Essen auf den Tisch kommen kann bei den Unkosten
2. Die Kiste ausfällt und ich sofort Ersatz habe
3. Ich irgendwo auftrete wo quasi "on the fly" mein Rig auf die Bühne geschoben wird und dementsprechend jede Fläche relevant ist.
4. Mein Sound jeden Abend der Gleiche ist.

Die Entscheidung für den eigenen "besten Sound" ist da folgerichtig ganz weit unten in der Prioritätenliste. Ich meine...schon in der Zeit vor AxeFx und Kemper haben Bands teilweise Amps gespielt mit denen sie wie Grütze klangen, weil sie davon endorsed wurden. Money makes the world go round.

--- Beiträge wurden zusammengefasst ---



Interessant, selbst der größe Soundfetischist denkt manchmal also ökonomisch :redface:.
 
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Gerade live spielt es doch die geringste Rolle, oder?

Und im Studio ist es wichtiger?

Das ist in der Praxis so nicht ganz richtig ;) In den großen Tonstudios in USA nehmen die Musiker in der Regel ihre Amps und Boxen gar nicht mit hin!

Das STUDIO hat eine gewisse Auswahl und der Produzent/Soundmischer arbeitet mit verschiedenen Varianten, Micros, Boxen usw. bis der Sound passt. Für das ist er auch da ;)

oft hat das Equipment aus dem Studio nichts mit dem auf der Bühne zu tun. Da gibt es wirklich wenig Musiker die das so machen, nämlich überall gleiches Equip.

Allein daran sieht man, wie austauschbar Equipment ist .....
 
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Ich schliesse mich @Clipfishcarsten an, für mich als Hobbymusiker ist es eine Freude meinen Amp mal ausfahren zu können. Ich muss nicht davon leben und Angst haben, dass er seinen Dienst versagt und ich schnell eine Ersatzlösung brauch. Auch mach ich mir keine großen Gedanken über die Transportlogistik, im Notfall kann ich meinen Combo auch in der U-Bahn transportieren.

Als Profi bzw. tourender Musiker ist das allerdings ein Kriterium - je einfacher etwas zu transportieren, auf- und abzubauen ist, desto besser. Und dank moderner Soundtechnik kann da viel auch noch beim FOH gemacht werden. Gleiches gilt fürs Studio, da werden ja oft ganz andere Amps (und Gitarren) verwendet als auf der Bühne und auch hier gibt es inzwischen digitale Lösungen für ein Reamping, die einen phyischen Verstärker bei der Aufnahme obsolet machen.

Ob das alles aber so viel Spass macht, wie ein voll ausgefahrener Röhrenamp? Das muss jeder für sich wissen.
 
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Der Kemper ist aber kein Moddeling-Amp, sondern ein Profiler :rolleyes:
 
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Metallica - drei fast identische Racks mit Axe-Fx II und Matrix Endstufe

Stellvertretend für die drei, das von Kirk Hammet

64764614465262c3f1f054e13cd08d21.jpg
 
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Auch Vivian Campbell scheint für kleinere Gigs was kleines einzusetzen:

Viv_Rack.jpg


Das kleine Rack links, das sind zwei Axe-FX.
 
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Ich schliesse mich @Clipfishcarsten an, für mich als Hobbymusiker ist es eine Freude meinen Amp mal ausfahren zu können. Ich muss nicht davon leben und Angst haben, dass er seinen Dienst versagt und ich schnell eine Ersatzlösung brauch. Auch mach ich mir keine großen Gedanken über die Transportlogistik, im Notfall kann ich meinen Combo auch in der U-Bahn transportieren.

Ob das alles aber so viel Spass macht, wie ein voll ausgefahrener Röhrenamp? Das muss jeder für sich wissen.

Du meinst also, zum Beispiel Neal Morse, Metallica, Mark Knopfler haben kein Geld um Original Röhrenverstärker zu transportieren? Oder die ganzen Musiker in den 60ern, 70ern, 80ern udn 90ern ;)

Also das ist etwas weit hergeholt ;) :D
 
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Der Kemper ist aber kein Moddeling-Amp, sondern ein Profiler
Ja gut, äääääh....Ist doch alles das selbe bzw ähnlich :) zumindest wurden dei beiden wohl mal verglichen. Ich wusste bis dato gar nicht, was ein AXE Fx ist....naja...ich weiss nur, das Farin Urlaub auch solche Kemper spielt. Wenn man das hier jettzt dazu zählen möchte.
 
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Es geht nicht ums Geld, sondern die Transportlogistik. Das war auch früher schon so, dass man die Transportlogistik optimiert hat, die Technik wurde kleiner und damit ist weniger zu transportieren. Und da mehr Verstärker oft aus Gründen der Ausfallssicherheit da stehen ist das in Zeiten von Kemper und Co. auch einfacher geworden.

Also ist das gar nicht weit hergeholt - und wenn die sich einen Transporter ersparen wegen weniger Equipment, bleibt ihnen mehr in der Kassa...
 
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Du meinst also, zum Beispiel Neal Morse, Metallica, Mark Knopfler haben kein Geld um Original Röhrenverstärker zu transportieren? Oder die ganzen Musiker in den 60ern, 70ern, 80ern udn 90ern ;)

Also das ist etwas weit hergeholt ;) :D

Naja :D... glaube jedem Profi, auch wenns Stadionfüller sind, ist es mitunter recht wenn er/sie vllt. einen 12HE Schrank mitnehmen muss der noch nichtmal viel wiegt, als ein halber Hausstand wie das in den 90ern/2000ern als Beispiel Metallica und Dream Theater mit hunderten Kilos an redundanten Röhrenamps gemacht haben...musste ja alles auch ausfallsicher ausgeführt sein.

Dass die letzten x% vom Sound und der eigene "Gefallen" daran einen echten Amp zu spielen aber eine untergeordnete Rolle in dieser Situation spielen, sollte auch bei solchen Größenordnungen klar sein.
Spiele ich >100 Shows im Jahr, ist die Amp-Romantik schnell dahin und Pragmatismus gewichen :ugly:.
 
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