Loch im Balg flicken?

von Ydufree, 11.09.07.

  1. Ydufree

    Ydufree Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.09.07   #1
    Liebe Akkordeongemeinde,

    ich habe mir eine alte Cantulia bambi für etwa 80€ erstanden. Ein kleines 2-chöriges Instrument, praktisch zum Mitnehmen. Natürlich keine Spitzenqualität. Teilweise leicht verstimmt. Und im Balg habe ich bereits ein kleines Loch entdeckt. Wie kann ich das Loch im Balg abdichten? Auf dem Bild ist das kleine Loch im roten Kreis gut sichtbar.

    Gruss, Ydufree
     

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  2. Heber

    Heber Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #2
    Hallo Ydufree,

    mit dem Loch im Balg kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

    Aber mal eine Frage! Bist du unter die "Jäger und Sammler" (oder "Messie's bester Freund") gegangen :D , oder was machst du mit solch einem Teil? Bungee-Springen könnte ich mit vorstellen? :great:

    Gruß Heiko
     
  3. ralf82

    ralf82 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #3
    Hallo Ydufree,

    das Loch im Balg kannst nur notdürftig flicken, in dem du von innen am besten ein kleine Stück weiches Leder gegen klebst. Wenn du kein Leder hast (was ich mal vermute) geht auch irgend etwas anders was weich und nicht Luftduchlässig ist. Beim kleben vorsichtig mit dem Leim umgehen das du nicht denn ganzen Balg verklebst!!!
     
  4. horschd

    horschd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #4
    Hallo Ydufree,

    ich würde es mit Textilklebeband versuchen
     
  5. Ydufree

    Ydufree Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.09.07   #5
    Hallo Leute,
    vielen Dank für die guten Tips. Ich habe den Balg bereits demontiert. Es scheint tatsächlich die einzige undichte Stelle zu sein. Dafür fehlen etliche der kleinen Lederklappen. Bis auf 4 Stück habe ich alle im Balg gefunden. Ich werde morgen früh mal mit den ersten Reparaturen beginnen.
    Gruss, Ydufree
     

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  6. Ydufree

    Ydufree Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #6
    Hallo Heber,
    Du magst mich für einen Messi halten. Aber ich mag halt Musik. Vor fast 50 Jahren habe ich bei meinem Vater Blockflöte gelernt. Dann war ich in der Knabenmusik und lernte Trompete spielen. Anschliessend habe ich mit Schulkollegen eine Band gegründet und autodidaktisch Keyboard gelernt. Vor einigen Jahren habe ich angefangen Akkordzither zu spielen und vor etwa 3 Jahren habe ich auf den Wunsch meiner Frau mit Akkordeon angefangen. Ein Defektes Instrument ist für mich nicht einfach Abfall. Oft lässt es sich mit mehr oder weniger Aufwand reparieren. Dieses kleine Akkordeon gefällt mir. Es ist praktisch weil es so klein ist und doch relativ viele Möglichkeiten bietet zum spielen. Immerhin ist der Bass/Begleitumfang von Es bis E (40 Knöpfe). Es hat Dur-, Moll- und Septimeakkorde. Ich gebe keine grossen Konzerte. Aber oft spiele ich bei Kollegen zu Geburtstages- oder anderen Feiern. Da ist so ein kleines Instrument gerade richtig! Wenn ich mit der Restaurierung fertig bin werde ich ein Muster ins Netz stellen...
    Im übrigen ist es gefährlich über jemanden zu urteilen, den man gar nicht kennt. Wie heisst es so schön: Wenn mancher Mann wüsst' wer mancher Mann wär' gäb' mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehr'.
    Gruss, Ydufree
     
  7. Heber

    Heber Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.09.07   #7
    Hallo Ydufree,
    ich danke dir für deine schöne Antwort.

    Erst einmal: Ich habe es nicht böse gemeint! Zweitens danke ich dir, dass du mir geantwortest hast! Ignoranz hätte mich, ehrlich gesagt, getroffen.
    Ich spiele derzeit auf einem 120 Bass Akkordeon von Ho... Kann mir halt kein besseres leisten (Pi Pi in den Augen :)) Im Familienbesitz haben wir ein schönes, kleines Weltmeister Akkordeon. Ich habe mal versucht darauf zu spielen. Irgendwie haben mir immer ein paar Tasten gefehlt! War echt unangenehm. :o Und daran musste ich halt denken!

    Viel Spaß mit dem Akkordeon
    Heiko

    EDIT:
    Habe gerade mal meine Instrumente gezählt: Blockflöte, Mundharmonika's, Gitarre, Keybord, Akkordeon, Kämme > das kann auch nur ein Messie sein!

    Schönen Abend an die Gemeinde
     
  8. Ydufree

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    Erstellt: 14.09.07   #8
    Hallo Leute,
    ich habe die Löcher (es waren 2!) geflickt! Das Vorgehen habe ich für andere Bastler fotografiert.
    Den Balg habe ich an der fraglichen Stelle mit 2 Stück Knete gedehnt.
    Zuerst habe ich die Löcher mit Alkohol, dann mit Reinbenzin und am Schluss mit Wasser gereinigt.
    Dann habe ich 2 Gazestückchen vorbereitet und in leicht verdünntem Weissleim getränkt.
    Mit 2 Pinzetten und einem Zahnstocher habe ich diese dann auf den Löchern plaziert und angedrückt.
    Anschliessend gut trocknen lassen.
    Warum kein Klebeband? Selbstkleber härten nicht aus und wenn der Weichmacher des Klebers weg ist fallen die Bänder ab. Die Stelle wäre auch zu klein für ein Klebeband.

    Danke nochmals für eure Tipps.

    Grüsse aus der Schweiz, Ydufree
     

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  9. t-tris

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    Erstellt: 15.09.07   #9
    Hallo, und ist dein Balg dicht? Hätte statt Gaze dochg lieber weiches Leder genommen und dies von innen dagegen geklebt, sieht erstens besser aus und dichtet besser ab... gruß t-tris
     
  10. Ydufree

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    Erstellt: 15.09.07   #10
    Hallo t-tris,
    der Weissleim bildet auch einen dichten Film. Habe nach dem Zusammenbau noch 3 andere Löcher gefunden und auch schon geklebt. Wenn der Leim ganz trocken ist (auf dem Foto ist er noch feucht) sieht man das kaum noch. Der Balg ist ja nicht dauernd gestreckt....
    Ich habe extra nochmals ein Foto gemacht und den Flick eingekreist. Kannst Dich selbst überzeugen.
    Soeben habe ich entdeckt, wer die Cantulia gebaut hat:
    Kant & Uhlmann in Altenburg (Thüringen)
    Dem Namen nach hätte ich sie für ein italienisches Modell gehalten... ;-)

    Gruss, Ydufree
     

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  11. myriade

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    Erstellt: 16.09.07   #11
    Kant & Uhlmann?

    Meines Wissens - als ehemalige Besitzerin einer Cantulia Sonatina 4b (ebenfalls mit Balgproblemen ;) ) - wurden die Cantulias im Cantuliawerk in Siegburg gebaut. Woher hast Du denn Deine Info?

    Liebe Grüße
    Angela
     
  12. Ydufree

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    Erstellt: 17.09.07   #12
    Hallo Angela,
    das kann schon sein. Ich habe nur irgendwo im Internet gelesen, dass die von der Firma Kant & Uhlmann (das gibt doch Cant-Ulia) hergestellt wurden.
    Hier habe ich das gefunden: http://home.arcor.de/bando-bando/historisches/herstellerverzeichnis_neu.html
    Hier http://akkordeonclub-regensburg.de/chronik/chronik/chron61.html habe ich noch eine andere Version gefunden:
    Man beschloss, einmal wöchentlich zu einer Probe zusammen zu kommen und nannte sich entsprechend dem zu dieser Zeit meistverkauftesten Akkordeon Modell Cantulia der Firma Hohner "Cantulianer". Die ersten öffentlichen Auftritte unter der Leitung des Karl Frank fanden schon im Dezember des gleichen Jahres statt und sie kamen beim Publikum gut an.
    Gruss, Fritz
     
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  13. myriade

    myriade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.09.07   #13
    Hallo Fritz,

    das ist interessant! Da wird es sicher Zusammenhänge geben. Die Cantulianer waren mir auch bekannt, wenngleich sie ja nichts (im engeren Sinne) mit dem Hersteller zu tun haben, sie haben sich ja nach dem Instrument benannt.

    Was ich von einem älteren Cantulia-Besitzer, einem Handzuginstrumentenbauer und auch von meiner Kölner Akkordeonwerkstatt erfahren habe, ist dass die Siegburger Cantuliawerke seinerzeit (in den 50ern/60ern) von Hohner aufgekauft wurden. Die Cantulias waren so gut, dass sie eine ernste Konkurrenz für Hohner waren. Hohner hat das Werk also (heute würde man sagen "in feindlicher Absicht") übernommen, noch einige Cantulias unter dem Hohner-Banner verkauft und das Werk dann sukzessive "eingehen" lassen, um sich dieser Konkurrenz dann letztlich zu entledigen. Das ist die Geschichte, die mir unabhängig voneinander von verschiedenen Personen berichtet wurde.

    Damit war Cantulia tot. Dank Hohner. Es gibt also tatsächlich Cantulias die im Namen Hohners gebaut wurden... deswegen findet oft die Verwirrung statt, dass es Hohner-Instrumente waren. Das ist aber im Ursprung nicht der Fall.

    Das mit dem Namen Kant & Uhlmann finde ich stimmig. Und in dem Link steht ja Thüringen 1880, bzw. 1912.... Das Problem ist, dass sich kaum etwas finden lässt... das führt zu Mutmaßungen. Das eine schließt das andere ja nicht aus... vielleicht ist die Firma nach Siegburg gewechselt... man weiß es nicht.

    Ich habe nach Kant & Uhlmann gegoogelt, leider nichts gefunden. Schade! Man könnte mal in Siegburg nachfragen, was es dort evtl. zur Geschichte noch gibt - vielleicht stößt man dort auf die Herren Kant und Uhlmann.... interessante Sache jedenfalls :)

    Lieben Gruß
    Angela
     
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  14. Enthusiast

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    Erstellt: 13.10.07   #14
    Hallo, und guten Abend,

    vielleicht noch ein kleiner Nachtrag, wenn auch spät (habe mich erst heute hier registriert):

    Laut dem legendären "Akkordeon-Lexikon" von J.H. Löbel (Schulenburg Verlag 1937) ist Cantulia eine Akkordeonfirma in Siegburg (damals noch sehr aktiv), die begründet wurde von Kahnt & Uhlmann, Atenburg/Thüringen. Damals, 1937, war sie aber bereits in Siegburg und der Besitzer war die Zigarettenfabrik (!) Haus Neuerburg.

    In den 50er Jahren war Cantulia/Siegburg massgeblich an einem Versuch einiger "Abtrünniger" des Deutschen Handharmonika Verbandes DHHV beteiligt, einen Gegenpol zu Hohner und den von ihnen gesponsorten Verbänden zu schaffen (laut Dissertation "Musik und Musikerziehung mit Akkordeon" von Wolfgang Eschenbacher, Band II, S. 178ff, 182). Cantulia war also nicht nur ein Konkurrent in Sachen Akkordeonbau (die Instrumente der 50er Jahre sollen laut Eschenbacher sehr gut gewesen sein, wenn die Firma weitergemacht hätte, hätte sie in Sachen Akkordeon "den Instrumentenbau weiter" (...) "voran bringen können". (S.180)), sondern auch eine Bedrohung für die Meinungsführerschaft in den Verbänden, so dass es aus Sicht von Hohner wohl nicht unklug war, die Firma zu übernehmen.

    Viele Grüsse,

    Enthusiast
     
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  15. Gast75843

    Gast75843 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.10.07   #15
    Ich meine, ein kleines Akkordeon kann sehr praktisch, und vor allem, sehr temperamentvoll sein. Versuche Dir einmal Astor Piazzolla, der ja das Bandoneon spielte, mit einem großen, 120-bassigem Akkordeon vorzustellen - da hinkt irgendetwas, oder? Vielleicht doch eher ein kleines Instrument von Cantulia? Manchmal ist weniger tatsächlich mehr...
    Mit freundlichem Gruß, Uschaurischuum
     
  16. druckluft

    druckluft Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.10.07   #16
    Hallo Uschaurischuum,

    dieser Gedanke mit dem Temperament eines Akkordeons geht mir nicht mehr aus dem Kopf... dass die Größe eines Akkordeons den Tonumfang und mit dem Luftvorrat auch das mehrstimmige Spiel beeinflusst (was auf einer Morino V geht, lässt sich auf einer 48bässigen Concerto I nicht immer überzeugend darstellen), ist ja klar.
    Aber dass die Größe (wohl einhergehend mit der Spieltechnik) auch das Temperament beeinflusst, ist für mich ein neuer Aspekt... gibt mir zu denken. Muss ich mal drüber schlafen und mit meinen Akkordeons ein wenig experimentieren.

    Danke für diesen Denkanstoß!!! :great:

    Gruß druckluft
     
  17. senseo

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    Erstellt: 28.10.07   #17
    Doch ganz klar. Wenn man auf der Bühne tempramentvoll spielen möchte, kann einen ein großes 120bässiges Instrument durchaus behindern. Schau Dir z.B. mal http://www.youtube.com/watch?v=7GyWSr5KJnE an. Ist zwar kein Akkordeon sondern eine Harmonika, aber eine derartige Performance könnte ich mir mit einem großen Akkordeon niemals vorstellen.

    Gruss, Senseo
     
  18. druckluft

    druckluft Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.07   #18

    Super-Video!!! :great:

    Ich denke da aber im Moment an eine ganz andere Art Perfomance... bequem auf dem Sofa dahingelümmelt mit einer Concerto I vor sich hin dudeln... ;)

    Irgendwo von da aus bis zu einer Bühnenperformance wie von Hubert von Goisern gibt es doch einige Zwischenstufen... da gibt es noch viel auszuloten, Musizieren im Bekanntenkreis, Kleinkunst, Band, ... nur mit "ernster" Musik hab ich´s nicht so und hab es auch nicht vor :rolleyes:

    Das Handling ist es auch, was mich bei einer Morino V so ausbremst, sie ist einfach so "flaggschiff-artig" gegenüber der Atlantic IV d.L.

    Übrigens, bei einem bayrischen Musikhaus liegt die Morino V (120 Bass) auf Verkaufsrang 1 bei Akkordeons, auf Verkaufsrang 2 liegt dann die Weltmeister Achat (72 Bass) in Blau :eek:
    Das gibt mir dann doch zu denken :D

    Vielleicht sollte man sich mal austauschen über kleinere Akkordeons mit hoher Qualität (man kann ja auch ein 48- oder 72bässiges Instrument mit hochwertigen Stimmplatten und hochwertiger Mechanik ausstatten). Gibt es so etwas?

    Ist etwas weit weg von "Loch im Balg flicken"... sollten wir in einen anderen thread wechseln?

    Gruß druckluft
     
  19. senseo

    senseo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.07   #19

    Klar, es muss nicht unbedingt eine Performance ala Hubert v. Goisern sein. Allerdings ist man eben mit einem kleinen Akkordeon beweglicher, kann auch mal auf der Bühne "herumspringen" und sich ganz anders bewegen als mit einer Morino V, die einen allein vom Gewicht her im Stand schon fast nach vorne rüber reißt.

    Dass die Morino auf Platz 1 im Verkauf liegt, wundert mich nicht weiter. Nach wie vor gibt es noch den Mythos Morino und für viele Akkordeonisten ist der Name gleichbedeutend mit dem hochwertigen Akkordeon schlechthin. Auch wenn dem heute vielleicht garnicht mehr so ist, der Name Morino zieht halt immer noch. Die Achat wird wahrscheinlich deshalb so gerne genommen, weil sie ein relativ preiswertes und gut verarbeitetes Einsteigerinstrument ist, ganz im Gegensatz zu den in Fernost gebauten 72-Bass Akkordeons von Hohner.

    Hochwertige Akkordeons in 48 oder 72-Bass gibt es wahrscheinlich eher nicht, die fangen in der Regel bei 96 Bass an. Da fällt mir dann spontan Beltuna ein, die eine Reihe sehr hochwertiger 96-Bass Instrumente im Angebot haben. Oder auch die Hohner Fun Flash (frag mal WhitePhoenix ;))

    Gruss, Senseo
     
  20. Dan9113

    Dan9113 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.03.09   #20
    Guten Tag,

    ich habe folgendes Problem:
    Bei meinem Akkordeon ist der Balg undicht. Ich habe das Akkordeon jetzt auseinander genommen und gemerkt, dass die innere Beschichtung abgegangen ist. Ich will jetzt wissen, ob es einen speziellen Stoff oder ähnliches gibt, das da dran muss.

    Nochmal zur Orientierung: Der Balg lässt Luft. Die "Löcher" sind aber an den Ecken.
    Der Stoff war von innen befestigt.

    Vielen Dank Dan9113
     
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